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Schuhe und Aussehen (lohnt sich das Leiden)

2. Juni 2009 um 22:28

Klar ist, modische Schuhe passen oft nicht richtig (wenn's anatomisch noch enigermaßen hinhaut, versagt meist die Ergonomie) und Gesundheitsschuhe bzw. gesündere Schuhe sehen oft nicht schick aus.
"Wer schön sein will, muss leiden", o.k., aber das Leiden muss sich lohnen
Leider sehe ich öfters Frauen, die wegen ihrer schicken Schuhe ziemlich sichtbar leiden, aber keine gute Figur damit abgeben, also ist das Leiden umsonst t
Als krasseste Extreme möchte ich auf Highheels durch die Gegend stolpernde und hatschende Frauen nennen (x-beinig, extrem umknickend) und aus Ballerinas quellende Plattfüße. Dazwischen gibt es natürlich auch noch den ein oder anderen abstoßenden Anblick.
Schauen diese Frauen nicht darauf, wie sie mit ihren Schuhen laufen? Ein schicker Schuh ist nur schick, wenn man damit vernünftig laufen kann (egal ob Sneaker oder Highheel) Oder anders gasagt: Lieber in aufgepimpten Birkis vernünftig laufen, als in Highheels auf dem Zahnfleisch kriechen. Oder findet einen vernünftigeren Mittelweg
Wie seht Ihr das
Gruß Schuhtist

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4. Juni 2009 um 15:04

Schauen diese Frauen nicht darauf, wie sie mit ihren Schuhen laufen?
Definitiv gibt es sehr viele Frauen, die gar nicht darauf achten, wie sie in ihren Schuhen laufen. Was ich da alles schon zu sehen bekommen hatte, würde hier den Rahmen sprengen. Aber sicher fällt mir das eher auf, weil ich Leuten immer auf die Schuhe gucke.

Ich glaube, bei der Mehrheit der Frauen herrscht die Meinung vor, Hauptsache, die Schuhe einfach nur haben. Wie man darin läuft, ist erstmal zweitrangig. Alleine der Blick ins Damenregal oder im Katalog erweckt die Kauflust. Und da ja bekannt ist, dass Frauen einen Schuhtick haben, profitiert die Industrie davon, in dem sie immer wieder neue Modelle auflegen und als "IN" deklarieren, und der Händler profitiert vom schnellen Verkauf - weshalb also natürlich Modelle, die durchaus als Unisex-Schuhe durchgehen, in die Damenabteilung verbannt werden.
Ich nenne mal als Beispiel die gerade modernen Römersandalen. Ehemals ein Herrenschuh und von den Römern getragen, ist er als Model für Männer definitiv verbrannt worden, da er genauso wie der langschäftige Stiefel nur noch im Damenregal bis Grösse 41 vorzufinden ist.

Wenn ein Mann die Konventionen ignoriert und sich der Vielfalt im Damenregal bedient (Ich spreche jetzt mal von Schuhen, die auch ein Mann tragen kann), wird er als Fetischist bezeichnet. Dann müssten Frauen, die 50 Paare ihr eigen nennen, doch auch einen fetisch haben, oder? Oder besteht ein praktischer Nutzen darin, 50 Paare zu besitzen, während Männer sich mit 2-3 Paar begnügen MÜSSEN, weil nun mal nix Gescheites unter den herrenschuhen zu finden ist?

Sorry, bin jetzt abgedriftet, also @topic:

Wenn ich Schuhe kaufe, achte ich selbstverständlich auch darauf, ob ich auch angemessen darin laufe, und der Schuh auch sonst nicht aus der Form gerät, wenn meine Füsse darin stecken. Deshalb gebe ich als Mann gegenüber manchen Frauen wohl ein besseres Bild ab, weil:
Ich trage nur Schuhe, in denen ich auch einen angemessenen Gang habe. Ich kann in Birkenstocks nicht laufen, und meine Füsse sehen darin aus wie Plattfüsse - also kauf ich auch keine Birkenstocks.

