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Schuhfehlkauf - warum und wie kommt's dazu

23. Juli 2011 um 8:22

Vorweg, verstehe unter Fehlkauf Schuhe mit denen man nicht oder nur unter Qualen laufen kann. Passiert doch recht häufig, wenn ich mir hier im Forum Fragen zu drückenden Schuhen oder wie man mit Absatz laufen soll lese.
Auch Männer sind nicht davor gefeit, falsche Schuhgrößen zu kaufen, man(n) dachte halt, so schlimm is es nicht, die weiten sich noch. Aber selbst wenn der Schuh passt, muss man damit noch nicht unbedingt laufen können, weil vielleicht die Sohle zu steif ist oder der Absatz irgendwie nicht richtig zum Laufstil passt, oder der Schuh ist von schlechter Qualität und latscht sich überdurchschnittlich schnell aus, wodurch vernünftiges Laufen nicht mehr möglich ist. Ist mir 2 mal mit billig Stiffelletten passiert, der Absatz ist zusammengequetscht, als hätte ich ihn von unten bis oben schiefgelatscht. Sieht dann natürlich Clownmäßig aus und ist unangenehm zum Laufen.
Wie gehts Euch damit?
Wie viel Fehlkäufe?
Falsche Größe?
Mit oder ohne Anprobe?
Schlechte Qualität?
Sonstiges:
Bin Gespannt auf Eure Antworten

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23. Juli 2011 um 22:50

Hallo
Meiner Meinung nach gibt es solche Fehlkäufe hauptsächlich bei Leuten, die sich beim Kauf selbst belügen. Sich aus Eitelkeit in zu kleine Schuhe quetschen, weils besser aussieht und sich bei den paar Metern Probelaufen im Laden einreden, dass es so schlimm schon nicht ist...sieht man leider immer wieder, wie Damen ihre Zehen in Schuhe zwingen, bei denen man auf den ersten Blick sieht, dass das nicht passen kann....

Es kann natürlich auch mal vorkommen, dass sich der Schuh im Nachhinein auch bei richtiger Größe z.B. wegen zu fester Seiten oder scheuernden Nähten usw. als untragbar herausstellt, habe ich aber erst einmal erlebt (Ballerinas von Keds deren Rückwand so fest ist, dass sie bei langem Tragen auch nach zig mal tragen noch ins Gelenk schneidet...). Absätze habe ich noch nie kaputtgelaufen, nicht mal bei den billigsten Schuhen. Vielleicht ein schiefer Gang?

Ansonsten sollte man eigentlich, sofern man beim Schuhkauf ehrlich zu sich selbst ist, wenig Probleme haben...

Gruß

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25. Juli 2011 um 16:18
In Antwort auf laryn_12835982

Hallo
Meiner Meinung nach gibt es solche Fehlkäufe hauptsächlich bei Leuten, die sich beim Kauf selbst belügen. Sich aus Eitelkeit in zu kleine Schuhe quetschen, weils besser aussieht und sich bei den paar Metern Probelaufen im Laden einreden, dass es so schlimm schon nicht ist...sieht man leider immer wieder, wie Damen ihre Zehen in Schuhe zwingen, bei denen man auf den ersten Blick sieht, dass das nicht passen kann....

Es kann natürlich auch mal vorkommen, dass sich der Schuh im Nachhinein auch bei richtiger Größe z.B. wegen zu fester Seiten oder scheuernden Nähten usw. als untragbar herausstellt, habe ich aber erst einmal erlebt (Ballerinas von Keds deren Rückwand so fest ist, dass sie bei langem Tragen auch nach zig mal tragen noch ins Gelenk schneidet...). Absätze habe ich noch nie kaputtgelaufen, nicht mal bei den billigsten Schuhen. Vielleicht ein schiefer Gang?

Ansonsten sollte man eigentlich, sofern man beim Schuhkauf ehrlich zu sich selbst ist, wenig Probleme haben...

