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Warum sind alle so schrecklich eingebildet, wenn es um ihre Kleidung geht?

3. Februar 2008 um 16:02

Warum sind alle so schrecklich eingebildet, wenn es um ihre Kleidung geht?

Mir ist das schon häufig aufgefallen, in diversen Mode-Foren im Internet, aber auch im Bekanntenkreis, früher in der Schule, an der Uni oder auch in Geschäften.

Es ist dabei egal, ob jemand einen bestimmten modischen Stil verfolgt, also ein Hippie, Emo, Prep, Trendsetter, eine Arschgeweihkuh oder klassisch gegleidet ist.
Auch die Qualität der Kleidung spielt kaum eine Rolle: jeder findet sich am tollsten, nur der eigene Kleiderschrank zählt.

Es ist kaum möglich, gesund zu diskutieren, ob man nun viel oder wenig Geld für Kleidung ausgibt, ob man sich feminin oder bequem kleidet. Immer kommt irgendein Besserwisser an und behauptet, die Modeweißheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Dabei sieht er in seinen Klamotten vielleicht selbst total kacke aus, denn Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Doch übt man Kritik oder sagt seine Meinung, hat man die Popokarte gezogen und wird geächtet.

Warum kann man einen fremden Standtpunkt nicht akzeptieren? Vielleicht, weil man sich selbst nicht sicher ist, ob der eigene Standpunkt das wahre ist????

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3. Februar 2008 um 16:48

Leben und leben lassen
Da könnte man ja die Gegenfrage stellen? Warum akzepierst du die Leute nicht so wie sie sind und übst keine Kritik? Dann wirst du auch nie geächtet werden!
Das Motto heisst leben und leben lassen!
Ich finde man sollte sich und seinen Look lieben, dann sieht man immer gut aus, weil man einfach Selbstbewusstsein und Zufriedenheit ausstrahlt.

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3. Februar 2008 um 21:08
In Antwort auf joni_11954951

Leben und leben lassen
Da könnte man ja die Gegenfrage stellen? Warum akzepierst du die Leute nicht so wie sie sind und übst keine Kritik? Dann wirst du auch nie geächtet werden!
Das Motto heisst leben und leben lassen!
Ich finde man sollte sich und seinen Look lieben, dann sieht man immer gut aus, weil man einfach Selbstbewusstsein und Zufriedenheit ausstrahlt.

Falsch verstanden
Da hast du etwas falsch verstanden.
Ich akzeptiere die Leute, doch sie akzeptieren keine andere Meinung.

Wenn es in einer Umfrage o.ä. darum geht, wie man z.B. New Yorker findet und jemand sagt, dass er es nicht so toll findet, weil seiner Erfahrung nach die Qualität mies ist, fühlen sich alle New Yorker Träger auf den Schlips getreten und motzen rum.

Andersherum geht es genauso. Wenn man z.B. H&M toll findet, kommen die Besserwisser und erklären einem, dass man lieber wenige Klamotten in höherer Qualität kaufen soll, als zig Sachen bei H&M.

Verstehst du, was ich meine?

Ich glaube einfach, dass sich die meisten Leute nicht wirklich über Mode austauschen wollen. Sie wollen anderen nur einen rein drücken a la "ich hab mehr Geld als du, ich kaufe keinen Schrott" oder eben "wenn du dein Geld für teure Marken zum Fenster rauswerfen willst, ich hab lieber viel Auswahl im Schrank und trage nicht jeden Tag dasselbe".

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3. Februar 2008 um 22:59
In Antwort auf frigga_12907817

Falsch verstanden
Da hast du etwas falsch verstanden.
Ich akzeptiere die Leute, doch sie akzeptieren keine andere Meinung.

Wenn es in einer Umfrage o.ä. darum geht, wie man z.B. New Yorker findet und jemand sagt, dass er es nicht so toll findet, weil seiner Erfahrung nach die Qualität mies ist, fühlen sich alle New Yorker Träger auf den Schlips getreten und motzen rum.