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5. Juni 2009 um 12:28

Ganz einfach
Hallo,

du hast vollkommen recht. Ich hatte dieses Problem ebenfalls und habe folgende Tipps:

Ich kaufe meine Schuhe immer so, dass sie gut aussehen (leichter Absatz ca. 3-5 cm) schön geschnitten, gut verarbeitet. ich kaufe nicht viele Schuhe. Meine Schuhe sind bequem und sehen gut aus. Sie können sowohl zu Röcken als auch zu Hosen getragen werden. Ein klassischer Damenschuh. Ich halte nichts von Römersandalen, ausgeflippten Ankleboots, freakigen Ballerinas, etc. am liebsten Klassiker die lange halten.

Higheels ja - zum Ausgehen. Sagen wir es so, wenn ich um 04:00 in der Früh humpel ist mir das ziemlich gleich, und auch normal. Aber ich schaffe es schon mehrere Stunden normal schön zu gehen.

Aber im Alltag - schöne nette schuhe.

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9. Juni 2009 um 22:05

Muss aber schon sehr lange her sein
Kann mich an solche Spiegel nicht erinnern und kaufe seit mindestens 25 Jahren nicht mehr Schuhe, die nur meine Eltern für gut befunden haben
Aber warum sprechen sich Frauen nicht gegenseitig auf solche Probleme an Über Frisur, Nagellack etc. wird doch auch gequatscht.
Herrscht hier etwa Schadenfreude und Zickenalarm
Gruß Schuhtist

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26. Juni 2009 um 23:34
In Antwort auf jeriely

Ganz einfach
Hallo,

du hast vollkommen recht. Ich hatte dieses Problem ebenfalls und habe folgende Tipps:

Ich kaufe meine Schuhe immer so, dass sie gut aussehen (leichter Absatz ca. 3-5 cm) schön geschnitten, gut verarbeitet. ich kaufe nicht viele Schuhe. Meine Schuhe sind bequem und sehen gut aus. Sie können sowohl zu Röcken als auch zu Hosen getragen werden. Ein klassischer Damenschuh. Ich halte nichts von Römersandalen, ausgeflippten Ankleboots, freakigen Ballerinas, etc. am liebsten Klassiker die lange halten.

Higheels ja - zum Ausgehen. Sagen wir es so, wenn ich um 04:00 in der Früh humpel ist mir das ziemlich gleich, und auch normal. Aber ich schaffe es schon mehrere Stunden normal schön zu gehen.

Aber im Alltag - schöne nette schuhe.

Bist Du eine Ausnahme
Viele Frauen scheinen unvernünftiger als Du zu sein.
Gruß Schuhtist

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27. Juni 2009 um 2:35

Mit ein Fehler der Schuhhersteller
Ich schrieb es ja schon einmal in einem anderen Thread: die Schuhe haben nicht nur grundsätzlich eine nicht bloß unbequeme, sondern auch noch verletzende Innenausstattung (glatte Innensohle bei High Heels, Nähte gerade unter den Ballen...), egal von welcher Firma sie kommen - sie sind zudem immer nach einem "ach sieht hübsch aus, passt schon"-Schema geformt, obwohl es anscheinend möglich ist, ergonomisch geformte High Heels herzustellen. Das schlimmste was ich je anhatte waren Ankle Boots, deren Absatz (lediglich 8 cm) zu tief in der Ferse saß - man hatte durch diesen kleinen, aber feinen Fehler schon im Stehen das Gefühl, dass gleich die Achillessehne knallt. Welcher Depp hat die so konzpiert, fragt man sich?

Solche und ähnliche Späße machen das Gehen auf Absätzen nicht gerade leichter. Rechnet man hinzu, dass viele Frauen im Teeniealter durch Mütter im Schlabberlook und ebensolche Freundinnen nie wirklich in Berührung mit auch nur kleinen Absätzen kommen, werden die Aussichten nicht rosiger. Andererseits erwartet man ja aber regelrecht von eben diesen Frauen, dass sie ab einem gewissen Alter gefälligst auf Absätzen zu schweben haben - und schon beherrscht ein Jammerbild die deutschen Innenstädte. Insofern ist all das nicht lustig, sondern eher traurig.
Ich hatte das große Glück, mit 12 meine ersten feinen Schühchen mit 2 cm Absatz bekommen, und mich später nach und nach gesteigert zu haben, so dass hohe Absätze heute normal sind. Was ich tun würde, müsste ich das Laufen jetzt und auch noch in solchen grausam verarbeiteten Schuhen lernen, würde ich wohl auch zu den auf Zahnfleisch kriechenden gehören. Wie das sonst gehen soll, kann ich mir schwer vorstellen.

