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Was ist Feminisierung des Mannes durch Mode?

13. Dezember 2009 um 16:46

Eine "Persönlichkeitsstörung" des "geschlechtskonformen" Auftretens zu definieren wäre für mich sehr einfach!Ich will das aber nicht tun,weil ich Weiblichkeit des Mannes als sehr schön und wichtig empfinde.

Norm in der Gesellschaft wird von einer substanziellsten Beziehung bestimmt,die Endpunkt und Anfang des gesamten menschlichen Verhaltens ist.Das Bewusstsein ist jedoch im Wandel richtung "Mensch" und es wird wirklich höchste Zeit dafür!

Ich halte Feminisierung des Mannes für natürliche Schutzreaktion des Unterbewusstseins,die die Menschheit vor Selbstvernichtung bewahren wird!

edelfaule

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13. Dezember 2009 um 17:08


Hi Leute!
Hier ein Hammerlink zum Thema(im Video in 01:17 ist ein Mann Namens Martin Cohn zu sehen):
http://www.youtube.com/watch?v=cKhmYPuPp9o

edelfaule

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13. Dezember 2009 um 18:59

Edelfaule!
Was auch immer Dein Anliegen sein mag -- es schadet nur Dir selbst, wie Du hier auftrittst. Du forderst, Du plärrst, Du schreibst wirr.

Diejenigen, die an diesem Thema Interesse haben, sind schon längst bedeutend weiter, sowohl inhaltlich als auch taktisch als auch organisatorisch. Irgendwelche esoterischen Weisheiten helfen da auch nicht mehr.

Analyse: Dein Auftreten und Dein oberflächliches Anliegen betonen immer die Andersartigkeit dessen, was Du als Ziel angibst. Menschen wollen im allgemeinen aber nicht anders sondern normal sein (auch wenn sie das Gegenteil behaupten). Die einzige Möglichkeit, Dein Anliegen populär und damit das Ziel normal zu machen, ist es, im Auftreten normal zu wirken. Wenn Du Dich darüber austauschen möchtest -- dann lies erstmal die hunderte von Beiträgen, die hier bereits dazu gemacht wurden, bring Dich auf den Stand der Dinge.

LG
Madinside

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13. Dezember 2009 um 21:53
In Antwort auf werner_12479989

Edelfaule!
Was auch immer Dein Anliegen sein mag -- es schadet nur Dir selbst, wie Du hier auftrittst. Du forderst, Du plärrst, Du schreibst wirr.

Diejenigen, die an diesem Thema Interesse haben, sind schon längst bedeutend weiter, sowohl inhaltlich als auch taktisch als auch organisatorisch. Irgendwelche esoterischen Weisheiten helfen da auch nicht mehr.

Analyse: Dein Auftreten und Dein oberflächliches Anliegen betonen immer die Andersartigkeit dessen, was Du als Ziel angibst. Menschen wollen im allgemeinen aber nicht anders sondern normal sein (auch wenn sie das Gegenteil behaupten). Die einzige Möglichkeit, Dein Anliegen populär und damit das Ziel normal zu machen, ist es, im Auftreten normal zu wirken. Wenn Du Dich darüber austauschen möchtest -- dann lies erstmal die hunderte von Beiträgen, die hier bereits dazu gemacht wurden, bring Dich auf den Stand der Dinge.

LG
Madinside

Madinside kann ich nur recht geben!!!
Ich weiß ja nicht, was der oder die "Edelfaule" mit den Threads hier erreichen will. Was Edelfaule hier mit den anderen Forumsteilnehmern betreibt.....man könnte es Internetmobbing bezeichnen.
Edelfaules Beiträge haben etwas spaltendes, vernünftige Beiträge andere UserInnen werden von Edelfaule gnadenlos nieder- und schlecht gemacht.
Es kann natürlich sein, das Edelfaule ein Geltungsbedürfnis antreibt und das zeichnet sich durch Heulerei nach dem Motto aus:" Wenn ich meinen Willen nicht kriege, dann schreie ich!!!"

LG, Agaporniden

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13. Dezember 2009 um 23:36
In Antwort auf werner_12479989

Edelfaule!
Was auch immer Dein Anliegen sein mag -- es schadet nur Dir selbst, wie Du hier auftrittst. Du forderst, Du plärrst, Du schreibst wirr.

Diejenigen, die an diesem Thema Interesse haben, sind schon längst bedeutend weiter, sowohl inhaltlich als auch taktisch als auch organisatorisch. Irgendwelche esoterischen Weisheiten helfen da auch nicht mehr.

Analyse: Dein Auftreten und Dein oberflächliches Anliegen betonen immer die Andersartigkeit dessen, was Du als Ziel angibst. Menschen wollen im allgemeinen aber nicht anders sondern normal sein (auch wenn sie das Gegenteil behaupten). Die einzige Möglichkeit, Dein Anliegen populär und damit das Ziel normal zu machen, ist es, im Auftreten normal zu wirken. Wenn Du Dich darüber austauschen möchtest -- dann lies erstmal die hunderte von Beiträgen, die hier bereits dazu gemacht wurden, bring Dich auf den Stand der Dinge.

LG
Madinside


@madinside2

Erstens gefällt mir Dein Ton nicht!Du bist kein Karl Lagerfeld,um mich in Modefragen zu belehren!
Ich habe kein Anligen hier!Du etwa?
Ich wollte (und konnte auch nicht) niemandem schaden,schon gar nicht Dir(wer weiss,vielleicht bist du eine hübsche Frau?)!
Ich "trete hier nicht auf",sondern schau nur ab und zu rein,aus Neugier darüber,was da "madinside2" an meinen Texten wieder auszusetzen hat?
Meine schreibweise finde ich gut!Wer nichts zu sagen hat-der sucht schreibfehler.Bedenke bitte,das hier Ausländer sein könnten,welche die deutsche Sprache nicht perfekt beherrschen.

Zitat:"Diejenigen, die an diesem Thema Interesse haben, sind schon längst bedeutend weiter, sowohl inhaltlich als auch taktisch als auch organisatorisch. Irgendwelche esoterischen Weisheiten helfen da auch nicht mehr."-willst Du mir was verkaufen?

Warum denkst Du,dass ich ausser meiner Post nichts gelesen habe?Das ist ein Vorurteil,wie alles,was in Deinem Beitrag steht!

Ich hoffe nur,dass Du nichts gegen den Transvestism und Fetischism hast und nur sauer auf mich bist,weil ich die Ursprung von diesen, nach derzeitiger offiziellen Klassifikation,"sexuellen Verhaltensstörungen" der "ach so reinen" und von Normalsterblichen unerreichbaren "Hohen Mode" in Meinem Thread "Jeder Fetischist ist ein..." vom 5/12/09 um 13:18 zugeschrieben habe? Ich will nichts "schönreden",sondern sage wie es ist aus meiner Sicht auf Geschlechtskonformität.Keine Angst!Niemand weiss was von Dir!Du hast Dich immer korrekt verhalten! Achtung:Ironie!

Die Wahrheit findet oft ihren Weg zum Licht,gerade dann,wenn die Suche nach ihr aussichtslos zu sein scheint!
Was ist also "machbar" in der Mode?Ich denke-alles,was einem nicht zu schade wird!Wie kann man sonst etwas "normal machen",wenn dieses "Etwas" nicht "anders" ist?Bitte um konkreten Beispiel!

Bussi Bussi
edelfaule

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13. Dezember 2009 um 23:40
In Antwort auf edelfaule


@madinside2

Erstens gefällt mir Dein Ton nicht!Du bist kein Karl Lagerfeld,um mich in Modefragen zu belehren!
Ich habe kein Anligen hier!Du etwa?
Ich wollte (und konnte auch nicht) niemandem schaden,schon gar nicht Dir(wer weiss,vielleicht bist du eine hübsche Frau?)!
Ich "trete hier nicht auf",sondern schau nur ab und zu rein,aus Neugier darüber,was da "madinside2" an meinen Texten wieder auszusetzen hat?
Meine schreibweise finde ich gut!Wer nichts zu sagen hat-der sucht schreibfehler.Bedenke bitte,das hier Ausländer sein könnten,welche die deutsche Sprache nicht perfekt beherrschen.

Zitat:"Diejenigen, die an diesem Thema Interesse haben, sind schon längst bedeutend weiter, sowohl inhaltlich als auch taktisch als auch organisatorisch. Irgendwelche esoterischen Weisheiten helfen da auch nicht mehr."-willst Du mir was verkaufen?

Warum denkst Du,dass ich ausser meiner Post nichts gelesen habe?Das ist ein Vorurteil,wie alles,was in Deinem Beitrag steht!

Ich hoffe nur,dass Du nichts gegen den Transvestism und Fetischism hast und nur sauer auf mich bist,weil ich die Ursprung von diesen, nach derzeitiger offiziellen Klassifikation,"sexuellen Verhaltensstörungen" der "ach so reinen" und von Normalsterblichen unerreichbaren "Hohen Mode" in Meinem Thread "Jeder Fetischist ist ein..." vom 5/12/09 um 13:18 zugeschrieben habe? Ich will nichts "schönreden",sondern sage wie es ist aus meiner Sicht auf Geschlechtskonformität.Keine Angst!Niemand weiss was von Dir!Du hast Dich immer korrekt verhalten! Achtung:Ironie!

Die Wahrheit findet oft ihren Weg zum Licht,gerade dann,wenn die Suche nach ihr aussichtslos zu sein scheint!
Was ist also "machbar" in der Mode?Ich denke-alles,was einem nicht zu schade wird!Wie kann man sonst etwas "normal machen",wenn dieses "Etwas" nicht "anders" ist?Bitte um konkreten Beispiel!