Gruß

Natürlich kommen Fußprobleme dazu
Breite Füße werden in spitzen Schuhen stärker gequetscht als schmale, Spriezfüße schmerzen in Highheels eher als gesunde füße und um die Absätze schief zu latschen braucht es einen Knick-Senkfuß.
Aber selbst mit Knickfuß läuft man nicht zwangsläufig von Anfang an neben dem Schuh

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25. Juli 2011 um 20:29
In Antwort auf carnevalist

Natürlich kommen Fußprobleme dazu
Breite Füße werden in spitzen Schuhen stärker gequetscht als schmale, Spriezfüße schmerzen in Highheels eher als gesunde füße und um die Absätze schief zu latschen braucht es einen Knick-Senkfuß.
Aber selbst mit Knickfuß läuft man nicht zwangsläufig von Anfang an neben dem Schuh

Also
wenn Füße in spitzen Schuhen gequetscht werden, dann ist das eindeutig nicht der richtige Schuh für den Fuß. Das meinte ich mit ehrlich zu sich selbst sein...

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26. Juli 2011 um 11:12

Hatte ich schon
Ein Paar Puma Crete ballerinas. Der Fersenteil war so hart, dass es mir die ganze Haut aufgerissen hatte.
Die Schuhe waren von Blut total eingesaut, dass ich sie nicht wieder sauber bekommen hatte.
Die Dinger flogen sofort in die Tonne.

Vor vielen Jahren mit Birkenstocks: Nach einigen 100 m hatte ich schon eine Blase an der Ferse, weil das Fussbett nicht auf meine Fussform gepasst hatte. Die Fussbette sind nämlich industriell standartgefertigt, also verdienen Birkenstocks den Ruf nicht, den sie haben.
Die Schuhe flogen ebenfalls gleich in die Tonne.

Ich hatte weniger mit falschen Grössen Probleme als mit falscher Anfertigung bzw. falschen Materialien.

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28. Juli 2011 um 0:03

Fehlkäufe
Angeregt durch deine Frage habe ich meine Schuhe mal angeschaut und die Fehlkäufe tatsächlich oder gedanklich Revue passieren lassen.

Ich habe sozusagen verschiedene Kategorien von Fehlkäufen:
- zu kleine Schuhe
- Schuhmodelle die mir grundsätzlich niemals in gar keiner Größe passen
- richtige Größe, aber scheuernde Stellen/Riemen, einzelne drückende Stellen, extrem unflexibles Material, für mich unbequeme Schuhform/Paßform

zu klein ...
nun ja, aus Blödheit oder Eitelkeit gekauft. Oder als sinnlosen Kompromiss bei sehr weiten Schuhen. Manchmal war's auch so, daß der Schuh die ersten paar Minuten total nett locker und bequem war und dann plötzlich eng und drückend wurde.
Versuche ich, nicht mehr zu machen, klappt inzwischen auch.

unpassende Schuhmodelle ...
sind bei mir absolut alle Ballerinas. Egal welche Größe, egal ob billig oder sauteuer, die sind immer total untragbar. Sie drücken mich an den Zehen, besonders am großen Zeh. Von 39 bis 42 alles probiert, alles drückt, 42 sogar obwohl es schon zu groß ist und vom Fuß fällt (ja, sowas geht tatsächlich ...)
Ich habe mir zwei Paar gekauft und unzählige anprobiert, bis ich das begriffen habe
Das nächste sind Pumps, unabhängig von der Absatzhöhe. Die drücken mich total an sämtlichen Zehen, egal ob der Pumps rund, eckig oder spitz ist. Wobei eckig das einzige noch ansatzweise tragbare wäre.
Etwas besser sind Peeptoes, aber auch nicht wirklich tragbar, maximal zu besonderen Anlässen bei denen man kaum laufen muss.
Diese Schuhmodelle kaufe ich nicht mehr.

Und die letzte Kategorie.
Kennt sicher jeder. Eigentlich richtige Größe, richtiges Modell etc, aber trotzdem unbequem. Ich hab da z. B. Sandalen, die aus viel zu hartem Leder sind, reibt überall, wo ein Riemen ist. Oder Stiefel kriegen nach paar Metern Tragen so eine Falte am Knöchel und die reibt dann ...

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30. Juli 2011 um 9:31

Verschiedene Gründe
Hallo,
wie viele vor mir schon ausgeführt haben, gibt es natürlich verschiedene Gründe für Fehlkäufe.
Aber ich denke, auch wenn man sich dessen bewusst ist und aufpasst, kann es immer wieder mal passieren.

