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Trage Damenkleidung

3. Januar 2011 um 23:45

Ich bin ein mann und trage gerne damenkleidung. Also meistens trage ich ein kleid, früher war es mehr der Rock, aber jetzt eher das Kleid. Sowas zu tragen ist toll, und fühl mich darin sehr wohl.

Vielleicht gibt es hier männer die in der selben absicht sind wie ich, würde mich gerne austauschen, und würde gerne von andere wissen wie sie das so sehen.

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4. Januar 2011 um 8:27

......
Hier ist es weniger angebracht, sich darüber auszutauschen, weil sich hier meist geBILDete Leute mit allerlei Vorurteilen und Schubladendenken aufhalten.
Ich denke, hier solltest Du bessere Resonanz bekommen: www.rockmode.de

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4. Januar 2011 um 11:47

Keine "Damen"kleidung
Hi glupschi,

von mir aus können wir hier gerne diskutieren. Du wirst nur von vielen oberflächlichen Menschen scharfen, diskriminierenden und verletzenden Gegenwind erfahren. Die meisten haben ihre Schubladen im Kopf und können/ wollen nicht über den Tellerrand und finden das noch toll

Aber tu mir einen Gefallen. Mach Dir bewusst, dass es außer vielleicht BH und Unterhose keine "Damen"kleidung im wörtlichen Sinn gibt, da auch der Rest, der in der "Damen"abteilung hängt, eigentlich auch der männlichen Anatomie passt. Von daher gibt es keine Damenkleidung. Wenn Du den Begriff verwendest, festigst Du für andere aber noch das Bild, dass diese Klamotten ausschließlich von Frauen tragbar sind - und das stimmt nicht. Sei da bitte präzise - auch für Deine Argumentation.

LG Unicat

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4. Januar 2011 um 15:31

Kleider und Röcke sind eine Bereicherung der männlichen Mode
Was soll da das Gerede bei jedem Kleid bei jedem Rock immer gleich von Damenkleidung Frauen- oder rein weiblicher Kleidung ???
Röcke sind sehr komfortabel Kleider aber sind die absolute Komforkleidung und auch für Ihn.

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5. Januar 2011 um 21:49

Nervt
es nervt halt einfach nur, weil ständig so ne blöden themen kommen, die hier irgendwie nichts zu suchen haben...

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6. Januar 2011 um 9:45
In Antwort auf kiku_12312629

Nervt
es nervt halt einfach nur, weil ständig so ne blöden themen kommen, die hier irgendwie nichts zu suchen haben...

Mich nervt
dass immer wieder solche wertlosen Kommentare kommen, dass das einfach nur albern sei, dass das alles nur Transen und Schwuchteln sind, dass das keine Männer sind, usw.
Das ist schlicht nicht fair und ich habe langsam genug von diesen Vorurteilen.
Klar, auch viele Männer hier betonen immer den DAMENschuh, den sie tragen wollen und bei manchen möchte ich bezweifeln, dass der Grund ein modischer ist.
Aber rechtfertigen diese Tatsachen so einen flapsigen Kommentar, dass das einfach nur "albern" ist?
Ich möchte Dich mal erinnern an die Geschichte der Hose und der Frauen. Weißt Du was da zuerst für Sprüche kamen? 1911 wurde eine Frau deswegen fast erschlagen, Marlene Dietrich brauchte in Paris eine behördliche Genehmigung, Die Hose galt bis in die 70er Jahre als absolut unweiblich (Umfrage NDR). Und selbst als die Emanzipation der Frau einsetzte, dass Hosen an Frauen eine im Zuge der Emanzipation fortschreitende Dekadenz und einen Verfall der Gesellschaft darstellten. Wenn Du mir, als Experte für Mode, nicht glaubst, dann bitte lies nach.
So, und das ganze jetzt andersherum erleben einige Männer gerade hier im Forum im Kleinen. Ignoranz, Scheuklappendenken, fehlendes Verständnis, Diskriminierungen, Beschimpfungen, Ausgrenzung à la "das hat hier irgendwie nichts zu suchen". Echt klasse!
Auf die Idee, dass zumindest einige hier tatsächlich Mode und deren Veränderung wollen und sich dafür interessieren, darauf kommst Du offenbar gar nicht. Scheinbar ist es durch Männerklischees an jeder Bushaltstelle und jeder Werbung einfach nicht zu kapieren, dass eine wachsende Zahl ihre modische Uniformierung einfach satt hat und was ändern will. Eigentlich sollten Frauen hallelujah schreien, denn Mode ist Ausdruck gesellschaftlicher Zustände und da fällt auf, dass Männer sehr normiert sind und Frauen teilweise Männer nachahmen, um erfolgreich zu sein. Zeigt doch, wie weit die Gleichberechtigung tatsächlich ist. Neue Männerbilder oder eine komplette Auflösung der Geschlechtsstereotypen könnte hier Abhilfe schaffen. Aber das checken die meisten Frauen offensichtlich auch nicht. Sehr schade! Seit Alice Schwarzer nichts dazu gelernt und die Hälfte wieder vergessen!
Das solltest Du Dir mal überlegen, mein Modeexperte!
Ist ja irgendwie bezeichnend. Einerseits machen Projekte wie der Boys-Day (googeln unter Caritas Rheine) und der Girls-Day Kampagne, um Geschlechterstereotype (und gerade in der Mode zu überwinden) zu überwinden, Leute wie ich werden für ihre Ehrenarbeit mit Preisen für Zivilcourage ausgezeichnet (Jenaer Preis für ~) und dann gibt es solche Ignoranten, die offensichtlich um feminine Exklusivitäten fürchten und tun das auf eine ganz arrogante und ausgrenzende Art und Weise ab.
Also da kommt schon langsam die Frage auf, welche Motive Leute wie Du dazu haben.
Ist es einfach nur Intoleranz und Ignoranz, oder kommt da unbewusst die Angst hoch, dass Euch klamottenmäßig so ein Kerl Konkurrenz machen könnte, oder ists einfach Euer Männerbild, das ihr nicht ändern wollt? Das würde ich gerne mal wissen. Aber in der Summe ists gleich. Frauen haben mit der Emanzipation das Arrangement der Geschlechter, das über Jahrtausende galt, meiner Meinung nach glücklicherweise aufgekündigt. Aber jetzt auch bitte mit den (modischen und gesellschaftlichen) Konsequenzen leben. Es ist einfach nur borniert zu denken, dass eine Geschlecht das Recht auf Mode und und auf Körperbetontheit gepachtet hat.
Waqrum hab ich gerade die Ahnung, dass Du, liebe featherglory, das eh nicht liest...

