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Waru tun sich Männer so schwer?

11. April 2005 um 11:22

Hallo,
warum tun sich Männer so schwer modisch mal was neues zu wagen ?
Warum werden Männer die sich individuell kleiden gleich als schwul oder Transe abgestraft ?
Weiter unten gibt es eine Diskussion über Männer die gerne Strumpfhosen tragen und immer wieder die Aussage das sei blöd!
Wenn die Tochter Papas Hemd cool findet zieht sie es doch einfach an!
Keiner sagt dann sie sei ne Transe , lesbisch!
Nimmt der Sohn 'ne Bluse aus Mutties Schrank ? igitt igitt!
Der ist ja schwul!

So manch ein Mann schaut meiner Meinung nach jedenfalls auch z.B.im Rock echt gut aus.
Schaut mal hier :http://people.freenet.de/gueschmodelle/12.htm

Gruß
ausus

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11. April 2005 um 18:44

Warum tun sich die Maenner so schwer
Hallo zusammen:
Ich denke es gibt zwei Gruende, die dafuer verantwortlich sind dass Maenner der modischen Entwicklung kaum noch Beachtung schenken:
Der erste Grund ist, dass Maenner sich fuerchten, womoeglich ausgelacht zu werden, wenn sie etwas anderes tragen als die Masse. Dafuer verantwortlich sind tatsaechlich oft wirklich daemliche Aussprueche oder Bemerkungen, wie sie auch hier im Forum zu finden sind. Sie kommen von beiden Geschlechtern, meist sehr unbedacht geaeussert, andere wiederum sind auf dem Wissenslevel von 10-Jaehrigen steckengeblieben, andere sind ueberladen mit Vorurteilen, und die letzte Gruppe "fummelt" irgendwo im Nebel herum, weiss nicht was gut oder nicht gut ist.
Der zweite Grund ist wesentlich einfacher: Maenner sind im Allgemeinen "Modemuffel" oder sie werden von Ehefrau oder Freundin beeinflusst, die ihren "Liebling" gern so angezogen haben moechte, wie vielleicht ein 'Traummann' aussieht. Alles andere ist zu weiblich. Dass das sogenannte "Weibliche" gar nicht von der Kleidung abhaengen kann, wissen die meisten gar nicht. Wissensluecken koennen auch Bildungsgrundlagen sein! Denn ehrlich, wer weiss denn schon dass fast ALLES, was die Frau heute traegt, mal Maennerbekleidung [Ausnahme ist der BH und der Petticoat] war? [Beispiele:Kleid/ Kurzes Kleid/Minirock/Strumpfhosen/Struempfe/Strumpfhalte-r/Unterkleid]
So gesehen tragen die Frauen fast alles, was zuvor Maennerkleidung war, und das wird dann als Emanzipation bezeichnet, oder.
Das wirklich Traurige ist, dass sich keiner wirklich Gedanken darueber macht, und somit auch nicht weiss, was gut fuer den Mann ist, seine Gesundheit usw.
(die Hose ist es NICHT, seit 1923 wissenschaftlich nachgewiesen, ist die haeufigste Ursache fuer Hoden- und Prostatakrebs, und immer toedlich), aber wen juckt das schon.
Wie heisst es so schoen: "Nur WIRKLICHE Maenner tragen Roecke"
Beste Gruesse
nitram6

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11. April 2005 um 19:40
In Antwort auf ilias_12560194

Warum tun sich die Maenner so schwer
Hallo zusammen:
Ich denke es gibt zwei Gruende, die dafuer verantwortlich sind dass Maenner der modischen Entwicklung kaum noch Beachtung schenken:
Der erste Grund ist, dass Maenner sich fuerchten, womoeglich ausgelacht zu werden, wenn sie etwas anderes tragen als die Masse. Dafuer verantwortlich sind tatsaechlich oft wirklich daemliche Aussprueche oder Bemerkungen, wie sie auch hier im Forum zu finden sind. Sie kommen von beiden Geschlechtern, meist sehr unbedacht geaeussert, andere wiederum sind auf dem Wissenslevel von 10-Jaehrigen steckengeblieben, andere sind ueberladen mit Vorurteilen, und die letzte Gruppe "fummelt" irgendwo im Nebel herum, weiss nicht was gut oder nicht gut ist.
Der zweite Grund ist wesentlich einfacher: Maenner sind im Allgemeinen "Modemuffel" oder sie werden von Ehefrau oder Freundin beeinflusst, die ihren "Liebling" gern so angezogen haben moechte, wie vielleicht ein 'Traummann' aussieht. Alles andere ist zu weiblich. Dass das sogenannte "Weibliche" gar nicht von der Kleidung abhaengen kann, wissen die meisten gar nicht. Wissensluecken koennen auch Bildungsgrundlagen sein! Denn ehrlich, wer weiss denn schon dass fast ALLES, was die Frau heute traegt, mal Maennerbekleidung [Ausnahme ist der BH und der Petticoat] war? [Beispiele:Kleid/ Kurzes Kleid/Minirock/Strumpfhosen/Struempfe/Strumpfhalte-r/Unterkleid]
So gesehen tragen die Frauen fast alles, was zuvor Maennerkleidung war, und das wird dann als Emanzipation bezeichnet, oder.
Das wirklich Traurige ist, dass sich keiner wirklich Gedanken darueber macht, und somit auch nicht weiss, was gut fuer den Mann ist, seine Gesundheit usw.
(die Hose ist es NICHT, seit 1923 wissenschaftlich nachgewiesen, ist die haeufigste Ursache fuer Hoden- und Prostatakrebs, und immer toedlich), aber wen juckt das schon.
Wie heisst es so schoen: "Nur WIRKLICHE Maenner tragen Roecke"
Beste Gruesse
nitram6

Zu deinem Beitrag
Hoden- bzw. Prostatakrebs ist nicht immer tödlich. Ich kenne jedenfalls ein paar Männer, die es (zum Glück) überlebt haben!!

Die beiden Gründe, die du nennst, hören sich für mich so an, als seien mal wieder "die anderen" Schuld, dass ihr Männer nicht das tragen dürft, was ihr gerne tragen würdet.
Entweder lachen die anderen oder die Frauen beeinflussen euch.

Aber Mensch es ist doch eure Sache, was ihr tragen wollt! Wenn ihr einen Rock anziehen wollt, dann tut es, aber sagt nicht, dass ihr es nicht tut, weil ihr nicht ausgelacht werden wollt oder weil eure Frauen einen so großen Einfluss auf euch haben. Euer Drang zum Rock muss stärker sein als die Angst vor Lachern!

Klar ist es ungewöhnlich, einen Mann im Rock zu sehen. Aber irgendwer ist immer der erste!!
Und ein Pionier muss nur mutig genug sein, ohne Vorbilder auszukommen.

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12. April 2005 um 13:13
In Antwort auf marija_12156377

Zu deinem Beitrag
Hoden- bzw. Prostatakrebs ist nicht immer tödlich. Ich kenne jedenfalls ein paar Männer, die es (zum Glück) überlebt haben!!

Die beiden Gründe, die du nennst, hören sich für mich so an, als seien mal wieder "die anderen" Schuld, dass ihr Männer nicht das tragen dürft, was ihr gerne tragen würdet.
Entweder lachen die anderen oder die Frauen beeinflussen euch.

Aber Mensch es ist doch eure Sache, was ihr tragen wollt! Wenn ihr einen Rock anziehen wollt, dann tut es, aber sagt nicht, dass ihr es nicht tut, weil ihr nicht ausgelacht werden wollt oder weil eure Frauen einen so großen Einfluss auf euch haben. Euer Drang zum Rock muss stärker sein als die Angst vor Lachern!

Klar ist es ungewöhnlich, einen Mann im Rock zu sehen. Aber irgendwer ist immer der erste!!
Und ein Pionier muss nur mutig genug sein, ohne Vorbilder auszukommen.

