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Seit 3 Jahren ohne BH... Traut euch!

9. Dezember 2020 um 10:20 Letzte Antwort: 5. April um 18:39

Hallo zusammen,

Über 3 Jahre lebe ich jetzt ohne BH. Ein tolles Gefühl. 

Ich weiß, es gibt schon viele Frauen, die es mir gleichtun. Aber trotzdem möchte ich hier meinen Weg in die BH-losigkeit erzählen und alle ermutigen es zu probieren.

Ich (42, 2 Kinder) bin sehr konservativ aufgewachsen. Der BH gehörte seit den ersten Brustansätzen dazu. Alles musste vorschriftsmäßig abgedeckt werden. Der BH gehört nun mal zu einer Frau dazu. Den BH habe ich nur zum Schlafen ausgezogen. Ich hätte mir auch nie vorstellen können keinen BH zu tragen, bei meiner Brustgröße (D-Cup).


Meine Meinung damals: Ohne BH kriegt man Hängebusen.
Heute weiß ich, dass dies absoluter Käse ist. Scheint wohl ein Argument der BH Industrie zu sein. Früher (80er/90er) ging es ja auch ohne. Schaut euch nur mal Filme aus der Zeit an. Dann kam der Siegeszug des BHs (Viktorias Sectret, usw.) und plötzlich war es „sexy“ einen zu tragen. Lächerlich eigentlich. Was gibt es denn erotischeres als eben keinen zu tragen. Die Tabuisierung des weiblichen Nippels muss auch aufhören #freethenipples. Naja ich schweife ab…

Mein Mann (seit 18 Jahren verheiratet), hat mich  schon immer ermutigt, ich solle doch auf den BH verzichten, gerade zu Hause. 
So hat es dann auch angefangen, daß wenn ich im Haus war den BH ausgezogen habe. Das erste Mal war schon recht komisch. Ich schämte mich regelrecht vor meinem Mann und meinen Kindern, auch das Gehüpfe der Brüste war schon recht ungewohnt. Aber es war ein tolles Gefühl nicht mehr so eingezwängt zu sein.
An kalten Herbsttagen traute ich mich dann auch BHlos in den Garten (mit dicker Jacke). 
Gartenarbeit ohne BH für mich eigentlich undenkbar...

Ich hatte eigentlich immer Bügel BHs getragen. Nun aber sah ich mich doch mal um eine bequemere Alternative um. Ich entdeckte ein Bralette von Sloggi. Das hatte unten nur einen dicken Gummiband, also wie ein Sportbh aber noch feiner. 
Dieses Teil zu tragen war schon einen riesen Erleichterung. Kein gequetsche und unangenehme Druckstellen. Mit dem Sloggi traute ich mich dann auch nach auch in die Öffentlichkeit.
Ich machte mir hier aber mehr Gedanken über der Form der Brüste. Der CupBH gibt ja zwei runde Kugeln vor. Das macht der Sloggi natürlich nicht. Trotzdem war ich mit der Form der Brüste nicht unzufrieden. Mal ehrlich: So ein Kugelbusen ist doch komplett unnatürlich, außer man ist vollgepumpt mit Silikon. Die gottgegebene leichte Birnenform gefällt mit viel besser.
 
Seit über drei Jahren trage ich nun überhaupt keinen BH mehr (auch kein Bralette). Weder zum Einkaufen, noch zur Arbeit (Lehrerin). Ich bin regelrecht süchtig geworden nach der Freiheit. Die #gobraless Bewegung hat mir noch zusätzlichen Antrieb gegeben. Und meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Noch nie wurde ich komisch angesehen oder gar angesprochen. Ich ziehe mich ganz normal an. Statt des BH trage ich ein meistens ein enges Spahettitop. Das gibt ein wenig halt. Darüber ziehe ich einen normalen Pulli / Kleid / Bluse. Also alles wie immer. Und ich muss auch sagen, es fällt auch überhaupt nicht auf. Wenn der Stoff immer dünner wird (Sommer), klebe ich mir die Brustwarzen mit Pads ab. Ansonsten stören mich leichte „Erhebungen“ der Warzen unter der Kleidung nicht, falls es sie denn gibt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ohne BH: Es gibt keine unförmigen Streifen mehr. Man kann auch mal einen engen Pulli anziehen, ohne dass sich der BH durchdrückt.
Anstatt jedem zu zeigen, Ja ich trage einen BH!! Ist es jetzt viel dezenter, da man ja eben keinen BH sieht.
Das Bhfreie Leben hat mir viel Selbstsicherheit gegeben. Heute gehe ich in die Sauna und auch zum FKK. Das hätte ich mich vor ein paar Jahren nie getraut. Ich bin viel zufriedener mit meinem Körper und mit mir selbst...

 
Nochmal zum Hängebusen:
Mit BH waren meine Brüste auch wegen zwei Schwangerschaften und Stillzeiten schon sehr mitgenommen. Sie fühlten sich sehr weich an. Die Brustwarzen näherten sich schon bedächtig in Richtung des Bodens. Auch über eine OP hatte ich schon nachgedacht. Aber seit ich keinen BH mehr trage sind meine Brüste deutlich fester geworden. Auch die Warzen haben sich wiederaufgerichtet. Meine Freundin und mein Mann bestätigen dies auch. Für mich ist ganz klar, daß der BH durch die Dauerunterstützung das Brustgewebe in Rente geschickt hat.

Also Mädels lasst euch nicht durch die BH Industrie verunsichern und probiert es einfach mal aus!!

Ob es für einen das Richtige ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden.
 





 

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9. Dezember 2020 um 11:04

ich finde es ohne BH zumindest im Sommer deutlich unangenehmer als mit, aber dass es da etwas zu "trauen" gäbe, um das Ding wegzulassen, wenn ich es nicht tragen wollte, ...nein, warum? Mir kann doch keiner wirklich etwas tun, da gibt es auch nichts zu trauen. Wir sind nicht im 15. Jahrhundert, ich muss mir doch keine Sorgen machen, auf dem Scheiterhaufen zu landen, wenn ich nicht der Norm entspreche.

Ich finde das immer irritierend... "Traut Euch" klingt, als läuft man Gefahr, in der UBahn direkt verhaftet zu werden, wenn man ohne BH erwischt wird. Das müsste man sich "trauen". Ist doch aber nicht der Fall.

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9. Dezember 2020 um 19:00
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Hallo zusammen,

Über 3 Jahre lebe ich jetzt ohne BH. Ein tolles Gefühl. 

Ich weiß, es gibt schon viele Frauen, die es mir gleichtun. Aber trotzdem möchte ich hier meinen Weg in die BH-losigkeit erzählen und alle ermutigen es zu probieren.

Ich (42, 2 Kinder) bin sehr konservativ aufgewachsen. Der BH gehörte seit den ersten Brustansätzen dazu. Alles musste vorschriftsmäßig abgedeckt werden. Der BH gehört nun mal zu einer Frau dazu. Den BH habe ich nur zum Schlafen ausgezogen. Ich hätte mir auch nie vorstellen können keinen BH zu tragen, bei meiner Brustgröße (D-Cup).


Meine Meinung damals: Ohne BH kriegt man Hängebusen.
Heute weiß ich, dass dies absoluter Käse ist. Scheint wohl ein Argument der BH Industrie zu sein. Früher (80er/90er) ging es ja auch ohne. Schaut euch nur mal Filme aus der Zeit an. Dann kam der Siegeszug des BHs (Viktorias Sectret, usw.) und plötzlich war es „sexy“ einen zu tragen. Lächerlich eigentlich. Was gibt es denn erotischeres als eben keinen zu tragen. Die Tabuisierung des weiblichen Nippels muss auch aufhören #freethenipples. Naja ich schweife ab…

Mein Mann (seit 18 Jahren verheiratet), hat mich  schon immer ermutigt, ich solle doch auf den BH verzichten, gerade zu Hause. 
So hat es dann auch angefangen, daß wenn ich im Haus war den BH ausgezogen habe. Das erste Mal war schon recht komisch. Ich schämte mich regelrecht vor meinem Mann und meinen Kindern, auch das Gehüpfe der Brüste war schon recht ungewohnt. Aber es war ein tolles Gefühl nicht mehr so eingezwängt zu sein.
An kalten Herbsttagen traute ich mich dann auch BHlos in den Garten (mit dicker Jacke). 
Gartenarbeit ohne BH für mich eigentlich undenkbar...

Ich hatte eigentlich immer Bügel BHs getragen. Nun aber sah ich mich doch mal um eine bequemere Alternative um. Ich entdeckte ein Bralette von Sloggi. Das hatte unten nur einen dicken Gummiband, also wie ein Sportbh aber noch feiner. 
Dieses Teil zu tragen war schon einen riesen Erleichterung. Kein gequetsche und unangenehme Druckstellen. Mit dem Sloggi traute ich mich dann auch nach auch in die Öffentlichkeit.
Ich machte mir hier aber mehr Gedanken über der Form der Brüste. Der CupBH gibt ja zwei runde Kugeln vor. Das macht der Sloggi natürlich nicht. Trotzdem war ich mit der Form der Brüste nicht unzufrieden. Mal ehrlich: So ein Kugelbusen ist doch komplett unnatürlich, außer man ist vollgepumpt mit Silikon. Die gottgegebene leichte Birnenform gefällt mit viel besser.
 
Seit über drei Jahren trage ich nun überhaupt keinen BH mehr (auch kein Bralette). Weder zum Einkaufen, noch zur Arbeit (Lehrerin). Ich bin regelrecht süchtig geworden nach der Freiheit. Die #gobraless Bewegung hat mir noch zusätzlichen Antrieb gegeben. Und meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Noch nie wurde ich komisch angesehen oder gar angesprochen. Ich ziehe mich ganz normal an. Statt des BH trage ich ein meistens ein enges Spahettitop. Das gibt ein wenig halt. Darüber ziehe ich einen normalen Pulli / Kleid / Bluse. Also alles wie immer. Und ich muss auch sagen, es fällt auch überhaupt nicht auf. Wenn der Stoff immer dünner wird (Sommer), klebe ich mir die Brustwarzen mit Pads ab. Ansonsten stören mich leichte „Erhebungen“ der Warzen unter der Kleidung nicht, falls es sie denn gibt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ohne BH: Es gibt keine unförmigen Streifen mehr. Man kann auch mal einen engen Pulli anziehen, ohne dass sich der BH durchdrückt.
Anstatt jedem zu zeigen, Ja ich trage einen BH!! Ist es jetzt viel dezenter, da man ja eben keinen BH sieht.
Das Bhfreie Leben hat mir viel Selbstsicherheit gegeben. Heute gehe ich in die Sauna und auch zum FKK. Das hätte ich mich vor ein paar Jahren nie getraut. Ich bin viel zufriedener mit meinem Körper und mit mir selbst...