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29. Juni 2009 um 23:30
In Antwort auf mallt_12773517

Mit ein Fehler der Schuhhersteller
Ich schrieb es ja schon einmal in einem anderen Thread: die Schuhe haben nicht nur grundsätzlich eine nicht bloß unbequeme, sondern auch noch verletzende Innenausstattung (glatte Innensohle bei High Heels, Nähte gerade unter den Ballen...), egal von welcher Firma sie kommen - sie sind zudem immer nach einem "ach sieht hübsch aus, passt schon"-Schema geformt, obwohl es anscheinend möglich ist, ergonomisch geformte High Heels herzustellen. Das schlimmste was ich je anhatte waren Ankle Boots, deren Absatz (lediglich 8 cm) zu tief in der Ferse saß - man hatte durch diesen kleinen, aber feinen Fehler schon im Stehen das Gefühl, dass gleich die Achillessehne knallt. Welcher Depp hat die so konzpiert, fragt man sich?

Solche und ähnliche Späße machen das Gehen auf Absätzen nicht gerade leichter. Rechnet man hinzu, dass viele Frauen im Teeniealter durch Mütter im Schlabberlook und ebensolche Freundinnen nie wirklich in Berührung mit auch nur kleinen Absätzen kommen, werden die Aussichten nicht rosiger. Andererseits erwartet man ja aber regelrecht von eben diesen Frauen, dass sie ab einem gewissen Alter gefälligst auf Absätzen zu schweben haben - und schon beherrscht ein Jammerbild die deutschen Innenstädte. Insofern ist all das nicht lustig, sondern eher traurig.
Ich hatte das große Glück, mit 12 meine ersten feinen Schühchen mit 2 cm Absatz bekommen, und mich später nach und nach gesteigert zu haben, so dass hohe Absätze heute normal sind. Was ich tun würde, müsste ich das Laufen jetzt und auch noch in solchen grausam verarbeiteten Schuhen lernen, würde ich wohl auch zu den auf Zahnfleisch kriechenden gehören. Wie das sonst gehen soll, kann ich mir schwer vorstellen.

Sind daran auch Gesundheitsmagazine schuld?
Sie verteufeln schließlich oft jeden Modeschick, statt vernünftigen Umgang damit zu zeigen
Oder noch krasser: Als die Flipflops vor ca. 5 Jahren ihr modisches Rival erlebten, wurden sie als das modische Highlight mit der allermöglichsten Fußgesundheit gelobt, 1-2 Jahre später als Knick- Senkfußproduzenten verteufelt.
Gruß Schuhtist

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30. Juni 2009 um 9:37
In Antwort auf schuhtist

Sind daran auch Gesundheitsmagazine schuld?
Sie verteufeln schließlich oft jeden Modeschick, statt vernünftigen Umgang damit zu zeigen
Oder noch krasser: Als die Flipflops vor ca. 5 Jahren ihr modisches Rival erlebten, wurden sie als das modische Highlight mit der allermöglichsten Fußgesundheit gelobt, 1-2 Jahre später als Knick- Senkfußproduzenten verteufelt.
Gruß Schuhtist

Panikmache
Man nehme einen Aspekt von einer Sache, weite ihn ins Generelle aus, und schon machen High Heels und FlipFlops die Füße kaputt, Butter macht automatisch fett, und sonnen verursacht nach 10 Minuten Krebs. Etwa so.
Ich weiß nicht wem FlipFlops Senkfüße machen - ich trage sie grundsätzlich zu längeren Spaziergängen wenn es heiß ist, alles andere wäre dank der oben erwähnten ****nahtverarbeitung Folter. Und irgendwie ist mit meinen Füßen alles in Ordnung - auf das Ausmaß kommt es an.

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30. Juni 2009 um 10:41
In Antwort auf mallt_12773517

Mit ein Fehler der Schuhhersteller
Ich schrieb es ja schon einmal in einem anderen Thread: die Schuhe haben nicht nur grundsätzlich eine nicht bloß unbequeme, sondern auch noch verletzende Innenausstattung (glatte Innensohle bei High Heels, Nähte gerade unter den Ballen...), egal von welcher Firma sie kommen - sie sind zudem immer nach einem "ach sieht hübsch aus, passt schon"-Schema geformt, obwohl es anscheinend möglich ist, ergonomisch geformte High Heels herzustellen. Das schlimmste was ich je anhatte waren Ankle Boots, deren Absatz (lediglich 8 cm) zu tief in der Ferse saß - man hatte durch diesen kleinen, aber feinen Fehler schon im Stehen das Gefühl, dass gleich die Achillessehne knallt. Welcher Depp hat die so konzpiert, fragt man sich?