Keine Schuldzuweisung
Hallo Fussballbarbie, und hallo zu allen anderen auch;
Nein, bitte nicht irgendeine Schuldzuweisung. Ich habe im ersten Teil meiner Antwort versucht zu erklaeren, dass es die Maenner selbst sind, die viel zu faul (bequem) sind ueber sich nach zu denken und neue Mode zu machen. Vielleicht liegt die Unklarheit darin, dass ich manchmal nicht richtig Deutsch formuliere - ich bin in Miami (Florida) zu Hause und lehre Deutsch.
Richtiog sagst du auch der Drang nach Neuem, vielleicht eben der Rock, muss staerker sein als Angst vor Lachern. Es ist bei uns weniger die Angst vor Lachern, es sind alt- und verwurzelte, Vorurteile, von Frauen wie Maennern, die es schwerer machen.
Wenn man die "Diskussionsseiten" von "Maenner in Roecken" anschaut ist man geneigt sich zu fragen wieviele wirklich den Mut haben koennten - ausser denen die schon lange Rock-Kleidtraeger
sind.
Zum Einfluss von Frauen (Ehefrauen) weiss ich nur zu sagen, dass es sicher eine Rolle spielt, sicher aber nicht die Wesentlichste. Ich gehoere vielleicht zu denen, die sich zu Hause durchsetzen koennen. Aber ich spreche eigentlich nicht von mir, sondern von den vielen um mich herum, denn ich bin der einzige, den ich bisher im Rock angetroffen habe. Um einen aehnlich oder gleich auszusehenden mann zu finden, muss ich halt in den Spiegel schauen.
Trotz alledem, ich glaube, dass sich der Rock durchsetzen wird, und ich danke dir fuer deinen Beitrag, der vielleicht noch klarer ausdrueckt, was Sache ist.
Tschuess.
nitram6

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12. April 2005 um 16:59
In Antwort auf ilias_12560194

Keine Schuldzuweisung
Hallo Fussballbarbie, und hallo zu allen anderen auch;
Nein, bitte nicht irgendeine Schuldzuweisung. Ich habe im ersten Teil meiner Antwort versucht zu erklaeren, dass es die Maenner selbst sind, die viel zu faul (bequem) sind ueber sich nach zu denken und neue Mode zu machen. Vielleicht liegt die Unklarheit darin, dass ich manchmal nicht richtig Deutsch formuliere - ich bin in Miami (Florida) zu Hause und lehre Deutsch.
Richtiog sagst du auch der Drang nach Neuem, vielleicht eben der Rock, muss staerker sein als Angst vor Lachern. Es ist bei uns weniger die Angst vor Lachern, es sind alt- und verwurzelte, Vorurteile, von Frauen wie Maennern, die es schwerer machen.
Wenn man die "Diskussionsseiten" von "Maenner in Roecken" anschaut ist man geneigt sich zu fragen wieviele wirklich den Mut haben koennten - ausser denen die schon lange Rock-Kleidtraeger
sind.
Zum Einfluss von Frauen (Ehefrauen) weiss ich nur zu sagen, dass es sicher eine Rolle spielt, sicher aber nicht die Wesentlichste. Ich gehoere vielleicht zu denen, die sich zu Hause durchsetzen koennen. Aber ich spreche eigentlich nicht von mir, sondern von den vielen um mich herum, denn ich bin der einzige, den ich bisher im Rock angetroffen habe. Um einen aehnlich oder gleich auszusehenden mann zu finden, muss ich halt in den Spiegel schauen.
Trotz alledem, ich glaube, dass sich der Rock durchsetzen wird, und ich danke dir fuer deinen Beitrag, der vielleicht noch klarer ausdrueckt, was Sache ist.
Tschuess.
nitram6

Mir geht es ähnlich
Hallo,
auch ich muß wenn ich einen Mann im Rocksehen will mich meist vor einen Spiegel stellen!
Ich bin jedoch fest davon überzeugt das eine Vilezahl an Männern Röcke anziehen würden wenn sie nich so viel Angst hätten verlacht zu werden!
Wie sonst könnten Hersteller von Männerröcken existieren ?
Warum sonst gibt es in vielen Foren diese Diskussionen ?

Leider wird von Vielen immer die Schublade "Trans" aufgemacht und das Ganze pauschal abgelehnt.

Gruß
Bernd

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13. April 2005 um 1:43

"Warum tun Männer sich schwer ?"
Genau das ist der entscheidende Punkt.
Etwas Neues zu wagen und dabei eine gute Figur zu machen, ist eigentlich eine positve Eigenschaft.

Das kann aber nicht bedeuten, daß sich moderne Männer wie Crossdresser zu benehmen und Frauenkleider zu tragen haben, während Frauen nur noch männliche Klamotten (ca. 98% Hosen) anziehen. Wer kann diese Geschmacks- und Wertperversion auf Dauer wirklich begrüßen ?

Sicher, in avantgardistischen Kreisen mag man den Rollentausch in Kleidung, wie vor Jahren bei der Haarlänge, als den letzten Schrei betrachten.
Einige Frauen scheinen es derzeit als missionarische Aufgabe zu betrachten, in der Kleidung die Rollen dauerhaft zu vertauschen. In einer orientierungslosen, fehlgesteuerten Gesellschaft wird das Tragen von Hosen für Frauen zum Normalfall erklärt, während sich Männer gefälligst mit Frauenkleidern anzufreunden haben. Also Rollentausch ohne erkennbaren Hintergrund und Nutzen, nur weil es gerade mal "in" ist, nach einigen Jahrhunderten der männlichen Herrschaft die Dinge einfach mal umzukehren. Ästhetische Gesichtspunkte sind bei dieser Art von Betrachtung nicht gefragt. Der Unisex-Looks erscheint schon als Relikt vergangener Zeiten.

Nein, das kann nicht wirklich Dein Ernst sein; aber ein individueller, zur Persönlichkeit passender Kleidungsstil ist derzeit tatsächlich etwas Auffallendes und Positives. Dazu gehört auch schon mal ein gepflegtes Kleid an einer Frau oder eine schicke Kombination an einem Mann.
Aber ich fürchte, daß da unsere Geschmäcker und Anschauungen diametral auseinander gehen !

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13. April 2005 um 16:15
In Antwort auf spyro_12157601

"Warum tun Männer sich schwer ?"
Genau das ist der entscheidende Punkt.
Etwas Neues zu wagen und dabei eine gute Figur zu machen, ist eigentlich eine positve Eigenschaft.

Das kann aber nicht bedeuten, daß sich moderne Männer wie Crossdresser zu benehmen und Frauenkleider zu tragen haben, während Frauen nur noch männliche Klamotten (ca. 98% Hosen) anziehen. Wer kann diese Geschmacks- und Wertperversion auf Dauer wirklich begrüßen ?

Sicher, in avantgardistischen Kreisen mag man den Rollentausch in Kleidung, wie vor Jahren bei der Haarlänge, als den letzten Schrei betrachten.
Einige Frauen scheinen es derzeit als missionarische Aufgabe zu betrachten, in der Kleidung die Rollen dauerhaft zu vertauschen. In einer orientierungslosen, fehlgesteuerten Gesellschaft wird das Tragen von Hosen für Frauen zum Normalfall erklärt, während sich Männer gefälligst mit Frauenkleidern anzufreunden haben. Also Rollentausch ohne erkennbaren Hintergrund und Nutzen, nur weil es gerade mal "in" ist, nach einigen Jahrhunderten der männlichen Herrschaft die Dinge einfach mal umzukehren. Ästhetische Gesichtspunkte sind bei dieser Art von Betrachtung nicht gefragt. Der Unisex-Looks erscheint schon als Relikt vergangener Zeiten.

Nein, das kann nicht wirklich Dein Ernst sein; aber ein individueller, zur Persönlichkeit passender Kleidungsstil ist derzeit tatsächlich etwas Auffallendes und Positives. Dazu gehört auch schon mal ein gepflegtes Kleid an einer Frau oder eine schicke Kombination an einem Mann.
Aber ich fürchte, daß da unsere Geschmäcker und Anschauungen diametral auseinander gehen !

Gibt
die Gesellschaft nicht eher eine Geschmacksperversion vor, indem sie an einer ungeschriebenen Bekleidungsvorschrift festhält, die Männern Röcke "verbietet" und Frauen Hosen "erlaubt"?!?
Warum ist die Gesellschaft orientierungslos und fehlgesteuert, wenn sie Gesetze durchbrechen will, die eigentlich niemand braucht?!?
Denn einen Nutzen oder einen Hintergrund im jetzigen "Bekleidungsgesetz" sehe ich nicht (mehr)!!

Ich glaube, dass diese Männer hier einfach nur einen Rock tragen wollen, weil es ihnen gefällt.
Sie finden Röcke bequem und chic, vielleicht finden sich auch einige sexy darin.
Aber sicher tragen sie die Röcke nicht, nur weil Frauen jetzt Hosen tragen und sie sich von ihnen abgrenzen wollen.

Ästhetische Gesichtspunkte und gepflegte, zur Persönlichkeit passende Kleidung sind auch mir sehr wichtig.

Aber ganz im Ernst: Ein Mann in einem chicen Rock, der zum Rest der Kleidung passt, ist doch schöner anzusehen als ein fetter Kerl mit Shorts, weißen Tennissocken und Adiletten...


Wenn Männer zum Mond fliegen, sind sie Helden - aber Röcke dürfen sie nicht tragen

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13. April 2005 um 19:35
In Antwort auf spyro_12157601

"Warum tun Männer sich schwer ?"
Genau das ist der entscheidende Punkt.
Etwas Neues zu wagen und dabei eine gute Figur zu machen, ist eigentlich eine positve Eigenschaft.

Das kann aber nicht bedeuten, daß sich moderne Männer wie Crossdresser zu benehmen und Frauenkleider zu tragen haben, während Frauen nur noch männliche Klamotten (ca. 98% Hosen) anziehen. Wer kann diese Geschmacks- und Wertperversion auf Dauer wirklich begrüßen ?