Bussi Bussi
edelfaule

Qed!
Wie zu beweisen war.

LG
Madinside

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13. Dezember 2009 um 23:46
In Antwort auf chase_12693491

Madinside kann ich nur recht geben!!!
Ich weiß ja nicht, was der oder die "Edelfaule" mit den Threads hier erreichen will. Was Edelfaule hier mit den anderen Forumsteilnehmern betreibt.....man könnte es Internetmobbing bezeichnen.
Edelfaules Beiträge haben etwas spaltendes, vernünftige Beiträge andere UserInnen werden von Edelfaule gnadenlos nieder- und schlecht gemacht.
Es kann natürlich sein, das Edelfaule ein Geltungsbedürfnis antreibt und das zeichnet sich durch Heulerei nach dem Motto aus:" Wenn ich meinen Willen nicht kriege, dann schreie ich!!!"

LG, Agaporniden

Hi-hi!
Danke für Dein Beitrag!

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13. Dezember 2009 um 23:53
In Antwort auf werner_12479989

Qed!
Wie zu beweisen war.

LG
Madinside

Morgen...
...werde ich mein Foto in sexy Sandaletten,die mit Strasssteinchen geschmückt sind, hochladen!
Bist Du gespannt?

edelfaule

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14. Dezember 2009 um 11:48

Sag mal Boytritis,
Was willst Du uns mit diesem neuen Thread eigentlich sagen? Oder worauf willst Du hinaus?
Was ist denn Deiner Meinung nach die Feminisierung des Mannes durch Mode? Gibt es das überhaupt?

Ich habe eher den Eindruck, dass zwar immer wieder Trends auf dem Laufsteg erklärt werden, von denen im Real Life aber nichts ankommt. Weder der Rock für den Mann, noch hohe Schuhe oder dergleichen.
Das einzige was ich bemerke ist, dass ausgerechnet die Macho-Fraktion (mit Migrationshintergrund) sich mittlerweile die Augenbrauen zupfen lässt. Ansonsten merke ich nicht viel von femininen Trends.
Ich wünsche mir auch nicht, auszusehen/ gekleidet und geschminkt zu sein wie Bill Kaulitz. Oder mit 15cm hohen, roten Lack-Overknees durch die Fußgängerzone laufen zu dürfen (und alle Mitmenschen das "normal" finden). Es ist eine Gratwanderung, zwischen "noch machbar" und völlig überzogen.
Sicherlich wird es nicht dadurch "normal", wenn wir nur lang genug davon reden. Wir müssen es auch praktizieren/ in der Öffentlichkeit zeigen!

klacki-klacka - Attacka!

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14. Dezember 2009 um 12:02
In Antwort auf edelfaule

Morgen...
...werde ich mein Foto in sexy Sandaletten,die mit Strasssteinchen geschmückt sind, hochladen!
Bist Du gespannt?

edelfaule

Worauf?
Was sollte mich an dem Bild interessieren?

LG
Madinside

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14. Dezember 2009 um 23:44
In Antwort auf hansi1973

Sag mal Boytritis,
Was willst Du uns mit diesem neuen Thread eigentlich sagen? Oder worauf willst Du hinaus?
Was ist denn Deiner Meinung nach die Feminisierung des Mannes durch Mode? Gibt es das überhaupt?

Ich habe eher den Eindruck, dass zwar immer wieder Trends auf dem Laufsteg erklärt werden, von denen im Real Life aber nichts ankommt. Weder der Rock für den Mann, noch hohe Schuhe oder dergleichen.
Das einzige was ich bemerke ist, dass ausgerechnet die Macho-Fraktion (mit Migrationshintergrund) sich mittlerweile die Augenbrauen zupfen lässt. Ansonsten merke ich nicht viel von femininen Trends.
Ich wünsche mir auch nicht, auszusehen/ gekleidet und geschminkt zu sein wie Bill Kaulitz. Oder mit 15cm hohen, roten Lack-Overknees durch die Fußgängerzone laufen zu dürfen (und alle Mitmenschen das "normal" finden). Es ist eine Gratwanderung, zwischen "noch machbar" und völlig überzogen.
Sicherlich wird es nicht dadurch "normal", wenn wir nur lang genug davon reden. Wir müssen es auch praktizieren/ in der Öffentlichkeit zeigen!

klacki-klacka - Attacka!

Warum nennst Du mich "Boytritis"
@hansi1973

Was ist "Boytritis"?
Ich wollte mit dem Thread das sagen,was auch geschrieben habe!Anders erklährt: Durch ständigen Angst,sein "Gesicht" zu verlieren-verzichtet der moderne Mann auf wichtige soziale Ausdrucksmöglichkeiten,bedeute ndste von denen die Kleidung ist,weil Kleidung Laune Macht und kommunikation fördert.Dieser Emotionsmangel resultiert sich im aggressiven Verhalten.Das geht dem Mann gewaltig auf die Psyche und Gesundheit!Wobei der Mann lebt Heutzutage nicht mehr im Dschungel und wäre für die Gesellschaft produktiver,wenn er weiblicher wäre.

Ein Link zum Thema: http://www.kinder.de/Woher_kommt_aggressives_Verhal ten.1558.0.html

Wenn Männer die gleiche Kleidung wie Frauen tragen "dürften",es gäbe also generell nur "Kleidung"-dann würden Männer und Frauen sich in ihrer körpergrösse angleichen und der Schwehrpunkt der Aufmerksamkeit würde sich von Äusserlichkeiten zur Person selber verlagern.Kleidung würde dann mehr funktionell und Spass machen,als Stereotypen konservieren.

Ich bin kein Fan von "Tokio Hotel",aber finde das Aussehen von Bill Kaulitz schön!Nur Frisur ist mir zu "wild" .Der Kerlchen ist androgyn und sein Erscheinungsbild passt super zu ihm.Ich denke,die Natur wird den Mann in Richtung dieses androgynen Aussehens entwickeln lassen.Der Bill Kaulitz ist cool und muss sich nicht mehr "beweisen"!

Bist du eher dafür,dass die Spannung zwischen den Geschlechtern in den Kleidungsnormen hoch bleibt,damit der Reiz der "Gratwanderung" weiterhin besteht?

edelfaule

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15. Dezember 2009 um 0:33
In Antwort auf edelfaule

Warum nennst Du mich "Boytritis"
@hansi1973

Was ist "Boytritis"?
Ich wollte mit dem Thread das sagen,was auch geschrieben habe!Anders erklährt: Durch ständigen Angst,sein "Gesicht" zu verlieren-verzichtet der moderne Mann auf wichtige soziale Ausdrucksmöglichkeiten,bedeute ndste von denen die Kleidung ist,weil Kleidung Laune Macht und kommunikation fördert.Dieser Emotionsmangel resultiert sich im aggressiven Verhalten.Das geht dem Mann gewaltig auf die Psyche und Gesundheit!Wobei der Mann lebt Heutzutage nicht mehr im Dschungel und wäre für die Gesellschaft produktiver,wenn er weiblicher wäre.

Ein Link zum Thema: http://www.kinder.de/Woher_kommt_aggressives_Verhal ten.1558.0.html

Wenn Männer die gleiche Kleidung wie Frauen tragen "dürften",es gäbe also generell nur "Kleidung"-dann würden Männer und Frauen sich in ihrer körpergrösse angleichen und der Schwehrpunkt der Aufmerksamkeit würde sich von Äusserlichkeiten zur Person selber verlagern.Kleidung würde dann mehr funktionell und Spass machen,als Stereotypen konservieren.

Ich bin kein Fan von "Tokio Hotel",aber finde das Aussehen von Bill Kaulitz schön!Nur Frisur ist mir zu "wild" .Der Kerlchen ist androgyn und sein Erscheinungsbild passt super zu ihm.Ich denke,die Natur wird den Mann in Richtung dieses androgynen Aussehens entwickeln lassen.Der Bill Kaulitz ist cool und muss sich nicht mehr "beweisen"!

Bist du eher dafür,dass die Spannung zwischen den Geschlechtern in den Kleidungsnormen hoch bleibt,damit der Reiz der "Gratwanderung" weiterhin besteht?

edelfaule

Ich gebe Dir Recht, was das Wohlbefinden angeht
In der heutigen Gesellschaft hat der Mann - sofern er nicht Spitzenpositionen besetzt - an Bedeutung verloren. Schlimmer noch: was adäquates Verhalten ist, bestimmen heutzutage oftmals die Frauen.
Ob im Kindergarten oder in der Schule: Jungs dürfen nicht mehr raufen und sich prügeln - nein sie sollen ihre Revierkämpfe mit friedlichen Mitteln austragen, was eigentlich wider der Natur des Mannes ist.
Sich für Waffen interessieren, Krieg spielen, ob Cowboy & Indianer auf dem Spielplatz oder Counterstrike am PC ist auch nicht gerne gesehen. Zu leicht könnte aus dem Jungen ein Amokläufer werden (entsprechende Waffengesetze verhindern zudem den Umgang mit den ach so bösen Waffen für Jugendliche).

Die letzte Möglichkeit, noch richtig Mann spielen zu dürfen, ergibt sich dann mit dem Einberufungsbescheid, der - trotz aller Gleichberechtigung - noch immer nur an Männer verschickt wird.

