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TiQualität hat ihrer Preis Wirklich

29. Januar 2013 um 8:02

Wohl schon jeder hat schon mal von seinen Eltern den Satz gehört: Kauf Dir vernünftige Schuhe statt dem Billigschrott, die halten länger und sind langfristig billiger.
Bei vielen Schuhen mag das ja so sein, v.a. weil sich die teurerer im Gegensatz zu den billigen oft noch wirtschaftlich reparieren lassen.
Aber es gab, gibt und wird wohl auch immer Schuhe geben, bei denen der z.T. enorme Preisunterschied (im Extrem Faktor 20) zwischen Billig-Fake und Teuer-Original nicht wirklich gerechtfertigt scheint.
Jetzt im Winter denke ich vor allem an Uggs und Moonboots bzw. deren Fakes.
Im Sommer ehre an Espandrillen und Mokkassin.
Bei der Flut an Pantoletten und Sandaletten vom Badelatschen über die Trekkingsandale, Clogs und andere Sabotformen bbis hin zur eleganten Pantolette/Sandalette zeichnen sich die hochpreisigen Modelle meistens doch durch bessere Qualität aus, hier steht eher der Preisunterschied zwischen billig und mittelpreisig zur Diskussion.
All diesen Schuhtypen ist folgendes, unabhängig ob Original oder Fake, gemeinsam:
1. Man sieht kaum jemanden, der damit gerade läuft. Fast jeder tritt die Dinger mehr oder weniger schief.
2. Die Schuhe bieten dem Fuß kaum eine seitliche Führung, weshalb der Fuß fast ungehindert von der Sohle rutschen kann.
3. Nicht selten sind die Sohlen aus zusammendrückbaren Material, weshalb die Schuhe meist schief gedrückt als schief abgelaufen werden. Optisch macht das aber keinen Unterschied.
Da fragt man sich dann schon, ob es sich lohnt ein teures Original zu kaufen, oder man mit öfter, dafür billig, kaufen von Fakes billiger kommt, wenn die Schuhe ab einem bestimmten Abnutzungsgrad in die Tonne wandern (müssen).

Was sind Eure Erfahrungen mit Billig- und Markenschuhen?
Kennt Ihr auch Schuhtypen, wo teuer nicht lohnt?

Gibt es bei den oben genannten Schuhtypen vielleicht doch einzelnen Marken, wo sich teuer lohnt?

Bei welchen Schuhtypen würdet Ihr wirklich zu den teureren Marken raten, weil billig tatsächlich nichts taugt?

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29. Januar 2013 um 8:54

Aus eigener Erfahrung
kann ich sagen, dass ich schons mehrmals Schuhe von 10 hatte, welche durchaus noch das darauffolgende Jahr tragbar sind.
Umgekehrt hatte ich schon Schuhe von >50, in welchen ich schon nach mehreren 100m aufgeriebene/durchgescheuerte Haut oder anderweitig Schmerzen beim Laufen hatte. Das macht sich zunächst beim Anprobieren im Geschäft nicht bemerkbar.
Es gibt einige Marken, von denen ich weiss, dass es Qualitätsware ist, und die Schuhe lange halten und auch bequem sind.
Aber auch manche Schuhe vom grünen D haben trotz billigem Preis eine grosse Haltbarkeit und einen guten Laufkomfort.
Man muss sich mal vor Augen halten, dass die Converse Chucks von 65 auch nicht länger halten als die nachgemachten Chucks, welche man für nen Drittel des Preises bekommt.
Da ich eh schuhvernarrt und nicht immer die gleichen tragen möchte, greife ich in der Regel zu Billigmarken.
Schuhe der Marken Tamaris und Dockers kann man sehr lange tragen, meine Stiefel von 35 trage ich jetzt schon den 3. Winter, und sie sehen immer noch top aus bzw. hat man warme und trockene Füsse.Wohingegen bei meinen 180 teuren Belmondos schon der Reisverschluss kaputtgegangen ist und sich die Innensohle gelöst hatte, obwohl ich sie nur einige Male getragen hatte.

Ich denke daher: Ob Schuhe lange halten bzw. einen guten Laufkomfort haben, ist oft reien Glückssache.