Sicher, in avantgardistischen Kreisen mag man den Rollentausch in Kleidung, wie vor Jahren bei der Haarlänge, als den letzten Schrei betrachten.
Einige Frauen scheinen es derzeit als missionarische Aufgabe zu betrachten, in der Kleidung die Rollen dauerhaft zu vertauschen. In einer orientierungslosen, fehlgesteuerten Gesellschaft wird das Tragen von Hosen für Frauen zum Normalfall erklärt, während sich Männer gefälligst mit Frauenkleidern anzufreunden haben. Also Rollentausch ohne erkennbaren Hintergrund und Nutzen, nur weil es gerade mal "in" ist, nach einigen Jahrhunderten der männlichen Herrschaft die Dinge einfach mal umzukehren. Ästhetische Gesichtspunkte sind bei dieser Art von Betrachtung nicht gefragt. Der Unisex-Looks erscheint schon als Relikt vergangener Zeiten.

Nein, das kann nicht wirklich Dein Ernst sein; aber ein individueller, zur Persönlichkeit passender Kleidungsstil ist derzeit tatsächlich etwas Auffallendes und Positives. Dazu gehört auch schon mal ein gepflegtes Kleid an einer Frau oder eine schicke Kombination an einem Mann.
Aber ich fürchte, daß da unsere Geschmäcker und Anschauungen diametral auseinander gehen !

Warum tun sich die Maenner so schwer?
In dieser Zuschrift scheint ja ganz deutlich zu werden, dass die Maenner sich wirklich schwer tun. Anders ausgedrueckt sieht es in dieser Zuschrift so aus, als renne die Katze einem an ihrem Schwanz angebundenen Luftballon hinterher.

Ich glaube natuerlich auch, dass er sehr verschiedene Geschmaecker und Anschauungen gibt - Gott sei Dank.
Allerdings fehlt mir der Zusammenhang der "fehlgesteuerten" Gesellschaft mit hosentragenden Frauen und dann der "cross-dressende" Mann. Ein kurzer Seitenblick in die Enzyklopaedie, Geschichte des Kleides und des Rockes zeigt, dass die oben angegebene Meinung durchaus nicht mehr einzuordnen ist.Der Mann hatte schon immer den Rock an, die Frau die Hose, auch wenn sie frueher unter dem langen Kleid getragen wurde. Und die aesthetische Grundfrage den Mann immer im "geschlossenen"
Bekleidungsstil zu sehen, wirkt fuer mich zweifelhaft, und, leider muss ich es sagen, sehr einseitig. Was gibt es wohl Aufregenderes zu sehen als Hosenbeine? Braucht ein Mann um Mann zu sein die Hose?
Tut mir leid, ich persoenlich verabscheue Monotonie. Ich bin nun mal der Gegensatz, denn ich bevorzuge nun mal aktiv, kreativ und innovativ zu sein -und das spiegelt sich auch in der Mode wider. Oder man stelle sich vor, alles andere um uns herum waere gleich der obigen Auffassung: Es gibt nur zwei Stile, im Autobau, Hausbau....
Die Natur hat uns gezeigt- nicht die Gesellschaft, wie wir uns zu kleiden haben, wie es am guenstigsten/
schoensten/gesuendesten fuer jeden ist.
M'n














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13. April 2005 um 19:43
In Antwort auf marija_12156377

Gibt
die Gesellschaft nicht eher eine Geschmacksperversion vor, indem sie an einer ungeschriebenen Bekleidungsvorschrift festhält, die Männern Röcke "verbietet" und Frauen Hosen "erlaubt"?!?
Warum ist die Gesellschaft orientierungslos und fehlgesteuert, wenn sie Gesetze durchbrechen will, die eigentlich niemand braucht?!?
Denn einen Nutzen oder einen Hintergrund im jetzigen "Bekleidungsgesetz" sehe ich nicht (mehr)!!

Ich glaube, dass diese Männer hier einfach nur einen Rock tragen wollen, weil es ihnen gefällt.
Sie finden Röcke bequem und chic, vielleicht finden sich auch einige sexy darin.
Aber sicher tragen sie die Röcke nicht, nur weil Frauen jetzt Hosen tragen und sie sich von ihnen abgrenzen wollen.

Ästhetische Gesichtspunkte und gepflegte, zur Persönlichkeit passende Kleidung sind auch mir sehr wichtig.

Aber ganz im Ernst: Ein Mann in einem chicen Rock, der zum Rest der Kleidung passt, ist doch schöner anzusehen als ein fetter Kerl mit Shorts, weißen Tennissocken und Adiletten...


Wenn Männer zum Mond fliegen, sind sie Helden - aber Röcke dürfen sie nicht tragen

"Gibt"
Hallo Fussballbarbie,
es gibt wohl gar nichts mehr hinzuzufuegen zu deinem Artikel. Er sagt schon alles, was gesagt werden kann.
Eines gefaellt mir besonders, das ist der Vergleich des Mannes im chicen Rock und dem "Kerl" in Shorts. Es sagt zweierlei aus:
Erstens dass ein Mann im Rock durchaus viel mehr auf seine Figur und Aussehen achtet als einer in Hosen, und genau das stimmt naemlich. Der hosentragende Mann kann sich in der Masse verstecken, denn alle sehen ja gleich aus, ein Rock tragender Mann faellt auf, kann sich nicht verstecken - und er zeichnet sich als realer Mann dadurch aus.
Zweitens zeigt es, dass du wirklich einen guten Geschmack haben musst, und wahrscheinlich schon mehr Maenner im Rock gesehen hast.
Gaebe es mehr so aufgeschlossene Menschen wie dich, waere vieles einfacher.
M'n

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21. April 2005 um 1:00
In Antwort auf marija_12156377

Gibt
die Gesellschaft nicht eher eine Geschmacksperversion vor, indem sie an einer ungeschriebenen Bekleidungsvorschrift festhält, die Männern Röcke "verbietet" und Frauen Hosen "erlaubt"?!?
Warum ist die Gesellschaft orientierungslos und fehlgesteuert, wenn sie Gesetze durchbrechen will, die eigentlich niemand braucht?!?
Denn einen Nutzen oder einen Hintergrund im jetzigen "Bekleidungsgesetz" sehe ich nicht (mehr)!!

Ich glaube, dass diese Männer hier einfach nur einen Rock tragen wollen, weil es ihnen gefällt.
Sie finden Röcke bequem und chic, vielleicht finden sich auch einige sexy darin.
Aber sicher tragen sie die Röcke nicht, nur weil Frauen jetzt Hosen tragen und sie sich von ihnen abgrenzen wollen.

Ästhetische Gesichtspunkte und gepflegte, zur Persönlichkeit passende Kleidung sind auch mir sehr wichtig.

Aber ganz im Ernst: Ein Mann in einem chicen Rock, der zum Rest der Kleidung passt, ist doch schöner anzusehen als ein fetter Kerl mit Shorts, weißen Tennissocken und Adiletten...


Wenn Männer zum Mond fliegen, sind sie Helden - aber Röcke dürfen sie nicht tragen

Männer sollten mutiger sein
Ich trage seit einigen Jahren Röcke bei privaten Anlässen. Ich gehe damit zum Fitnessclub, Einkaufen, Kino, Disco auf Urlaubsreisen etc. Es haben sich ca. 25 Röcke angesammelt, die ich im Winter meistens mit langschaftigen Stiefeln (mit flachem Absatz) kombiniere. Darunter dann meistens blickdichte Strumpfhosen. Im Sommer natürlich ohne Strumpfhose und mit Sandaletten oder Sabots. Am Anfang war es eine Überwindung, da viele Leute gucken und teilweise lachen. Es gibt aber auch seh viel positive Resonanz, meistens von Frauen. Es gibt schon in unserer Stadt mindestens zwei Leute die sich durch mich nun auch trauen im Rock zu gehen. Nach einiger Zeit fühlt man sich im Rock nicht anders als in der Hose und auch die Leute im Umkreis akzeptieren das durch Gewohnheit. Meine Partnerin unterstützt mich dabei voll. Nur bei zu kurzen Röcken legt sei ein Veto ein.

Also nur Mut und durchhalten.

Gruß an alle die es versuchen wollen.

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24. April 2005 um 23:05
In Antwort auf ilias_12560194

Warum tun sich die Maenner so schwer?
In dieser Zuschrift scheint ja ganz deutlich zu werden, dass die Maenner sich wirklich schwer tun. Anders ausgedrueckt sieht es in dieser Zuschrift so aus, als renne die Katze einem an ihrem Schwanz angebundenen Luftballon hinterher.