Andersherum geht es genauso. Wenn man z.B. H&M toll findet, kommen die Besserwisser und erklären einem, dass man lieber wenige Klamotten in höherer Qualität kaufen soll, als zig Sachen bei H&M.

Verstehst du, was ich meine?

Ich glaube einfach, dass sich die meisten Leute nicht wirklich über Mode austauschen wollen. Sie wollen anderen nur einen rein drücken a la "ich hab mehr Geld als du, ich kaufe keinen Schrott" oder eben "wenn du dein Geld für teure Marken zum Fenster rauswerfen willst, ich hab lieber viel Auswahl im Schrank und trage nicht jeden Tag dasselbe".

???
Sag mal wie alt bitte bist du denn? Erstens: Die Mode die ich trage, halte ich selbstverständlich für genial, denn ich kaufe mir ja nur sachen die 'mir' gefallen, und wenn das von h&m ist, aber jemand anders die qualität scheiße findet, heißt das nicht dass ich mich auf den schlips getreten fühle: um ehrlich zu sein, die quali bei h&m,new yorker, etc. ist beschissen, aber ich kaufe dort trotzdem, wenn mir die sachen gefallen. So kann ich es mir zumindest leisten, öfter ausgefallene sachen zu kaufen, die man nicht so oft trägt - es kostet ja nicht soviel.
Mein rat ist nur: hör auf dich von leuten persönlich angegriffen zu fühlen, nur weil sie eine andere meinung haben, oder hast du so primitive freunde die dich für deine billigklamotten fertig machen? also nochmal die frage nach deinem alter...wenn du über 20 sein solltest, schäm dich bitte...

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4. Februar 2008 um 15:11
In Antwort auf bailey_12080099

???
Sag mal wie alt bitte bist du denn? Erstens: Die Mode die ich trage, halte ich selbstverständlich für genial, denn ich kaufe mir ja nur sachen die 'mir' gefallen, und wenn das von h&m ist, aber jemand anders die qualität scheiße findet, heißt das nicht dass ich mich auf den schlips getreten fühle: um ehrlich zu sein, die quali bei h&m,new yorker, etc. ist beschissen, aber ich kaufe dort trotzdem, wenn mir die sachen gefallen. So kann ich es mir zumindest leisten, öfter ausgefallene sachen zu kaufen, die man nicht so oft trägt - es kostet ja nicht soviel.
Mein rat ist nur: hör auf dich von leuten persönlich angegriffen zu fühlen, nur weil sie eine andere meinung haben, oder hast du so primitive freunde die dich für deine billigklamotten fertig machen? also nochmal die frage nach deinem alter...wenn du über 20 sein solltest, schäm dich bitte...

RE: ???
Was hat denn die Frage mit meinem Alter zu tun? ich bin 28, ich trage auch das, was mir gefällt und sicher keine Billigklamotten.

Meine Frage sollte mehr allgemein gehalten sein.
Mir fällt es eben auf, dass man hinsichtlich der Qualität, des Preises bzw. der Marke keine normale Diskussion führen kann, ohne dass ein Teilnehmer dem andren arrogant einen reinwürgt.
Es fängt ja teils schon bei der Art und Weise an, wie eine Klamotte getragen wird (bauchfrei z.B.), da wird man direkt abgestempelt, eine Assi-Kuh zu sein. (Nein, ich trage kaum bauchfrei...)

Es wird immer in Schubladen gedacht und sich selbst steckt man in die oberste...

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4. Februar 2008 um 16:04
In Antwort auf frigga_12907817

RE: ???
Was hat denn die Frage mit meinem Alter zu tun? ich bin 28, ich trage auch das, was mir gefällt und sicher keine Billigklamotten.

Meine Frage sollte mehr allgemein gehalten sein.
Mir fällt es eben auf, dass man hinsichtlich der Qualität, des Preises bzw. der Marke keine normale Diskussion führen kann, ohne dass ein Teilnehmer dem andren arrogant einen reinwürgt.
Es fängt ja teils schon bei der Art und Weise an, wie eine Klamotte getragen wird (bauchfrei z.B.), da wird man direkt abgestempelt, eine Assi-Kuh zu sein. (Nein, ich trage kaum bauchfrei...)