Danach ist aber auch wieder gut, mit Mann spielen. Okay, Auto waschen, tanken, instandsetzen, die vollen Einkaufskisten in den fünften Stock wuchten (oder die neue Waschmaschine), Rasen mähen, Hecke schneiden, Beete umgraben, Laminat verlegen, usw. dafür ist der Mann natürlich zu gebrauchen, da darf er gerne Mann sein und auch mal die scheußlich-alten Klamotten auftragen. Und wenn er brav ist, darf er vielleicht auch mal am Wochenende zum Heimspiel der Fußballmannschaft - aber bitte nicht soviel trinken!

Ansonsten aber hat er, glatt rasiert und adrett gekleidet zu sein. Je nach Präferenz der Frau auch mal im braunen Anzug (auch wenn er braun sonst nicht trägt - aber wenns zu ihrem Kleid passt...). Und lieber mit hübsch manikürten Händen, als mit den Maurerpranken, an denen nachher der ganze Angorapulli von ihr hängen bleibt.

Aber bitte auch nicht zuviel Zeit mit der Körperpflege verbringen, denn das blockiert zum einen das Bad und zum anderen sieht es dann vielleicht zu unmännlich aus - da müsste man (genauer: frau) sich ja schämen.

Kurzum: der heutige Mann ist mittlerweile schon ein ganz schön angepasstes Wesen.


Die modischen Möglichkeiten des Mannes können sich ja eigentlich nur verbessern. Denn wir sind ja jetzt schon kurz vorm Einheitslook. Und das würde ich mir wünschen.

Es gibt keine plausiblen Erklärungen dafür, warum zwischen Damen- und Herrenbekleidung so strikt unterschieden wird, bzw. warum dem Mann das Portfolio weiblicher Accessoires verwehrt bleiben sollte.
Außer der "tragenden Funktion" des BHs, ist alles andere nur eine Frage der Größe. Natürlich spielen Funktionalität und persönlicher Stil eine große Rolle. Aber das ist ja jetzt auch schon so. Keine normale Frau macht im Abendkleid den Hausputz, wie auch der Mann nicht im Smoking die Garageneinfahrt pflastert.

Ich halte nichts davon, dies so strikt zu trennen. Schon gar nicht, wenn den Damen alles erlaubt ist und den Herren das meiste verwehrt bleibt. Das ist weder fair, noch logisch.

Mich reizt das Überwinden der Kleidernorm, das "Schmücken mit falschen Federn", das Fremdgehen im Kleiderschrank, überhaupt nicht. Es habe keine Freude daran, etwas "moralisch-verwerfliches" zu tun. Im Gegenteil.

Darum hoffe ich sehr, dass sich das modische Angebot harmonisiert und Männern die breite Palette "zwischen Strapse und Tarnanzug" offen steht.

Gruß,
Hannes



P.S.: Boytritis ist die "Edelfäule", ein positiver Pilzbefall der Weintrauben, welcher dem Wein das Wasser entzieht und ein weiteres Aroma hinzufügt. So entstehen sehr konzentrierte, hoch aromatische, süße und teure Weine (Beerenauslese, Sauternes, etc.)

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15. Dezember 2009 um 14:05

Ist eigentlich schon mal jemandem...
die modische Geschlechtsrolle als Analogie zum Balzverhalten der Geschlechter aufgefallen?

Der Mann wil das Weib doch zumeist mit Taten beeindrucken, da dieses mit Taten am meisten beeindruckt werden kann.

Die Frau will den Mann mit ihren weiblichen Reizen, sprich Äusserlichkeiten beeindrucken, da dieser am besten - oder am schnellsten - mit sichtbar weiblichen Reizen beeindruckt werden kann.

Warum sollte man darüber erstaunt sein, dass sich die Mode und die Geschlechter ziemlich genau diesen Mustern entsprechend verhalten?

Wobei ich natürlich den bekannten Hinweis auf Ausnahmen als Bestätigung der Regel gelten lassen muss...

asteus

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15. Dezember 2009 um 14:31
In Antwort auf hansi1973

Ich gebe Dir Recht, was das Wohlbefinden angeht
In der heutigen Gesellschaft hat der Mann - sofern er nicht Spitzenpositionen besetzt - an Bedeutung verloren. Schlimmer noch: was adäquates Verhalten ist, bestimmen heutzutage oftmals die Frauen.
Ob im Kindergarten oder in der Schule: Jungs dürfen nicht mehr raufen und sich prügeln - nein sie sollen ihre Revierkämpfe mit friedlichen Mitteln austragen, was eigentlich wider der Natur des Mannes ist.
Sich für Waffen interessieren, Krieg spielen, ob Cowboy & Indianer auf dem Spielplatz oder Counterstrike am PC ist auch nicht gerne gesehen. Zu leicht könnte aus dem Jungen ein Amokläufer werden (entsprechende Waffengesetze verhindern zudem den Umgang mit den ach so bösen Waffen für Jugendliche).

Die letzte Möglichkeit, noch richtig Mann spielen zu dürfen, ergibt sich dann mit dem Einberufungsbescheid, der - trotz aller Gleichberechtigung - noch immer nur an Männer verschickt wird.

Danach ist aber auch wieder gut, mit Mann spielen. Okay, Auto waschen, tanken, instandsetzen, die vollen Einkaufskisten in den fünften Stock wuchten (oder die neue Waschmaschine), Rasen mähen, Hecke schneiden, Beete umgraben, Laminat verlegen, usw. dafür ist der Mann natürlich zu gebrauchen, da darf er gerne Mann sein und auch mal die scheußlich-alten Klamotten auftragen. Und wenn er brav ist, darf er vielleicht auch mal am Wochenende zum Heimspiel der Fußballmannschaft - aber bitte nicht soviel trinken!

Ansonsten aber hat er, glatt rasiert und adrett gekleidet zu sein. Je nach Präferenz der Frau auch mal im braunen Anzug (auch wenn er braun sonst nicht trägt - aber wenns zu ihrem Kleid passt...). Und lieber mit hübsch manikürten Händen, als mit den Maurerpranken, an denen nachher der ganze Angorapulli von ihr hängen bleibt.

Aber bitte auch nicht zuviel Zeit mit der Körperpflege verbringen, denn das blockiert zum einen das Bad und zum anderen sieht es dann vielleicht zu unmännlich aus - da müsste man (genauer: frau) sich ja schämen.

Kurzum: der heutige Mann ist mittlerweile schon ein ganz schön angepasstes Wesen.


Die modischen Möglichkeiten des Mannes können sich ja eigentlich nur verbessern. Denn wir sind ja jetzt schon kurz vorm Einheitslook. Und das würde ich mir wünschen.

Es gibt keine plausiblen Erklärungen dafür, warum zwischen Damen- und Herrenbekleidung so strikt unterschieden wird, bzw. warum dem Mann das Portfolio weiblicher Accessoires verwehrt bleiben sollte.
Außer der "tragenden Funktion" des BHs, ist alles andere nur eine Frage der Größe. Natürlich spielen Funktionalität und persönlicher Stil eine große Rolle. Aber das ist ja jetzt auch schon so. Keine normale Frau macht im Abendkleid den Hausputz, wie auch der Mann nicht im Smoking die Garageneinfahrt pflastert.

Ich halte nichts davon, dies so strikt zu trennen. Schon gar nicht, wenn den Damen alles erlaubt ist und den Herren das meiste verwehrt bleibt. Das ist weder fair, noch logisch.

Mich reizt das Überwinden der Kleidernorm, das "Schmücken mit falschen Federn", das Fremdgehen im Kleiderschrank, überhaupt nicht. Es habe keine Freude daran, etwas "moralisch-verwerfliches" zu tun. Im Gegenteil.

Darum hoffe ich sehr, dass sich das modische Angebot harmonisiert und Männern die breite Palette "zwischen Strapse und Tarnanzug" offen steht.

Gruß,
Hannes



P.S.: Boytritis ist die "Edelfäule", ein positiver Pilzbefall der Weintrauben, welcher dem Wein das Wasser entzieht und ein weiteres Aroma hinzufügt. So entstehen sehr konzentrierte, hoch aromatische, süße und teure Weine (Beerenauslese, Sauternes, etc.)

Um auf den Verhaltensaspekt einzugehen
Es ist lustig wie immer wieder damit argumentiert wird, dass der Mann dies nicht darf und das nicht darf und die Frauen über Gesellschaftsnormen bestimmen. Ich bin jetzt 26. Also nicht gerade die älteste Generation. Einige Beispiele aus meinem bewegten Vorleben:
- ich wollte als Kind immer so ein Spielzeugschraubset haben und bekam nie eins, weil das was für Jungs ist
- ich wollte in Leichtathletik gehen und durfte ins Ballett, weil Leichtathletik nichts für Mädchen ist
- ich durfte nicht auf Bäume klettern, ich durfte keine Schimpfworte nutzen, ich durfte mich nicht prügeln, weil sowas nur Jungs machen (diese drei Dinge habe ich dann allerdings trotzdem gemacht und stetig Ärger dafür bekommen )
- ich bekam kein Sportrad sondern ein Mädchenrad, mit dem ich mich auf den Geröllpisten bei uns ständig ablegte - was wiederum so interpretiert wurde, dass Mädchen das mit dem Fahrrad eben nicht so gut können

Das sind alles nicht unbedingt Traumata gewesen, aber mein ganzes Aufwachsen (von der Teeniezeit zu schweigen) war VOLL mit solchen Kleinigkeiten und Normen zum Thema "Was darfst du als Mädchen machen".
Fällt dir was auf, lieber Hansi?