Ich glaube natuerlich auch, dass er sehr verschiedene Geschmaecker und Anschauungen gibt - Gott sei Dank.
Allerdings fehlt mir der Zusammenhang der "fehlgesteuerten" Gesellschaft mit hosentragenden Frauen und dann der "cross-dressende" Mann. Ein kurzer Seitenblick in die Enzyklopaedie, Geschichte des Kleides und des Rockes zeigt, dass die oben angegebene Meinung durchaus nicht mehr einzuordnen ist.Der Mann hatte schon immer den Rock an, die Frau die Hose, auch wenn sie frueher unter dem langen Kleid getragen wurde. Und die aesthetische Grundfrage den Mann immer im "geschlossenen"
Bekleidungsstil zu sehen, wirkt fuer mich zweifelhaft, und, leider muss ich es sagen, sehr einseitig. Was gibt es wohl Aufregenderes zu sehen als Hosenbeine? Braucht ein Mann um Mann zu sein die Hose?
Tut mir leid, ich persoenlich verabscheue Monotonie. Ich bin nun mal der Gegensatz, denn ich bevorzuge nun mal aktiv, kreativ und innovativ zu sein -und das spiegelt sich auch in der Mode wider. Oder man stelle sich vor, alles andere um uns herum waere gleich der obigen Auffassung: Es gibt nur zwei Stile, im Autobau, Hausbau....
Die Natur hat uns gezeigt- nicht die Gesellschaft, wie wir uns zu kleiden haben, wie es am guenstigsten/
schoensten/gesuendesten fuer jeden ist.
M'n














Ich befürchte...
derzeit noch ausgefallene Kleidung wie beispielsweise der Männerrock werden sich erst durchsetzen, wenn die Mode dieses forsiert. Damit meine ich aber nicht irgendwelche abgedrehten Modeschauen in Mailand oder Paris, sondern die Herrenabteilung beim örtlichen H&M oder Jean Pascale. Denn nur, wenn es ausgefallene Kleidung auch für alle Augen kaufbar gibt, werden sich ebendiese Moden durchsetzen

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28. April 2005 um 19:13
In Antwort auf spyro_12157601

"Warum tun Männer sich schwer ?"
Genau das ist der entscheidende Punkt.
Etwas Neues zu wagen und dabei eine gute Figur zu machen, ist eigentlich eine positve Eigenschaft.

Das kann aber nicht bedeuten, daß sich moderne Männer wie Crossdresser zu benehmen und Frauenkleider zu tragen haben, während Frauen nur noch männliche Klamotten (ca. 98% Hosen) anziehen. Wer kann diese Geschmacks- und Wertperversion auf Dauer wirklich begrüßen ?

Sicher, in avantgardistischen Kreisen mag man den Rollentausch in Kleidung, wie vor Jahren bei der Haarlänge, als den letzten Schrei betrachten.
Einige Frauen scheinen es derzeit als missionarische Aufgabe zu betrachten, in der Kleidung die Rollen dauerhaft zu vertauschen. In einer orientierungslosen, fehlgesteuerten Gesellschaft wird das Tragen von Hosen für Frauen zum Normalfall erklärt, während sich Männer gefälligst mit Frauenkleidern anzufreunden haben. Also Rollentausch ohne erkennbaren Hintergrund und Nutzen, nur weil es gerade mal "in" ist, nach einigen Jahrhunderten der männlichen Herrschaft die Dinge einfach mal umzukehren. Ästhetische Gesichtspunkte sind bei dieser Art von Betrachtung nicht gefragt. Der Unisex-Looks erscheint schon als Relikt vergangener Zeiten.

Nein, das kann nicht wirklich Dein Ernst sein; aber ein individueller, zur Persönlichkeit passender Kleidungsstil ist derzeit tatsächlich etwas Auffallendes und Positives. Dazu gehört auch schon mal ein gepflegtes Kleid an einer Frau oder eine schicke Kombination an einem Mann.
Aber ich fürchte, daß da unsere Geschmäcker und Anschauungen diametral auseinander gehen !

Rollentausch?
Nein, das geht sicher in unserer Auffassung weit auseinander. Ich sehe weder einen Anlass noch eine Notwendigkeit fuer einen Rollentausch. Einen echten Rollentausch haben wir schon lange vollzogen, wenn in einer Familie der Mann zu Hause das Kind erzieht waehrend die Frau arbeiten geht.
Ich sehe ueberhaupt keinen Zusammenhang zwischen einer Rolle als Mann oder Frau und der notwendigen Bekleidung. Wirkt eine Frau, die Hosen traegt als Mann, ein Mann der einen Rock traegt als Frau?
Dann die Persoenlichkeit. Die eigene Persoenlichkeit wirkt nicht durch aeussere Merkmale gepraegt, das ist ein Erscheinungsbild. Fuer mich ich grundsaetzlich jede Person ein
Individuum, dass seine Persoenlichkeit je nach Koennen,
Vorstellungen und Geschmack durch Kleidung, Farbe (wenn notwendig) unterstuetzt.
Damit widerspreche ich auch jeder Vorstellung, dass es "Crossdresser" gibt. Dieser Begriff wurde wohl von einem Menschen gepraegt, der sich nichts ueberlegt hat, sondern einfach die gaengigen Kleidungs-
formen als Grundlage genommen hat.
Wenn sich jemand verkleidet, also in die Rolle eines anderen Geschlechts schluepft, trifft das nicht mehr meinen Beitrag. Diese Menschen brauchen es, sind so veranlagt oder moechten es so. Das hat aber mit einer erweiterten Kleidungsform fuer den Mann als Beispiel nichts zu tun.
Weiterhin ist es fuer mich persoenlich (wirklich nur eine eigene Meinung) bedeutenswert, dass ich generell alle Kleidung bei einem Menschen toleriere - wie oben beschrieben - allerdings setze ich bei allem etwas Geschmack voraus. Es sollte einfach "passen".
Passen heisst nicht, besonders auffallend zu sein, sondern ganz einfach zur Person; Was immer es auch ist, es soll das Persoenlichkeitsbild nicht laecherlich machen. Ich habe nun schon viele Frauen gesehen, die in einer Hose wirklich nicht gut aussehen, weil irgendwie die Proportion nicht stimmte. Dafuer habe ich aber auch Maenner gesehen, die in einem Rock wesentlich besser aussehen als in einer Hose.
Das alles schliesst selbstverstaendlich die bisher bekannte geschlechtsspezifische Kleidung mit ein.

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6. Mai 2005 um 21:34

In letzter zeit...
...laufen ja einige männer in röcken herum, und das sieht einfach scheisse aus (genau so übrigens wie frauen, die über ihren jeans noch röcke tragen). es ist nun einmal so, dass dieses männern besser steht und jenes frauen. und komme mir keiner damit, dass sich männer lächerlich machen, die auf schicke kleidung wert legen! da kommt höchstens der neid durch, aber das spürt man als frau ja auch. überhaupt habe ich eher den eindruck, dass männer in sachen mode in erster linie GEIZIGER sind, lieber auto und benzin kaufen als ein sakko.
ob wir nun so erzogen sind oder ob es in der natur der sache liegt: hosen für männer, röcke, kleider und damenhosen für frauen. frauen, die nur auf unisex machen, sind feige und langweilig, und das ist genauso schade wie männer, die nur jeans und tshirt tragen.

sarah

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7. Mai 2005 um 3:24
In Antwort auf ilias_12560194

"Gibt"
Hallo Fussballbarbie,
es gibt wohl gar nichts mehr hinzuzufuegen zu deinem Artikel. Er sagt schon alles, was gesagt werden kann.
Eines gefaellt mir besonders, das ist der Vergleich des Mannes im chicen Rock und dem "Kerl" in Shorts. Es sagt zweierlei aus:
Erstens dass ein Mann im Rock durchaus viel mehr auf seine Figur und Aussehen achtet als einer in Hosen, und genau das stimmt naemlich. Der hosentragende Mann kann sich in der Masse verstecken, denn alle sehen ja gleich aus, ein Rock tragender Mann faellt auf, kann sich nicht verstecken - und er zeichnet sich als realer Mann dadurch aus.
Zweitens zeigt es, dass du wirklich einen guten Geschmack haben musst, und wahrscheinlich schon mehr Maenner im Rock gesehen hast.
Gaebe es mehr so aufgeschlossene Menschen wie dich, waere vieles einfacher.
M'n

Gibt - gibt nicht - nur noch albern
und darum kann euch wirklich keiner mehr helfen und ernstnehmen, allein schon durch die Art, wie ihr anderslautende Ansichten sinnverzerrt diskutiert und pervertiert.
Demnach haben bekanntlich nur andere einen schlechten Geschmack und eine intolerante Einstellung. Faßt euch mal an die eigene Nase !
Besonders albern ist der mißgeglückte Bezug auf Männerröcke in der Vergangenheit, weil sowohl in der Sache falsch und verdreht als auch im Vergleich mit der heutigen Zeit fragwürdig.
Sicher, Männer haben zur Römerzeit auch eine Toga und Römersandaletten getragen. Kann das aber heute tatsächlich ein ersnthafter Maßstab für eine sachliche Diskussion sein ? Die früheren Textilien sind hinsichtlich ihrer Beschaffenheit und Verarbeitungsmöglichkeiten mit den heutigen nicht zu vergleichen.
Wahrscheinlich kommt irgendwann noch modischer Eiferer auf die Idee, an Zeiten zu erinnern, in welchen Männer in Ritterrüstungen steckten.