 
Nochmal zum Hängebusen:
Mit BH waren meine Brüste auch wegen zwei Schwangerschaften und Stillzeiten schon sehr mitgenommen. Sie fühlten sich sehr weich an. Die Brustwarzen näherten sich schon bedächtig in Richtung des Bodens. Auch über eine OP hatte ich schon nachgedacht. Aber seit ich keinen BH mehr trage sind meine Brüste deutlich fester geworden. Auch die Warzen haben sich wiederaufgerichtet. Meine Freundin und mein Mann bestätigen dies auch. Für mich ist ganz klar, daß der BH durch die Dauerunterstützung das Brustgewebe in Rente geschickt hat.

Also Mädels lasst euch nicht durch die BH Industrie verunsichern und probiert es einfach mal aus!!

Ob es für einen das Richtige ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden.
 





 

Sorry finde ohne bh, sieht derart unästhetisch und primitiv aus. An ein paar gesellschaftliche Normen darf man sich wirklich halten. Zu hause gerne jeder wie er will. 

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10. Dezember 2020 um 16:46
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Hallo zusammen,

Über 3 Jahre lebe ich jetzt ohne BH. Ein tolles Gefühl. 

Ich weiß, es gibt schon viele Frauen, die es mir gleichtun. Aber trotzdem möchte ich hier meinen Weg in die BH-losigkeit erzählen und alle ermutigen es zu probieren.

Ich (42, 2 Kinder) bin sehr konservativ aufgewachsen. Der BH gehörte seit den ersten Brustansätzen dazu. Alles musste vorschriftsmäßig abgedeckt werden. Der BH gehört nun mal zu einer Frau dazu. Den BH habe ich nur zum Schlafen ausgezogen. Ich hätte mir auch nie vorstellen können keinen BH zu tragen, bei meiner Brustgröße (D-Cup).


Meine Meinung damals: Ohne BH kriegt man Hängebusen.
Heute weiß ich, dass dies absoluter Käse ist. Scheint wohl ein Argument der BH Industrie zu sein. Früher (80er/90er) ging es ja auch ohne. Schaut euch nur mal Filme aus der Zeit an. Dann kam der Siegeszug des BHs (Viktorias Sectret, usw.) und plötzlich war es „sexy“ einen zu tragen. Lächerlich eigentlich. Was gibt es denn erotischeres als eben keinen zu tragen. Die Tabuisierung des weiblichen Nippels muss auch aufhören #freethenipples. Naja ich schweife ab…

Mein Mann (seit 18 Jahren verheiratet), hat mich  schon immer ermutigt, ich solle doch auf den BH verzichten, gerade zu Hause. 
So hat es dann auch angefangen, daß wenn ich im Haus war den BH ausgezogen habe. Das erste Mal war schon recht komisch. Ich schämte mich regelrecht vor meinem Mann und meinen Kindern, auch das Gehüpfe der Brüste war schon recht ungewohnt. Aber es war ein tolles Gefühl nicht mehr so eingezwängt zu sein.
An kalten Herbsttagen traute ich mich dann auch BHlos in den Garten (mit dicker Jacke). 
Gartenarbeit ohne BH für mich eigentlich undenkbar...

Ich hatte eigentlich immer Bügel BHs getragen. Nun aber sah ich mich doch mal um eine bequemere Alternative um. Ich entdeckte ein Bralette von Sloggi. Das hatte unten nur einen dicken Gummiband, also wie ein Sportbh aber noch feiner. 
Dieses Teil zu tragen war schon einen riesen Erleichterung. Kein gequetsche und unangenehme Druckstellen. Mit dem Sloggi traute ich mich dann auch nach auch in die Öffentlichkeit.
Ich machte mir hier aber mehr Gedanken über der Form der Brüste. Der CupBH gibt ja zwei runde Kugeln vor. Das macht der Sloggi natürlich nicht. Trotzdem war ich mit der Form der Brüste nicht unzufrieden. Mal ehrlich: So ein Kugelbusen ist doch komplett unnatürlich, außer man ist vollgepumpt mit Silikon. Die gottgegebene leichte Birnenform gefällt mit viel besser.
 
Seit über drei Jahren trage ich nun überhaupt keinen BH mehr (auch kein Bralette). Weder zum Einkaufen, noch zur Arbeit (Lehrerin). Ich bin regelrecht süchtig geworden nach der Freiheit. Die #gobraless Bewegung hat mir noch zusätzlichen Antrieb gegeben. Und meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Noch nie wurde ich komisch angesehen oder gar angesprochen. Ich ziehe mich ganz normal an. Statt des BH trage ich ein meistens ein enges Spahettitop. Das gibt ein wenig halt. Darüber ziehe ich einen normalen Pulli / Kleid / Bluse. Also alles wie immer. Und ich muss auch sagen, es fällt auch überhaupt nicht auf. Wenn der Stoff immer dünner wird (Sommer), klebe ich mir die Brustwarzen mit Pads ab. Ansonsten stören mich leichte „Erhebungen“ der Warzen unter der Kleidung nicht, falls es sie denn gibt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ohne BH: Es gibt keine unförmigen Streifen mehr. Man kann auch mal einen engen Pulli anziehen, ohne dass sich der BH durchdrückt.
Anstatt jedem zu zeigen, Ja ich trage einen BH!! Ist es jetzt viel dezenter, da man ja eben keinen BH sieht.
Das Bhfreie Leben hat mir viel Selbstsicherheit gegeben. Heute gehe ich in die Sauna und auch zum FKK. Das hätte ich mich vor ein paar Jahren nie getraut. Ich bin viel zufriedener mit meinem Körper und mit mir selbst...

 
Nochmal zum Hängebusen:
Mit BH waren meine Brüste auch wegen zwei Schwangerschaften und Stillzeiten schon sehr mitgenommen. Sie fühlten sich sehr weich an. Die Brustwarzen näherten sich schon bedächtig in Richtung des Bodens. Auch über eine OP hatte ich schon nachgedacht. Aber seit ich keinen BH mehr trage sind meine Brüste deutlich fester geworden. Auch die Warzen haben sich wiederaufgerichtet. Meine Freundin und mein Mann bestätigen dies auch. Für mich ist ganz klar, daß der BH durch die Dauerunterstützung das Brustgewebe in Rente geschickt hat.

Also Mädels lasst euch nicht durch die BH Industrie verunsichern und probiert es einfach mal aus!!

Ob es für einen das Richtige ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden.
 





 

Hallo,

die Entscheidung den BH wegzulassen ist einfach klasse denn es gibt nichts natürlicheres als eine Brust ohne BH.

Das Problem ist mit BH sieht jede Brust aus wie die andere und das ist ja nun einmal nicht der Fall.

Noch einen Vergleich, heute sehen alle Autos gleich aus und erst wenn man das Typenschild gefunden hat weiß man mit was für einem Fabrikat man es zu tun hat. Vor Zeiten hatten wenn man so sagen will Autos ein Gesicht und genauso schön ist es eine natürliche Brust zu sehen die nicht in eine Standard BH steckt.

Also mach auf jeden Fall weiter so ohne BH.

LG

 

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10. Dezember 2020 um 16:58
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Hallo zusammen,

Über 3 Jahre lebe ich jetzt ohne BH. Ein tolles Gefühl. 

Ich weiß, es gibt schon viele Frauen, die es mir gleichtun. Aber trotzdem möchte ich hier meinen Weg in die BH-losigkeit erzählen und alle ermutigen es zu probieren.

Ich (42, 2 Kinder) bin sehr konservativ aufgewachsen. Der BH gehörte seit den ersten Brustansätzen dazu. Alles musste vorschriftsmäßig abgedeckt werden. Der BH gehört nun mal zu einer Frau dazu. Den BH habe ich nur zum Schlafen ausgezogen. Ich hätte mir auch nie vorstellen können keinen BH zu tragen, bei meiner Brustgröße (D-Cup).


Meine Meinung damals: Ohne BH kriegt man Hängebusen.
Heute weiß ich, dass dies absoluter Käse ist. Scheint wohl ein Argument der BH Industrie zu sein. Früher (80er/90er) ging es ja auch ohne. Schaut euch nur mal Filme aus der Zeit an. Dann kam der Siegeszug des BHs (Viktorias Sectret, usw.) und plötzlich war es „sexy“ einen zu tragen. Lächerlich eigentlich. Was gibt es denn erotischeres als eben keinen zu tragen. Die Tabuisierung des weiblichen Nippels muss auch aufhören #freethenipples. Naja ich schweife ab…

Mein Mann (seit 18 Jahren verheiratet), hat mich  schon immer ermutigt, ich solle doch auf den BH verzichten, gerade zu Hause. 
So hat es dann auch angefangen, daß wenn ich im Haus war den BH ausgezogen habe. Das erste Mal war schon recht komisch. Ich schämte mich regelrecht vor meinem Mann und meinen Kindern, auch das Gehüpfe der Brüste war schon recht ungewohnt. Aber es war ein tolles Gefühl nicht mehr so eingezwängt zu sein.
An kalten Herbsttagen traute ich mich dann auch BHlos in den Garten (mit dicker Jacke). 
Gartenarbeit ohne BH für mich eigentlich undenkbar...

Ich hatte eigentlich immer Bügel BHs getragen. Nun aber sah ich mich doch mal um eine bequemere Alternative um. Ich entdeckte ein Bralette von Sloggi. Das hatte unten nur einen dicken Gummiband, also wie ein Sportbh aber noch feiner. 
Dieses Teil zu tragen war schon einen riesen Erleichterung. Kein gequetsche und unangenehme Druckstellen. Mit dem Sloggi traute ich mich dann auch nach auch in die Öffentlichkeit.
Ich machte mir hier aber mehr Gedanken über der Form der Brüste. Der CupBH gibt ja zwei runde Kugeln vor. Das macht der Sloggi natürlich nicht. Trotzdem war ich mit der Form der Brüste nicht unzufrieden. Mal ehrlich: So ein Kugelbusen ist doch komplett unnatürlich, außer man ist vollgepumpt mit Silikon. Die gottgegebene leichte Birnenform gefällt mit viel besser.
 