Ich persönlich kaufe daher mittlerweile lieber gut erhaltene gebrauchte Markenschuhe statt billige neue. Anfangs hatte ich dabei zwar Bedenken - aber inzwischen fahr ich sehr gut damit - und die Fehlkäufe werden weniger und vor allem auch günstiger

Für diesen Fall eigent sich natürlich Ebay sehr gut - ist aber oft mühsam. Daher empfehle ich gerne Hauptsache- Schuhe.de. Die haben sich nämlich genau auf dieses Problem spezialisiert. Es gibt eine große Auswahl an gebrauchten Schuhen - man kann aber auch Fehlkäufe wieder loswerden. Und auch wenn man nicht gerade viel dafür kriegt - aber es ist immer noch besser als die Schuhe in die Tonne zu werfen. Andere freuen sich darüber und selbst freut man sich vielleicht auch über ein Paar das eine andere abgegeben hat. Was bei der einen nicht passt, kann für die andere optimal sein - und umgekehrt.

Grüße

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17. August 2011 um 8:28
In Antwort auf ilodie_12770257

Verschiedene Gründe
Hallo,
wie viele vor mir schon ausgeführt haben, gibt es natürlich verschiedene Gründe für Fehlkäufe.
Aber ich denke, auch wenn man sich dessen bewusst ist und aufpasst, kann es immer wieder mal passieren.

Ich persönlich kaufe daher mittlerweile lieber gut erhaltene gebrauchte Markenschuhe statt billige neue. Anfangs hatte ich dabei zwar Bedenken - aber inzwischen fahr ich sehr gut damit - und die Fehlkäufe werden weniger und vor allem auch günstiger

Für diesen Fall eigent sich natürlich Ebay sehr gut - ist aber oft mühsam. Daher empfehle ich gerne Hauptsache- Schuhe.de. Die haben sich nämlich genau auf dieses Problem spezialisiert. Es gibt eine große Auswahl an gebrauchten Schuhen - man kann aber auch Fehlkäufe wieder loswerden. Und auch wenn man nicht gerade viel dafür kriegt - aber es ist immer noch besser als die Schuhe in die Tonne zu werfen. Andere freuen sich darüber und selbst freut man sich vielleicht auch über ein Paar das eine andere abgegeben hat. Was bei der einen nicht passt, kann für die andere optimal sein - und umgekehrt.

Grüße

Z.Z. kein Verlass mehr auf Schuhgrößen
Seit dem letzten Fußreport des deutschen Schuhinstituts werden die Schuhe wohl wieder weiter und es ist kein Verlass mehr auf die Schuhgrößenangabe, die drin steht.
Kurzer Rückblick:
In den 80ern konnte ich keine Schlupfschuhe tragen, weil sie nur in 2 Nr. zu klein am Fuß blieben. Dann wurden die Schuhe enger, so dass ich bis vor kurzem auch in meiner eigentlichen Schuhgröße in der Breite plötzlich Platzprobleme bekam.
Und jetzt ist das Durcheinander perfekt: 42 ist manchmal recht eng , dafür komme ich in manche 40er rein, ohne dass es mir gleich bei Anprobe die Zehen verbiegt, vor 2 Jahren war es noch undenkbar, dass ich bei 2 Nr. kleineren Schuhen das Gefühl haben konnte, die könnten doch noch passen
Zur Zeit muss man sich zum Schuhkauf wohl wirklich Zeit nehmen denn es ist im Moment kein Verlass mehr auf Größenangaben. Früher hat man zumindest Schuhartintern "blind" kaufen können, weil man wusste, welche Größe wie passt und hat maximal in 1% der Fälle einen größenbedingten Fehlkauf erlebt. Heute ist das ein Glücksspiel Eigentlich Schade

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17. August 2011 um 8:34
In Antwort auf laryn_12835982

Also
wenn Füße in spitzen Schuhen gequetscht werden, dann ist das eindeutig nicht der richtige Schuh für den Fuß. Das meinte ich mit ehrlich zu sich selbst sein...

Meinte eher die schiefen Absätze...
klar belügt man sich, wenn man aus breiten Füßen in schmalen/engen Schuhen Presssack macht Wer das tut, soll still vor sich hinleiden und darf sich nicht über drückende Schuhe beschweren
Mir ging es aber mehr um die schiefgelaufenen Absätze. Das ist nähmlich wirklich ein Problem, wenn man einen mehr oder weniger ausgeprägten Knickfuß hat. Und hier reagieren manche Absätze sehr empfindlich, andere halten dagegen.

