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Schuhe beim Autofahren

7. März 2012 um 9:40

Im Sommer trägt man gerne Flip-Flops, Schlappen oder Clogs oder läuft gar barfuß - aber welche Schuhe sind am besten zum Autofahren bei warmem Wetter auf langen Strecken ?

Welche Schuhe bevorzugst Du im Sommer bei warmen Temperaturen auf langen Autofahrten zum gefühlvollen und sicheren Bedienen der Pedale beim Fahren ? Oder fährst Du barfuß bzw. in Socken oder Strumpfhose ?

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7. März 2012 um 14:31

Ich fahre
in den Schuhen, die ich auch sonst den ganzen Tag über an habe. Ich habe also beim Autofahren immer High Heels, Lederstiefel und Gummistiefel an. Ich wechsel immer jeden Tag die Schuhart, also habe ich jeden dritten Tag wieder die selbe Schuhart (Ich habe nur Lederstiefel, Gummistiefel und High Heels) an. Ich trage also auch im Sommer Lederstiefel oder Gummistiefel beim Autofahren.
Flip Flops mag ich überhaupt nicht und es ist meiner Meinung nach genauso gefährlich barfuß zu fahren wie mit Flip Flops.
Gruß taskhm1

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7. März 2012 um 20:27

...
Allein wegen den Verkehrsregeln darf man nicht in Flipflops, Schlappen oder Ähnlichem fahren. Bei Unfällen bei denen der Fahrer High Heels anhatte, zahlt teilweise sogar nicht ma die Versicherung!

& am Besten sind Laufschuhe, die sind Luftdurchlässig & man schwitzt nicht drin & wenn man aussteigt kann man ja immer wieder andere Schuhe anziehn.

& ja ich weiß ich bin 16, aber Auto gefahren bin ich schon öfter (auch im Hochsommer bei 40 C im Schatten )

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8. März 2012 um 16:20

...
ich habe im Sommer immer ein paar dünne Stoffsneaker im Auto. Dann wechsel ich sie schnell, weil Flip Flops oder Schlappen gar nicht gehen beim Auto fahren!

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9. März 2012 um 12:06

Pumps sind kein Problem
Also wenn ich mit 8-10 cm Absatz Auto fahre, ist das normal. Ich sehe auch viele andere Frauen, die sich dafür nicht andere Schuhe anziehen. Ich habe aber auch nie davon gehört, daß Frauen dazu genötigt werden, bestimmte Schuhe im Auto zu tragen.
Wie denn?
"Halt, Verkehrskontrolle: bitte zeigen Sie ihre Schuhe"? *lol*

Liebe Grüße
Andrea

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26. Juni 2012 um 12:10

Im Auto ..
... trage ich meist die Schuhe, die ich danach auch anhabe, d.h. Schnürer, Loafer, Sandalen, Stiefel, ... Das allerings nur, wenn es sich um wirklich kurze Strecken handelt.
Ansionsten habe ich im Auto meist ein paar weiche Bootsschuhe aus Leder, die ich dann va.a bei langen Strecken trage.

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27. Juni 2012 um 11:44

.
Ich ziehe jetzt keine extra Schuhe zum fahren an.. Außer es geht in den Urlaub oder so, dann bequeme Sneaker..

Barfuß fahren ist soweit ich weiß vom Gesetz her gar nicht erlaubt.. Bin auch generell nicht soo der Barfuß Mensch

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30. Juni 2012 um 0:41

Ohne...
an der ersten roten Ampel sind spätestens die Schlappen, Clogs, Slipper und im Winter Sneakers aus....
Socken trag ich keine...

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30. Juni 2012 um 15:09

Also
inzwischen hat doch fast jeder ne Klima im Auto. Also ist es fast egal.
Barfuß, FlipFlops oder Schlappen gehen gar nicht. Am liebsten würd ich jedem der so fährt die Weiterfahrt untersagen.
Jemand der mit Absatz >3cm fährt, gehört auch sofort der Führerschein abgenommen.

Feste Schuhe sind eigentlich ein muss. Ballerinas mögen gerade noch gehen, Sandaletten auch. Besser wären aber mindestens Sneaker oder Schnürschuhe.

Besser noch solche Autofahrerschuhe http://www.carshoe.com/de/en mit viel Grip an der Sohle. Oder natürlich das beste was es gibt Kartschuhe, sind auch nicht sehr teuer und sitzen unglaublich fest am Fuß und kleben fast schon an den Pedalen: http://www.ebay.de/itm/NEU-Kartschuhe-Speed-in-rot-Motorsport-Gr-36-46-/250980684614?pt=Auto_Motorsport_Bekleidung_1&hash=item3a6f9d5346#ht_500wt_922

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30. Juni 2012 um 15:12
In Antwort auf liisa_12939722

Pumps sind kein Problem
Also wenn ich mit 8-10 cm Absatz Auto fahre, ist das normal. Ich sehe auch viele andere Frauen, die sich dafür nicht andere Schuhe anziehen. Ich habe aber auch nie davon gehört, daß Frauen dazu genötigt werden, bestimmte Schuhe im Auto zu tragen.
Wie denn?
"Halt, Verkehrskontrolle: bitte zeigen Sie ihre Schuhe"? *lol*

Liebe Grüße
Andrea

Bei der Verkehrskontrolle
kann ein Polizist sicherlich nicht befehlen, dass du sie ausziehst. Leider gibt es dahingehend kein Gesetz.
Nur bei einem Unfall kannst du deine Versicherung ganz schnell mal vergessen und alles aus eigener Tasche zahlen.