Seit über drei Jahren trage ich nun überhaupt keinen BH mehr (auch kein Bralette). Weder zum Einkaufen, noch zur Arbeit (Lehrerin). Ich bin regelrecht süchtig geworden nach der Freiheit. Die #gobraless Bewegung hat mir noch zusätzlichen Antrieb gegeben. Und meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Noch nie wurde ich komisch angesehen oder gar angesprochen. Ich ziehe mich ganz normal an. Statt des BH trage ich ein meistens ein enges Spahettitop. Das gibt ein wenig halt. Darüber ziehe ich einen normalen Pulli / Kleid / Bluse. Also alles wie immer. Und ich muss auch sagen, es fällt auch überhaupt nicht auf. Wenn der Stoff immer dünner wird (Sommer), klebe ich mir die Brustwarzen mit Pads ab. Ansonsten stören mich leichte „Erhebungen“ der Warzen unter der Kleidung nicht, falls es sie denn gibt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ohne BH: Es gibt keine unförmigen Streifen mehr. Man kann auch mal einen engen Pulli anziehen, ohne dass sich der BH durchdrückt.
Anstatt jedem zu zeigen, Ja ich trage einen BH!! Ist es jetzt viel dezenter, da man ja eben keinen BH sieht.
Das Bhfreie Leben hat mir viel Selbstsicherheit gegeben. Heute gehe ich in die Sauna und auch zum FKK. Das hätte ich mich vor ein paar Jahren nie getraut. Ich bin viel zufriedener mit meinem Körper und mit mir selbst...

 
Nochmal zum Hängebusen:
Mit BH waren meine Brüste auch wegen zwei Schwangerschaften und Stillzeiten schon sehr mitgenommen. Sie fühlten sich sehr weich an. Die Brustwarzen näherten sich schon bedächtig in Richtung des Bodens. Auch über eine OP hatte ich schon nachgedacht. Aber seit ich keinen BH mehr trage sind meine Brüste deutlich fester geworden. Auch die Warzen haben sich wiederaufgerichtet. Meine Freundin und mein Mann bestätigen dies auch. Für mich ist ganz klar, daß der BH durch die Dauerunterstützung das Brustgewebe in Rente geschickt hat.

Also Mädels lasst euch nicht durch die BH Industrie verunsichern und probiert es einfach mal aus!!

Ob es für einen das Richtige ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden.
 





 

Eine wahre Revoluzzerin 

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11. Dezember 2020 um 16:04

Solange die Brust der Frau als Mittel zur Sexualisierung benutzt wird, werden sich weiterhin kaum Frauen ohne BH auf die Straße trauen. 🤷‍♀️

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11. Dezember 2020 um 19:24
In Antwort auf

Solange die Brust der Frau als Mittel zur Sexualisierung benutzt wird, werden sich weiterhin kaum Frauen ohne BH auf die Straße trauen. 🤷‍♀️

bitte? Wenn irgendwem das Hirn unterhalb der Güterllinie abtaucht, ist das doch nicht das Problem der Frauen. Da blamiert sich der Herr, liebe Ladies!!!
Oder warum TRAUT Ihr Frauen Euch noch, das auf Eure Kappe zu nehmen?!? 

Kein Mann würde sich "mit seinem Schw*** sexualisieren" LASSEN. Wo ist der Unterschied? Darin, dass wir Frauen es (ok, fast alle) nicht versuchen? Glaubt doch jetzt wohl keiner oder?

Also denkt mal bitte in Ruhe darüber nach, warum sich eine Frau "sexualisiert" fühlt - und ein Mann in der gleichen Situation nicht? Ausnahmen gibt es immer und auf beiden Seiten, keine Frage. Aber genau in diesem Punkt liegt der Schlüssel zur Emanzipation und nicht in Gendersprachknoten und Gesetzen und Regeln und Vorschriften.
Einfach mal darüber nachdenken, was passieren würde, wenn wir Frauen gleich ab heute anfangen würden, Penis und Po "als Mittel zur Sexualisierung der Männer zu benutzen". Ich wette auf: NÜSCHT. Und genau das ist der Punkt. 

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12. Dezember 2020 um 18:01
In Antwort auf

Sorry finde ohne bh, sieht derart unästhetisch und primitiv aus. An ein paar gesellschaftliche Normen darf man sich wirklich halten. Zu hause gerne jeder wie er will. 

Seinen eigenen Körper als "unästhetisch und primitiv" zu bezeichnen, ist schon sehr bedenklich. Sei doch mit deinem Körper zufrieden, so wie er ist.

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18. Dezember 2020 um 12:01
In Antwort auf

Hallo zusammen,

Über 3 Jahre lebe ich jetzt ohne BH. Ein tolles Gefühl. 

Ich weiß, es gibt schon viele Frauen, die es mir gleichtun. Aber trotzdem möchte ich hier meinen Weg in die BH-losigkeit erzählen und alle ermutigen es zu probieren.

Ich (42, 2 Kinder) bin sehr konservativ aufgewachsen. Der BH gehörte seit den ersten Brustansätzen dazu. Alles musste vorschriftsmäßig abgedeckt werden. Der BH gehört nun mal zu einer Frau dazu. Den BH habe ich nur zum Schlafen ausgezogen. Ich hätte mir auch nie vorstellen können keinen BH zu tragen, bei meiner Brustgröße (D-Cup).


Meine Meinung damals: Ohne BH kriegt man Hängebusen.
Heute weiß ich, dass dies absoluter Käse ist. Scheint wohl ein Argument der BH Industrie zu sein. Früher (80er/90er) ging es ja auch ohne. Schaut euch nur mal Filme aus der Zeit an. Dann kam der Siegeszug des BHs (Viktorias Sectret, usw.) und plötzlich war es „sexy“ einen zu tragen. Lächerlich eigentlich. Was gibt es denn erotischeres als eben keinen zu tragen. Die Tabuisierung des weiblichen Nippels muss auch aufhören #freethenipples. Naja ich schweife ab…

Mein Mann (seit 18 Jahren verheiratet), hat mich  schon immer ermutigt, ich solle doch auf den BH verzichten, gerade zu Hause. 
So hat es dann auch angefangen, daß wenn ich im Haus war den BH ausgezogen habe. Das erste Mal war schon recht komisch. Ich schämte mich regelrecht vor meinem Mann und meinen Kindern, auch das Gehüpfe der Brüste war schon recht ungewohnt. Aber es war ein tolles Gefühl nicht mehr so eingezwängt zu sein.
An kalten Herbsttagen traute ich mich dann auch BHlos in den Garten (mit dicker Jacke). 
Gartenarbeit ohne BH für mich eigentlich undenkbar...

Ich hatte eigentlich immer Bügel BHs getragen. Nun aber sah ich mich doch mal um eine bequemere Alternative um. Ich entdeckte ein Bralette von Sloggi. Das hatte unten nur einen dicken Gummiband, also wie ein Sportbh aber noch feiner. 
Dieses Teil zu tragen war schon einen riesen Erleichterung. Kein gequetsche und unangenehme Druckstellen. Mit dem Sloggi traute ich mich dann auch nach auch in die Öffentlichkeit.
Ich machte mir hier aber mehr Gedanken über der Form der Brüste. Der CupBH gibt ja zwei runde Kugeln vor. Das macht der Sloggi natürlich nicht. Trotzdem war ich mit der Form der Brüste nicht unzufrieden. Mal ehrlich: So ein Kugelbusen ist doch komplett unnatürlich, außer man ist vollgepumpt mit Silikon. Die gottgegebene leichte Birnenform gefällt mit viel besser.
 
Seit über drei Jahren trage ich nun überhaupt keinen BH mehr (auch kein Bralette). Weder zum Einkaufen, noch zur Arbeit (Lehrerin). Ich bin regelrecht süchtig geworden nach der Freiheit. Die #gobraless Bewegung hat mir noch zusätzlichen Antrieb gegeben. Und meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Noch nie wurde ich komisch angesehen oder gar angesprochen. Ich ziehe mich ganz normal an. Statt des BH trage ich ein meistens ein enges Spahettitop. Das gibt ein wenig halt. Darüber ziehe ich einen normalen Pulli / Kleid / Bluse. Also alles wie immer. Und ich muss auch sagen, es fällt auch überhaupt nicht auf. Wenn der Stoff immer dünner wird (Sommer), klebe ich mir die Brustwarzen mit Pads ab. Ansonsten stören mich leichte „Erhebungen“ der Warzen unter der Kleidung nicht, falls es sie denn gibt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ohne BH: Es gibt keine unförmigen Streifen mehr. Man kann auch mal einen engen Pulli anziehen, ohne dass sich der BH durchdrückt.
Anstatt jedem zu zeigen, Ja ich trage einen BH!! Ist es jetzt viel dezenter, da man ja eben keinen BH sieht.
Das Bhfreie Leben hat mir viel Selbstsicherheit gegeben. Heute gehe ich in die Sauna und auch zum FKK. Das hätte ich mich vor ein paar Jahren nie getraut. Ich bin viel zufriedener mit meinem Körper und mit mir selbst...

 
Nochmal zum Hängebusen:
Mit BH waren meine Brüste auch wegen zwei Schwangerschaften und Stillzeiten schon sehr mitgenommen. Sie fühlten sich sehr weich an. Die Brustwarzen näherten sich schon bedächtig in Richtung des Bodens. Auch über eine OP hatte ich schon nachgedacht. Aber seit ich keinen BH mehr trage sind meine Brüste deutlich fester geworden. Auch die Warzen haben sich wiederaufgerichtet. Meine Freundin und mein Mann bestätigen dies auch. Für mich ist ganz klar, daß der BH durch die Dauerunterstützung das Brustgewebe in Rente geschickt hat.

Also Mädels lasst euch nicht durch die BH Industrie verunsichern und probiert es einfach mal aus!!

Ob es für einen das Richtige ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden.
 





 

Ich finde das ganz toll von dir.
Vor allem finde ich es super, dass du den Mut und die "Courage" zeigst, den BH wegzulassen. Du den Mut hast, sich ohne zu zeigen! Auch in Beruf und Alltag.
Gerade auch deshalb weil du eine weibliche Frau ( Brustgröße D-Cup) bist. D-Cup ist ja jetzt nicht so wenig Busen.
Zwar fallweise mit ein par "add ons" ... (Wenn der Stoff immer dünner wird (Sommer), klebe ich mir die Brustwarzen mit Pads ab) aber immerhin.

Weiter so!
Sollten mehr Frauen machen.

Außerdem: ich finde es weder unschön noch unnatürlich wenn Frau deutlich sichtbar ohne BH ist und sich so im Beruf und Alltag zeigt, wo es möglich ist. Ganz im Gegenteil, ich finde es sehr natürlich und sehr schön, wenn Frau sich fraulich, weiblich, natürlich und in erster Linie menschlich zeigt.
 

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18. Dezember 2020 um 12:11
In Antwort auf

Ich finde das ganz toll von dir.
Vor allem finde ich es super, dass du den Mut und die "Courage" zeigst, den BH wegzulassen. Du den Mut hast, sich ohne zu zeigen! Auch in Beruf und Alltag.
Gerade auch deshalb weil du eine weibliche Frau ( Brustgröße D-Cup) bist. D-Cup ist ja jetzt nicht so wenig Busen.
Zwar fallweise mit ein par "add ons" ... (Wenn der Stoff immer dünner wird (Sommer), klebe ich mir die Brustwarzen mit Pads ab) aber immerhin.