P.S.: Wenigstens das Schraubset habe ich heute. Nur dass es kein Spielzeug mehr ist und mir noch ein Akkubohrer zum vollen Glück fehlt. Einige Kindheitswünsche muss man sich einfach erfüllen

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15. Dezember 2009 um 15:02
In Antwort auf mallt_12773517

Um auf den Verhaltensaspekt einzugehen
Es ist lustig wie immer wieder damit argumentiert wird, dass der Mann dies nicht darf und das nicht darf und die Frauen über Gesellschaftsnormen bestimmen. Ich bin jetzt 26. Also nicht gerade die älteste Generation. Einige Beispiele aus meinem bewegten Vorleben:
- ich wollte als Kind immer so ein Spielzeugschraubset haben und bekam nie eins, weil das was für Jungs ist
- ich wollte in Leichtathletik gehen und durfte ins Ballett, weil Leichtathletik nichts für Mädchen ist
- ich durfte nicht auf Bäume klettern, ich durfte keine Schimpfworte nutzen, ich durfte mich nicht prügeln, weil sowas nur Jungs machen (diese drei Dinge habe ich dann allerdings trotzdem gemacht und stetig Ärger dafür bekommen )
- ich bekam kein Sportrad sondern ein Mädchenrad, mit dem ich mich auf den Geröllpisten bei uns ständig ablegte - was wiederum so interpretiert wurde, dass Mädchen das mit dem Fahrrad eben nicht so gut können

Das sind alles nicht unbedingt Traumata gewesen, aber mein ganzes Aufwachsen (von der Teeniezeit zu schweigen) war VOLL mit solchen Kleinigkeiten und Normen zum Thema "Was darfst du als Mädchen machen".
Fällt dir was auf, lieber Hansi?


P.S.: Wenigstens das Schraubset habe ich heute. Nur dass es kein Spielzeug mehr ist und mir noch ein Akkubohrer zum vollen Glück fehlt. Einige Kindheitswünsche muss man sich einfach erfüllen

Ich ...
... finde den hier ganz großartig: http://tinyurl.com/y8evgcw

Vollkommen unverständlich, warum Bosch den nicht in verschiedenen Farben anbietet. Ich würde mir den tatsächlich wohl in pink zulegen, weil das einfach so hervorragend zu ihm passen würde .

Aber ja, Du hast recht, es gibt in der Erziehung immer noch die Tendenz, Jungen und Mädchen in unterschiedliche Richtungen zu drängen. Dennoch gibt es wohl einen Unterschied in den 'Verboten': Bei einem Jungen klingt immer die Unterstellung, geschlechtsidentitätsgestört zu sein, mit. Vermutlich lässt sich das bei den Mädels nicht mehr so deutlich zeigen, ist die Spannbreite an weiblichen Vorbildern doch heute bedeutend größer. Im Subtext schwingt dabei sicher auch noch mit, dass es erstrebenswert sei männlich zu sein, wohingegen weiblich zu sein etwas ... nunja, Minderwertiges darstellt.

Aber tatsächlich habe ich erst vor wenigen Wochen im Spiegel darüber gelesen, wie sich der Orientierungssinn entwickelt, und dass Frauen üblicherweise deswegen schlechter dabei abschneiden, weil sie als Mädchen nicht soviel herumstreunen durften wie die Jungen. Mädchen werden gegenüber Jungen überbehütet. Aus dieser kindlichen Ungleicherziehung entstehen also nachweislich anders gelagerte mentale Kapazitäten.

Aber das mit dem Fahrrad kann ich schon nachvollziehen. Wenn Du damit im Sommer irgendwohin fahren solltest oder wolltest, hättest Du ja einen Rock oder ein Kleid anziehen können. Ich glaube nicht, dass man auf ein 'normales' Rad geschickt aufsteigen kann mit einem Rock. Und dann hätten Deine Eltern Dir 2 Räder schenken müssen .

LG
Madinside

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15. Dezember 2009 um 15:09
In Antwort auf jarod_12098475

Ist eigentlich schon mal jemandem...
die modische Geschlechtsrolle als Analogie zum Balzverhalten der Geschlechter aufgefallen?

Der Mann wil das Weib doch zumeist mit Taten beeindrucken, da dieses mit Taten am meisten beeindruckt werden kann.

Die Frau will den Mann mit ihren weiblichen Reizen, sprich Äusserlichkeiten beeindrucken, da dieser am besten - oder am schnellsten - mit sichtbar weiblichen Reizen beeindruckt werden kann.

Warum sollte man darüber erstaunt sein, dass sich die Mode und die Geschlechter ziemlich genau diesen Mustern entsprechend verhalten?

Wobei ich natürlich den bekannten Hinweis auf Ausnahmen als Bestätigung der Regel gelten lassen muss...

asteus

Ja, ...
... mir.

LG
Madinside

PS: Was mich in der Auffassung bestärkt, dass Mode nur noch dem Sex bzw. seiner Anbahnung dient und nicht mehr der Ästhetik. 'Sex sells', eben. Und fast niemand kriegt das bewusst mit.

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15. Dezember 2009 um 15:11
In Antwort auf werner_12479989

Ich ...
... finde den hier ganz großartig: http://tinyurl.com/y8evgcw

Vollkommen unverständlich, warum Bosch den nicht in verschiedenen Farben anbietet. Ich würde mir den tatsächlich wohl in pink zulegen, weil das einfach so hervorragend zu ihm passen würde .

Aber ja, Du hast recht, es gibt in der Erziehung immer noch die Tendenz, Jungen und Mädchen in unterschiedliche Richtungen zu drängen. Dennoch gibt es wohl einen Unterschied in den 'Verboten': Bei einem Jungen klingt immer die Unterstellung, geschlechtsidentitätsgestört zu sein, mit. Vermutlich lässt sich das bei den Mädels nicht mehr so deutlich zeigen, ist die Spannbreite an weiblichen Vorbildern doch heute bedeutend größer. Im Subtext schwingt dabei sicher auch noch mit, dass es erstrebenswert sei männlich zu sein, wohingegen weiblich zu sein etwas ... nunja, Minderwertiges darstellt.

Aber tatsächlich habe ich erst vor wenigen Wochen im Spiegel darüber gelesen, wie sich der Orientierungssinn entwickelt, und dass Frauen üblicherweise deswegen schlechter dabei abschneiden, weil sie als Mädchen nicht soviel herumstreunen durften wie die Jungen. Mädchen werden gegenüber Jungen überbehütet. Aus dieser kindlichen Ungleicherziehung entstehen also nachweislich anders gelagerte mentale Kapazitäten.

Aber das mit dem Fahrrad kann ich schon nachvollziehen. Wenn Du damit im Sommer irgendwohin fahren solltest oder wolltest, hättest Du ja einen Rock oder ein Kleid anziehen können. Ich glaube nicht, dass man auf ein 'normales' Rad geschickt aufsteigen kann mit einem Rock. Und dann hätten Deine Eltern Dir 2 Räder schenken müssen .

LG
Madinside

Ach
Ich war 7 und wollte mit meinen Cousins herumfahren, das tat man doch eh nicht im Kleidchen...ich denke das war einfach mit so ein Ding, für Mädchen gibts das und Basta.

Ich weiß allerdings nicht ob bei Jungs da der Druck durch diesen Aspekt des Geschlechtszweifels größer ist, oder nur anders ausgedrückt..umgekehrt ist ähnliches bei Mädchen durchaus auch da, man darf dies und jenes ja eben aus dem Grund nicht tun, weil Mädchen das nicht machen, dh man würde sich nicht im ausreichenden Maße als Mädchen, als FRAU beweisen, würde man dem nicht entsprechen. DIe Jungs müssen beweisen dass sie männlich (=nicht schwul) sind, die Mädchen dass sie weiblich (=begehrenswert) sind. Ob das nicht das Gleiche in Grün ist?

Btw... das hier könnte dir auch gefallen Sieht für mich nur nicht nach allzu toller Verarbeitungsqualität aus... leider. http://www.yatego.com/funice-geschenk-idee/p,4a5edf77a85a3,41a1c583caba41 _0,lady-werkzeugkoffer-tussi-o n-tour-in-pink

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15. Dezember 2009 um 16:03
In Antwort auf mallt_12773517

Ach
Ich war 7 und wollte mit meinen Cousins herumfahren, das tat man doch eh nicht im Kleidchen...ich denke das war einfach mit so ein Ding, für Mädchen gibts das und Basta.

Ich weiß allerdings nicht ob bei Jungs da der Druck durch diesen Aspekt des Geschlechtszweifels größer ist, oder nur anders ausgedrückt..umgekehrt ist ähnliches bei Mädchen durchaus auch da, man darf dies und jenes ja eben aus dem Grund nicht tun, weil Mädchen das nicht machen, dh man würde sich nicht im ausreichenden Maße als Mädchen, als FRAU beweisen, würde man dem nicht entsprechen. DIe Jungs müssen beweisen dass sie männlich (=nicht schwul) sind, die Mädchen dass sie weiblich (=begehrenswert) sind. Ob das nicht das Gleiche in Grün ist?

Btw... das hier könnte dir auch gefallen Sieht für mich nur nicht nach allzu toller Verarbeitungsqualität aus... leider. http://www.yatego.com/funice-geschenk-idee/p,4a5edf77a85a3,41a1c583caba41 _0,lady-werkzeugkoffer-tussi-o n-tour-in-pink

Kenne ich!
Finde ich auch lustig. Aber ich bin der festen Überzeugung, wenn schon Kitsch, dann muss es Kitsch mit Leistung und Qualität sein. Deswegen der Bosch. Die grelle Farbe soll ja eben stark mit der vergleichsweise doch sehr 'maskulinen' Leistung (die das Teil zweifelsohne hat, ich habe damit schon gearbeitet) kontrastieren.