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5. Juli 2012 um 13:17
In Antwort auf rajani_12939177

Also
inzwischen hat doch fast jeder ne Klima im Auto. Also ist es fast egal.
Barfuß, FlipFlops oder Schlappen gehen gar nicht. Am liebsten würd ich jedem der so fährt die Weiterfahrt untersagen.
Jemand der mit Absatz >3cm fährt, gehört auch sofort der Führerschein abgenommen.

Feste Schuhe sind eigentlich ein muss. Ballerinas mögen gerade noch gehen, Sandaletten auch. Besser wären aber mindestens Sneaker oder Schnürschuhe.

Besser noch solche Autofahrerschuhe http://www.carshoe.com/de/en mit viel Grip an der Sohle. Oder natürlich das beste was es gibt Kartschuhe, sind auch nicht sehr teuer und sitzen unglaublich fest am Fuß und kleben fast schon an den Pedalen: http://www.ebay.de/itm/NEU-Kartschuhe-Speed-in-rot-Motorsport-Gr-36-46-/250980684614?pt=Auto_Motorsport_Bekleidung_1&hash=item3a6f9d5346#ht_500wt_922

König im Lala-Land
Bist Du zum Glück nicht. Wem Du alles den Führerschein abnehmen würdest...
Zum Glück gibt es immer noch das Persönlichkeitsrecht und ich kann die Schuhe zum Autofahren tragen, die ich will. Und obwohl ich sogar schon eine Verkehrskontrolle hatte: mein Schuhwerk wurde hier nicht auf Tauglichkeit überprüft (hatte 8 oder 9cm Absatz / meine Buffalos eben).
Aber wo ich mir Deinen Beitrag so im Detail nochmal durchlese: Autofahrerschuhe...wie krank ist das denn???

Liebe Grüße
Andrea

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5. Juli 2012 um 13:44
In Antwort auf liisa_12939722

König im Lala-Land
Bist Du zum Glück nicht. Wem Du alles den Führerschein abnehmen würdest...
Zum Glück gibt es immer noch das Persönlichkeitsrecht und ich kann die Schuhe zum Autofahren tragen, die ich will. Und obwohl ich sogar schon eine Verkehrskontrolle hatte: mein Schuhwerk wurde hier nicht auf Tauglichkeit überprüft (hatte 8 oder 9cm Absatz / meine Buffalos eben).
Aber wo ich mir Deinen Beitrag so im Detail nochmal durchlese: Autofahrerschuhe...wie krank ist das denn???

Liebe Grüße
Andrea

Leider
Persönlichkeitsrecht. Dass ich nicht lache. Du kannst auch nicht mit 200 in der Stadt fahren und sagen, dass du es wegen deiner Persönlichkeit machen musstest.

Es gibt eben leider kein Gesetz, dass so ein Fahrlässigkeit untersagen würde. Allerdings zahlen Versicherungen bei grober Fahrlässigkeit nicht. Und sobald dir nachgewiesen werden kann, dass du Highheels bei dem Unfall getragen hast, kannst gleich mal dein Konto leerräumen für ein neues Auto. (leider kann dies meist nie gemacht werden)

Und wenn du Autofahrerschuhe für krank empfindest, dann tust du mir leid. Die meisten Frauen haben mindestens 10 Paar. Für jeden Tag und jede Situation ein passendes (für Abends, Strand, Shoppen, Arbeit...) und dann soll es nicht möglich sein, Schuhe für die Tätigkeit zu kaufen, die man so häufig macht wie Autofahren? Die Großzahl der Menschen hockt in ihrem Leben mehrere Jahre hinterm Steuer. Das nur als Anmerkung

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5. Juli 2012 um 14:18
In Antwort auf rajani_12939177

Leider
Persönlichkeitsrecht. Dass ich nicht lache. Du kannst auch nicht mit 200 in der Stadt fahren und sagen, dass du es wegen deiner Persönlichkeit machen musstest.

Es gibt eben leider kein Gesetz, dass so ein Fahrlässigkeit untersagen würde. Allerdings zahlen Versicherungen bei grober Fahrlässigkeit nicht. Und sobald dir nachgewiesen werden kann, dass du Highheels bei dem Unfall getragen hast, kannst gleich mal dein Konto leerräumen für ein neues Auto. (leider kann dies meist nie gemacht werden)

Und wenn du Autofahrerschuhe für krank empfindest, dann tust du mir leid. Die meisten Frauen haben mindestens 10 Paar. Für jeden Tag und jede Situation ein passendes (für Abends, Strand, Shoppen, Arbeit...) und dann soll es nicht möglich sein, Schuhe für die Tätigkeit zu kaufen, die man so häufig macht wie Autofahren? Die Großzahl der Menschen hockt in ihrem Leben mehrere Jahre hinterm Steuer. Das nur als Anmerkung