Weiter so!
Sollten mehr Frauen machen.

Außerdem: ich finde es weder unschön noch unnatürlich wenn Frau deutlich sichtbar ohne BH ist und sich so im Beruf und Alltag zeigt, wo es möglich ist. Ganz im Gegenteil, ich finde es sehr natürlich und sehr schön, wenn Frau sich fraulich, weiblich, natürlich und in erster Linie menschlich zeigt.
 

Nun wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen.
Das hat nichts mit Mut oder einer Vorreiterrolle zu tun. Das ist persönliches Empfinden und geschmack. Mehr auch nicht.

Ich kann auch die Unterhose weglassen und micht als Pionier für eine nichtexistente Bewegung fühlen. Aber am Ende bin ich nur ein Spinner dessen Ding frei baumelt. Mehr nicht.

Ob irgendeine Frau BH oder nicht trägt, interessiert 99,9999% der Menschen nicht die Bohne. Das kann sie machen wie sie lustig ist. Aber das als Akt der Befreiung zu feiern ist etwas zuviel, oder?

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18. Dezember 2020 um 13:05
In Antwort auf

Nun wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen.
Das hat nichts mit Mut oder einer Vorreiterrolle zu tun. Das ist persönliches Empfinden und geschmack. Mehr auch nicht.

Ich kann auch die Unterhose weglassen und micht als Pionier für eine nichtexistente Bewegung fühlen. Aber am Ende bin ich nur ein Spinner dessen Ding frei baumelt. Mehr nicht.

Ob irgendeine Frau BH oder nicht trägt, interessiert 99,9999% der Menschen nicht die Bohne. Das kann sie machen wie sie lustig ist. Aber das als Akt der Befreiung zu feiern ist etwas zuviel, oder?

Das ist ihre Sichtweise und Meinung. Und jede/r hat das Recht seine Meinung zu sagen.
Wenn sie es als Befreiung, Erlösung, Erleichterung oder auch  einfach nur schön findet, dann ist das ihre Sichtweise und die finde ich völlig OK.
Feiern oder nicht.....warum nicht? Für sie ist es ein Grund glücklich zu sein.

Ich finde das grundsätzlich super, dass Frau ohne BH ist und sich auch so zeigen traut.
Viele machen das ja nicht....     

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18. Dezember 2020 um 13:05
In Antwort auf

Nun wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen.
Das hat nichts mit Mut oder einer Vorreiterrolle zu tun. Das ist persönliches Empfinden und geschmack. Mehr auch nicht.

Ich kann auch die Unterhose weglassen und micht als Pionier für eine nichtexistente Bewegung fühlen. Aber am Ende bin ich nur ein Spinner dessen Ding frei baumelt. Mehr nicht.

Ob irgendeine Frau BH oder nicht trägt, interessiert 99,9999% der Menschen nicht die Bohne. Das kann sie machen wie sie lustig ist. Aber das als Akt der Befreiung zu feiern ist etwas zuviel, oder?

eben. Kann ich nur unterschreiben.

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18. Dezember 2020 um 13:15

Haha, der Beitrag von cosmollner2 ist einfach der Beste.

So ein Bullshit hier... Na mein Gott, dann lass halt deinen BH weg, wenn es dich stört. Warum wird das denn bitte von sovielen hier gefeiert? Wenn juckt es? Sieht doch eh keiner... Irgendwie ein absolut sinnbefreiter Thread

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18. Dezember 2020 um 13:15
In Antwort auf

Das ist ihre Sichtweise und Meinung. Und jede/r hat das Recht seine Meinung zu sagen.
Wenn sie es als Befreiung, Erlösung, Erleichterung oder auch  einfach nur schön findet, dann ist das ihre Sichtweise und die finde ich völlig OK.
Feiern oder nicht.....warum nicht? Für sie ist es ein Grund glücklich zu sein.

Ich finde das grundsätzlich super, dass Frau ohne BH ist und sich auch so zeigen traut.
Viele machen das ja nicht....     

was zum Kuckuck gibt es denn da nun zu TRAUEN?!?

Was genau passiert denn ohne? Wird man verhaftet? Auf den Scheiterhaufen gezerrt? Gesteinigt? Oder zahlt wenigstens horrende Geldstrafen?
Wofür genau braucht man ... ähm Frau... denn nun den MUT?

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18. Dezember 2020 um 13:16
In Antwort auf

was zum Kuckuck gibt es denn da nun zu TRAUEN?!?

Was genau passiert denn ohne? Wird man verhaftet? Auf den Scheiterhaufen gezerrt? Gesteinigt? Oder zahlt wenigstens horrende Geldstrafen?
Wofür genau braucht man ... ähm Frau... denn nun den MUT?

Ja genau, das frage ich mich auch die ganze Zeit...

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18. Dezember 2020 um 13:22
In Antwort auf

Ja genau, das frage ich mich auch die ganze Zeit...

nun, das einzige, was mir ohne BH passieren wird und mit nicht, ist dass ich unter den Brüsten schwitze. Was ich überhaupt nicht leiden kann und an der Stelle auch ziemlich schnell meine Schuppenflechte auf den Plan ruft.
Aber das ist jetzt nichts, was ich mir trauen müsste ^^ Ich komme auch schon die ganze Zeit nicht drauf.

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18. Dezember 2020 um 13:29
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nun, das einzige, was mir ohne BH passieren wird und mit nicht, ist dass ich unter den Brüsten schwitze. Was ich überhaupt nicht leiden kann und an der Stelle auch ziemlich schnell meine Schuppenflechte auf den Plan ruft.
Aber das ist jetzt nichts, was ich mir trauen müsste ^^ Ich komme auch schon die ganze Zeit nicht drauf.

Was du Verräterin trägst einen BH und auch noch gerne?
Pfui, das ist verrat an der  Sache. Ich weiß zwar nicht an welcher, aber trotzdem.

So, ich muss mich jetzt weiter meinem Kampf für rosa Pullover widmen. Trauen sich auch echt nicht viele Männer.
Aber ich bleibe im Widerstand. Der Kampf muss geführt werden.
Hach, herrlich. Ich sehe mich schon in einem Atemzug mit Stauffenberg und Che Guevara genannt. Aber kostet natürlich auch ne menge Mut

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18. Dezember 2020 um 13:35
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Was du Verräterin trägst einen BH und auch noch gerne?
Pfui, das ist verrat an der  Sache. Ich weiß zwar nicht an welcher, aber trotzdem.

So, ich muss mich jetzt weiter meinem Kampf für rosa Pullover widmen. Trauen sich auch echt nicht viele Männer.
Aber ich bleibe im Widerstand. Der Kampf muss geführt werden.
Hach, herrlich. Ich sehe mich schon in einem Atemzug mit Stauffenberg und Che Guevara genannt. Aber kostet natürlich auch ne menge Mut

gefallene Heldin bitte
Ich hatte ja auch schon diverse Male keinen drum - draußen und im Haus. Hat sich nicht bewährt, in beiden Fällen also lieber mit.
Dass ich dafür heldenhaften Mut brauche, war mir gar nicht aufgefallen. Anyway, ich nehm die Auszeichnung auch unverdient und im Nachhinein, kein Ding.

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18. Dezember 2020 um 13:42
In Antwort auf

gefallene Heldin bitte
Ich hatte ja auch schon diverse Male keinen drum - draußen und im Haus. Hat sich nicht bewährt, in beiden Fällen also lieber mit.
Dass ich dafür heldenhaften Mut brauche, war mir gar nicht aufgefallen. Anyway, ich nehm die Auszeichnung auch unverdient und im Nachhinein, kein Ding.

Aber bloß nicht aufhören. Geht doch nicht um bequemlichkeit. Sonder um ein Statement zu setzen. Welches weiß ich auch nicht, aber egal.
Mit der laxen Einstelunng im Kampf für die rechte der Frau unbequem aus dem Haus zu gehen wird nie eine Staße nach dir benannt

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18. Dezember 2020 um 14:09
In Antwort auf

Hallo zusammen,

Über 3 Jahre lebe ich jetzt ohne BH. Ein tolles Gefühl. 

Ich weiß, es gibt schon viele Frauen, die es mir gleichtun. Aber trotzdem möchte ich hier meinen Weg in die BH-losigkeit erzählen und alle ermutigen es zu probieren.

Ich (42, 2 Kinder) bin sehr konservativ aufgewachsen. Der BH gehörte seit den ersten Brustansätzen dazu. Alles musste vorschriftsmäßig abgedeckt werden. Der BH gehört nun mal zu einer Frau dazu. Den BH habe ich nur zum Schlafen ausgezogen. Ich hätte mir auch nie vorstellen können keinen BH zu tragen, bei meiner Brustgröße (D-Cup).


Meine Meinung damals: Ohne BH kriegt man Hängebusen.
Heute weiß ich, dass dies absoluter Käse ist. Scheint wohl ein Argument der BH Industrie zu sein. Früher (80er/90er) ging es ja auch ohne. Schaut euch nur mal Filme aus der Zeit an. Dann kam der Siegeszug des BHs (Viktorias Sectret, usw.) und plötzlich war es „sexy“ einen zu tragen. Lächerlich eigentlich. Was gibt es denn erotischeres als eben keinen zu tragen. Die Tabuisierung des weiblichen Nippels muss auch aufhören #freethenipples. Naja ich schweife ab…

Mein Mann (seit 18 Jahren verheiratet), hat mich  schon immer ermutigt, ich solle doch auf den BH verzichten, gerade zu Hause. 
So hat es dann auch angefangen, daß wenn ich im Haus war den BH ausgezogen habe. Das erste Mal war schon recht komisch. Ich schämte mich regelrecht vor meinem Mann und meinen Kindern, auch das Gehüpfe der Brüste war schon recht ungewohnt. Aber es war ein tolles Gefühl nicht mehr so eingezwängt zu sein.
An kalten Herbsttagen traute ich mich dann auch BHlos in den Garten (mit dicker Jacke). 
Gartenarbeit ohne BH für mich eigentlich undenkbar...