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6. Januar 2011 um 11:46

Ich hoffe doch
Hi,

ich glaube ich oder besser wir alle bringen schon einige Leute zum Nachdenken. Ich hätte aber tatsächlich vor Jahren nicht geglaubt, dass Geschlechterstereotype so hartnäckig, Männer oft so ängstlich und viele Leute ganz einfach so ignorant, dumm und konservativ sind.
Naja, man sieht ja an Regierung, Umfragen und Studien über die Gesellschaft wie tolerant, offen für Neues und frei denkend wir wirklich sind.

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7. Januar 2011 um 17:56

Mit der Zeit
wird die Gesellschaft schon toleranter. Erinnere dich mal an das Gezetere mit den Hosen und den Frauen, mit den Punks in den 80ern, mit den Homosexuellen, mit den Vorbehalten gegen Nicht-Deutsch-Aussehende...
In allen Bereichen hat sich mehr oder weniger was getan. Leider ist es eben umso schwerer, je kleiner bzw. ängstlicher die Gruppe der "Quertreiber" ist und leider machen gerade Konsum und Medien das Gegenteil. Sie verfestigen Klischees noch, weil sie dann mehr verkaufen. Hab mich neulich bei einer Drogerie halb schlapp gelacht. Da gibts Rasiergel in einer blauen Dose und in einer rosafarbenen. Ich hatte beide verglichen. Da kam eine Frau und griff zielstrebig nach der Dose in rosa. Dabei ist 20% weniger Inhalt drin für 10 Cent mehr. Ansonsten ist der Rasierschaum absolut identisch. Noch Fragen?
Wenn irgendwann zu viele Menschen und das gilt gerade auch im Modebereich auf die Idee kommen würden, nicht mehr das ihnen zugewiesene zu kaufen, was meinst Du, was dann los wäre. Marketing und Einkauf würden Kopf stehen und müssten sich völlig neue Werbestrategien einfallen lassen.
Aber zurück zu Stereotypen. Da hängt viel vom Intellekt und vom Wissen ab. Doch da sich die Gesellschaft immer weiter individualisiert, wird jeder in einer Hinsicht auch mal gedizzt werden. Vielleicht hilft das beim Merken. Die Toleranz ist meist nur aufgesetzt, weil es politisch korrekt ist. Hinter den sooo weltoffenen und kosmopolitischen Gesichtern siehts oft düster aus. Ängste, Unwissen, eine böse Mischung! Und Schubladen sind halt so einfach, man braucht nicht nachzudenken und kann jemanden einsortieren.
Aber zumindest in halbwegs gebildeten Kreisen mache ich mir keine Gedanken, dass sich da neue Männerbilder entwickeln. Es geht umso schneller je öffentlicher und selbstbewusster wir alle auftreten. Deswegen sage ich ja, auf sich aufmerksam machen und was tun. Bei etwas weniger intelligenten Leuten nützt das leider nichts. Die kommen ohne Stereotypen im Leben selbst nicht klar. Aber naja, gegen Dummheit ist halt kein Kraut gewachsen. Deren Mannesstärke wird sich - gepaart mit etwas weniger Hirnschmalz - in Zukunft immer öfter bei HartzIV versammeln. Im Endeffekt lachen doch wir!

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