Jaja...
...genau wie Radfahrerschuhe. Kann man zwar mit Turnschuhen, Halbschuhen, HighHeels und FlipFlops, aber es gibt sie halt. Und es gibt auch Menschen, die sie kaufen! Bestimmt notwendig! Völlig klar!
Und wegen dem Vergleich mit der Geschwindigkeit: es gibt eine klare Straßenverkehrsordnung und eine klare Beschilderung. Und zum Glück keine Vorschriften über die Kleidung, die ich zu tragen habe. Soll heißen: wenn mir jemand rät, andere Schuhe zum Autofahren zu tragen, als mir persönlich liegt, kann ich das getrost ignorieren. Sollte mir jemals eine Versicherung oder jemand anders Streß wegen meinem Schuhwerk machen: das kann dann mein Anwalt für mich übernehmen (oder ich zahle einfach den Schaden, wenns nicht gleich Unsummen sind...).

Liebe Grüße ins LaLa-Land
Andrea

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5. Juli 2012 um 17:35
In Antwort auf liisa_12939722

Jaja...
...genau wie Radfahrerschuhe. Kann man zwar mit Turnschuhen, Halbschuhen, HighHeels und FlipFlops, aber es gibt sie halt. Und es gibt auch Menschen, die sie kaufen! Bestimmt notwendig! Völlig klar!
Und wegen dem Vergleich mit der Geschwindigkeit: es gibt eine klare Straßenverkehrsordnung und eine klare Beschilderung. Und zum Glück keine Vorschriften über die Kleidung, die ich zu tragen habe. Soll heißen: wenn mir jemand rät, andere Schuhe zum Autofahren zu tragen, als mir persönlich liegt, kann ich das getrost ignorieren. Sollte mir jemals eine Versicherung oder jemand anders Streß wegen meinem Schuhwerk machen: das kann dann mein Anwalt für mich übernehmen (oder ich zahle einfach den Schaden, wenns nicht gleich Unsummen sind...).

Liebe Grüße ins LaLa-Land
Andrea

Der
unterschied ist, dass man mit dem Bike kaum eine allgemeine Betriebsgefahr hat. FlipFlops mögen gehen, HighHeels sind aber genauso schlimm wie beim Autofahren.

Zum Geschwindigkeitvergleich:
1. Du hast angefangen, dass man es gar nicht verbieten könnte, wegen deinem Persönlichkeitsrecht.
2. Auf Autobahnen gilt auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Dennoch bekommt man bei Geschwindigkeiten oberhalb der Richtgeschwindigkeit, immer eine Teilschuld, obwohl dies auch nicht in den Gesetzen geregelt ist. Gesetze sind im Grunde nur eine Empfehlung für die Judikative, da Gesetze nie alle Fälle abdecken können, sondern immer sehr allgemein gefasst sind.

Es gibt aber eine Vorschrift, dass du Kleidung tragen musst. Welche ist egal, aber du musst irgendetwas tragen.

Und wenn du meinst, dass das ruhig mal der Anwalt machen kannen, hast du entweder keine Ahnung wie viel ein Anwalt und Schadensersatz kostet oder nur sehr viel Geld.

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5. Juli 2012 um 23:51
In Antwort auf liisa_12939722

Jaja...
...genau wie Radfahrerschuhe. Kann man zwar mit Turnschuhen, Halbschuhen, HighHeels und FlipFlops, aber es gibt sie halt. Und es gibt auch Menschen, die sie kaufen! Bestimmt notwendig! Völlig klar!
Und wegen dem Vergleich mit der Geschwindigkeit: es gibt eine klare Straßenverkehrsordnung und eine klare Beschilderung. Und zum Glück keine Vorschriften über die Kleidung, die ich zu tragen habe. Soll heißen: wenn mir jemand rät, andere Schuhe zum Autofahren zu tragen, als mir persönlich liegt, kann ich das getrost ignorieren. Sollte mir jemals eine Versicherung oder jemand anders Streß wegen meinem Schuhwerk machen: das kann dann mein Anwalt für mich übernehmen (oder ich zahle einfach den Schaden, wenns nicht gleich Unsummen sind...).

Liebe Grüße ins LaLa-Land
Andrea

Schuhe beim autofahren
Hallo Andrea,

da irrst Du Dich gewaltig, dass es kein Gesetz über Schuhe und Autofahren gibt.
Berufskraftfahrer, also zB die Taxifahrerin muss geeignetes und Fersengebundenes Schuhwerk tragen. Ebenso bei Fahrzeugen über 3,50 to zzG.
Zu guter Letzt sei gesagt, dass Dein Persönlichkeitsrecht dort endet, wo Du andere beeinträchtigst.

Wo ist denn das Problem? Die geeigneten Latsch en sind und bleiben im Auto. Also mit den Heels zum Auto und dann in die passenden Latschen.

Grüße

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6. Juli 2012 um 15:24
In Antwort auf thordis_11906263

Schuhe beim autofahren
Hallo Andrea,

da irrst Du Dich gewaltig, dass es kein Gesetz über Schuhe und Autofahren gibt.
Berufskraftfahrer, also zB die Taxifahrerin muss geeignetes und Fersengebundenes Schuhwerk tragen. Ebenso bei Fahrzeugen über 3,50 to zzG.
Zu guter Letzt sei gesagt, dass Dein Persönlichkeitsrecht dort endet, wo Du andere beeinträchtigst.