Ich hatte eigentlich immer Bügel BHs getragen. Nun aber sah ich mich doch mal um eine bequemere Alternative um. Ich entdeckte ein Bralette von Sloggi. Das hatte unten nur einen dicken Gummiband, also wie ein Sportbh aber noch feiner. 
Dieses Teil zu tragen war schon einen riesen Erleichterung. Kein gequetsche und unangenehme Druckstellen. Mit dem Sloggi traute ich mich dann auch nach auch in die Öffentlichkeit.
Ich machte mir hier aber mehr Gedanken über der Form der Brüste. Der CupBH gibt ja zwei runde Kugeln vor. Das macht der Sloggi natürlich nicht. Trotzdem war ich mit der Form der Brüste nicht unzufrieden. Mal ehrlich: So ein Kugelbusen ist doch komplett unnatürlich, außer man ist vollgepumpt mit Silikon. Die gottgegebene leichte Birnenform gefällt mit viel besser.
 
Seit über drei Jahren trage ich nun überhaupt keinen BH mehr (auch kein Bralette). Weder zum Einkaufen, noch zur Arbeit (Lehrerin). Ich bin regelrecht süchtig geworden nach der Freiheit. Die #gobraless Bewegung hat mir noch zusätzlichen Antrieb gegeben. Und meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Noch nie wurde ich komisch angesehen oder gar angesprochen. Ich ziehe mich ganz normal an. Statt des BH trage ich ein meistens ein enges Spahettitop. Das gibt ein wenig halt. Darüber ziehe ich einen normalen Pulli / Kleid / Bluse. Also alles wie immer. Und ich muss auch sagen, es fällt auch überhaupt nicht auf. Wenn der Stoff immer dünner wird (Sommer), klebe ich mir die Brustwarzen mit Pads ab. Ansonsten stören mich leichte „Erhebungen“ der Warzen unter der Kleidung nicht, falls es sie denn gibt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ohne BH: Es gibt keine unförmigen Streifen mehr. Man kann auch mal einen engen Pulli anziehen, ohne dass sich der BH durchdrückt.
Anstatt jedem zu zeigen, Ja ich trage einen BH!! Ist es jetzt viel dezenter, da man ja eben keinen BH sieht.
Das Bhfreie Leben hat mir viel Selbstsicherheit gegeben. Heute gehe ich in die Sauna und auch zum FKK. Das hätte ich mich vor ein paar Jahren nie getraut. Ich bin viel zufriedener mit meinem Körper und mit mir selbst...

 
Nochmal zum Hängebusen:
Mit BH waren meine Brüste auch wegen zwei Schwangerschaften und Stillzeiten schon sehr mitgenommen. Sie fühlten sich sehr weich an. Die Brustwarzen näherten sich schon bedächtig in Richtung des Bodens. Auch über eine OP hatte ich schon nachgedacht. Aber seit ich keinen BH mehr trage sind meine Brüste deutlich fester geworden. Auch die Warzen haben sich wiederaufgerichtet. Meine Freundin und mein Mann bestätigen dies auch. Für mich ist ganz klar, daß der BH durch die Dauerunterstützung das Brustgewebe in Rente geschickt hat.

Also Mädels lasst euch nicht durch die BH Industrie verunsichern und probiert es einfach mal aus!!

Ob es für einen das Richtige ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden.
 





 

Mir gehts beim BH tragen weniger ums keusche "Bedecken" als um die Optik

Ein größerer Busen der bei jedem Schritt in verschiedene Richtungen wackelt und gerade bei älteren Damen oft eine Etage tiefer hängt wie zwei schielende Kamelhöcker empfinde ich als unschön.

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18. Dezember 2020 um 18:07

tja, 2 Damen(?), die von "MUT" und "SICH TRAUEN" künden - und keine von beiden will mir die Frage beantworten, was es nun zu trauen gibt. Seltsam.

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18. Dezember 2020 um 20:36

Ich hab 65H, ich will garantiert nicht von meinem BH befreit werden, im Interesse meines Rückens, danke.

Außer meinen Freund interessiert das eh keinen, was ich drunter habe.

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19. Dezember 2020 um 20:55
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Ja genau, das frage ich mich auch die ganze Zeit...

Nun, es fängt bereits damit an, dass es genügend Männer gibt, die sich bezüglich der sichtbaren Nippel äußern. Das ist schon unangenehm genug und schreckt viele Frauen ab. Zudem wird ebenfalls auch das Wippen der Brust für so manchen Mann als aufgeilend erfunden. Und ich persönlich fühle mich sehr unwohl, wenn mir irgendwelche Leute permanent auf die Brust glotzen oder gar irgendwelche Kommentare diesbezüglich loslassen. 

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19. Dezember 2020 um 21:41
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Nun, es fängt bereits damit an, dass es genügend Männer gibt, die sich bezüglich der sichtbaren Nippel äußern. Das ist schon unangenehm genug und schreckt viele Frauen ab. Zudem wird ebenfalls auch das Wippen der Brust für so manchen Mann als aufgeilend erfunden. Und ich persönlich fühle mich sehr unwohl, wenn mir irgendwelche Leute permanent auf die Brust glotzen oder gar irgendwelche Kommentare diesbezüglich loslassen. 

Drei Fragen:

1. mit BH geifert keiner Deiner Brust oder Deinem Po nach? Macht auch keiner irgendwelche Bemerkungen? Glaub ich eher nicht. Was ist die Konsequenz? Wir verlassen das Haus nur noch so hässlich wie möglich, damit nur keiner an Sex denkt, der uns sieht? Warum? Egal was man tut und egal, was man nicht tut, es wird immer Menschen geben, die irgendwas daran finden und "Bemerkungen" machen. Das ist normal und gehört zum Leben. Aber wir haben 2020, nicht 1420. Mehr als "Bemerkungen" kann uns keiner tun. Und wer über ein intaktes Selbstbewusstsein verfügt, den schrecken Bemerkungen nicht die Bohne. Ein intaktes Selbstbewusstsein kann ich jeder Frau auch mit BH nur empehlen. Braucht man srändig, ohne das hilft ein BH auch nicht. 

2. warum machst Du es zu Deinem Problem, wenn irgendwem das Hirn in die Hose rutscht? 

3. immer noch das Gedankenspiel: wir Frauen sind nun einmal in etwa so viele wie es Männer gibt. Was würde passieren, wenn wir alle noch heute die Männer "sexualisieren"? Und warum zur Hölle ist das SO ein Riesen Unterschied zu dem, was passiert, wenn ein paar (!!!) Männer beim Anblick einer Frau an Sex denken??

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19. Dezember 2020 um 23:09
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Hallo zusammen,

Über 3 Jahre lebe ich jetzt ohne BH. Ein tolles Gefühl. 

Ich weiß, es gibt schon viele Frauen, die es mir gleichtun. Aber trotzdem möchte ich hier meinen Weg in die BH-losigkeit erzählen und alle ermutigen es zu probieren.

Ich (42, 2 Kinder) bin sehr konservativ aufgewachsen. Der BH gehörte seit den ersten Brustansätzen dazu. Alles musste vorschriftsmäßig abgedeckt werden. Der BH gehört nun mal zu einer Frau dazu. Den BH habe ich nur zum Schlafen ausgezogen. Ich hätte mir auch nie vorstellen können keinen BH zu tragen, bei meiner Brustgröße (D-Cup).


Meine Meinung damals: Ohne BH kriegt man Hängebusen.
Heute weiß ich, dass dies absoluter Käse ist. Scheint wohl ein Argument der BH Industrie zu sein. Früher (80er/90er) ging es ja auch ohne. Schaut euch nur mal Filme aus der Zeit an. Dann kam der Siegeszug des BHs (Viktorias Sectret, usw.) und plötzlich war es „sexy“ einen zu tragen. Lächerlich eigentlich. Was gibt es denn erotischeres als eben keinen zu tragen. Die Tabuisierung des weiblichen Nippels muss auch aufhören #freethenipples. Naja ich schweife ab…

Mein Mann (seit 18 Jahren verheiratet), hat mich  schon immer ermutigt, ich solle doch auf den BH verzichten, gerade zu Hause. 
So hat es dann auch angefangen, daß wenn ich im Haus war den BH ausgezogen habe. Das erste Mal war schon recht komisch. Ich schämte mich regelrecht vor meinem Mann und meinen Kindern, auch das Gehüpfe der Brüste war schon recht ungewohnt. Aber es war ein tolles Gefühl nicht mehr so eingezwängt zu sein.
An kalten Herbsttagen traute ich mich dann auch BHlos in den Garten (mit dicker Jacke). 
Gartenarbeit ohne BH für mich eigentlich undenkbar...

Ich hatte eigentlich immer Bügel BHs getragen. Nun aber sah ich mich doch mal um eine bequemere Alternative um. Ich entdeckte ein Bralette von Sloggi. Das hatte unten nur einen dicken Gummiband, also wie ein Sportbh aber noch feiner. 
Dieses Teil zu tragen war schon einen riesen Erleichterung. Kein gequetsche und unangenehme Druckstellen. Mit dem Sloggi traute ich mich dann auch nach auch in die Öffentlichkeit.
Ich machte mir hier aber mehr Gedanken über der Form der Brüste. Der CupBH gibt ja zwei runde Kugeln vor. Das macht der Sloggi natürlich nicht. Trotzdem war ich mit der Form der Brüste nicht unzufrieden. Mal ehrlich: So ein Kugelbusen ist doch komplett unnatürlich, außer man ist vollgepumpt mit Silikon. Die gottgegebene leichte Birnenform gefällt mit viel besser.
 
Seit über drei Jahren trage ich nun überhaupt keinen BH mehr (auch kein Bralette). Weder zum Einkaufen, noch zur Arbeit (Lehrerin). Ich bin regelrecht süchtig geworden nach der Freiheit. Die #gobraless Bewegung hat mir noch zusätzlichen Antrieb gegeben. Und meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Noch nie wurde ich komisch angesehen oder gar angesprochen. Ich ziehe mich ganz normal an. Statt des BH trage ich ein meistens ein enges Spahettitop. Das gibt ein wenig halt. Darüber ziehe ich einen normalen Pulli / Kleid / Bluse. Also alles wie immer. Und ich muss auch sagen, es fällt auch überhaupt nicht auf. Wenn der Stoff immer dünner wird (Sommer), klebe ich mir die Brustwarzen mit Pads ab. Ansonsten stören mich leichte „Erhebungen“ der Warzen unter der Kleidung nicht, falls es sie denn gibt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ohne BH: Es gibt keine unförmigen Streifen mehr. Man kann auch mal einen engen Pulli anziehen, ohne dass sich der BH durchdrückt.
Anstatt jedem zu zeigen, Ja ich trage einen BH!! Ist es jetzt viel dezenter, da man ja eben keinen BH sieht.
Das Bhfreie Leben hat mir viel Selbstsicherheit gegeben. Heute gehe ich in die Sauna und auch zum FKK. Das hätte ich mich vor ein paar Jahren nie getraut. Ich bin viel zufriedener mit meinem Körper und mit mir selbst...