Dem unbedarften Beobachter dürfte seine Häme über das 'rosa Mädchenspielzeug' dann ganz schnell im Halse steckenbleiben

Was die Erziehung angeht: Vermutlich ist es tatsächlich so, dass Eltern öfter mal aufgrund des Geschlechtes gegen den Wunsch der Kinder entscheiden. Sowas prägt dann und zementiert die Klischees nur unnötigerweise. Abgesehen davon, dass es die Kinder unglücklich macht.

'Weiblich' begehrenswert? 'Männlich' nicht schwul? Erstaunlich ist, dass darin kein nennenswerter Widerspruch steckt. Warum sollte ein nicht-schwuler Mann nicht auch begehrenswert sein? Sozusagen 'männlich' und 'weiblich' zugleich? Umgekehrt wird das noch bizarrer: Eine Frau kann sehr wohl begehrenswert und gleichzeitig äußerst promisk sein (wenn man dieses Adjektiv in dieser Gegenüberstellung hier anwenden darf -- alternativ kann man auch lesbisch anbringen: Es gibt auch sehr schöne und begehrenswerte Lesben, wenn auch bedeutend weniger als in Pornos ), wenn es auch Männern Angst machen mag.

Schwierige Kiste. Sowohl weibliche Homosexualität als auch Promiskuität verletzen das Selbstbewusstsein der Männer, die sich dadurch sexuell ersetzbar vorkommen. Es weckt die Angst vor der weiblichen sexuellen Überlegenheit: Die Frau ist diejenige, die die Entscheidung für oder gegen Sex trifft, sozusagen Gatekeeperin.

Andererseits ist die Frage nach der sexuellen Ersetzbarkeit wohl auch eine, die Frauen berührt -- Pornos, Prostituierte oder einfach die Frau auf der Straße, der er hinterherschaut.

Umgekehrt ist der begehrenswerte Mann einer, der mit den sexuellen Reizen spielt, die üblicherweise von Frauen ausgehen. Ein 'normaler, 'männlicher' Mann muss sich dadurch irritiert und sicherlich 'verarscht' vorkommen, wird ihm doch etwas angepriesen, was er nicht haben will. Etikettenschwindel sozusagen.

Wow! Ich habe den Bogen zurück zur Mode gefunden

LG
Madinside

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15. Dezember 2009 um 20:22
In Antwort auf werner_12479989

Ja, ...
... mir.

LG
Madinside

PS: Was mich in der Auffassung bestärkt, dass Mode nur noch dem Sex bzw. seiner Anbahnung dient und nicht mehr der Ästhetik. 'Sex sells', eben. Und fast niemand kriegt das bewusst mit.

Wie ich
berits schon immer vermutet hatte: Mode wird als Ausdruck zur Offenbarung von Sexyness und das Ganze drumrum.
Warum sonst findet man bei fast jedem Frauenkleidungsgstück in der Beschreibung Worte "Sexy", "Hingucker" etc darin?

Nur seltsam, dass das für MÄnner nicht im geringsten gilt. Die sollen nur durch Taten beeindrucken, dass soll angeblich dann sexy sein. Weil der Mann äusserlich nach den aktuellen Richtlinien in der Gesellschaft vom Äusseren gar keine sexuellen Reize zu bieten hat, also müssen die auch nicht mit entsprechender Mode bedient werden.
Und da sind wir wieder beim Thema, dass der Mann zur Uniformität und Unscheinbarkeit gedrängt wird.
Der Mann ist zur Verhüllung verdammt und darf keine nackte Haut zeigen. Er soll nur durch Taten und Leistung beeindrucken - DAS ist männlich!
Der Clou bei der Sache ist, dass fast alle Frauen darauf hereinfallen. Da sieht man, was ein gesellschaftliches Diktat so alles anrichten kann.

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16. Dezember 2009 um 22:40
In Antwort auf edelfaule


Hi Leute!
Hier ein Hammerlink zum Thema(im Video in 01:17 ist ein Mann Namens Martin Cohn zu sehen):
http://www.youtube.com/watch?v=cKhmYPuPp9o

edelfaule

Ein Mann führt Haute Couture-Kleid vor!
Hat das wirklich keine(n) interessiert? Ich finde es sehr interessant und aufregend!Es zeigt,das Mann und Frau sehrwohl die ganze Vielfalt der Kleidungswelt tragen können.

edelfaule

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16. Dezember 2009 um 22:53
In Antwort auf edelfaule

Ein Mann führt Haute Couture-Kleid vor!
Hat das wirklich keine(n) interessiert? Ich finde es sehr interessant und aufregend!Es zeigt,das Mann und Frau sehrwohl die ganze Vielfalt der Kleidungswelt tragen können.

edelfaule

Kannte ich schon - sorry
Ja, es gibt einige Kerle, auch Danila Polyakov, Brian Boy, Martin Cohn, usw., die nicht nur auf der Bühne fließende Übergänge zwischen Mann und Frau schaffen, ohne dass es nun besonders tuntig wirkt.

Ich schau ab und zu auch hier rein:
http://tinyurl.com/yll5ayy

Ist zwar viel Schrott dabei, aber einige Bilder sind brauchbar/ die gezeigten Looks tragbar.

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17. Dezember 2009 um 0:04
In Antwort auf hansi1973

Kannte ich schon - sorry
Ja, es gibt einige Kerle, auch Danila Polyakov, Brian Boy, Martin Cohn, usw., die nicht nur auf der Bühne fließende Übergänge zwischen Mann und Frau schaffen, ohne dass es nun besonders tuntig wirkt.

Ich schau ab und zu auch hier rein:
http://tinyurl.com/yll5ayy

Ist zwar viel Schrott dabei, aber einige Bilder sind brauchbar/ die gezeigten Looks tragbar.

Danke für deine Empfehlung
Die Seite kenne ich aber schon lange Ich finde sie hochinteressant!Du schreibst,das es dort "viel Schrott dabei" sei...was gefällt dir z.b. dort nicht?Ich finde alles,was da abgebildet ist absolut tragbar!Und man muss erwähnen,dass spitze Absätze zu tragen erfordert viel mehr Entschlossenheit und ist viel schwieriger zu rechtfertigen,als,z.b. das Tragen von Miniröcken.Wenn einer hohe Absätze offen trägt-bedeutet es für mich,das dieser Mann eine Höhere Ebene des Daseins begriffen hat...Ich kann das leider noch nicht

edelfaule

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17. Dezember 2009 um 9:26
In Antwort auf hansi1973

Kannte ich schon - sorry
Ja, es gibt einige Kerle, auch Danila Polyakov, Brian Boy, Martin Cohn, usw., die nicht nur auf der Bühne fließende Übergänge zwischen Mann und Frau schaffen, ohne dass es nun besonders tuntig wirkt.

Ich schau ab und zu auch hier rein:
http://tinyurl.com/yll5ayy

Ist zwar viel Schrott dabei, aber einige Bilder sind brauchbar/ die gezeigten Looks tragbar.

Hab jetzt auch mal reingeschaut
um die besagten tragbaren Looks zu sehen - ich will niemandem zu nahe treten, aber die Fotos von Männern in Absätzen/femininer Kleidung die hier auf gofem reingestellt werden sehen meisten...naja...sagen wir nicht sehr gut aus.

Ich muss sagen: einige Looks auf dieser Seite sind so tatsächlich auch nach meinem Empfinden absolut tragbar und ohne weiteres auf der Straße vorstellbar. Und ich kann jetzt auf einen Nenner bringen, was mir gar nicht gefällt und hier auf gofem eben auch vorherrscht:
1. Männer in stark femininer Kleidung wie ausgeschnittenes Top und enger Mini sehen etwa so gut aus wie Frauen in den Klamotten ihres Freundes - nämlich gar nicht.
2. Gleiches bei stark femininen HighHeels: spitz zulaufende, zerbrechlich wirkende Schuhe mit feinem Absatz sehen an Männerfüßen grundsätzlich so aus, als wären sie zu klein und würden gleich auseinanderbrechen. Nicht schick.

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17. Dezember 2009 um 9:45
In Antwort auf mallt_12773517

Hab jetzt auch mal reingeschaut
um die besagten tragbaren Looks zu sehen - ich will niemandem zu nahe treten, aber die Fotos von Männern in Absätzen/femininer Kleidung die hier auf gofem reingestellt werden sehen meisten...naja...sagen wir nicht sehr gut aus.

Ich muss sagen: einige Looks auf dieser Seite sind so tatsächlich auch nach meinem Empfinden absolut tragbar und ohne weiteres auf der Straße vorstellbar. Und ich kann jetzt auf einen Nenner bringen, was mir gar nicht gefällt und hier auf gofem eben auch vorherrscht:
1. Männer in stark femininer Kleidung wie ausgeschnittenes Top und enger Mini sehen etwa so gut aus wie Frauen in den Klamotten ihres Freundes - nämlich gar nicht.
2. Gleiches bei stark femininen HighHeels: spitz zulaufende, zerbrechlich wirkende Schuhe mit feinem Absatz sehen an Männerfüßen grundsätzlich so aus, als wären sie zu klein und würden gleich auseinanderbrechen. Nicht schick.