Wo ist denn das Problem? Die geeigneten Latsch en sind und bleiben im Auto. Also mit den Heels zum Auto und dann in die passenden Latschen.

Grüße

Gesetze?
Hallo katze2966,
danke für den Hinweis. Werde zwar trotzdem weiterhin mit meinen Heels fahren (Flachlatschen und Öko-Treter werde ich nie an meine Füße lassen!).
Aber die von Dir aufgeführten Gesetze: wo genau finde ich denn diese? Falls ich mal Berufskraftfahrerin werden möchte
Anmerkung meinerseits: in der StVO gibt es weder etwas zum Thema Kleidung, noch zum Thema Schuhe.

Liebe Grüße
Andrea

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6. Juli 2012 um 18:37
In Antwort auf liisa_12939722

Gesetze?
Hallo katze2966,
danke für den Hinweis. Werde zwar trotzdem weiterhin mit meinen Heels fahren (Flachlatschen und Öko-Treter werde ich nie an meine Füße lassen!).
Aber die von Dir aufgeführten Gesetze: wo genau finde ich denn diese? Falls ich mal Berufskraftfahrerin werden möchte
Anmerkung meinerseits: in der StVO gibt es weder etwas zum Thema Kleidung, noch zum Thema Schuhe.

Liebe Grüße
Andrea

:P
BGV D29 44 Abs.2
"Der Fahrzeugführer muss zum sicheren Führen des Fahrzeuges den Fuß umschließendes Schuhwerk tragen."

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7. Juli 2012 um 12:37

Nun mal Fakten!
Hier wird doch sehr emotional rumgeeiert
Fakt ist, eindeutige Vorschriften zum Schuhwerk beim Autofahren gibt es nur für Berufskraftfahrer, meistens in den UVV der zuständigen BG geregelt.
Die allgemeine Straßenverkehrsordnung schreibt hier nichts explizit vor, allerdings darf der/die FahrzeugführerIN im sicheren Umgang mit dem Fahrzeug nicht beeinträchtigt sein. Hierauf berufen sich die Kfz-Versicherungen, wenn sie prüfen, ob ungeeignetes Schuhwerk zu einer verzögerten oder gar falschen Bedienung der Pedale und damit zum Unfall geführt hat
Es ist natürlich auch Gewohnheit, wie sicher man mit vermeintlich ungeeignetem Schuhwerk Autofahren kann. Schließlich läuft auch nicht jeder mit jedem Schuh gleich gut, manche können's, andere eher nicht.
Generell sollte man mit folgenden Schuhen nicht Autofahren:
1. Schuhe mit dene man selbst ein ungutes Gefühl hat.
2. Schuhe die so wenig Halt bieten, dass schon langes Laufen sehr anstrengend wird, weil man in ihnen extrem rumrutscht oder gar raus/runterrutscht.
Wer ganz genau wissen will, ob das Fahren mit Highheels, Flipflops, Clogs, barfuß etc. genauso sicher ist wie mit Sneakern, kann das ja mal beim Vollbremstraining auf einem Verkehrssicherheitstrainingspl atz testen (Wenn man das im öffentlichen Straßenraum macht, könnte es Ärger mit der Polizei geben, wenn man erwischt wird, nennt sich glaube ich unnötiges rumfahren oder so ähnlich )

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9. Juli 2012 um 17:44
In Antwort auf rajani_12939177

:P
BGV D29 44 Abs.2
"Der Fahrzeugführer muss zum sicheren Führen des Fahrzeuges den Fuß umschließendes Schuhwerk tragen."

Danke
Allerdings ist hier in 44 nur die Rede von "den Fuß umschließendes Schuhwerk" - von Absatzhöhe ist hier keine Rede
Außerdem ist das kein Gesetz, sondern von den Berufsgenossenschaften erlassenes Zeugs. Hängt somit also ab, ob mein Arbeitgeber Berufsgenossenschaftsmitglied ist.

Zur Klarstellung: jede Frau hat das Recht, zum Autofahren ihr Schuhwerk nach freiem Gusto auszuwählen

Liebe Grüße
Andrea

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9. Juli 2012 um 17:59
In Antwort auf liisa_12939722

Danke
Allerdings ist hier in 44 nur die Rede von "den Fuß umschließendes Schuhwerk" - von Absatzhöhe ist hier keine Rede
Außerdem ist das kein Gesetz, sondern von den Berufsgenossenschaften erlassenes Zeugs. Hängt somit also ab, ob mein Arbeitgeber Berufsgenossenschaftsmitglied ist.

Zur Klarstellung: jede Frau hat das Recht, zum Autofahren ihr Schuhwerk nach freiem Gusto auszuwählen

Liebe Grüße
Andrea

Doch
dies sind nämlich Verordnungen, sind also ähnlich normalen Gesetzen (Gesetzescharakter). Heißt im Grunde sind sie verpflichtend, außer das Unternehmen legt seinen Mitarbeitern, gleichwertige oder schärfere Vorschreibt vor.
Zudem gelten sie für alle Unternehmen und Versicherte bei der gesetzlichen Unfallversicherung. (steht in BGV A1 1).