Solche und ähnliche Späße machen das Gehen auf Absätzen nicht gerade leichter. Rechnet man hinzu, dass viele Frauen im Teeniealter durch Mütter im Schlabberlook und ebensolche Freundinnen nie wirklich in Berührung mit auch nur kleinen Absätzen kommen, werden die Aussichten nicht rosiger. Andererseits erwartet man ja aber regelrecht von eben diesen Frauen, dass sie ab einem gewissen Alter gefälligst auf Absätzen zu schweben haben - und schon beherrscht ein Jammerbild die deutschen Innenstädte. Insofern ist all das nicht lustig, sondern eher traurig.
Ich hatte das große Glück, mit 12 meine ersten feinen Schühchen mit 2 cm Absatz bekommen, und mich später nach und nach gesteigert zu haben, so dass hohe Absätze heute normal sind. Was ich tun würde, müsste ich das Laufen jetzt und auch noch in solchen grausam verarbeiteten Schuhen lernen, würde ich wohl auch zu den auf Zahnfleisch kriechenden gehören. Wie das sonst gehen soll, kann ich mir schwer vorstellen.

Du hast sicherlich recht
Viele Schuhe werden "falsch" hergestellt.
Allerdings gibt es auch Schuhe die wirklich nur gut aussehen sollen und dementsprechend schwer und unbequem zu tragen sind, aber das nimmt Frau MAL gerne auf sich
Und für den Alltag muss man halt Schuhe suchen die bequem sind.

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30. Juni 2009 um 10:58
In Antwort auf mallt_12773517

Panikmache
Man nehme einen Aspekt von einer Sache, weite ihn ins Generelle aus, und schon machen High Heels und FlipFlops die Füße kaputt, Butter macht automatisch fett, und sonnen verursacht nach 10 Minuten Krebs. Etwa so.
Ich weiß nicht wem FlipFlops Senkfüße machen - ich trage sie grundsätzlich zu längeren Spaziergängen wenn es heiß ist, alles andere wäre dank der oben erwähnten ****nahtverarbeitung Folter. Und irgendwie ist mit meinen Füßen alles in Ordnung - auf das Ausmaß kommt es an.

Dann müsste
ich ja auch schon längst Plattfüsse haben, denn ich trage seit 2003 fast durchgängig Flipflops, wenn man mal von den Wintermonaten absieht.
Meine Füsse aber erfreuen sich immer noch bester Gesundheit.
Und was ist mit den Leuten in tropischen Ländern, die ihr ganzes Leben lang FlipFlops tragen? Irgendwie seltsam, dass gerade bei diesen Völkern Fussfehlstellungen am wenigsten auftreten - im Gegensatz zu europäischen Ländern, wo die Füsse ein ganzes Leben lang in Schuhe eingesperrt werden. Ich nenne mal das Phänomen "Fussphobie", welches vornehmlich bei den Deutschen ausgeprägt ist.

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30. Juni 2009 um 11:33
In Antwort auf eva1981f

Du hast sicherlich recht
Viele Schuhe werden "falsch" hergestellt.
Allerdings gibt es auch Schuhe die wirklich nur gut aussehen sollen und dementsprechend schwer und unbequem zu tragen sind, aber das nimmt Frau MAL gerne auf sich
Und für den Alltag muss man halt Schuhe suchen die bequem sind.

Der springende Punkt ist
dass keiner daran hindert, auch fantastisch aussehende Schuhe wenigstens halbwegs tragbar zu gestalten. Nimmt es dem Schuh was vom aussehen, wenn die Ballenpartie leicht gepolstert wäre? Wenn die Innennähe nicht gerade an den Druckstellen gelagert sind? Wenn der Winkel um ein paar Grad so angepasst wird, dass man trotz normaler Höhe nicht das Gefühl hat, der Fuß wäre in einem Schraubstock? Ich glaube all das beeinflusst das Aussehen kaum Das ist in meinen Augen Faulheit, Gewissenlosigkeit (für solche Mistverarbeitung wird auch noch wildes Geld verlangt teilweise), und va der Faktor, dass entsprechend Hersteller und Designer selber keine Ahnung haben, wie man in diesen Schuhen läuft.