Die zuletzt geäußerte Begründung, daß nur modisch schrille Typen echte Männer sind und Akzeptanz verdienen, ist der Gipfel und halte ich für bedenklich infantil und schräg.

Wenn ich dafür eine Lanze breche, mich als Mann auch in Zukunft ohne Kleider und Röcke in dieser Gesellschaft bewegen zu dürfen, bin ich weder ein gleich Reaktionär noch ein
bekennender Anhänger von Shorts (in denen ja bekanntlich auch die meisten Frauen äußerst bescheiden aussehen).
Gerade aber Frauen sind es, die sich zur Zeit hinter dem Hosen-Einheitslook verstecken,
um cool zu wirken !

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10. Mai 2005 um 18:46
In Antwort auf elmira_12765523

In letzter zeit...
...laufen ja einige männer in röcken herum, und das sieht einfach scheisse aus (genau so übrigens wie frauen, die über ihren jeans noch röcke tragen). es ist nun einmal so, dass dieses männern besser steht und jenes frauen. und komme mir keiner damit, dass sich männer lächerlich machen, die auf schicke kleidung wert legen! da kommt höchstens der neid durch, aber das spürt man als frau ja auch. überhaupt habe ich eher den eindruck, dass männer in sachen mode in erster linie GEIZIGER sind, lieber auto und benzin kaufen als ein sakko.
ob wir nun so erzogen sind oder ob es in der natur der sache liegt: hosen für männer, röcke, kleider und damenhosen für frauen. frauen, die nur auf unisex machen, sind feige und langweilig, und das ist genauso schade wie männer, die nur jeans und tshirt tragen.

sarah

"In letzter Zeit...."
Hi Sarah,
ich glaube, du muesstest die Frage anders herum betrachten: "Warum tun sich manche Frauen so schwer zu verstehen, dass wir nicht mehr im 19.20. Jahrhundert leben".
Dann koennte ich deine Antwort irgendwie verstehen.
Ueber Geschmack laesst sich eben (nicht) streiten.

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15. Mai 2005 um 16:51

Weiblicher Stil, genau mein Ding.
Also ich bin 19 und trage oft Hüfthosen oder enge Shirts die nicht immer komblett den Bauch bedecken.
Dafür rasiere ich natürlich die Bauchbehaarung, wovon ich eh nicht so viel habe....

Röcke sind nicht soo mein Ding, schon alleine meine Freundin würde das nicht so toll finden *g

Aber So sagt sie nichts.
Ich trage seit ich 14 war, Tangas, Enge Hosen, "weibliche" Shirts.
Klar kommen oft Kommentare wie: Eh schwul oder was...

Gerade heute ham: Is das n Mann oder ne Frau ( Die haben mich nur von hinten gesehen ).
Obwohl ich kurze Haare habe (männlich)

Schwul bin ich nicht, und ne Transe auch ned, aber mir stinkt es, dass wir Männer immer nur die selben Sachen tragen sollen.

Wer sich mal in der Männer Abteilung umgesehen hat, weis was ich meine.

Nun haben es die Läden geschafft auch Schlaghosen für Männer zu machen und Hosen die nicht über den Bauch gehen, doch auch dieser Stil sieht immer gleich aus, keine Verzierung ect.

Daher greife ich oft zu Hosen die nicht in der Männer Abteilung zu finden sind, schneide das Marken Schild ab und achte darauf, dass es nicht zu extrem ist.

BIsher hat noch niemand gefragt ob das Frauenhosen sind, hat keiner gemerkt, meine freundin Finden meinen Arsch in den Hosen auch viel geiler als in normalen. ..

Da ich ausschließlich Jeans trage ist das auch nicht so schlimm.

Ne Bluse meiner Mutter würde ich nicht gerade tragen... der Stil ist schon bissl extrem.
Aber meine Lederjacke zeigt auch unter dem Bund etwas Haut, bisher war die Resonanz sehr gut.

Wenn sich viele eingestehen würden, dass es eigentlich geil aussieht, wäre das "schwul" Klischee auch nicht mehr so schrecklich naheliegend wie im Moment.

MFG

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5. Juni 2005 um 13:31
In Antwort auf maxxi19

Weiblicher Stil, genau mein Ding.
Also ich bin 19 und trage oft Hüfthosen oder enge Shirts die nicht immer komblett den Bauch bedecken.
Dafür rasiere ich natürlich die Bauchbehaarung, wovon ich eh nicht so viel habe....

Röcke sind nicht soo mein Ding, schon alleine meine Freundin würde das nicht so toll finden *g

Aber So sagt sie nichts.
Ich trage seit ich 14 war, Tangas, Enge Hosen, "weibliche" Shirts.
Klar kommen oft Kommentare wie: Eh schwul oder was...

Gerade heute ham: Is das n Mann oder ne Frau ( Die haben mich nur von hinten gesehen ).
Obwohl ich kurze Haare habe (männlich)

Schwul bin ich nicht, und ne Transe auch ned, aber mir stinkt es, dass wir Männer immer nur die selben Sachen tragen sollen.

Wer sich mal in der Männer Abteilung umgesehen hat, weis was ich meine.

Nun haben es die Läden geschafft auch Schlaghosen für Männer zu machen und Hosen die nicht über den Bauch gehen, doch auch dieser Stil sieht immer gleich aus, keine Verzierung ect.

Daher greife ich oft zu Hosen die nicht in der Männer Abteilung zu finden sind, schneide das Marken Schild ab und achte darauf, dass es nicht zu extrem ist.

BIsher hat noch niemand gefragt ob das Frauenhosen sind, hat keiner gemerkt, meine freundin Finden meinen Arsch in den Hosen auch viel geiler als in normalen. ..

Da ich ausschließlich Jeans trage ist das auch nicht so schlimm.

Ne Bluse meiner Mutter würde ich nicht gerade tragen... der Stil ist schon bissl extrem.
Aber meine Lederjacke zeigt auch unter dem Bund etwas Haut, bisher war die Resonanz sehr gut.

Wenn sich viele eingestehen würden, dass es eigentlich geil aussieht, wäre das "schwul" Klischee auch nicht mehr so schrecklich naheliegend wie im Moment.

MFG

Geht mir genauso...
Geht mir ganz genau so...erstens mal passen mir die größen komischerweise viel genauer und der Schnitt ist viel besser..und wenn ich höre das vorn kein Platz wär...Quatsch..außerdem gibts stretch...

Im übrigen sind das alles Klischees die auch zum großen Teil von Frauen gemacht werden..mal Beispiele:
Wenn Frauen Boxershorts tragen oder das Hemd von ihrem Liebsten ist das sexy und voll ok..ziehr der Mann ne Hüftjeans an die mal seinen Hintern n bissl zum Außdruck bringt isses gleich schwul, transig, einfach eklig odda?
Das gleiche gilt übrigens für Unterwäsche...gibts für Frauen millionen Variationen und Farben..alles ist erlaubt. Für Männer sind lt. Auffassung der Frau NUR shorts sexy. Alles andere schaut ja unmöglich, eklig aus.
ich persönlich hasse die Dinger weil alles nur rumschlabbert und wenn man ne Hose drüberzieht verwurschteln die shorts und ich find das echt unangenehm..
Ich hoffe es kommen noch mehr Männer auf den Geschmack auch mal in die ander Schublade zu greifen

lg

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6. Juni 2005 um 17:00

Das liegt daran...
weil die ganz harten jungs (die es dann aber doch niht, weil sie nur so tun), der meinung sind, das jene, die sich etwas weiblicher kleiden, eben nicht so hart sind. und das trifft uns dann.

aber, und da gebe ich recht, wie kann es sein, das frau von allen aktzeptiert, mal eben so im hosenanzug auf die strasse geht. (aso, wirkt maennlich, also dominant,...also knien wir lechzend nieder). gut, so manche krawatte gehoert standardmaessig auch nicht um einen zarten hals. ...
gibt soviele beispiele, ... aber mal ehrlich, wir sollten manns genug sein, und tun und lassen was wir wollen. und an dieser stelle verweise ich immer wieder gern auf die aesthetik. denn da versagt sogar so manches frauenbein. von figuren ganz zu schweigen.
letztendlich sollte jeder fuer sich wissen,
ob der sich in den klamotten wohlfuehlt, ob sie nicht gerade unvorteilhaft die oeffentlichkeit schockieren... und schon ist das thema gegessen.

erst vor einiger zeit musste ich folgende szenerie beobachten:
5 voll krasse typen, ein jeder hemdsaermeliger als der andere, von wirklicher maennlickeit keine spur. aber sehr locker fluffig mit ihrem ...naja, deutsch ist geschmeichelt..halt eben vollkrass.
da stoeckelt ein mann an. jeany, jacke, und weisse pumps. ich denk mir, he, der ist ja mal locker drauf...hat seinen spass, stoert nicht und sieht nicht doof dabei aus (he, mal ehrlich, wieviele frauen sieht man die auf hacken daher kommen wie knieamputierte).
als sich der aeltere schon etwas entfernt hat, da fingen die krassen kumpels die tollsten begriffe nach ihm zu werfen. weil jetzt war er ja weg. und der lauteste versteckte sich vorsichtshalber hinter der haltenstellenhaeuschen. hui, wie ein maedchen in der pubertaet. aber immerhin bestand der beschimpfungswortschatz aus mehr als nur 2worten.

stand daneben und schaute in die runde,
wenn man was sagt, riskiert man dicke lippe, da unterzahl,... aber ein beweis, das eben die maennlichen unmaennlichen sich am liebsten ueber "andere" lustig machen.


moral von der geschicht? selber rausarbeiten, und weiterhin spass haben!!
solange man keinem weh tut.

gruss


keine gewaehr fuer schreibfehler )

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10. Juni 2005 um 16:41
In Antwort auf ellis_11911147

Mir geht es ähnlich
Hallo,
auch ich muß wenn ich einen Mann im Rocksehen will mich meist vor einen Spiegel stellen!
Ich bin jedoch fest davon überzeugt das eine Vilezahl an Männern Röcke anziehen würden wenn sie nich so viel Angst hätten verlacht zu werden!
Wie sonst könnten Hersteller von Männerröcken existieren ?
Warum sonst gibt es in vielen Foren diese Diskussionen ?