Klar hast du das recht, solche Schuhe zu tragen. Aber dann musst eben auch damit rechnen, dass der Versicherer das Recht hat, die Versicherung zu kündigen.

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10. Juli 2012 um 12:13
In Antwort auf rajani_12939177

Doch
dies sind nämlich Verordnungen, sind also ähnlich normalen Gesetzen (Gesetzescharakter). Heißt im Grunde sind sie verpflichtend, außer das Unternehmen legt seinen Mitarbeitern, gleichwertige oder schärfere Vorschreibt vor.
Zudem gelten sie für alle Unternehmen und Versicherte bei der gesetzlichen Unfallversicherung. (steht in BGV A1 1).

Klar hast du das recht, solche Schuhe zu tragen. Aber dann musst eben auch damit rechnen, dass der Versicherer das Recht hat, die Versicherung zu kündigen.

BGV
Steht für Berufsgenossenschaftliche Vorschriften - sind also mitnichten Gesetze und haben auch keinen Gesetzescharakter. Im Gegensatz zu Verordnungen (Beispiel StVO), die tatsächlich rechtlich allgemein gelten.

Und daß mir meine Versicherung kündigt, weil ich hohe Absätze zum Autofahren trage - entschuldigung, jetzt verlässt Du die sachliche Ebene dieser Diskussion. So einen Schmarrn habe ich noch nie gehört.

Zurück zur BGV (auch wenns nichtmal Verordnungs-Charakter hat): über die Absatzhöhe gibt es dort auch keine Aussage - und spätestens bei Stiefeln ist die Bedingung erfüllt, daß sie den Fuß fest umschließen (unabhängig von der Absatzhöhe). In einigen Vorschriften ist von "geeignetem" Schuhwerk die Rede - aber was geeignet ist, lässt noch viel Spielraum zu. Beispiel: ich war mal in Südafrika auf Safari, da stand auch etwas von "geeignetem Schuhwerk" und ich hatte 8cm Absatz. Als ich darauf angesprochen wurde, habe ich gefragt, wo das Problem liegt. Dicke und stabile Sohle mit Profil, dickes Leder (welches den Fuß schützt) und ein breiter, stablier Absatz, mit dem ich weder leicht umknicke, noch fällt er bei der leichtesten Belastung vom Schuh ab. Ähnlich wie Cowboystiefel - die sind ja auch stabil und belastungstauglich, trotz der höheren Absätze.

Liebe Grüße
Andrea

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10. Juli 2012 um 23:56
In Antwort auf liisa_12939722

BGV
Steht für Berufsgenossenschaftliche Vorschriften - sind also mitnichten Gesetze und haben auch keinen Gesetzescharakter. Im Gegensatz zu Verordnungen (Beispiel StVO), die tatsächlich rechtlich allgemein gelten.

Und daß mir meine Versicherung kündigt, weil ich hohe Absätze zum Autofahren trage - entschuldigung, jetzt verlässt Du die sachliche Ebene dieser Diskussion. So einen Schmarrn habe ich noch nie gehört.

Zurück zur BGV (auch wenns nichtmal Verordnungs-Charakter hat): über die Absatzhöhe gibt es dort auch keine Aussage - und spätestens bei Stiefeln ist die Bedingung erfüllt, daß sie den Fuß fest umschließen (unabhängig von der Absatzhöhe). In einigen Vorschriften ist von "geeignetem" Schuhwerk die Rede - aber was geeignet ist, lässt noch viel Spielraum zu. Beispiel: ich war mal in Südafrika auf Safari, da stand auch etwas von "geeignetem Schuhwerk" und ich hatte 8cm Absatz. Als ich darauf angesprochen wurde, habe ich gefragt, wo das Problem liegt. Dicke und stabile Sohle mit Profil, dickes Leder (welches den Fuß schützt) und ein breiter, stablier Absatz, mit dem ich weder leicht umknicke, noch fällt er bei der leichtesten Belastung vom Schuh ab. Ähnlich wie Cowboystiefel - die sind ja auch stabil und belastungstauglich, trotz der höheren Absätze.

Liebe Grüße
Andrea

Ähmmmm
Und die BGV ist eine Verordnung, egal was der Name aussagt. Sieht man ja eben schon in A1 1, es gibt also für alle dort genannten.

Ich verlasse sicher nicht die sachliche Ebene. Nahezu jede Versicherung hat eine Klausel darin, dass bei Selbstverschulden, die Schadenssumme nicht ausgezahlt wird. Dies entspricht im Grunde einer Kündigung.

Dies hab ich bereits gesagt, dass dahingehen nichts im BGV steht. Außerdem gibt es immernoch einen Unterschied, ob man wie beim Autofahren selbst Pedal sensibel bedienen muss (was außerdem mit Highheels deutlich schwerer ist als mit Stiefeln wie du sie nennst geht; also dahingehend muss man auch noch unterscheiden) oder nur im Dreck rumrennst.

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15. Juli 2012 um 21:07

Nur eine Frage des Absatzes?
Bin keine Juristin und kann daher keine kompetente rechtliche Auskunft geben. Kann mir aber nicht vorstellen, dass irgendwo eine maximale Absatzhöhe vorgeschrieben steht.