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30. Juni 2009 um 23:54
In Antwort auf mallt_12773517

Panikmache
Man nehme einen Aspekt von einer Sache, weite ihn ins Generelle aus, und schon machen High Heels und FlipFlops die Füße kaputt, Butter macht automatisch fett, und sonnen verursacht nach 10 Minuten Krebs. Etwa so.
Ich weiß nicht wem FlipFlops Senkfüße machen - ich trage sie grundsätzlich zu längeren Spaziergängen wenn es heiß ist, alles andere wäre dank der oben erwähnten ****nahtverarbeitung Folter. Und irgendwie ist mit meinen Füßen alles in Ordnung - auf das Ausmaß kommt es an.

Klar ist das Panikmache - die niemanden nützt
Leider
Barfuß laufen wäre sicher die vernünftigste Lösung, geht bei uns leider nicht
Tatsache auch, dass Fußschäden bei uns zunehmen und in immer jüngeren Jahren zu einem wirklichen Problem werden. Doch liegt das nur an den Schuhen bzw. deren Qualität?
Oder erkennen heute Eltern, die ihre eigenen Fußprobleme noch nicht als solche erkannt haben, bei ihren Kindern die sich anbahnenden Probleme nicht?
Da wirken die Gesundheitsmagazine kontraproduktiv
Statt Prophylaxe (=Erkennen wie eine leichte Fehlstellung sich zum wirklichen Fußproblem entwickelt/entwickeln kann), wird fast jeder modische Schuh, egal ob flach oder hoch, spitz oder eckig usw., als Fußteufel verurteilt
Das hilft nicht weiter
Die Leute brauchen Praxistaugliche Ratschläge, was sie ihren Füßen zumuten können und ab wann sie die Notbremse, sprich orthopädische Behandlung in Anspruch nehmen, ziehen müssen
Hier gehört auch klar gestellt, was "nur" optischer Mangel (z.B. die krumme kleine Zehe) ist und ab wann ein wirkliches gesundheitliches Problem (z.B. durchgetretener Plattfuß, Spreizfuß etc.) besteht
Wer hat eine Idee, wie man die Gesundheitspropheten zu Ratgebern zum vernünftigen Umgang mit Schuhmode macht
Gruß Schuhtist

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1. Juli 2009 um 0:04
In Antwort auf teerpirat

Dann müsste
ich ja auch schon längst Plattfüsse haben, denn ich trage seit 2003 fast durchgängig Flipflops, wenn man mal von den Wintermonaten absieht.
Meine Füsse aber erfreuen sich immer noch bester Gesundheit.
Und was ist mit den Leuten in tropischen Ländern, die ihr ganzes Leben lang FlipFlops tragen? Irgendwie seltsam, dass gerade bei diesen Völkern Fussfehlstellungen am wenigsten auftreten - im Gegensatz zu europäischen Ländern, wo die Füsse ein ganzes Leben lang in Schuhe eingesperrt werden. Ich nenne mal das Phänomen "Fussphobie", welches vornehmlich bei den Deutschen ausgeprägt ist.

Klar wird hier übertrieben
In Flipflops läuft man sich sicher nicht von Grund auf Plattfüße, allerdings könnten sie das begünstigen, wenn man schon im Ansatz welche hat.
Ähnliches gilt für Highheels: Wer gesunde Füße hat wird damit sehr lange schmerzfrei laufen können, bevor sich Ansätz zu schmerzhaften Fußverformungen anbahnen. Wer jedoch schon Ansätze zum Spreizfuß hat, wird ihn sich in hohen Hacken sofort ausgeprägt erlaufen und hat dann keine Chance mehr wirklich schmerzfrei hochhackig unterwegs zu sein.
Gruß Schuhtist

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1. Juli 2009 um 0:13
In Antwort auf eva1981f

Du hast sicherlich recht
Viele Schuhe werden "falsch" hergestellt.
Allerdings gibt es auch Schuhe die wirklich nur gut aussehen sollen und dementsprechend schwer und unbequem zu tragen sind, aber das nimmt Frau MAL gerne auf sich
Und für den Alltag muss man halt Schuhe suchen die bequem sind.