 
Nochmal zum Hängebusen:
Mit BH waren meine Brüste auch wegen zwei Schwangerschaften und Stillzeiten schon sehr mitgenommen. Sie fühlten sich sehr weich an. Die Brustwarzen näherten sich schon bedächtig in Richtung des Bodens. Auch über eine OP hatte ich schon nachgedacht. Aber seit ich keinen BH mehr trage sind meine Brüste deutlich fester geworden. Auch die Warzen haben sich wiederaufgerichtet. Meine Freundin und mein Mann bestätigen dies auch. Für mich ist ganz klar, daß der BH durch die Dauerunterstützung das Brustgewebe in Rente geschickt hat.

Also Mädels lasst euch nicht durch die BH Industrie verunsichern und probiert es einfach mal aus!!

Ob es für einen das Richtige ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden.
 





 

Natürlich muss das jeder für sich selbst entscheiden, aber ich würde niemals ohne BH herumlaufen, das hat absolut nichts mit der BH Industrie zu tun. Wenn die Schwerkraft etwas zugeschlagen hat, so hängt die Brust doch etwas weiter runter, als es eigentlich gedacht ist, das ist schonmal der erste Grund, warum ich einen BH bevorzuge. Dann hab ich keine Lust, dass ständig Leute darauf starren, weil es bei mir vorne hin- und herschwingt.  Es wird generell schon genug darauf geschaut, was ich absolut anregend und gut finde, aber dass es nur schaukelt, finde ich ziemlich unästhetisch. Wenn ich mit meinem Partner zuhause bin, ist das was anderes, aber ansonsten gefällt mir das überhaupt nicht, weder bei mir noch bei anderen. Jedoch hat natürlich jeder seine eigene Meinung und kann rumlaufen, wie er möchte. 
 

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22. Dezember 2020 um 19:15
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tja, 2 Damen(?), die von "MUT" und "SICH TRAUEN" künden - und keine von beiden will mir die Frage beantworten, was es nun zu trauen gibt. Seltsam.

Ja es erfordert Mut!!

Der Beweis zeigt sich ja hier in den Reaktionen. Sich ohne BH in der Öffentlichkeit bezeichnen einige als unästhetisch und schlampig. 

Sofort bekomme in PNs mit Typen die mit mir zum FKK gehen wollen. *Kotz*
Nein, ich bin keine Hure!! 

Ich habe nur keinen BH an. Das ist alles!

Das verstehen viele Männer einfach nicht.

Und genau dieses Verhalten, schreckt Frauen ab und sie zwängen sich in den Bra ohne es wirklich zu wollen.

Deshalb will ich den Frauen Mut machen.

 

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22. Dezember 2020 um 21:59

Als schlampig würde ich das nich bezeichnen, ich finde, es sieht nicht schön aus, wenn die Brüste von links nach rechts sich bewegen. Und Mut?? Das hat doch nichts mit Mut zu tun, sondern nur mit Ästhetik. Dass Männer sich dabei was denken, wenn man ohne BH geht, naja, typisch würd ich sagen. Genauso wie ich mir was dabei denke, wenn sie knallenge Hosen tragen würden, bei denen man alles sieht. Da denke ich auch nichts Positives.
Eine Hure ist man natürlich ohne BH nicht, das ist lächerlich, zumal gerade Huren ihren Busen nach oben schnallen, damit er groß und üppig wirkt... Wie dem auch sei, ohne BH würde ich niemals gehen und sehe das keineswegs als Zwang an. Ich freue mich, wenn man wohlwollend darauf schaut, setze ihn auch öfter ein und  als feministisch kann man mich nicht bezeichnen. Ich habe in ganz anderen Dingen Mut, indem ich auf der Arbeit meine Meinung sage z. B., indem ich auch ansonsten mein Hirn einschalte, für andere eintrete und das kann ich alles auch mit BH, das ist für mich Mut.

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22. Dezember 2020 um 22:48
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Ja es erfordert Mut!!

Der Beweis zeigt sich ja hier in den Reaktionen. Sich ohne BH in der Öffentlichkeit bezeichnen einige als unästhetisch und schlampig. 

Sofort bekomme in PNs mit Typen die mit mir zum FKK gehen wollen. *Kotz*
Nein, ich bin keine Hure!! 

Ich habe nur keinen BH an. Das ist alles!

Das verstehen viele Männer einfach nicht.

Und genau dieses Verhalten, schreckt Frauen ab und sie zwängen sich in den Bra ohne es wirklich zu wollen.

Deshalb will ich den Frauen Mut machen.

 

Die PNs bekommt man bei jedem Post im Sex- Forum. Völlig egal, was man schreibt. Oder bei allem was man überhaupt im Internet schreibt und andeuten könnte, dass man keine Nonne ist. Wen das noch abschreckt, der hat auch nach über 20 Jahren Internet noch nicht gelernt, was "Spam" und "Blacklist" ist. Kein Grund für Stolz, mal vorsichtig formuliert. 

Schlampig konnte ich gerade nicht finden, liegt vllt daran, dass ich gerade nur am Handy bin. 

Schönheit und Ästhetik liegen nun einmal im Auge des Betrachters. Nicht alle finden das gleiche schön. Völlig normal. Lässt Du Dich davon bei Deinem Gewicht beeindrucken? Egal, was Dein BMI sagt, es gibt imme welche, die es schön finden und für andere ist es unästhetisch. Na und? Lässt Du Dich davon bei Deiner Frisur beeindrucken? Haarlänge? Haarfarbe? Überlegst Du, ob Du "Mut" brauchst, eine andere Frisur auszuprobieren? Es wird Menschen geben, die das gar nicht toll finden. Und Männer, die das attraktiv finden. Stell ein Bild von Dir hier rein, frag nach Deiner Frisur und Du bekommst die gleichen F*ckspam-PNs, ich wette darauf. 

Also: nein, man braucht keinen Mut. Nur normales Leben. 

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23. Dezember 2020 um 19:31
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Ja es erfordert Mut!!

Der Beweis zeigt sich ja hier in den Reaktionen. Sich ohne BH in der Öffentlichkeit bezeichnen einige als unästhetisch und schlampig. 

Sofort bekomme in PNs mit Typen die mit mir zum FKK gehen wollen. *Kotz*
Nein, ich bin keine Hure!! 

Ich habe nur keinen BH an. Das ist alles!

Das verstehen viele Männer einfach nicht.

Und genau dieses Verhalten, schreckt Frauen ab und sie zwängen sich in den Bra ohne es wirklich zu wollen.

Deshalb will ich den Frauen Mut machen.

 

P.S.: antworte den Typen auf die PNs mit einer Preisliste im mittleren Escort-Bereich und Du wirst zügig feststellen, dass sie keine Prostituierte suchen

P.P.S: Mehr Respekt gegenüber Prostituierten würde uns allen gut stehen, angefangen damit, die abwertende Bezeichnung H*re nicht zu verwenden

P.S. III: Wo wir gerade bei Abwertung sind: Auch als Frau kann man ... ahm ... frau mit jedem Sex haben, mit dem man möchte. Wir haben 2020, nicht 1420! Nein, wenn man ... ahm frau NICHT möchte, dann halt nicht. Aber das ist noch lange kein Grund, die, die es möchten, abzuwerten und nichts anderes tut "ich bin doch keine H*re", oder etwa nicht?!?

Und da regst Du Dich darüber auf, wenn Dich jemand ohne BH "schlampig"  findet oder "primitiv"?!? (zumindest "primitiv" finde ich im Thread ) ... wenn Du selbst so über andere Frauen sprichst? Wer im Glashaus sitzt...

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23. Dezember 2020 um 20:26
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P.S.: antworte den Typen auf die PNs mit einer Preisliste im mittleren Escort-Bereich und Du wirst zügig feststellen, dass sie keine Prostituierte suchen

P.P.S: Mehr Respekt gegenüber Prostituierten würde uns allen gut stehen, angefangen damit, die abwertende Bezeichnung H*re nicht zu verwenden

P.S. III: Wo wir gerade bei Abwertung sind: Auch als Frau kann man ... ahm ... frau mit jedem Sex haben, mit dem man möchte. Wir haben 2020, nicht 1420! Nein, wenn man ... ahm frau NICHT möchte, dann halt nicht. Aber das ist noch lange kein Grund, die, die es möchten, abzuwerten und nichts anderes tut "ich bin doch keine H*re", oder etwa nicht?!?

Und da regst Du Dich darüber auf, wenn Dich jemand ohne BH "schlampig"  findet oder "primitiv"?!? (zumindest "primitiv" finde ich im Thread ) ... wenn Du selbst so über andere Frauen sprichst? Wer im Glashaus sitzt...

Das ist zwar nur halbes dreiviertel Wissen, Aber ich meine das sie gewerblichen Damen Hure nicht abwertend empfinden. Nutte ja, aber Hure ist nichts schlimmes.

Meine ich jedenfalls mal irgendwo aufgeschnappt zu haben.

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23. Dezember 2020 um 20:33
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Das ist zwar nur halbes dreiviertel Wissen, Aber ich meine das sie gewerblichen Damen Hure nicht abwertend empfinden. Nutte ja, aber Hure ist nichts schlimmes.

Meine ich jedenfalls mal irgendwo aufgeschnappt zu haben.

Nun, die, die es aussprechen *meinen* aber genau das. Und das ist für mich grundsätzlich das, was zählt. Nie politisch korrekt, ich bleib trotzdem dabei 😁

Zumindest die Damen des Gewerbes, die ich kenne empfinden H*re auch als abwertend, aber keine von denen sagte, dass sie für alle spricht 😏

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23. Dezember 2020 um 20:48
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Das ist zwar nur halbes dreiviertel Wissen, Aber ich meine das sie gewerblichen Damen Hure nicht abwertend empfinden. Nutte ja, aber Hure ist nichts schlimmes.

Meine ich jedenfalls mal irgendwo aufgeschnappt zu haben.

Mal grundsätzlich davon abgesehen, dass die TE mit "H*re" ja noch nicht mal eine Gewerbliche meinte, sondern eher eine Frau, die mit jedem Typen Sex hat, mit dem sie möchte. Ganz sicher kein Kompliment also. 

Ach ja @TE: ich kann Dir sagen, das habe ich mir auch "getraut". Ich habe bis heute eine offene Ehe, hatte nicht wenige ONS und war in kaum eine/n der Männer oder Frauen verliebt, mit denen ich Sex hatte. Trotzdem mit welch schmeichelnden Worten man da bedacht wird, wenn man sich sowas "TRAUT" als Frau. Menschen, die da von H*re sprachen, sind mir auch genug begenet. Abgeschreckt hat es mich nicht. Wozu? Wer mich nicht mag, lässt es eben und geht weiter. Ist in den Fällen noch nicht mal schade. Was sollen sie machen? Scheiterhaufen ist passé. Schade, was?