Klar, die Schuhe müssen zweckmäßig sein und dürfen kein Sicherheitsrisiko darstellen. Ein Sicherheitsrisiko können aber auch flache Schuhe sein, wenn die Sohle nass ist und man von den Pedalen leicht abrutschen kann. Das wird, sollte es zu einem Unfall kommen, dann vermutlich im Einzelfall zu prüfen sein. Und sollte sich ein Versicherungsmax querlegen - was man nie ganz ausschließen kann - dann wird man eben den Sachverhalt klären und nachweisen, dass das Schuhwerk keinen negativen Einfluss auf den Unfallhergang gehabt hat.

Ich habe schon öfter mit höheren Absätzen ein Auto gelenkt und sehe eigentlich auch nicht ein, warum eine bestimmte Absatzhöhe ausschlaggebend sein soll. War nie ein Problem für mich. Ist meines Erachtens eine Frage der Übung und der Gelenkigkeit meiner Füße. Natürlich habe ich beim Lenken eines Autos nur Schuhe an, mit denen ich sicher und rasch die Pedale bedienen kann und mit denen ich mich wohl fühle. Das ist für mich aber in erster Linie keine Frage des Absatzes. Z.B. Plateauschuhe sehe ich da schon eher als Problem an, denn mit solchen fehlt mir das Gefühl für die Pedale.

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16. Juli 2012 um 9:29

..
Ich fahre meistens mit Turnschuhen.. Manchmal aber auch mit FlipFops oder Ballerinas..
Mit High Heels Auto fahren ist mir jedoch ein bisschen zu rsikant.. sbrutschgefahr etc.

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16. Juli 2012 um 13:01
In Antwort auf rajani_12939177

Ähmmmm
Und die BGV ist eine Verordnung, egal was der Name aussagt. Sieht man ja eben schon in A1 1, es gibt also für alle dort genannten.

Ich verlasse sicher nicht die sachliche Ebene. Nahezu jede Versicherung hat eine Klausel darin, dass bei Selbstverschulden, die Schadenssumme nicht ausgezahlt wird. Dies entspricht im Grunde einer Kündigung.

Dies hab ich bereits gesagt, dass dahingehen nichts im BGV steht. Außerdem gibt es immernoch einen Unterschied, ob man wie beim Autofahren selbst Pedal sensibel bedienen muss (was außerdem mit Highheels deutlich schwerer ist als mit Stiefeln wie du sie nennst geht; also dahingehend muss man auch noch unterscheiden) oder nur im Dreck rumrennst.

Selbstverschulden...
...soll ja bedeuten, daß mir selbst eine Schuld nachgewiesen werden kann. D.h. selbst, wenn ich in einen Unfall verwickelt bin und dabei Schuhe/Stiefel mit hohen Absätzen getragen habe, kann daraus noch nicht geschlossen werden, daß diese die Ursache für den Unfall waren.
Im Zweifelsfall hilft eine Rechtschutzversicherung, wenn die KfZ-Haftpflicht sich von ihren Versicherungspflichten nicht überzeugen lassen will. Im Übrigen gibt es zig Beispiele, in denen Vertragsklauseln (auch von großen Gesellschaften) für nichtgültig erklärt wurden.
Um es nochmal zu verdeutlichen: über die Höhe der Absätze gibt es nirgends explizite Vorschriften oder gar Verbote. Höchstens auf der Wunschliste von Orthopäden

Liebe Grüße
Andrea

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16. Juli 2012 um 19:35
In Antwort auf liisa_12939722

Selbstverschulden...
...soll ja bedeuten, daß mir selbst eine Schuld nachgewiesen werden kann. D.h. selbst, wenn ich in einen Unfall verwickelt bin und dabei Schuhe/Stiefel mit hohen Absätzen getragen habe, kann daraus noch nicht geschlossen werden, daß diese die Ursache für den Unfall waren.
Im Zweifelsfall hilft eine Rechtschutzversicherung, wenn die KfZ-Haftpflicht sich von ihren Versicherungspflichten nicht überzeugen lassen will. Im Übrigen gibt es zig Beispiele, in denen Vertragsklauseln (auch von großen Gesellschaften) für nichtgültig erklärt wurden.
Um es nochmal zu verdeutlichen: über die Höhe der Absätze gibt es nirgends explizite Vorschriften oder gar Verbote. Höchstens auf der Wunschliste von Orthopäden

Liebe Grüße
Andrea

Sehe ich ganz genau so
Solange ich ein Auto sicher und gut lenken kann und auch sonst den Vorschriften entspreche, weigere ich mich, mir von übereifrigen Beamten vorschreiben zu lassen, wie ich mich zu kleiden habe.

Heute ist es eine maximale Absatzhöhe meiner Schuhe, morgen eine maximale Haarlänge, und dann vielleicht noch eine maximale Länge meiner Fingernägel. Vielleicht kommt dann auch eine maximale Busengröße dazu, denn ein zu großer Busen schränkt ja auch die Bewegungsfreiheit beim Lenken eines Kraftfahrzeuges ein. Am Ende ergeht es uns dann wie den Frauen in Saudi Arabien, die gar kein Auto lenken dürfen.