Bei manchen Schuhen wäre es doch so einfach, sie "gesünder" zu machen, ohne dass man's sieht:
Bestes Beispiel Plateaus: In der dicken Sohle könnte ein anatomisches Fußbett, als Ausgleich zur Steifigkeit, unsichtbar versteckt werden. Und eine Füllung der Sohle mit Hartschaum (Styropor und Konsorten) würden sie bedeutend leichter machen als die Vollgummisohle.
Bin mir sicher, auch andere Schuhtypen könnten bequemer werden, wenn die Schuhindustrie wollte, aber vielleicht will die ja an ab 40 jährige nur noch teure Gesundheitslatschen verkaufen.
Gruß Schuhtist

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1. Juli 2009 um 12:34
In Antwort auf mallt_12773517

Der springende Punkt ist
dass keiner daran hindert, auch fantastisch aussehende Schuhe wenigstens halbwegs tragbar zu gestalten. Nimmt es dem Schuh was vom aussehen, wenn die Ballenpartie leicht gepolstert wäre? Wenn die Innennähe nicht gerade an den Druckstellen gelagert sind? Wenn der Winkel um ein paar Grad so angepasst wird, dass man trotz normaler Höhe nicht das Gefühl hat, der Fuß wäre in einem Schraubstock? Ich glaube all das beeinflusst das Aussehen kaum Das ist in meinen Augen Faulheit, Gewissenlosigkeit (für solche Mistverarbeitung wird auch noch wildes Geld verlangt teilweise), und va der Faktor, dass entsprechend Hersteller und Designer selber keine Ahnung haben, wie man in diesen Schuhen läuft.

Wie schon gesagt
du hast vollkommen recht.
Bei rund 90% der Schuhe könnte man mit einfachen kaum sichtbaren Maßnahmen eine Verbesserung erzielen. Aber es wird nicht gemacht. Ein Grund hierfür ist sicher das der Designer sie selbst ja nicht trägt...
Aber bei 10% (oder weniger) der Schuhe ist nunmal das Aussehen wichtiger und da muss Frau leiden... aber das nehme zumindest ich gerne in kauf und habe auch schon Schuhe handgefertigt herstellen lassen, die mehr für die Optik getrimmt sind als für den Tragekomfort, aber für einen Restaurantbesuch ist das ertragbar

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13. Juli 2009 um 22:19
In Antwort auf eva1981f

Wie schon gesagt
du hast vollkommen recht.
Bei rund 90% der Schuhe könnte man mit einfachen kaum sichtbaren Maßnahmen eine Verbesserung erzielen. Aber es wird nicht gemacht. Ein Grund hierfür ist sicher das der Designer sie selbst ja nicht trägt...
Aber bei 10% (oder weniger) der Schuhe ist nunmal das Aussehen wichtiger und da muss Frau leiden... aber das nehme zumindest ich gerne in kauf und habe auch schon Schuhe handgefertigt herstellen lassen, die mehr für die Optik getrimmt sind als für den Tragekomfort, aber für einen Restaurantbesuch ist das ertragbar

W<hrscheinlich hat sich beim Mensch die Biologie umgekehrt:
Der Mann muss nicht mehr die Frau überzeugen, sondern sie tragen können, wenn sie in ihren "Balzschuhen" nicht mehr laufen kann.
Gruß Schuhtist

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30. Juli 2009 um 0:51

Kann deinen Beobachtungen nur zustimmen
Viele Frauenfüße geben in Highheels oder Ballerinas eine dezaplierte, wenn nicht gar lächerliche Figur ab Ist das den Trägerinnen bewusst
In "Gesundheitslatschen" oder ähnlichen Modellen, die hier im Forum oft als hässlich verspottet werden, sehe ich kaum Frauenfüße, die da absolut nicht reingehören, bzw. damit mehr kämpfen als laufen
Gruß Frosch

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4. August 2009 um 20:25
In Antwort auf teerpirat

Schauen diese Frauen nicht darauf, wie sie mit ihren Schuhen laufen?
Definitiv gibt es sehr viele Frauen, die gar nicht darauf achten, wie sie in ihren Schuhen laufen. Was ich da alles schon zu sehen bekommen hatte, würde hier den Rahmen sprengen. Aber sicher fällt mir das eher auf, weil ich Leuten immer auf die Schuhe gucke.