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23. Dezember 2020 um 21:24

Hey , also ich verstehe den Ansatz und finde jede Frau sollte das selbst entscheiden..

ich trage im Winter oft auch keinen Bh und im Sommer gerne auch mal einen Sportbh...
aber ich mag es auch nicht wenn alles wackelt ...
Ich finde das aber eine Ansichtssache.

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29. Dezember 2020 um 14:06
In Antwort auf

Hallo zusammen,

Über 3 Jahre lebe ich jetzt ohne BH. Ein tolles Gefühl. 

Ich weiß, es gibt schon viele Frauen, die es mir gleichtun. Aber trotzdem möchte ich hier meinen Weg in die BH-losigkeit erzählen und alle ermutigen es zu probieren.

Ich (42, 2 Kinder) bin sehr konservativ aufgewachsen. Der BH gehörte seit den ersten Brustansätzen dazu. Alles musste vorschriftsmäßig abgedeckt werden. Der BH gehört nun mal zu einer Frau dazu. Den BH habe ich nur zum Schlafen ausgezogen. Ich hätte mir auch nie vorstellen können keinen BH zu tragen, bei meiner Brustgröße (D-Cup).


Meine Meinung damals: Ohne BH kriegt man Hängebusen.
Heute weiß ich, dass dies absoluter Käse ist. Scheint wohl ein Argument der BH Industrie zu sein. Früher (80er/90er) ging es ja auch ohne. Schaut euch nur mal Filme aus der Zeit an. Dann kam der Siegeszug des BHs (Viktorias Sectret, usw.) und plötzlich war es „sexy“ einen zu tragen. Lächerlich eigentlich. Was gibt es denn erotischeres als eben keinen zu tragen. Die Tabuisierung des weiblichen Nippels muss auch aufhören #freethenipples. Naja ich schweife ab…

Mein Mann (seit 18 Jahren verheiratet), hat mich  schon immer ermutigt, ich solle doch auf den BH verzichten, gerade zu Hause. 
So hat es dann auch angefangen, daß wenn ich im Haus war den BH ausgezogen habe. Das erste Mal war schon recht komisch. Ich schämte mich regelrecht vor meinem Mann und meinen Kindern, auch das Gehüpfe der Brüste war schon recht ungewohnt. Aber es war ein tolles Gefühl nicht mehr so eingezwängt zu sein.
An kalten Herbsttagen traute ich mich dann auch BHlos in den Garten (mit dicker Jacke). 
Gartenarbeit ohne BH für mich eigentlich undenkbar...

Ich hatte eigentlich immer Bügel BHs getragen. Nun aber sah ich mich doch mal um eine bequemere Alternative um. Ich entdeckte ein Bralette von Sloggi. Das hatte unten nur einen dicken Gummiband, also wie ein Sportbh aber noch feiner. 
Dieses Teil zu tragen war schon einen riesen Erleichterung. Kein gequetsche und unangenehme Druckstellen. Mit dem Sloggi traute ich mich dann auch nach auch in die Öffentlichkeit.
Ich machte mir hier aber mehr Gedanken über der Form der Brüste. Der CupBH gibt ja zwei runde Kugeln vor. Das macht der Sloggi natürlich nicht. Trotzdem war ich mit der Form der Brüste nicht unzufrieden. Mal ehrlich: So ein Kugelbusen ist doch komplett unnatürlich, außer man ist vollgepumpt mit Silikon. Die gottgegebene leichte Birnenform gefällt mit viel besser.
 
Seit über drei Jahren trage ich nun überhaupt keinen BH mehr (auch kein Bralette). Weder zum Einkaufen, noch zur Arbeit (Lehrerin). Ich bin regelrecht süchtig geworden nach der Freiheit. Die #gobraless Bewegung hat mir noch zusätzlichen Antrieb gegeben. Und meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Noch nie wurde ich komisch angesehen oder gar angesprochen. Ich ziehe mich ganz normal an. Statt des BH trage ich ein meistens ein enges Spahettitop. Das gibt ein wenig halt. Darüber ziehe ich einen normalen Pulli / Kleid / Bluse. Also alles wie immer. Und ich muss auch sagen, es fällt auch überhaupt nicht auf. Wenn der Stoff immer dünner wird (Sommer), klebe ich mir die Brustwarzen mit Pads ab. Ansonsten stören mich leichte „Erhebungen“ der Warzen unter der Kleidung nicht, falls es sie denn gibt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ohne BH: Es gibt keine unförmigen Streifen mehr. Man kann auch mal einen engen Pulli anziehen, ohne dass sich der BH durchdrückt.
Anstatt jedem zu zeigen, Ja ich trage einen BH!! Ist es jetzt viel dezenter, da man ja eben keinen BH sieht.
Das Bhfreie Leben hat mir viel Selbstsicherheit gegeben. Heute gehe ich in die Sauna und auch zum FKK. Das hätte ich mich vor ein paar Jahren nie getraut. Ich bin viel zufriedener mit meinem Körper und mit mir selbst...

 
Nochmal zum Hängebusen:
Mit BH waren meine Brüste auch wegen zwei Schwangerschaften und Stillzeiten schon sehr mitgenommen. Sie fühlten sich sehr weich an. Die Brustwarzen näherten sich schon bedächtig in Richtung des Bodens. Auch über eine OP hatte ich schon nachgedacht. Aber seit ich keinen BH mehr trage sind meine Brüste deutlich fester geworden. Auch die Warzen haben sich wiederaufgerichtet. Meine Freundin und mein Mann bestätigen dies auch. Für mich ist ganz klar, daß der BH durch die Dauerunterstützung das Brustgewebe in Rente geschickt hat.

Also Mädels lasst euch nicht durch die BH Industrie verunsichern und probiert es einfach mal aus!!

Ob es für einen das Richtige ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden.
 





 

Seit drei Jahren erst? Also ich habe mein Leben lang noch keinen BH getragen.


Sähe bei mir als Mann wohl auch komisch aus.

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29. Dezember 2020 um 14:09
In Antwort auf

Nun wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen.
Das hat nichts mit Mut oder einer Vorreiterrolle zu tun. Das ist persönliches Empfinden und geschmack. Mehr auch nicht.

Ich kann auch die Unterhose weglassen und micht als Pionier für eine nichtexistente Bewegung fühlen. Aber am Ende bin ich nur ein Spinner dessen Ding frei baumelt. Mehr nicht.

Ob irgendeine Frau BH oder nicht trägt, interessiert 99,9999% der Menschen nicht die Bohne. Das kann sie machen wie sie lustig ist. Aber das als Akt der Befreiung zu feiern ist etwas zuviel, oder?

Vor allem ist sie gute 50 Jahre zu spät damit dran. BH-Verbrennungen gab es schon in den 1970ern.

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29. Dezember 2020 um 14:11
In Antwort auf

Mir gehts beim BH tragen weniger ums keusche "Bedecken" als um die Optik

Ein größerer Busen der bei jedem Schritt in verschiedene Richtungen wackelt und gerade bei älteren Damen oft eine Etage tiefer hängt wie zwei schielende Kamelhöcker empfinde ich als unschön.

"wie zwei schielende Kamelhöcker"

Ich kann nicht mehr. Made my day.

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29. Dezember 2020 um 18:01

Ich trage eigentlich auch weniger BH aber komplett ohne könnte ich auch nicht.

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30. Dezember 2020 um 21:58

Ich trage selten einen BH,noch gehtmes😂😂😏

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30. Dezember 2020 um 21:58

Wollte schreiben geht es 😏

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3. Januar um 9:17
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Hallo zusammen,

Über 3 Jahre lebe ich jetzt ohne BH. Ein tolles Gefühl. 

Ich weiß, es gibt schon viele Frauen, die es mir gleichtun. Aber trotzdem möchte ich hier meinen Weg in die BH-losigkeit erzählen und alle ermutigen es zu probieren.

Ich (42, 2 Kinder) bin sehr konservativ aufgewachsen. Der BH gehörte seit den ersten Brustansätzen dazu. Alles musste vorschriftsmäßig abgedeckt werden. Der BH gehört nun mal zu einer Frau dazu. Den BH habe ich nur zum Schlafen ausgezogen. Ich hätte mir auch nie vorstellen können keinen BH zu tragen, bei meiner Brustgröße (D-Cup).


Meine Meinung damals: Ohne BH kriegt man Hängebusen.
Heute weiß ich, dass dies absoluter Käse ist. Scheint wohl ein Argument der BH Industrie zu sein. Früher (80er/90er) ging es ja auch ohne. Schaut euch nur mal Filme aus der Zeit an. Dann kam der Siegeszug des BHs (Viktorias Sectret, usw.) und plötzlich war es „sexy“ einen zu tragen. Lächerlich eigentlich. Was gibt es denn erotischeres als eben keinen zu tragen. Die Tabuisierung des weiblichen Nippels muss auch aufhören #freethenipples. Naja ich schweife ab…

Mein Mann (seit 18 Jahren verheiratet), hat mich  schon immer ermutigt, ich solle doch auf den BH verzichten, gerade zu Hause. 
So hat es dann auch angefangen, daß wenn ich im Haus war den BH ausgezogen habe. Das erste Mal war schon recht komisch. Ich schämte mich regelrecht vor meinem Mann und meinen Kindern, auch das Gehüpfe der Brüste war schon recht ungewohnt. Aber es war ein tolles Gefühl nicht mehr so eingezwängt zu sein.
An kalten Herbsttagen traute ich mich dann auch BHlos in den Garten (mit dicker Jacke). 
Gartenarbeit ohne BH für mich eigentlich undenkbar...

Ich hatte eigentlich immer Bügel BHs getragen. Nun aber sah ich mich doch mal um eine bequemere Alternative um. Ich entdeckte ein Bralette von Sloggi. Das hatte unten nur einen dicken Gummiband, also wie ein Sportbh aber noch feiner. 
Dieses Teil zu tragen war schon einen riesen Erleichterung. Kein gequetsche und unangenehme Druckstellen. Mit dem Sloggi traute ich mich dann auch nach auch in die Öffentlichkeit.
Ich machte mir hier aber mehr Gedanken über der Form der Brüste. Der CupBH gibt ja zwei runde Kugeln vor. Das macht der Sloggi natürlich nicht. Trotzdem war ich mit der Form der Brüste nicht unzufrieden. Mal ehrlich: So ein Kugelbusen ist doch komplett unnatürlich, außer man ist vollgepumpt mit Silikon. Die gottgegebene leichte Birnenform gefällt mit viel besser.
 