Da bin ich
Deiner Meinung.
Grundsätzlich von meinem subjektiven Empfinden kann ich mir zu starke feminine Kleidung generell bei Männern nicht vorstellen. Aber auch hier gibt es die Ausnahmen, die die Regel bestätigen, bei manchen KANN es gut aussehen. Ist dann aber auch reine Typsache.
Ich weiss z.B, dass HH und Tops wohl mir garantiert nicht stehen, deshalb lasse ich es auch.
Umgekehrt ist es ja auch bei Frauen unpassend, wenn sie stark maskuline Kleidung anziehen. Allerdings sieht das in der Öffentlichkeit häufiger, weshalb es schon ein gewohnter Anblick ist.
Wenn man Männer mit femininer Kleidung ausstatten will, sollten dann auch die Schnitte an den männlichen Körperbau angepasst werden, dann würde es auch nicht nach "Mann in Frauenklamotten aussehen"
So wie die Mode an die Frau angepasst wird, damit ihre Körperpartien betont werden (Brust, Taille), sollte das auch in der Männermode umgesetzt werden.
Das ist dann aber schon ein schwieriges Unterfangen, weil Männer einen kantigen Körperbau haben. Frauen haben rundere Formen, womit man einfach mehr machen kann.

Tops für Männer - kann funktionieren, ich hab schon mal sowas live gesehen. Der Mann hatte allerdings auch den trainierten 6Pack-Bauch, da kommt so was auch gut rüber.

Highheels für Männer stelle ich mir in etwa so vor: Nicht spitz zulaufend, sondern eher Karréform, und etwas breitere Absätze. Männer haben grössere Füsse, entsprechend sollte das mit der richtigen Proportion auf die Heels übetragen werden.

Ich denke schon, dass für den Mann so einiges machbar ist - aber ob sich das jemals realisieren wird?

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17. Dezember 2009 um 10:23
In Antwort auf teerpirat

Da bin ich
Deiner Meinung.
Grundsätzlich von meinem subjektiven Empfinden kann ich mir zu starke feminine Kleidung generell bei Männern nicht vorstellen. Aber auch hier gibt es die Ausnahmen, die die Regel bestätigen, bei manchen KANN es gut aussehen. Ist dann aber auch reine Typsache.
Ich weiss z.B, dass HH und Tops wohl mir garantiert nicht stehen, deshalb lasse ich es auch.
Umgekehrt ist es ja auch bei Frauen unpassend, wenn sie stark maskuline Kleidung anziehen. Allerdings sieht das in der Öffentlichkeit häufiger, weshalb es schon ein gewohnter Anblick ist.
Wenn man Männer mit femininer Kleidung ausstatten will, sollten dann auch die Schnitte an den männlichen Körperbau angepasst werden, dann würde es auch nicht nach "Mann in Frauenklamotten aussehen"
So wie die Mode an die Frau angepasst wird, damit ihre Körperpartien betont werden (Brust, Taille), sollte das auch in der Männermode umgesetzt werden.
Das ist dann aber schon ein schwieriges Unterfangen, weil Männer einen kantigen Körperbau haben. Frauen haben rundere Formen, womit man einfach mehr machen kann.

Tops für Männer - kann funktionieren, ich hab schon mal sowas live gesehen. Der Mann hatte allerdings auch den trainierten 6Pack-Bauch, da kommt so was auch gut rüber.

Highheels für Männer stelle ich mir in etwa so vor: Nicht spitz zulaufend, sondern eher Karréform, und etwas breitere Absätze. Männer haben grössere Füsse, entsprechend sollte das mit der richtigen Proportion auf die Heels übetragen werden.

Ich denke schon, dass für den Mann so einiges machbar ist - aber ob sich das jemals realisieren wird?

Jep
Die Körperform ist der springende Punkt - ich denke deswegen sehen Männer in stark femininer Kleidung so "verkleidet" aus, weil da eindeutig Körperpartien betont werden sollen, die ein Mann einfach nicht hat.
In den vergagenen Jahrhunderten wurde ja viel stärker auch mit Männermode experimentiert, ich denke da gibt es an sich viele Anregungen, was und wie man bei einem Mann betonen kann...

Und was maskuline Kleidung an Frauen angeht: dass es "anerkannt" ist, macht es nicht hübscher. Man könnte auch Minis an Männern X Mal anerkennen, davon sieht es nicht besser aus.

Auch mit den Schuhen gebe ich dir recht - eben diese Form war es, die auch auf der genannten Homepage teils zu sehen war und da nicht irgendwie deplaziert aussah, trotz Absatz.

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17. Dezember 2009 um 11:20
In Antwort auf mallt_12773517

Hab jetzt auch mal reingeschaut
um die besagten tragbaren Looks zu sehen - ich will niemandem zu nahe treten, aber die Fotos von Männern in Absätzen/femininer Kleidung die hier auf gofem reingestellt werden sehen meisten...naja...sagen wir nicht sehr gut aus.

Ich muss sagen: einige Looks auf dieser Seite sind so tatsächlich auch nach meinem Empfinden absolut tragbar und ohne weiteres auf der Straße vorstellbar. Und ich kann jetzt auf einen Nenner bringen, was mir gar nicht gefällt und hier auf gofem eben auch vorherrscht:
1. Männer in stark femininer Kleidung wie ausgeschnittenes Top und enger Mini sehen etwa so gut aus wie Frauen in den Klamotten ihres Freundes - nämlich gar nicht.
2. Gleiches bei stark femininen HighHeels: spitz zulaufende, zerbrechlich wirkende Schuhe mit feinem Absatz sehen an Männerfüßen grundsätzlich so aus, als wären sie zu klein und würden gleich auseinanderbrechen. Nicht schick.

Deine zwei Punkte
1. Halte ich tatsächlich für typabhängig. Wir können mit großer Sicherheit sagen, dass Männern tendenziell eher weniger die Klamotten der Freundin stehen dürften. Pauschalisieren darf man das aber wohl nicht.

Mir steht immer noch eine Definition von 'feminin' in Bezug auf Kleidung aus. Jeder weiß, was gemeint ist, keiner kann es in Worte fassen. Ich bin mir sicher, wenn das geschieht, werden die meisten gezwungen sein zuzugeben, dass Männer mit entsprechenden Attributen auch solch 'feminine' Kleidung tragen können.

Dazu ist nicht mal ein 'femininer' Typus Mann nötig, denke ich. Es bedarf ja nicht mal eines 'femininen' Typus' Frau, um entsprechende Kleidung zu tragen. Männer in solcher Kleidung sind nur stärkerer Kritik ausgesetzt, da sie möglicherweise unvorteilhafte _und_ außergewöhnliche Kleidung tragen. Und wirklich gutgebaute, gutproportionierte Männer neigen eher selten dazu, modisch zu experimentieren. Insofern begrüße ich es immer wieder, wenn Modedesigner ihre männlichen Models sowas tragen lassen.

2. Die Größenwirkung von Schuhen hängt meines Erachtens sehr stark von der Größe des Trägers ab. Damit wird es zu einer geometrischen Angelegenheit der Proportionen. Tatsächlich kann ich Absatzschuhe tragen, um meine Füße _kleiner_ wirken zu lassen, da ein Teil der Länge in die Höhe geschoben wird -- die Füße wirken kompakter.

Wenn einem ein Größenmaßstab fehlt, orientiert man sich eben an den Proportionen. Es ist klar, dass ein Mann mit Schuhgröße 45 neben einer Frau mit Schuhgröße 36 große Füße hat: nicht nur ein Viertel länger sondern auch ein Viertel breiter und ein Viertel höher. Und da haben wir eine Frau mit kleinen Füßen mit einem Mann mit großen Füßen verglichen.

Nimmt man nur die Proportionen, dann stört mich bei den meisten Männer-in-Frauenoutfit-Bildern die fehlende Taille oder gar der Bauchansatz. Die Füße empfinde ich zumeist als geringstes Übel. Manchmal stören mich da tatsächlich eher der fehlende Hintern und die zu schmalen Hüften. Kleidung aus der Damenabteilung sieht an solchen Figuren dann eher deplaziert aus, wenn es auch gewissen Gestaltungsspielraum gibt.

Ich denke, das Problem liegt eher darin, was für Erwartungen wir an Männer und Frauen stellen: Männer sollen solide und Frauen sollen zart wirken. Erfüllung dieser Erwartung wird von den meisten dann als attraktiv empfunden. Unfairerweise ohne Rücksicht drauf zu nehmen, ob ein bestimmter Mann oder eine bestimmte Frau diesen Erwartungen überhaupt entsprechen wollen, mental also diesen Erwartungen entsprechen. Sinnliche Männer und weibliche Kerle (Mannsweiber?) werden sich in diesen Erwartungen nicht wiederfinden.

...

Hmpf!

Zuviele Ablenkungen während des Schreibens und auch nicht wirklich ausgeschlafen. Das ist wohl keiner meiner besseren Texte . Ich hör einfach auf, wenn was unverständlich oder falsch ist, wird schon nachgefragt oder verbessert.

LG
Madinside

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17. Dezember 2009 um 13:49
In Antwort auf mallt_12773517

Hab jetzt auch mal reingeschaut
um die besagten tragbaren Looks zu sehen - ich will niemandem zu nahe treten, aber die Fotos von Männern in Absätzen/femininer Kleidung die hier auf gofem reingestellt werden sehen meisten...naja...sagen wir nicht sehr gut aus.