Ich glaube, bei der Mehrheit der Frauen herrscht die Meinung vor, Hauptsache, die Schuhe einfach nur haben. Wie man darin läuft, ist erstmal zweitrangig. Alleine der Blick ins Damenregal oder im Katalog erweckt die Kauflust. Und da ja bekannt ist, dass Frauen einen Schuhtick haben, profitiert die Industrie davon, in dem sie immer wieder neue Modelle auflegen und als "IN" deklarieren, und der Händler profitiert vom schnellen Verkauf - weshalb also natürlich Modelle, die durchaus als Unisex-Schuhe durchgehen, in die Damenabteilung verbannt werden.
Ich nenne mal als Beispiel die gerade modernen Römersandalen. Ehemals ein Herrenschuh und von den Römern getragen, ist er als Model für Männer definitiv verbrannt worden, da er genauso wie der langschäftige Stiefel nur noch im Damenregal bis Grösse 41 vorzufinden ist.

Wenn ein Mann die Konventionen ignoriert und sich der Vielfalt im Damenregal bedient (Ich spreche jetzt mal von Schuhen, die auch ein Mann tragen kann), wird er als Fetischist bezeichnet. Dann müssten Frauen, die 50 Paare ihr eigen nennen, doch auch einen fetisch haben, oder? Oder besteht ein praktischer Nutzen darin, 50 Paare zu besitzen, während Männer sich mit 2-3 Paar begnügen MÜSSEN, weil nun mal nix Gescheites unter den herrenschuhen zu finden ist?

Sorry, bin jetzt abgedriftet, also @topic:

Wenn ich Schuhe kaufe, achte ich selbstverständlich auch darauf, ob ich auch angemessen darin laufe, und der Schuh auch sonst nicht aus der Form gerät, wenn meine Füsse darin stecken. Deshalb gebe ich als Mann gegenüber manchen Frauen wohl ein besseres Bild ab, weil:
Ich trage nur Schuhe, in denen ich auch einen angemessenen Gang habe. Ich kann in Birkenstocks nicht laufen, und meine Füsse sehen darin aus wie Plattfüsse - also kauf ich auch keine Birkenstocks.

Leider scheint sich das, andeutungsweise, von Dir beschribene Schuhkaufverhalten von Frauen zu bestä
tigen:
Ich weiß auch gar nicht mehr, ob ich mehr, optisch, deplazierte Frauenfüße in Highheels, flachen Ballerinas oder den, absatzhöhentechnisch, dazwischen liegenden Pantoletten gesehen habe.
Diejenigen, die in den 60ern notgedrungen auf Pfennigabsätzen gestakst sind oder in den 70ern mit denPlateaus gehatscht sind, konnten oft nicht anders, weils nichts anderes aktuelles gab.
Aber heute gibt es doch alles von 0 - 15 cm Absatz, auch unterschiedliche Absatzformen Selbst die Form ist nicht mehr strikt extrem spitz, eckig oder rund
Kann also wirklich nicht verstehen, warum Frau jetzt und heute keinen passenderen und bequemeren Schuh, der trotzdem aktuell ist, findet, als den, mit dem sie im Moment ungelenk durch die Gegend stakst oder gar hatscht
Gruß Schuhtist

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7. Juli 2012 um 15:51

Vielleicht Promis das falsche Vorbild
Bildstrecken im Internet "Promis und ihre falschen Schuhgrößen" zeigen hier erschreckendes
Dabei dürfte es nicht am Geld liegen, sich passende Schuhe zu kaufen oder entsprechend in Fußpflege zu investieren.
Blaurot angelaufene total verkrümmte Zehen in Sandalen, sieht das wirklich gut aus
Oder ist es ein neuer Trend, die weggebotxten Gesichtsfalten durch Quetschfalten im Zehenbereich zu ersetzen
Meiner Meinung nach, sieht das, was manche Promilady ihren Füßen antut nicht mehr schön aus und dafür zu leiden lohnt sich definitiv nicht
Manche hat ja auch schon gravierende Halluxprobleme, obwohl sie alles andere als übergewichtig ist

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