Seit über drei Jahren trage ich nun überhaupt keinen BH mehr (auch kein Bralette). Weder zum Einkaufen, noch zur Arbeit (Lehrerin). Ich bin regelrecht süchtig geworden nach der Freiheit. Die #gobraless Bewegung hat mir noch zusätzlichen Antrieb gegeben. Und meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Noch nie wurde ich komisch angesehen oder gar angesprochen. Ich ziehe mich ganz normal an. Statt des BH trage ich ein meistens ein enges Spahettitop. Das gibt ein wenig halt. Darüber ziehe ich einen normalen Pulli / Kleid / Bluse. Also alles wie immer. Und ich muss auch sagen, es fällt auch überhaupt nicht auf. Wenn der Stoff immer dünner wird (Sommer), klebe ich mir die Brustwarzen mit Pads ab. Ansonsten stören mich leichte „Erhebungen“ der Warzen unter der Kleidung nicht, falls es sie denn gibt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ohne BH: Es gibt keine unförmigen Streifen mehr. Man kann auch mal einen engen Pulli anziehen, ohne dass sich der BH durchdrückt.
Anstatt jedem zu zeigen, Ja ich trage einen BH!! Ist es jetzt viel dezenter, da man ja eben keinen BH sieht.
Das Bhfreie Leben hat mir viel Selbstsicherheit gegeben. Heute gehe ich in die Sauna und auch zum FKK. Das hätte ich mich vor ein paar Jahren nie getraut. Ich bin viel zufriedener mit meinem Körper und mit mir selbst...

 
Nochmal zum Hängebusen:
Mit BH waren meine Brüste auch wegen zwei Schwangerschaften und Stillzeiten schon sehr mitgenommen. Sie fühlten sich sehr weich an. Die Brustwarzen näherten sich schon bedächtig in Richtung des Bodens. Auch über eine OP hatte ich schon nachgedacht. Aber seit ich keinen BH mehr trage sind meine Brüste deutlich fester geworden. Auch die Warzen haben sich wiederaufgerichtet. Meine Freundin und mein Mann bestätigen dies auch. Für mich ist ganz klar, daß der BH durch die Dauerunterstützung das Brustgewebe in Rente geschickt hat.

Also Mädels lasst euch nicht durch die BH Industrie verunsichern und probiert es einfach mal aus!!

Ob es für einen das Richtige ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden.
 





 

Welche Pads klebst du wie? Ich würde auch gern ohne BH leben. Ich bekomme davon immer Brustschmerzen.

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6. Januar um 14:05
In Antwort auf

Hallo zusammen,

Über 3 Jahre lebe ich jetzt ohne BH. Ein tolles Gefühl. 

Ich weiß, es gibt schon viele Frauen, die es mir gleichtun. Aber trotzdem möchte ich hier meinen Weg in die BH-losigkeit erzählen und alle ermutigen es zu probieren.

Ich (42, 2 Kinder) bin sehr konservativ aufgewachsen. Der BH gehörte seit den ersten Brustansätzen dazu. Alles musste vorschriftsmäßig abgedeckt werden. Der BH gehört nun mal zu einer Frau dazu. Den BH habe ich nur zum Schlafen ausgezogen. Ich hätte mir auch nie vorstellen können keinen BH zu tragen, bei meiner Brustgröße (D-Cup).


Meine Meinung damals: Ohne BH kriegt man Hängebusen.
Heute weiß ich, dass dies absoluter Käse ist. Scheint wohl ein Argument der BH Industrie zu sein. Früher (80er/90er) ging es ja auch ohne. Schaut euch nur mal Filme aus der Zeit an. Dann kam der Siegeszug des BHs (Viktorias Sectret, usw.) und plötzlich war es „sexy“ einen zu tragen. Lächerlich eigentlich. Was gibt es denn erotischeres als eben keinen zu tragen. Die Tabuisierung des weiblichen Nippels muss auch aufhören #freethenipples. Naja ich schweife ab…

Mein Mann (seit 18 Jahren verheiratet), hat mich  schon immer ermutigt, ich solle doch auf den BH verzichten, gerade zu Hause. 
So hat es dann auch angefangen, daß wenn ich im Haus war den BH ausgezogen habe. Das erste Mal war schon recht komisch. Ich schämte mich regelrecht vor meinem Mann und meinen Kindern, auch das Gehüpfe der Brüste war schon recht ungewohnt. Aber es war ein tolles Gefühl nicht mehr so eingezwängt zu sein.
An kalten Herbsttagen traute ich mich dann auch BHlos in den Garten (mit dicker Jacke). 
Gartenarbeit ohne BH für mich eigentlich undenkbar...

Ich hatte eigentlich immer Bügel BHs getragen. Nun aber sah ich mich doch mal um eine bequemere Alternative um. Ich entdeckte ein Bralette von Sloggi. Das hatte unten nur einen dicken Gummiband, also wie ein Sportbh aber noch feiner. 
Dieses Teil zu tragen war schon einen riesen Erleichterung. Kein gequetsche und unangenehme Druckstellen. Mit dem Sloggi traute ich mich dann auch nach auch in die Öffentlichkeit.
Ich machte mir hier aber mehr Gedanken über der Form der Brüste. Der CupBH gibt ja zwei runde Kugeln vor. Das macht der Sloggi natürlich nicht. Trotzdem war ich mit der Form der Brüste nicht unzufrieden. Mal ehrlich: So ein Kugelbusen ist doch komplett unnatürlich, außer man ist vollgepumpt mit Silikon. Die gottgegebene leichte Birnenform gefällt mit viel besser.
 
Seit über drei Jahren trage ich nun überhaupt keinen BH mehr (auch kein Bralette). Weder zum Einkaufen, noch zur Arbeit (Lehrerin). Ich bin regelrecht süchtig geworden nach der Freiheit. Die #gobraless Bewegung hat mir noch zusätzlichen Antrieb gegeben. Und meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Noch nie wurde ich komisch angesehen oder gar angesprochen. Ich ziehe mich ganz normal an. Statt des BH trage ich ein meistens ein enges Spahettitop. Das gibt ein wenig halt. Darüber ziehe ich einen normalen Pulli / Kleid / Bluse. Also alles wie immer. Und ich muss auch sagen, es fällt auch überhaupt nicht auf. Wenn der Stoff immer dünner wird (Sommer), klebe ich mir die Brustwarzen mit Pads ab. Ansonsten stören mich leichte „Erhebungen“ der Warzen unter der Kleidung nicht, falls es sie denn gibt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ohne BH: Es gibt keine unförmigen Streifen mehr. Man kann auch mal einen engen Pulli anziehen, ohne dass sich der BH durchdrückt.
Anstatt jedem zu zeigen, Ja ich trage einen BH!! Ist es jetzt viel dezenter, da man ja eben keinen BH sieht.
Das Bhfreie Leben hat mir viel Selbstsicherheit gegeben. Heute gehe ich in die Sauna und auch zum FKK. Das hätte ich mich vor ein paar Jahren nie getraut. Ich bin viel zufriedener mit meinem Körper und mit mir selbst...

 
Nochmal zum Hängebusen:
Mit BH waren meine Brüste auch wegen zwei Schwangerschaften und Stillzeiten schon sehr mitgenommen. Sie fühlten sich sehr weich an. Die Brustwarzen näherten sich schon bedächtig in Richtung des Bodens. Auch über eine OP hatte ich schon nachgedacht. Aber seit ich keinen BH mehr trage sind meine Brüste deutlich fester geworden. Auch die Warzen haben sich wiederaufgerichtet. Meine Freundin und mein Mann bestätigen dies auch. Für mich ist ganz klar, daß der BH durch die Dauerunterstützung das Brustgewebe in Rente geschickt hat.

Also Mädels lasst euch nicht durch die BH Industrie verunsichern und probiert es einfach mal aus!!

Ob es für einen das Richtige ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden.
 





 

Sehr interessanter und lesenswerter Beitrag! Habe mir selber tatsächlich noch gar nicht so viele Gedanken über das BHlose Leben gemacht, weil ich es einfach gewohnt bin BHs zu tragen. 
Aber dein Text hat mich echt inspiriert und angesport dem Ganzen mal eine Chance zu geben! Wird sich zu Beginn bestimmt komisch anfühlen, weil es so ungewohnt ist, aber ich versuche es einfach mal. In der Sauna ist mir ja auch egal wer meine Nippel sieht..

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14. Januar um 10:27
In Antwort auf

Welche Pads klebst du wie? Ich würde auch gern ohne BH leben. Ich bekomme davon immer Brustschmerzen.

Hallo Eni,

ich benutze wiederverwendbare Klebepads aus Silikon.
Die halten sehr gut und ich habe keine Probleme damit.

Hauptsächlich verwende ich sie momentan um ein "Scheuern" der Brustwarzen zu verhindern. Wenn ein Oberteil, Kleid oder so da eine Naht hat, kann das schon mal, ohne etwas drunter, unangenehm sein. Aber das kommt eigentlich sehr selten vor...

Also verstecken will ich mit diesen Pads nichts. 
 

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14. Januar um 10:37
In Antwort auf

Sehr interessanter und lesenswerter Beitrag! Habe mir selber tatsächlich noch gar nicht so viele Gedanken über das BHlose Leben gemacht, weil ich es einfach gewohnt bin BHs zu tragen. 
Aber dein Text hat mich echt inspiriert und angesport dem Ganzen mal eine Chance zu geben! Wird sich zu Beginn bestimmt komisch anfühlen, weil es so ungewohnt ist, aber ich versuche es einfach mal. In der Sauna ist mir ja auch egal wer meine Nippel sieht..

Hallo 321girlpower,

schön das dir mein Betrag gefällt. 

Klar, am Anfang ist es schon sehr gewöhnungsbedürftig, aber das legt sich und das "Freigefühl" kommt in den Vordergrund. 

Also Durchhalten und viel Erfolg!! 

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14. Januar um 12:31

Ich trage zu Hause auch keinen BH, weil es mich nicht stört wenn sie hängen
Aber in der Öffentlich schon , finde es betont die Weiblichkeit.

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1. Februar um 6:31

Schieb

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1. Februar um 12:43
In Antwort auf

Schieb

Was soll das eine Wort aussagen ?

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1. Februar um 13:03
In Antwort auf

Was soll das eine Wort aussagen ?

dass jemand den Thread nur hochsetzen wollte, ohne etwas zu sagen

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5. März um 19:08
In Antwort auf

Ich trage zu Hause auch keinen BH, weil es mich nicht stört wenn sie hängen
Aber in der Öffentlich schon , finde es betont die Weiblichkeit.

Finde ich auch muss aber gut sitzen und das machen die meisten nicht.
leider 

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18. März um 11:26

Ich kann mich 321 girlpower nur anschließen. Ist aber interessant , ich werde es mal auszuprobieren.

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1. April um 21:17

Ja genau, einfach ausprobieren

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