Leider wird von Vielen immer die Schublade "Trans" aufgemacht und das Ganze pauschal abgelehnt.

Gruß
Bernd

Rock = feminin
Hallo

ich möchte einmal den erotischen Aspekt des Rockes zur Diskussion stellen. Ich meine dass Röcke gerade durch die unterbewusste Verbindung mit dem gängigen Frauenbild attraktiv wirken.

Anders herum betrachtet: Würde es der modischen Wirkung bei uns Frauen schaden, wenn jeder Mann Röcke tragen würde?
Die geistige Verbindung zur oftmals (-bitte nicht falsch verstehen!!-) besser gepflegt auftretenden "zierlichen" Frau würde etwas in den Hintergrund treten.
Rock würde nicht mehr gleich Frau bedeuten.

Ich weiss nicht wie ich mich in meinem Rock so fühlen würde, wenn auf der Straße ein paar männliche Exemplare mit Rock um mich stünden, welchen dieser garnicht steht (evtl. noch behaarte Beine, ungepflegtes Äusseres...)

Würde nicht der Reiz und die Erotik des Rockes etwas bei der Trägerin darunter leiden?

Ich habe bewusst etwas provokativ geschrieben und bin aber auf Eure Ansichten sehr gespannt. Denn so hat das noch keine(r) hier Betrachtet

Gruß
Tina





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14. Juni 2005 um 2:16
In Antwort auf aletha_12901568

Rock = feminin
Hallo

ich möchte einmal den erotischen Aspekt des Rockes zur Diskussion stellen. Ich meine dass Röcke gerade durch die unterbewusste Verbindung mit dem gängigen Frauenbild attraktiv wirken.

Anders herum betrachtet: Würde es der modischen Wirkung bei uns Frauen schaden, wenn jeder Mann Röcke tragen würde?
Die geistige Verbindung zur oftmals (-bitte nicht falsch verstehen!!-) besser gepflegt auftretenden "zierlichen" Frau würde etwas in den Hintergrund treten.
Rock würde nicht mehr gleich Frau bedeuten.

Ich weiss nicht wie ich mich in meinem Rock so fühlen würde, wenn auf der Straße ein paar männliche Exemplare mit Rock um mich stünden, welchen dieser garnicht steht (evtl. noch behaarte Beine, ungepflegtes Äusseres...)

Würde nicht der Reiz und die Erotik des Rockes etwas bei der Trägerin darunter leiden?

Ich habe bewusst etwas provokativ geschrieben und bin aber auf Eure Ansichten sehr gespannt. Denn so hat das noch keine(r) hier Betrachtet

Gruß
Tina





Rock=feminin+Hose=masculin
Hi Tina;
Nun, ich habe wohl deinen Aspekt schon mehrfach durchdacht, und habe mich dann jedemal gefragt, wo denn eigentlich die Frauen geblieben sind. Im Schnitt tragen taeglich ca. 85% der Frauen Hosen; Und ich muss zugeben, dass sie dadurch nicht "unweiblicher" wirken.
Ich denke, dass alles eine Frage der Gewohnheit ist, und des Geschmacks. Allerdings haette ich da auch so meine Bedenken, Maenner ungepflegt, stark behaarte Beine usw.
Ich meine, der Reiz des und der Traeger von Roecken ist nicht direkt in Gefahr durch die maennliche Konkurrenz, vielleicht ist das Gegenteil der Fall. Naemlich wuerde es vielleicht mehr auffallen, wenn eine Frau Rock traegt, denn die Roecke von Frauen sind nun einmal voellig anders geschnitten, und haben dazu noch einen gewissen "Pep". Maennerroecke dagegen sind meist im traditionellen Stil, fast konservativ. Aber den Reiz bringt die Traegerin, nicht der Rock als solches.
Schon die Grazie der Traegerin wirkt voellig anders im Rock als in einer Hose, trotzdem ist sofort der Unterschied zwischen Mann und Frau in Hose deutlich (gewisse Einschraenkungen altersbedingt bei Teenagern).
Allerdings kann man einen, wenn auch geringen, Anteil von femininen Sex-Appeal in manchen Maennerroecken erkennen. Vielleicht macht ein Rock den Mann dadurch mehr interessant. Wir kommen in ein neues Zeitalter der Erkenntnis, und auch ein neues Verstaendnis fuer den Mann. Das ist sicher ein Grund fuer eine lange diskussion, die ich hier nicht anfangen moechte.
Ich aber empfehle dir, weiterhin Roecke zu tragen und zu zeigen dass du Frau bist, und das wirst du bestimmt gut tun koennen - also keine Angst vor der Zukunft.

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14. Juni 2005 um 16:45

Man sollte
öfters auch was neues wagen. ich hab meist nur knapp geschnittenes an,was nicht alles an haut bedeckt. zudem in der regel seit jahren nur noch geile strings. nicht die schnöden männer-tangas,die fast ner shorts ähneln,sondern obercoole strings für mädels,die sich trotz weniger "stoff" noch gut tragen lassen. meist die dann auch noch in irgendwelchen neonfarben und mit strass... bisher durchgehend positive resonanz zu vermelden und ich bin auch nicht schwul. es gefällt mir einfach und es steht mir auch.

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24. Juni 2005 um 12:02
In Antwort auf aletha_12901568

Rock = feminin
Hallo

ich möchte einmal den erotischen Aspekt des Rockes zur Diskussion stellen. Ich meine dass Röcke gerade durch die unterbewusste Verbindung mit dem gängigen Frauenbild attraktiv wirken.

Anders herum betrachtet: Würde es der modischen Wirkung bei uns Frauen schaden, wenn jeder Mann Röcke tragen würde?
Die geistige Verbindung zur oftmals (-bitte nicht falsch verstehen!!-) besser gepflegt auftretenden "zierlichen" Frau würde etwas in den Hintergrund treten.
Rock würde nicht mehr gleich Frau bedeuten.

Ich weiss nicht wie ich mich in meinem Rock so fühlen würde, wenn auf der Straße ein paar männliche Exemplare mit Rock um mich stünden, welchen dieser garnicht steht (evtl. noch behaarte Beine, ungepflegtes Äusseres...)

Würde nicht der Reiz und die Erotik des Rockes etwas bei der Trägerin darunter leiden?

Ich habe bewusst etwas provokativ geschrieben und bin aber auf Eure Ansichten sehr gespannt. Denn so hat das noch keine(r) hier Betrachtet

Gruß
Tina





Frau in Hosen
Hallo, ich habe mal Tinas Beitrag etwas umgemodelt:

ich möchte einmal den erotischen Aspekt der Hose zur Diskussion stellen. Ich meine dass Hosen gerade durch die unterbewusste Verbindung mit dem gängigen Männerbild attraktiv wirken.

Anders herum betrachtet: Würde es der modischen Wirkung bei uns Männern schaden, wenn jede Frau Hosen tragen würde?
Die geistige Verbindung zum oftmals (-bitte nicht falsch verstehen!!-) besser gepflegt auftretenden "breitschultrigem" Mann würde etwas in den Hintergrund treten.
Hose würde nicht mehr gleich Mann bedeuten.

Ich weiss nicht wie ich mich in meiner Hose so fühlen würde, wenn auf der Straße ein paar weibliche Exemplare mit Hose um mich stünden, welchen diese garnicht steht (evtl. noch kurze geschorene Haare, ungeschminktes Äusseres...)

Würde nicht der Reiz und die Erotik der Hose etwas bei dem Träger darunter leiden?


Ich habe bewusst etwas provokativ geschrieben und bin aber auf Eure Ansichten sehr gespannt. Denn so hat das auch noch keine(r) hier Betrachtet

Gruß
Ausus

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24. Juni 2005 um 20:19

Macht nur weiter so.....
Ich finde Männer die was aus sich machen zeigen Selbstbewusstsein und es sieht klasse aus.