Ich muss sagen: einige Looks auf dieser Seite sind so tatsächlich auch nach meinem Empfinden absolut tragbar und ohne weiteres auf der Straße vorstellbar. Und ich kann jetzt auf einen Nenner bringen, was mir gar nicht gefällt und hier auf gofem eben auch vorherrscht:
1. Männer in stark femininer Kleidung wie ausgeschnittenes Top und enger Mini sehen etwa so gut aus wie Frauen in den Klamotten ihres Freundes - nämlich gar nicht.
2. Gleiches bei stark femininen HighHeels: spitz zulaufende, zerbrechlich wirkende Schuhe mit feinem Absatz sehen an Männerfüßen grundsätzlich so aus, als wären sie zu klein und würden gleich auseinanderbrechen. Nicht schick.

Zu Pkt. 1): ja - zu Pkt 2): nein
Ich würde es jetzt nicht an der Absatzform und -höhe festmachen. Bei dem Men-in-Heels-Blog sind sehr unterschiedliche Fotos zu finden. Da sind zum einen viele Partybilder zu finden (so à la "schaut mal, wie lustig, ich hab die hohen Schuhe meiner Bekannten an!"), dann wiederum so Heelsträger, die eher in die Fetischrichtung/ DWT gehen. Viele Showacts, Stars und Sternchen, die voll aufgetranst, wild geschminkt nun auch nicht wirklich Vorbilder und outdoorfähig sind, dann eben auch die androgynen Models, wie Martin Cohn, die im anziehen können, was sie wollen und dennoch nicht befremdlich wirken.

Nur wenige der Kombinationen finde ich outdoorfähig/ tragbar und/oder könnte sie mir durchaus auch an anderen Männern vorstellen. Zum Beispiel:

Gut kombiniert: Braune Pumps, passend zum Gürtel
http://tinyurl.com/y88hng9

Interessanter Look (edel, dezent):
http://tinyurl.com/yekor4o

Business/ School Unifom with Heels:
http://tinyurl.com/y8bh67x

Rote Pumps zum Schwarzen (Anzug/ Mann)
http://tinyurl.com/ydzuuou

Durchaus tragbar - junger Mann mit HH-Stiefeln:
http://tinyurl.com/ycolyrs

Mir geht es nicht darum, mich voll aufzutransen, oder das als Look etablieren zu wollen.
Ebenso wenig wie der stark geschminkt-androgyne Look (Boy George, Bill Kaulitz, o.ä.) oder das affektiert-tuntige (z.B. Jean-Paul Paula).
So will ich als Hetero-Mann nicht herumlaufen, selbst WENN es modisch und up-to-date wäre.

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17. Dezember 2009 um 14:16
In Antwort auf hansi1973

Zu Pkt. 1): ja - zu Pkt 2): nein
Ich würde es jetzt nicht an der Absatzform und -höhe festmachen. Bei dem Men-in-Heels-Blog sind sehr unterschiedliche Fotos zu finden. Da sind zum einen viele Partybilder zu finden (so à la "schaut mal, wie lustig, ich hab die hohen Schuhe meiner Bekannten an!"), dann wiederum so Heelsträger, die eher in die Fetischrichtung/ DWT gehen. Viele Showacts, Stars und Sternchen, die voll aufgetranst, wild geschminkt nun auch nicht wirklich Vorbilder und outdoorfähig sind, dann eben auch die androgynen Models, wie Martin Cohn, die im anziehen können, was sie wollen und dennoch nicht befremdlich wirken.

Nur wenige der Kombinationen finde ich outdoorfähig/ tragbar und/oder könnte sie mir durchaus auch an anderen Männern vorstellen. Zum Beispiel:

Gut kombiniert: Braune Pumps, passend zum Gürtel
http://tinyurl.com/y88hng9

Interessanter Look (edel, dezent):
http://tinyurl.com/yekor4o

Business/ School Unifom with Heels:
http://tinyurl.com/y8bh67x

Rote Pumps zum Schwarzen (Anzug/ Mann)
http://tinyurl.com/ydzuuou

Durchaus tragbar - junger Mann mit HH-Stiefeln:
http://tinyurl.com/ycolyrs

Mir geht es nicht darum, mich voll aufzutransen, oder das als Look etablieren zu wollen.
Ebenso wenig wie der stark geschminkt-androgyne Look (Boy George, Bill Kaulitz, o.ä.) oder das affektiert-tuntige (z.B. Jean-Paul Paula).
So will ich als Hetero-Mann nicht herumlaufen, selbst WENN es modisch und up-to-date wäre.

Es geht mir um Schuhe
die zierlicher geformt sind - die sehen am Männerfuß einfach seltsam aus. Bei dir zB das zweite Bild, das sieht aus als würde der Fuß gleich da rausplatzen.

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17. Dezember 2009 um 14:19
In Antwort auf werner_12479989

Deine zwei Punkte
1. Halte ich tatsächlich für typabhängig. Wir können mit großer Sicherheit sagen, dass Männern tendenziell eher weniger die Klamotten der Freundin stehen dürften. Pauschalisieren darf man das aber wohl nicht.

Mir steht immer noch eine Definition von 'feminin' in Bezug auf Kleidung aus. Jeder weiß, was gemeint ist, keiner kann es in Worte fassen. Ich bin mir sicher, wenn das geschieht, werden die meisten gezwungen sein zuzugeben, dass Männer mit entsprechenden Attributen auch solch 'feminine' Kleidung tragen können.

Dazu ist nicht mal ein 'femininer' Typus Mann nötig, denke ich. Es bedarf ja nicht mal eines 'femininen' Typus' Frau, um entsprechende Kleidung zu tragen. Männer in solcher Kleidung sind nur stärkerer Kritik ausgesetzt, da sie möglicherweise unvorteilhafte _und_ außergewöhnliche Kleidung tragen. Und wirklich gutgebaute, gutproportionierte Männer neigen eher selten dazu, modisch zu experimentieren. Insofern begrüße ich es immer wieder, wenn Modedesigner ihre männlichen Models sowas tragen lassen.

2. Die Größenwirkung von Schuhen hängt meines Erachtens sehr stark von der Größe des Trägers ab. Damit wird es zu einer geometrischen Angelegenheit der Proportionen. Tatsächlich kann ich Absatzschuhe tragen, um meine Füße _kleiner_ wirken zu lassen, da ein Teil der Länge in die Höhe geschoben wird -- die Füße wirken kompakter.

Wenn einem ein Größenmaßstab fehlt, orientiert man sich eben an den Proportionen. Es ist klar, dass ein Mann mit Schuhgröße 45 neben einer Frau mit Schuhgröße 36 große Füße hat: nicht nur ein Viertel länger sondern auch ein Viertel breiter und ein Viertel höher. Und da haben wir eine Frau mit kleinen Füßen mit einem Mann mit großen Füßen verglichen.

Nimmt man nur die Proportionen, dann stört mich bei den meisten Männer-in-Frauenoutfit-Bildern die fehlende Taille oder gar der Bauchansatz. Die Füße empfinde ich zumeist als geringstes Übel. Manchmal stören mich da tatsächlich eher der fehlende Hintern und die zu schmalen Hüften. Kleidung aus der Damenabteilung sieht an solchen Figuren dann eher deplaziert aus, wenn es auch gewissen Gestaltungsspielraum gibt.

Ich denke, das Problem liegt eher darin, was für Erwartungen wir an Männer und Frauen stellen: Männer sollen solide und Frauen sollen zart wirken. Erfüllung dieser Erwartung wird von den meisten dann als attraktiv empfunden. Unfairerweise ohne Rücksicht drauf zu nehmen, ob ein bestimmter Mann oder eine bestimmte Frau diesen Erwartungen überhaupt entsprechen wollen, mental also diesen Erwartungen entsprechen. Sinnliche Männer und weibliche Kerle (Mannsweiber?) werden sich in diesen Erwartungen nicht wiederfinden.

...

Hmpf!

Zuviele Ablenkungen während des Schreibens und auch nicht wirklich ausgeschlafen. Das ist wohl keiner meiner besseren Texte . Ich hör einfach auf, wenn was unverständlich oder falsch ist, wird schon nachgefragt oder verbessert.

LG
Madinside

Ich denke nicht
dass es typabhängig auch nur irgendwie passend aussehen kann, wenn ein Mann Kleidung trägt, die weibliche (!) Brüste oder Hüfte betonen soll - er hat beides nun mal in dieser Form nicht. Damit sieht es auch direkt eigenartig aus, ob außergewöhnlich oder nicht.

Was Schuhe angeht, da hast du wohl etwas an dem was mich stört vorbeigelesen Siehe meine Antwort bei Hansi, es geht mir nicht darum wie der Männerfuß wirkt, sondern dass die Füße nicht richtig in zierlichen Schuhen "liegen".

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17. Dezember 2009 um 14:47
In Antwort auf mallt_12773517

Es geht mir um Schuhe
die zierlicher geformt sind - die sehen am Männerfuß einfach seltsam aus. Bei dir zB das zweite Bild, das sieht aus als würde der Fuß gleich da rausplatzen.

Finde ich nicht
Was habe ich schon für Frauen mit dicken Füßen in zuu zierlichen Schühchen gesehen!

Ja, vielleicht ist der Schuh wirklich ne halbe Nummer zu klein und/ oder das Foto/ die Perspektive schlecht. Aber das ließe sich ja korrigieren.

Findest Du, dass es auf den restlichen Bildern auch so wirkt? Der Rasta-Man im schwarzen Anzug und den roten Lackheels sieht - wie ich finde - richtig gut aus! und da finde ich nicht, dass die Füße "platzen".

Hier noch ein paar Pix:

Klaus Lagerfelds Shooting mit Babtiste Giabiconi
http://tinyurl.com/y9nslyv

Victor Blanco, der scheinbar nur in Heels rumläuft und dabei keine schlechte Figur macht:
http://tinyurl.com/yarm5uj

Ansonsten sind Stiefel/ geschlossene Schuhe die bessere Option?