Ich selbst weiß am besten, welche Kleidung und Schuhe mir Sicherheit und Kontrolle über mein Fahrzeug geben. Habe jedenfalls noch nie mit ungeeigneter oder die Sicherheit beeinträchtigender Kleidung ein Fahrzeug gelenkt. Mit höheren Absätzen habe ich jedenfalls noch nie Probleme gehabt.

Liebe Grüße,
Yvonne

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18. Juli 2012 um 10:14

.
Stoffschnürschuhe sind toll!! Bin letztens bei Regen zum pferd in viel zu großen Gummistiefeln gefahren. Da hätte ich doch glatt fast ein paar mal abgewürgt.

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20. Juli 2012 um 11:30

Hm
Stoffschnürschuhe finde ich bei längeren Fahrten am besten. Heels und gute Schuhe tausche ich mit meinen Autoschuhen - da das Pedaletreten Absätze und Versen an den Schuhen kaputt macht.

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20. Juli 2012 um 12:53

Ich
möchte hier mal auf was anderes aufmerksam machen: Bisher ging es mehrheitlich darum, was Frauen beim Autofahren an ihren Füssen haben.
Aber was ist mit den Männern? Sehen wir uns mal den typischen Herrenschuh an: Klobig, breit, starre Sohle - also wie aus Beton gegossen. Bei Sneakers ist es nicht veiel anders; Um die Sohle herum ist ein 1cm breiter überstehender Rand, welcher den Schuh insgesamt nochmal 2 cm breiter macht.
Aber die Pedale stehen eng beieinander - man läuft also Gefahr, mit einem Fuss gleich zwei Pedale zu erwischen. Oder man muss die Füsse schräg auf die Pedale aufsetzen, was nicht für ein entspanntes Fahren sorgt.
Was hat Mann also an Alternativen für sichere Schuhe im Strassenverkehr:
Als da wären z.B. Chucks - oder, wie ein Kumpel von mir es praktiziert, einfach Damenballerinas anziehen. Diese sind schmal, liegen gut am Fuss an, und mit der dünnen flexiblen Sohle hat man mehr Gefühl bei der Pedalbetätigung.

Also, auch wenn es sicher mancher Frau jetzt sauer aufstösst bzg. Vorstellung Mann in Ballerinas, es ist definitiv ein Beitrag zur Verkehrssicherheit. (wenn man mal von dem Umstand absieht, dass es im Gegensatz zu den langweiligen Herrentretern ein schicker Schuh ist. )

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20. Juli 2012 um 15:20
In Antwort auf teerpirat

Ich
möchte hier mal auf was anderes aufmerksam machen: Bisher ging es mehrheitlich darum, was Frauen beim Autofahren an ihren Füssen haben.
Aber was ist mit den Männern? Sehen wir uns mal den typischen Herrenschuh an: Klobig, breit, starre Sohle - also wie aus Beton gegossen. Bei Sneakers ist es nicht veiel anders; Um die Sohle herum ist ein 1cm breiter überstehender Rand, welcher den Schuh insgesamt nochmal 2 cm breiter macht.
Aber die Pedale stehen eng beieinander - man läuft also Gefahr, mit einem Fuss gleich zwei Pedale zu erwischen. Oder man muss die Füsse schräg auf die Pedale aufsetzen, was nicht für ein entspanntes Fahren sorgt.
Was hat Mann also an Alternativen für sichere Schuhe im Strassenverkehr:
Als da wären z.B. Chucks - oder, wie ein Kumpel von mir es praktiziert, einfach Damenballerinas anziehen. Diese sind schmal, liegen gut am Fuss an, und mit der dünnen flexiblen Sohle hat man mehr Gefühl bei der Pedalbetätigung.

Also, auch wenn es sicher mancher Frau jetzt sauer aufstösst bzg. Vorstellung Mann in Ballerinas, es ist definitiv ein Beitrag zur Verkehrssicherheit. (wenn man mal von dem Umstand absieht, dass es im Gegensatz zu den langweiligen Herrentretern ein schicker Schuh ist. )

Also
Carshoes oder Kartschuhe hab ich ein paar Posts weiter unten ja schon empfohlen (mit Link). Die Kartschuhe schauen ja auch nicht so schlecht aus. Die anderen haben eben eine super griffige Sohle und gleichen somit auch aus dass sie oben etwas offener sind.
Ballerinas seh ich mit gemischten gefühlen. Zwar dünne Sohle, aber 1. oben offen (man kann leicht rausschlüffen, also nicht so guter Halt) und 2. Sohle ist meistens nicht aus weichem Gummi und somit recht rutschig.
Also auch nicht das wahre.

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23. Juli 2012 um 8:22
In Antwort auf rajani_12939177

Also
Carshoes oder Kartschuhe hab ich ein paar Posts weiter unten ja schon empfohlen (mit Link). Die Kartschuhe schauen ja auch nicht so schlecht aus. Die anderen haben eben eine super griffige Sohle und gleichen somit auch aus dass sie oben etwas offener sind.
Ballerinas seh ich mit gemischten gefühlen. Zwar dünne Sohle, aber 1. oben offen (man kann leicht rausschlüffen, also nicht so guter Halt) und 2. Sohle ist meistens nicht aus weichem Gummi und somit recht rutschig.
Also auch nicht das wahre.