Bei uns in der Disco z.B sieht man immer mehr Männer die sich auch mal auffalender stylen. Meist mit Glitzerohrringen, engem Shirt, etc.
Von den anderen "Typen" die sich meiner Meinung nach nichts aus sich machen hört man dann nur : "Guckt euch die Schwuchteln an, wie lächerlich" und fangen dumm an zu lachen.

Tja nach diesen "angeblichen Schwuchteln" drehen wir Mädels uns dann auch am meisten um.

Männer, macht was aus euch!! Wir Mädels stehen darauf. Und hört bitte nicht darauf was solche "krasse Typen" sagen.

Gruß xxXsunnyXxx

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20. August 2005 um 6:08

Eigener Beitrag
Für manchen Mann wär es besser, er würde im Rock oder in einem Kleid gehen als daß er der Umwelt zumutet, in Hosen zu erscheinen.

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20. August 2005 um 12:23

Mein Mann trägt Frauenkleider
Mein Mann hat den Mut und auch den Spass daran als Mann Rock und Bluse zu tragen und das auch öffentlich. Ich habe ihn dazu ermuntert und unterstütze das auch. Er trägt ganz selbstverständlich täglich Dessous unter seinen Anzügen und in der Freizeit Rock und Bluse. Wir finden es gibt doch keine Unterscheidung mehr zwischen Frauen-und Männerkleider.Erlaubt ist was gefällt. Und mir gefällt mein Mann in Rock und Bluse. Ich habe ihm heute Morgen ein schönes langes Sommerkleid gekauft und werde ihn gleich damit überraschen. Im Moment sitzt er im Wohnzimmer und schaut fern, bekleidet mit einem langen Seidennachthemd.

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21. August 2005 um 13:33
In Antwort auf sabine868

Mein Mann trägt Frauenkleider
Mein Mann hat den Mut und auch den Spass daran als Mann Rock und Bluse zu tragen und das auch öffentlich. Ich habe ihn dazu ermuntert und unterstütze das auch. Er trägt ganz selbstverständlich täglich Dessous unter seinen Anzügen und in der Freizeit Rock und Bluse. Wir finden es gibt doch keine Unterscheidung mehr zwischen Frauen-und Männerkleider.Erlaubt ist was gefällt. Und mir gefällt mein Mann in Rock und Bluse. Ich habe ihm heute Morgen ein schönes langes Sommerkleid gekauft und werde ihn gleich damit überraschen. Im Moment sitzt er im Wohnzimmer und schaut fern, bekleidet mit einem langen Seidennachthemd.

Mein Mann trägt Frauenkleider
Hallo Sabine!
Wir haben mehrmals versucht, Ihnen eine Nachricht zu schicken. Aber diese scheinen Sie nicht erhalten zu haben. Daher senden wir auf diesem Weg eine Nachricht. Mein Mann trägt zwar häufig Röcke mit Blusen und Kleider, aber nicht öffentlich, da noch einiges aus deen Zeiten der ehemaligen DDR nachhängt. In der Schweiz wird es wohl anders sein, da in dem Staat noch nie eine Diktatur herrschte, die auch Teile des Privatlebens bestimmte. Daher muß auch sein Verhalten im Tragen eines Rocks gesehen werden.Wir hoffen, daß Sie unsere Nachrichten erhalten haben. Mein Mann trug zwar schon in jungen Jahren Kleider oder Röcke, aber selten in der Öffentlichkeit und dann nur zu Faschingsfeiern. Und diese waren häufig nur von den Reisebüros der DDR veranstaltet worden. Aber es hat niemand am Tragen des Rocks Anstoß genommen. Wir würden uns freuen, auf diesem Weg eine Nachricht von Ihnen zu erhalten.
Gruß Angela und Joh.

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21. August 2005 um 15:32

Zweierlei Mass

Man kann hier wohl nicht Äpfel mit Birnen vergleichen...

Es ist jawohl ein himmelweiter Unterschied, eine Frau im Hosenanzug kann man auf keinen Fall mit einem Mann im Rock vergleichen!!!!

Warum bitte wollen sich Männer auf so eine lächer,liche Art emanzipieren, und es Frauen gleichtun? Bei Frauen haben viele Dinge einen anderen Touch als bei männern.

Wenn ihr das noch nicht gemerkt habt, dass es bestimmte Dinge gibt, die einfach tuntig wirken, weil es so ist, dann habt ihr selber schuld, wenn man über euch lacht. Auch in 15 Jahren werden die meisten Frauen Männer lächerlich finden die sich schminken und überstylen.

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21. August 2005 um 16:43
In Antwort auf zuri_11952641

Zweierlei Mass

Man kann hier wohl nicht Äpfel mit Birnen vergleichen...

Es ist jawohl ein himmelweiter Unterschied, eine Frau im Hosenanzug kann man auf keinen Fall mit einem Mann im Rock vergleichen!!!!

Warum bitte wollen sich Männer auf so eine lächer,liche Art emanzipieren, und es Frauen gleichtun? Bei Frauen haben viele Dinge einen anderen Touch als bei männern.

Wenn ihr das noch nicht gemerkt habt, dass es bestimmte Dinge gibt, die einfach tuntig wirken, weil es so ist, dann habt ihr selber schuld, wenn man über euch lacht. Auch in 15 Jahren werden die meisten Frauen Männer lächerlich finden die sich schminken und überstylen.

Mann bin ich ein Mann
so sprichst du wohl von dir selber,oder?
Wenn man sein Mannsein nur über die Hosen erklären kann dann tuts mir echt leit!!!!

Schlaf den Traum weiter des echten Mannseins und Klemm deine Genitalien weiter in den unbequemen Hosen ein!!
Mann o Mann!!!!
Rockiger Gruß
Skirty

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22. November 2005 um 17:53
In Antwort auf sabine868

Mein Mann trägt Frauenkleider
Mein Mann hat den Mut und auch den Spass daran als Mann Rock und Bluse zu tragen und das auch öffentlich. Ich habe ihn dazu ermuntert und unterstütze das auch. Er trägt ganz selbstverständlich täglich Dessous unter seinen Anzügen und in der Freizeit Rock und Bluse. Wir finden es gibt doch keine Unterscheidung mehr zwischen Frauen-und Männerkleider.Erlaubt ist was gefällt. Und mir gefällt mein Mann in Rock und Bluse. Ich habe ihm heute Morgen ein schönes langes Sommerkleid gekauft und werde ihn gleich damit überraschen. Im Moment sitzt er im Wohnzimmer und schaut fern, bekleidet mit einem langen Seidennachthemd.

"Mein Mann trägt Frauenkleider"
Ich trage auch regelmäßig Frauenkleider; am liebsten mag ich Faltenröcke noch lieber in Plissee. Diese Neigung ist in meiner Kindheit entstanden; ich hatte ein Bein gebrochen und passte mit dem Gipsbein in kein Hosenbein hinein; also haben meine Eltern entschieden, dass ich zuhause einen Rock tragen sollte, was ich auch widerwillig tat.

Daraus ist in meiner späteren Jugendzeit ein regelrechtes Verlangen geworden.

Meine Frau kann leider damit nicht viel anfangen; so trage ich halt Frauenkleidung, wenn sie nicht da ist. Ich besitze viele Kleider, Röcke, Unterwäsche, Nachtkleider etc und finde das einfach toll, das auch tragen zu können.

Meistens kaufe ich mir meine Mode im Versandhandel; es gibt da ja reichlich Auswahl.

Aber jetzt mal: warum ist das eigentlich so etwas Bersonderes in den Augen von vielen Menschen; Frauen trage ja auch Hosen!

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20. März 2006 um 16:06

ROfl
*lol* Klasse ..das nenn ich mal Humor.

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20. März 2006 um 17:00
In Antwort auf marcy_12561171

Macht nur weiter so.....
Ich finde Männer die was aus sich machen zeigen Selbstbewusstsein und es sieht klasse aus.

Bei uns in der Disco z.B sieht man immer mehr Männer die sich auch mal auffalender stylen. Meist mit Glitzerohrringen, engem Shirt, etc.
Von den anderen "Typen" die sich meiner Meinung nach nichts aus sich machen hört man dann nur : "Guckt euch die Schwuchteln an, wie lächerlich" und fangen dumm an zu lachen.

Tja nach diesen "angeblichen Schwuchteln" drehen wir Mädels uns dann auch am meisten um.

Männer, macht was aus euch!! Wir Mädels stehen darauf. Und hört bitte nicht darauf was solche "krasse Typen" sagen.