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29. Januar 2013 um 13:43

Auf den Träger kommt es an!
Es kommt darauf an, wie die Trägerin die Schuhe trägt und sie behandelt. Neigt man zur Schweißbildung, trägt man die Schuhe länger als X Stunden am Tag, wo wird gelaufen?
Alles Fragen, welches die Qualitätsansprüche prägen sollten. Wenn man die Schuhe öfter wechselt, sie zwckgebunden trägt und ein gesundes Fußklima hat, lohnen sich Qualitätsschuhe von Gabor, Peter Kaiser, Tamaris, Paul Green usw. , die mehr als 50 Euro kosten. Hat man aber durchweg schwitzige Füße, kann die Schuhe nicht wechseln, beansprucht sie stark, haben auch dann irgendwann die hochwertigen Schuhe das Zeitliche gesegnet. Dann "lohnen" sich Billigtreter, die man nach ein paar Monaten entsorgen kann, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Ratsam ist es, immer ein zweites Paar Schuhe griffbereit zu haben, und wenn es nur ein paar Ballarinas sind, die in der Handtasche mitgenommen werden können. So kann man auch im Büro mal schnell wechseln.

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5. April 2013 um 8:35

Kommt natürlich auf Träger bzw. dessen Füße an
Eigentlich gings darum, ob es bei Schuhen Qualitäts- und Verarbeitungsunterschiede gibt, die ein schiefes Ablaufen verhindern oder begünstigen.
Leute, die extrem krumme Füße (durchgetretene Knick-Plattfüße) haben, werden wohl nahezu jeden Schuh schief treten (jedenfalls ohne orthopädische Einlagen oder ähnliche Hilfsmittel), Leute, die absolut intakte Füße haben, werden kaum einen Schuh wirklich schief treten, außer extreme Fußfolterwerkzeuge/Billigschuhschrott, die den Namen Schuh nicht verdient haben. Den meisten Leuten wird es aber so gehen wie mir, der Fußzustand liegt irgendwo zwischen den beiden Extremen. Man muss zwar nicht unbedingt nach innen knicken, aber man neigt dazu. Wie stark das wird hängt dann doch vom Schuh ab: Bei einem kritischen Blick in den Schuhschrank wird man wohl feststellen, dass die potentielle Neigung nach innen zu knicken bei manchen Schuhen entsprechende Spuren am Absatz hinterlassen hat, bei anderen sieht man davon gar nichts. Manchmal merkt man es ja auch beim Laufen, dass man in manchen Schuhen eiert, oder zumindest nicht genau weiß, ob man nicht doch schon irgendwie schief läuft.
Auf der Straße sieht man ein ähnliches Bild: In einigen Schuharten laufen nur diejenigen schief, die extrem krumme Füße haben und/oder die Schuhe sind von schlechtester Qualität, in anderen Schuharten läuft so gut wie jeder schief, der keine kerngesunden Füße hat, egal wie billig oder teuer die Schuhe sind (z.B. Uggs und Imitate im letzten Winter).
Ich persönlich habe z.B. bei Autofahrermokkassins hinsichtlich Schieflatscheffekt keinen Unterschied zwischen billig und teuer(wirklich teuer hab ich keine gekauft, aber im Rest/Konkurswarenhandel, wo der ursprünglich Preis lesbar war) feststellen können, jedenfalls keinen, der den Preisunterschied gerechtfertigt hätte, weshalb ich hier max. 20.- ausgebe. Bei Stiefeln und Stiefeletten im Westernstile habe ich dagegen deutliche Qualitätsunterschiede gespürt: bis ca. 50.- ist die Fersenschale meistens so instabil, dass ich nach ca. 3 Monaten mit der Ferse nach innen über die Sohle rutsche und schief laufe, wenn Steg und/oder Absätze bei den ganz billigen viel zu weich sind, gehts noch schneller, ab ca. 80.- aufwärts gibt es kaum noch derartige Abnutzungen am Absatz. (Ausnahmen bestätigen die Regel: Habe auch gute billige gefunden, aber bei billigen der bekanntesten Ketten stimmt das Vorurteil oft.)
Hierzu wollte ich gerne Erfahrungen: Bei welchen Schuhtypen läuft man besser, sich ca. alle 2 Monate ein neues Billigpaar zu kaufen, bei welchen Schuhtypen zahlt sich der z.T. um ein Vielfaches teurerer Preis für Markenschuhe durch entsprechend längere Haltbarkeit wirklich aus? Fallen hier evtl. auch einzelne Marken negativer oder positiver auf?
Danke für konstruktiven Austausch
Carnevalist.

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