Berechtigter Einwand
da schlüssig erklärt, was Ballerinas angeht. Ich denke, dass Stoffturnschuhe wohl die beste Wahl seien. Müssen ja nicht die teuren Chucks sein, solche Stoffdinger bekommt man ja, wie ich erst kürzlich gesehen hatte, bereits ab 10. Die Investition allemal wert.

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25. Juli 2012 um 17:46

Ausführlich aus dem letzten DOERSAM-Brief
Flip-Flops am Steuer: Wird der Unfall teuer?

(von Andreas Kunze )

KOELN. Im Sommer geht alles ein wenig lockerer zu, auch im
Strassenverkehr. Manche steigen mit Sandalen oder Flip-Flops
hinters Steuer, andere tragen nur Socken oder fahren gar bar-
fuss. Aber ist das ueberhaupt erlaubt? Mit dem Versicherer
kann es unter Umstaenden Aerger geben - mit der Polizei auch.

In diesem Sommer waren bislang eher Regenstiefel gefragt,
aber sollte es doch noch irgendwann warm und sonnig werden,
kehren die Flip-Flops wieder auf die Strassen zurueck. Ebenso
verlaesslich taucht an heissen Tagen die hitzige Diskussion
auf, ob man sich denn mit bunten Badelatschen oder gar bar-
fuss ans Steuer setzen darf. Ein typischer Irrtum besteht
dann darin, die Autoversicherer wuerden nicht zahlen, wenn
ein Unfall von einem Leichtfuss-Fahrer verursacht wurde.
Passieren kann das tatsaechlich - es kommt aber darauf an, ob
es um den Schaden eines anderen geht oder um den eigenen.

Die Kfz-Haftpflichtversicherung: Den Schaden eines Unfall-
opfers muss der Kfz-Haftpflichtversicherer in jedem Fall
begleichen, auch wenn Flip-Flops mit zu einem Unfall beige-
tragen haben sollten, etwa weil der Autofahrer deswegen von
der Bremse rutschte. Die Situation ist dann aehnlich wie bei
einem Unfall wegen zu hoher Geschwindigkeit: Das Unfallopfer
wird entschaedigt, auch wenn sich der Unfallverursacher
absolut falsch verhalten haben sollte.

Die Kfz-Kaskoversicherung: Kritischer sieht es moeglicher-
weise mit dem Schaden am eigenen Wagen aus. Eine Vollkasko-
Versicherung deckt zwar selbst verschuldete Schaeden ab, bei
"grober Fahrlaessigkeit" kann die Regulierung jedoch ganz
oder teilweise verweigert werden - abhaengig vom Verschulden
des Kunden.

Aber ist es grob fahrlaessig, mit Flip-Flops oder gar barfuss
zu fahren? "Als grob fahrlaessig gilt, wenn ganz nahe liegen-
de Ueberlegungen nicht angestellt werden und selbst das nicht
beachtet wird, was jedem mit gesundem Menschenverstand klar
sein muesste", sagt Armin Eckert von der Gothaer Versiche-
rung. "Allein das Tragen bestimmter Schuhe beim Autofahren
wird aber kaum als ein so schwerwiegendes ausser Acht lassen
der ueblichen Sorgfalt gewertet", so Eckert weiter. Wenn die
Flip-Flops sich zum Beispiel zwischen den Pedalen verklemmt
haben sollten, koennte es indes heikel werden. Auf der siche-
ren Seite ist der Autofahrer im Fall des Falles, wenn der
Kaskoversicherer generell auf den Einwand der groben Fahr-
laessigkeit verzichtet. Im Schadenfall kann so viel Aerger
vermieden werden.

Bleibt noch die Frage, ob Flip-Flops am Steuer zu Knoellchen
fuehren koennen. Zwei Oberlandesgerichte haben dazu, soweit
bekannt, dazu entschieden. Es kommt ein Verstoss gegen die
Pflichten eines sorgfaeltigen Kraftfahrzeugfuehrers (Paragraf
1 Abs. 2 StVO) in Betracht, meinte das Oberlandesgericht Bam-
berg. Allerdings koenne das nur bestraft werden, wenn daraus
ein Unfall resultiere (Az: 2 Ss OWi 577 /06).

Etwas anderes waere es, wenn ein Fahrer nachweislich beruf-
lich unterwegs war. Dann koennte er auch ohne Unfall wegen
eines Verstosses gegen die Unfallverhuetungsvorschriften
"Fahrzeuge" (BGV D29) zur Rechenschaft gezogen werden, ent-
schied das Oberlandesgericht Celle (Az: 322 Ss 46/07). Denn
in Paragraf 44 Abs. 2 BGV D29 heisst es: "Der Fahrzeugfuehrer
muss zum sicheren Fuehren des Fahrzeugs den Fuss umschlies-
sendes Schuhwerk tragen." Ein Verstoss dagegen waere eine
Ordnungswidrigkeit. Fuer Privatleute gelten diese Unfall-
verhuetungsvorschriften aber nicht.

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