Es wird immer in Schubladen gedacht und sich selbst steckt man in die oberste...

Schach und matt...
Dann frag ich mich warum du nicht bei einer selbstanalyse anfängst: "ich trage auch das, was mir gefällt und sicher keine Billigklamotten." Das klingt ja so als wenn du behauptest (arroganterweise) dass Billigklamotten was abwertendes sind!
Siehst du, du bist also keinen deut besser, als diejenigen die du beschreibst! Du steckst also auch in schubladen.
Ich bin immer noch der Ansicht, jeder darf tragen was er will und es auch gut finden. Sowas nennt man individuellen geschmack! Lästertanten sind nur primitive tussis, die nichts anderes als klamotten im kopf haben, die tun mir herzlich leid.

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5. Februar 2008 um 11:04

Meine Schwiegertante...
nennen wir sie mal so, als ich noch klein war, konnnte ich nicht ausstehen. Sie liebte die Farbe Blau. Seitdem ist alles, was blau ist, für mich unerträglich.

Das stimmt zwar nicht, aber solche Prägungen gegen bis ins Allerkleinste. Psychologen beaupten, wenn überhaupt, könnte man das nur mit externer Hilfe zurechtrücken. Und das lohne sich nur, wenn es sich wirklich um manifeste Behinderungen im Leben handelt.


Und da ist das hüpfende Komma:
Jeder Mensch erlebt in seinem Lebenslauf Prägungen, die ihn gar nicht anders können lassen, als dies zu mögen und dies abzulehnen. Da er sich selbst immer nur sein 'persönliches' Bezugssystem ist, das er leider nicht nach Belieben neu zu definieren in der Lage ist, kann er andere Vorlieben eben nicht 'verstehen', besser: nachfühlen oder schlimmstenfalls nicht akzeptieren. Oder wenn, nur mit Widerwillen.


Wenn ich an meinem Haus aussenherum Flutlicht anbringe mit dem Argument, man würde Einbrecher sofort sehen und daher diese abschrecken, mag das - ein bisschen - ja stimmen. Das passt aber mit zwei Dingen nicht zusammen: Die Nachbarn haben es auch nachts hell, was ihnen nicht gefällt, und obendrein wird Strom verbraucht, was ja eigentlich schon gar nicht sein sollte. Aber der Mensch ist leider nur selten zu einer Abwägung der Verhältnismässigkeiten in der Lage und sucht instinktiv immer nach der schnellsten, leichtesten, erfolgverprechendsten Lösung - selten oder nie nach der nachhaltigen, möglichst allseits verträglichen, nicht offenbaren.

Getrieben von Gefühlen wie Liebe, Begehren, Zorn, Wut, streben nach Anerkennung, Selbstdarstellung und so weiter, erhebt er jenseits von sachlicher Abwägung - wozu auch, das strngt nur an - , ganz zu schweigen von Vernunft, das eigene Erfahrungskonglomerat zum Maßstab für die Welt. Wäre Kleidung 'nur' etwas Vernünftiges, berücksichtigend Ressourcen, chemische Verträglichkeit in Herstellung ud Tragen, Warmhaltefähigkeit, Haltbarkeit und so weiter, liesse sie sich sicher auf einige wenige Teile reduzieren.


Aber warum sollte gerade hier das Leben einfach und überschaubar sein???


asteus

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5. Februar 2008 um 11:09

Genau!
Kleidung rührt - insbesondere bei eher unsicheren Menschen - am eigenen Selbstverständnis. Ablehnung aufgrund der eigenen Hülle zu erfahren, ist geradezu eine Phobie. Deshalb die gesellschafts- oder auch nur bezugsgruppenkonforme Kleidung...

Oder woher kommt der Spass am Ver-Kleiden, gerade im Fasching?

Soviel zum freien Willen des Menschen ...





asteus

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