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29. August 2011 um 19:06

Riemchenfalle nicht nur für Frauen
Neben möglicher Eitelkeit, haben die meisten wohl mit den Riemchen von leichten Sandaletten und Pantoletten das größte Fehlkaufpotential.
Und hier können auch Männer in die Falle tappen
Nämlich dann, wenn die x-förmig verlaufenden Riemen über den Vorderfuß zu kurz sind. Dann weden die Zehen zusammengegdrückt, obwohl die Sohle eigentlich ausreichend breit ist Wenn es vielleicht auch nicht sonderlich schmerzt, entstehen bei langem Tragen doch unschöne Fuß- und Zehenverformungen, weil im Gegensatz zu zum zu spitzen/kleinen geschlossenen Schuh der Fuß nicht gleichmäßig zusammengequetscht wird:
Sofern die Großezehe keine beginnende Fehlstellung hat, juckt sie das nicht, ebenso wenig die beiden mittleren Zehen, die weiter geradeaus "wachsen" aber die beiden äußeren Zehen werden gestaucht und weil das Grundgelenk der kleinen Zehe meistens im Loch vom X ist, quillt es heraus, was im Extremfall wie eine verstümmelte 6. Zehe aussieht.

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21. Oktober 2011 um 16:52

Eitelkeit wohl Hauptgrund
Die meisten Staubfänger im Schuhschrank sind wohl die, die man unbedingt wollte, obwohl sie schon bei der Anprobe nicht richtig passten. Weil ein Schuh eigentlich nie enger und kleiner wird, jedenfalls bei ausgewachsenen Füßen, entscheidet man sich eher für die kleineren und die dehnen sich dann doch nicht so, wie man es gehofft hat.
Die nächste Kategorie dürften dann wohl Schuhe sein, die man im Vorbeigehen ohne Anprobe gekauft hat und dann feststellt, dass die Größe anders ausfällt als bei den Schuhen daheim wo die gleiche Zahl drin steht.
Ausschließliche Material- und Verarbeitungsschwächen (z.B. instabile Absatzstege, zu lapprige Fersenschalen, ungünstig geführte Riemen etc.) dürften eher die Ausnahme sein, treten meist zusammen mit vorherigen Punkten auf. Leider stellt man sowas meist wirklich erst nach mindestens 30 min Laufen fest.
Und mal ehrlich, wer probiert und testet Schuhe im Schuhladen wirklich 5 min lang oder noch länger

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18. Januar 2012 um 14:55

Die eigenen Schuhe richtig kaufen
Ich bin mir sicher, das können die meisten hier. Wenn dann über andere Leute diskutiert wird, frage ich mich allen ernstes, ob die das nicht selber beurteilen können, was sie wollen und brauchen.
Ich finde kleine Schuhe an Frauen sexy - jedenfalls sexier (Rechtschreibung?) als wenn sie zu große Schuhe tragen (siehe z.B. Victoria Beckham).

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19. Januar 2012 um 18:04
In Antwort auf ritterohnefurchtundadel

Die eigenen Schuhe richtig kaufen
Ich bin mir sicher, das können die meisten hier. Wenn dann über andere Leute diskutiert wird, frage ich mich allen ernstes, ob die das nicht selber beurteilen können, was sie wollen und brauchen.
Ich finde kleine Schuhe an Frauen sexy - jedenfalls sexier (Rechtschreibung?) als wenn sie zu große Schuhe tragen (siehe z.B. Victoria Beckham).

Bei manchen Fragen zu Schuhproblemen bin ich mir da nicht sicher...
ob wirklich alle die richtigen Schuhe kaufen können.
Krassestes Beispiel lautete glaube ich so :" Schuhe 1 Nr. zu klein und Füße schmerzen nach 10 min höllisch..."
Also irgendwas stimmt da nicht.
Ich hatte auch mal Schuhe, die beim Tragen quälend geschmerzt haben. Allerdings waren die mindestens 2 Nr. zu klein und die Schmerzen traten nach frühestens 60 min ununterbrochenen Laufens auf.

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