Hier mal einer, der mit HH sein Geld verdient:
http://tinyurl.com/yblsdfp


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17. Dezember 2009 um 15:09
In Antwort auf hansi1973

Finde ich nicht
Was habe ich schon für Frauen mit dicken Füßen in zuu zierlichen Schühchen gesehen!

Ja, vielleicht ist der Schuh wirklich ne halbe Nummer zu klein und/ oder das Foto/ die Perspektive schlecht. Aber das ließe sich ja korrigieren.

Findest Du, dass es auf den restlichen Bildern auch so wirkt? Der Rasta-Man im schwarzen Anzug und den roten Lackheels sieht - wie ich finde - richtig gut aus! und da finde ich nicht, dass die Füße "platzen".

Hier noch ein paar Pix:

Klaus Lagerfelds Shooting mit Babtiste Giabiconi
http://tinyurl.com/y9nslyv

Victor Blanco, der scheinbar nur in Heels rumläuft und dabei keine schlechte Figur macht:
http://tinyurl.com/yarm5uj

Ansonsten sind Stiefel/ geschlossene Schuhe die bessere Option?

Hier mal einer, der mit HH sein Geld verdient:
http://tinyurl.com/yblsdfp


Seltsam
Als würdest du mit jemand anderen als mir posten gerade...
Ich denke ich habe dir das Bild das ich für unpassend halte benannt als Beispiel. Und so sehen, ganz im Gegensatz zu den anderen Links von dir, fast alle Fotos von Männern in HighHeels aus die sonst auf dieser Sammelseite oder hier bei gofem vorhanden sind. Ich hoffe ich muss das nicht erneut wiederholen.

Inwiefern es unpassend aussehende hohe Schuhe bei Männern ausgleichen soll, dass sie bei fülligeren Frauen oft auch mies aussehen, ist mir derweil völlig schleierhaft. Wofür genau ist das ein Argument?

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17. Dezember 2009 um 15:32
In Antwort auf mallt_12773517

Seltsam
Als würdest du mit jemand anderen als mir posten gerade...
Ich denke ich habe dir das Bild das ich für unpassend halte benannt als Beispiel. Und so sehen, ganz im Gegensatz zu den anderen Links von dir, fast alle Fotos von Männern in HighHeels aus die sonst auf dieser Sammelseite oder hier bei gofem vorhanden sind. Ich hoffe ich muss das nicht erneut wiederholen.

Inwiefern es unpassend aussehende hohe Schuhe bei Männern ausgleichen soll, dass sie bei fülligeren Frauen oft auch mies aussehen, ist mir derweil völlig schleierhaft. Wofür genau ist das ein Argument?

Nein, nein, ich bezog mich schon auf Dich,
bzw. Deine These.

Vielleicht bin ich voreingenommen, vielleicht habe ich einen Knick in der Pupille, aber ich kann die von Dir genannte Unästhetik/ unschönen Proportionen nicht nachvollziehen.

Nein und es soll nicht als Entschuldigung oder Rechtfertigung dienen, dass auch Frauen mit nicht gerade idealen Füßen unpassende Schuhe anziehen (z.B. Paris Hilton hat nicht nur Größe 42/43, sondern auch irgendwie... naja, nicht gerade die schönsten Füße).

Schuhe sollten - egal ob flach, ob hoch; egal ob Mann, ob Frau, selbstverständlich richtig sitzen - da stimme ich mit Dir überein.

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17. Dezember 2009 um 15:42
In Antwort auf mallt_12773517

Seltsam
Als würdest du mit jemand anderen als mir posten gerade...
Ich denke ich habe dir das Bild das ich für unpassend halte benannt als Beispiel. Und so sehen, ganz im Gegensatz zu den anderen Links von dir, fast alle Fotos von Männern in HighHeels aus die sonst auf dieser Sammelseite oder hier bei gofem vorhanden sind. Ich hoffe ich muss das nicht erneut wiederholen.

Inwiefern es unpassend aussehende hohe Schuhe bei Männern ausgleichen soll, dass sie bei fülligeren Frauen oft auch mies aussehen, ist mir derweil völlig schleierhaft. Wofür genau ist das ein Argument?

Ich glaube, er meint
folgendes:
Es herrscht allgemein die Meinung vor, Frauen haben zierliche und schmale Füsse.
Das stimmt aber nur bedingt, denn ich selbst habe schon oft Frauen gesehen, die richtig breite Entenfüsse habe und sich dann noch in zu kleine Schuhe einzwängen. Wenn die passende Grösse nicht vorhanden ist, wird halt eine oder gar zwei Nummern zu klein gekeuft.
Eine mir bekannte Forenuserin trägt bis zu 3 Nummern kleine Pumps, in der irrsinnigen Meinung, kleine Füsse sehen einfach besser aus.
Aber dabei wird vergessen, dass man es oft deutlich sieht, wenn eine Frau zu kleine Schuhe trägt. Das fängt damit an, dass der Schuh aus der Form gerät bis hin dass irgendwo der eine oder andere Zeh rausquellt und die zusammengequetschten Hautfalten sichtbar sind. Und das ist für mich alles andere als ästhetisch

Und dass Männer ebenso schmale Füsse haben können und nicht zwangsläufig Stumpen mit Stahlwolle sein müssen.

Er wollte darauf hinaus, dass ein gut passender HH am gepflegten Männerfuss meist besser aussieht als ein in zu kleine Schuhe gezwängter Fuss einer Frau.

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18. Dezember 2009 um 10:50
In Antwort auf hansi1973

Nein, nein, ich bezog mich schon auf Dich,
bzw. Deine These.

Vielleicht bin ich voreingenommen, vielleicht habe ich einen Knick in der Pupille, aber ich kann die von Dir genannte Unästhetik/ unschönen Proportionen nicht nachvollziehen.

Nein und es soll nicht als Entschuldigung oder Rechtfertigung dienen, dass auch Frauen mit nicht gerade idealen Füßen unpassende Schuhe anziehen (z.B. Paris Hilton hat nicht nur Größe 42/43, sondern auch irgendwie... naja, nicht gerade die schönsten Füße).

Schuhe sollten - egal ob flach, ob hoch; egal ob Mann, ob Frau, selbstverständlich richtig sitzen - da stimme ich mit Dir überein.

Es ist keine These
sondern, ich wiederhole, das was ich auf den meisten Bildern sehe - viel zu zierliche Sandaletten oder Mary Janes, die von der Breite her überhaupt nicht zum Männerfuß darin passen. Das ist keine Allgemeinregel, keine These, und trifft auf die Auswahl der wenigen Einzellinks von dir bis auf das eine Genannte nicht zu - es ist einfach das, was ich bisher auf den vorhandenen Bildern sehe.
Soweit klar?

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6. Januar 2010 um 15:02
In Antwort auf mallt_12773517

Jep
Die Körperform ist der springende Punkt - ich denke deswegen sehen Männer in stark femininer Kleidung so "verkleidet" aus, weil da eindeutig Körperpartien betont werden sollen, die ein Mann einfach nicht hat.
In den vergagenen Jahrhunderten wurde ja viel stärker auch mit Männermode experimentiert, ich denke da gibt es an sich viele Anregungen, was und wie man bei einem Mann betonen kann...

Und was maskuline Kleidung an Frauen angeht: dass es "anerkannt" ist, macht es nicht hübscher. Man könnte auch Minis an Männern X Mal anerkennen, davon sieht es nicht besser aus.

Auch mit den Schuhen gebe ich dir recht - eben diese Form war es, die auch auf der genannten Homepage teils zu sehen war und da nicht irgendwie deplaziert aussah, trotz Absatz.

In den vergagenen Jahrhunderten wurde ja viel stärker auch mit Männermode experimentiert
Sicher kann ein Mann aufgrund seines Körperbaus nicht alles tragen, was für Frauen geschneidert wurde.

Irgendwelche zarte Sommerkleidchen mit tiefem Dekolleté, mannigfache Rüschen-, Spitzen-, Blümchen-Verzierungen und dergleichen sind wohl eher nix für Männer. Auch bei (richtig) hohen Absätzen bin ich da eher skeptisch. Vieles in den heutigen Damenabteilung sind aber einfach nur eines: klassische Männerklamotten, vielleicht manchmal ein ganz klein wenig feminisiert.

Auch der unterschiedliche Körperbau von Mann und Frau hat immer wieder für Inspirationen gesorgt. Oder wieso sind die meisten heutige Jacken und Mäntel für Frauen an den Schultern aufgepolstert ? Um etwas hinzuzaubern, was dort bei vielen Frauen nicht, sondern nur bei Männern vorhanden ist: breite Schultern. Die Kombination aus (künstlich) breiten Schultern und breiten Hüften sieht dann nach heutiger Lesart feminin aus, usrprünglich galt das aber als androgyn, denn es verschmilzt männliche und weibliche Körperattribute. Kürzlich habe ich gelesen, dass erste Designer mit der Aufpolsterung der männlichen Hüfte beginnen, Name fällt mir im Moment leider nicht ein ...
Eigentlich ein alter Hut, wenn man sich die ganzen Bilder der klassischen Rennaissance-Maler, wie z.B. Michelangelo etc., vergegenwärtigt und sich die damals üblichen - weitschwingenden und wohl mit viel Tüll o. dgl. aufgepolsterten - Männerröcke und -Hosen in Erinnerung ruft. Das waren genau die gleichen Muster der Androgynität wie heute in der Damenmode ...

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