Gruß xxXsunnyXxx

Ja und?
Hallo sunny,

nüchtern betrachtet ist die Reaktion dieser Typen nur Neid. Neid aber ist immer noch das ehrlichste Kompliment

Was sagen diese Menschen denn mit "schwul" oder ähnlichen Ausdrücken aus? Nun, meiner Meinung nach ganz einfach: Wenn ich mich so unter Frauen umhöre, dann höre ich auch immer wieder die Aussage "Die schönsten Männer sind schwul!" OK, nehmen wir das einfach mal so hin ... jetzt kommen diese Menschen und sagen rein aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes "schwul"! Also kann ich das in der Situation nur als Kompliment erfassen: weil ich außergewöhnlich gut aussehe und das sonst nur bei Schwulen der Fall ist, hält man mich auch für schwul! Über Komplimente freue ich mich doch immer!!!

Gruß
Jürgen

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20. März 2006 um 19:47

Da bin ich mal ganz grantig
und lass mir dazu folgende Meldung wieder in den Arbeitsspeicher holen: Bei jungen Männern wird die Spermaqualität im Durchschnitt immer schlechter. Je jünger, desto prekärer die Situation. Bei weiterer Entwicklung ist abzusehen, dass fast alle Männer zeugungsunfähig sein werden. Also wer braucht Männer??

Tragt ruhig alles, wonach euch der Sinn steht, damit greift ihr ja bloss der Entwicklung des Mannes zum femininangepassten Neutrum vor. (Wobei ich nicht einmal sagen kann, dass in bestimmten!! Bereichen eine Anpassung an weibliche Verfahrensweisen a priori falsch wäre.)


Nix gegen Strumpfhosen (drunter) oder Röcke (drüber), ein Kilt sieht gut aus, aber wenn der Kleidung der 'männliche Anklang' fehlt, fehlt bei mir das Verständnis. Pantöffelchen mit Plüschbommeln für Männer - das wäre der Abschuss!

asteus

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21. März 2006 um 12:17
In Antwort auf jarod_12098475

Da bin ich mal ganz grantig
und lass mir dazu folgende Meldung wieder in den Arbeitsspeicher holen: Bei jungen Männern wird die Spermaqualität im Durchschnitt immer schlechter. Je jünger, desto prekärer die Situation. Bei weiterer Entwicklung ist abzusehen, dass fast alle Männer zeugungsunfähig sein werden. Also wer braucht Männer??

Tragt ruhig alles, wonach euch der Sinn steht, damit greift ihr ja bloss der Entwicklung des Mannes zum femininangepassten Neutrum vor. (Wobei ich nicht einmal sagen kann, dass in bestimmten!! Bereichen eine Anpassung an weibliche Verfahrensweisen a priori falsch wäre.)


Nix gegen Strumpfhosen (drunter) oder Röcke (drüber), ein Kilt sieht gut aus, aber wenn der Kleidung der 'männliche Anklang' fehlt, fehlt bei mir das Verständnis. Pantöffelchen mit Plüschbommeln für Männer - das wäre der Abschuss!

asteus

Falsch gedacht
Gerade durch Hosen (außer Baggy's) werden Hoden und damit Sperma so weit erwärmt, daß eine schlechte Spermaqualität die logische Konsequenz ist.

Selber trage ich Rock (bevorzugt mit Halterlosen) und auch mal Schuhe mit Absatz, und habe in der Zeit zwei Kinder gezeugt.

Gruß
Jürgen

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22. März 2006 um 14:13
In Antwort auf zuri_11952641

Zweierlei Mass

Man kann hier wohl nicht Äpfel mit Birnen vergleichen...

Es ist jawohl ein himmelweiter Unterschied, eine Frau im Hosenanzug kann man auf keinen Fall mit einem Mann im Rock vergleichen!!!!

Warum bitte wollen sich Männer auf so eine lächer,liche Art emanzipieren, und es Frauen gleichtun? Bei Frauen haben viele Dinge einen anderen Touch als bei männern.

Wenn ihr das noch nicht gemerkt habt, dass es bestimmte Dinge gibt, die einfach tuntig wirken, weil es so ist, dann habt ihr selber schuld, wenn man über euch lacht. Auch in 15 Jahren werden die meisten Frauen Männer lächerlich finden die sich schminken und überstylen.

Frauen sind lächerliche Geschöpfe???
Hallo tige85,
wenn ich deinen Beitrag so lese bist du wohl der Ansicht, männlich = positiv;
weiblich = lächerlich ?

Eine Frau im Anzug wirkt männlich, herb ist also in deinem Verständnis positiv. Ein Mann im Rock hat etwas frauliches, also etwas schlechtes ???

Sagmal du musst ja ein ganz schlimmer Frauenhasser sein!

Wir leben Heute im Jahre 2006 und da ist Gleichberechtigung angesgt!

Also bitte schön nicht immer so die Frauen verunglimpfen!

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8. Juli 2008 um 10:09
In Antwort auf ilias_12560194

Rock=feminin+Hose=masculin
Hi Tina;
Nun, ich habe wohl deinen Aspekt schon mehrfach durchdacht, und habe mich dann jedemal gefragt, wo denn eigentlich die Frauen geblieben sind. Im Schnitt tragen taeglich ca. 85% der Frauen Hosen; Und ich muss zugeben, dass sie dadurch nicht "unweiblicher" wirken.
Ich denke, dass alles eine Frage der Gewohnheit ist, und des Geschmacks. Allerdings haette ich da auch so meine Bedenken, Maenner ungepflegt, stark behaarte Beine usw.
Ich meine, der Reiz des und der Traeger von Roecken ist nicht direkt in Gefahr durch die maennliche Konkurrenz, vielleicht ist das Gegenteil der Fall. Naemlich wuerde es vielleicht mehr auffallen, wenn eine Frau Rock traegt, denn die Roecke von Frauen sind nun einmal voellig anders geschnitten, und haben dazu noch einen gewissen "Pep". Maennerroecke dagegen sind meist im traditionellen Stil, fast konservativ. Aber den Reiz bringt die Traegerin, nicht der Rock als solches.
Schon die Grazie der Traegerin wirkt voellig anders im Rock als in einer Hose, trotzdem ist sofort der Unterschied zwischen Mann und Frau in Hose deutlich (gewisse Einschraenkungen altersbedingt bei Teenagern).
Allerdings kann man einen, wenn auch geringen, Anteil von femininen Sex-Appeal in manchen Maennerroecken erkennen. Vielleicht macht ein Rock den Mann dadurch mehr interessant. Wir kommen in ein neues Zeitalter der Erkenntnis, und auch ein neues Verstaendnis fuer den Mann. Das ist sicher ein Grund fuer eine lange diskussion, die ich hier nicht anfangen moechte.
Ich aber empfehle dir, weiterhin Roecke zu tragen und zu zeigen dass du Frau bist, und das wirst du bestimmt gut tun koennen - also keine Angst vor der Zukunft.

Andrere Betrachtungsweise
Ich bin ein Mann und trage in der wärmeren Jahreszeit einen Rock. Aber wie kam es dazu?
Da ich erblich bedingt Krampfadern und Ödeme habe bin ich zum tragen von Kompressionsstrümpfen verdammt. Aus der Bequemlichkeit heraus, trage ich lieber Strumpfhosen. Was in der kälteren Jahreszeit unter Hosen kein Problem ist, aber im Sommer! Irgend ein Mal, hat mir eine gute Freundin einfach einen Rock hingestreckt und gesagt, zieh den mal an, bevor du vor lauter Schweiss ausläufst. Nach einigem hin und Her, habe ich getan wie mir angetragen wurde.
Anfangs fühlte ich mich nicht wohl, aber das Angenehme war die Kühlung meiner Beine und sich ein Einstellen von wohl fühlen. Seit da ist in der Freizeit Rockzeit. Auch wenn anfangs mit null Toleranz meine Frau zu diesem Thema! Heute toleriert sie es. Meine Tochter findet es "Der Hammer" So gehen die Meinungen auseinender.
Diesen Winter habe ich aus Neugier auch einmal einen längeren Rock mit Schafstiefeln angezogen um der Aussage "Im Winter ist es zu kalt für einen Rock" nachzugehen. Denn wenn ich was auf den Grund gehe, dann gründlich! Nix da es ist bequem und ich bleibe dabei. Mich hat ja auch niemand gefragt ob ich Kompressionsstrümpfe tragen möchte. Ich musste zwangsläufig!

Fazit: Ein Mann kann einen Rock tragen! Er muss nur wollen und den Anfang machen. Danach geht alles von alleine. Einige kritische Blicke von Nachbarn, Freunden.....und der Anfang ist gemacht. Nein, die Leute kommen auf dich zu und fragen, wie es denn so ist, das Rocktragen!

Ein Tipp für alle lesenden Rockträger.
- Bitte Beinhaare abrasieren
- Kein Rock kürzer als das Knie
- Keine Blümchenmuster o.ä. welche weiblichen Touch rüberbringen.
- Jeans oder Carcoröcke mit angenähten Taschen passen in den entsprechenden Farben immer.
- Hemd, ausser es sein sehr warm, in den Rock
- Strumpfhosen etwas dicker wählen als es die Frau tut

Wenn ihr das beherzigt, dann ist eurem gerockten Ausgang nichts mehr im Weg.

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