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Schiefe Absätze jetzt der neue Modetrend?

20. März 2008 um 15:34

Mir ist gerade in der letzten Zeit aufgefallen, dass ich immer häufiger auf der Strasse Mädchen und Frauen (fast aller Altersgruppen vom Teenie bis na sagen wir mal so etwa Mittvierziger) sehe, die Schuhe oder Stiefel tragen, bei denen die Absätze (vor allem bei Stilettos) schon so abgelaufen sind, dass sie beim Auftreten deutlich sichtbar schief nach innen stehen und der Fuß seitlich wegkippt. Abgesehen davon, dass das beim Laufen ziemlich wackelig aussieht und dadurch optisch auch sehr auffällt, muß das doch für die Füße eine Qual sein und bestimmt alles Andere als gesund, denn oft fehlt schon nicht mehr viel bis zum richtigen Umknicken des Fußknöchels, und das tut ja ganz schön weh. Außerdem sieht es irgendwie ungepflegt aus, mit so runtergelaufenen Absätzen rumzustöckeln. Was meint Ihr dazu? Ist das jetzt ein neuer Modetrend oder warum lassen sich offenbar so viele ihre Absätze nicht mehr reparieren? Oder ist es nur Gleichgültigkeit?

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20. März 2008 um 18:18

Es
liegt denke ich an der miesen wirtschaftlichen lage in deutschland. wenig geld zur verfügung und sparen sparen sparen.
lach....

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20. März 2008 um 18:42

Hey!
ja ich geb dir recht!
ist mir auch schon aufgefallen!
ich selber achte darauf dass ich immer ordentlich absätze habe, aber schiefe absätze machne das laufen in heels ja noch schwieriger!
ich glaube nicht dass das ein modetrend its eher ein zeichen von ?
ich bin erst einmal auf schiefen absätzen gelaufen , es ist wikrlich nicht gerade angenehm

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26. März 2008 um 23:11

Mit Sicherheit kein Modetrend, sondern Konsequenz der Ingnoranz unserer Fußbedürfnisse:
Es ist allgemein bekannt, dass Fußschäden zunehmen. Gerade bei jungen Leuten Knick-Senkfüße! Mit solchen Füßen tritt man zwangsläufig fast jeden Schuh und erst recht schmale Absätze schief! Wenn das, aus obigen Gründen, fast jeder gleichaltrige tut, fällt es natürlich nicht als anormal auf! Und wenn Kinder das Schieflatschen jahrelang "trainiert" haben, weil sich die Eltern um die Füße ihrer Kinder einen Sch... gekümmert haben, oder noch schlimmer: ihre eigenen, ähnlichen Fißschäden noch nicht als solche erkannt haben und deshalb bei den Kindern keine Notwendigkeit für ein Eingreifen sahen, macht es dem von Haus aus schief laufenden Fuß lange Zeit fast nichts aus umzuknicken.
Hier tuen dann Aussenstehenden die Füße vom zugucken oft mehr weh, als der betroffenen subjektiv empfindet.
Das dicke Ende kommt dann oft erst viel zu spät!
Gruß Schuhtist

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28. März 2008 um 22:28

Leider sehen wir uns nicht selber, wie wir laufen!
Wenn wir das könnten, würden wir wohl unsere Schuhe vernünftiger bzgl. Passform, Laufverhalten und Qualität auswählen oder zumindestens rechtzeitig zum Schuster bringen, um schlimmers zu verhindern.
Extrem schiefgelatschte Absätze treten v.a. bis zu einer Höhe von ca 7cm besonders stark auf. Die Ursache ist wohl meist eine Kombination aus Knickfüßen (man läuft zwangsläufig mehr neben dem Schuh als im Schuh, im Extremfall sogar barfuß neben dem Fuß!), zu weichem Material im Fersenbereich, das keinen Halt/Seitenführung gibt und Absätzen mit schmaler Auftrittsfläche und vielleicht zu allem Überfluss auch noch Absatzmaterial, das sich sofort abläuft.
Wer dann noch von kleinauf gewohnt ist, dass man "normalerweise" nach innen knickt, bemerkt dies erst dann als Problem, wenn die Schuhe so hinüber sind, dass eine Reparatur unrentabel ist. Mit jedem weiteren Schritt in solchen Schuhen wird das Problem aber schlimmer!
Wenn dann kein Geld für vernünftige Schuhe (gute Qulität) da ist - Gute Nacht!!!
Wenn zwangsläufig, aus diesen Gründen, immer mehr Menschen so rumlaufen/hatschen, könnte es leider tatsächlich passieren, dass die betroffenen diesen Gang als in empfinden.
Gruß frosch

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16. Februar 2009 um 13:19
In Antwort auf alexej_12765900

Es
liegt denke ich an der miesen wirtschaftlichen lage in deutschland. wenig geld zur verfügung und sparen sparen sparen.
lach....

Jep...
kann das nur von mir sagen,
aber ich finde das sehr unangenehm wenn die absätze schief sind- trotzdem passiert es mir oft, dass sie schief werden. hab dann kein geld für reparatur, so dass es so schlimm wird, dass es sich nich mehr lohnt und ich mir gleich wieder billige neue schuhe kaufe - die dann nach zwei monaten genauso schlimm aussehen...aber man kann doch auch nich alle 2 monate neue schuhe kaufen/bzw.die alten zum schuster bringen
hab grade mal rumgesucht...werd glaub ich jetzt mal versuchen die selber zu reparieren, hab gesehen dass man sich neue absätze oder klebematerial bestellen kann...

meine these ist eine kombination aus schlechter wirtschaftslage und schlechterer qualität bei (selbst teureren) schuhen. habe noch stiefel von meiner oma, die hat sie vor 30 jahren gekauft und auch selbst oft getragen, da sind immer noch die original absätze dran....

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9. März 2009 um 21:43

Nur schiefe Absätze?
Man könnte fast sagen, krumme Füße sind der Modetrend. Denn das, was ich z.Z. an x-beinig nach innen knickenden Füßen, von jung bis alt, sehe in fast allen Schuhtypen, habe ich vor gut 25 Jahren in meiner Jugend nicht in diesem Ausmaß gesehen.
Ursache dafür dürfte eine Zunahme an Fußschäden, die ein Laie nicht mehr als solche erkennt, sein, doch welche Ursache hat das? Laufen wir tatsächlich zu wenig barfuß und haben daher zu labile Füße? Achten wir tatsächlich zu wenig auf richtige Passform und vernünftige Absätze beim Schuhkauf? Oder hat die Verarbeitungsqualität der Schuhe so stark nachgelassen, dass sogar vermeintliche Gesundheitsschuhe eher das Gegenteil bewirken?
Wahrscheinlich trägt alles davon irgendwie dazu bei.
Tatsache ist, dass man sich an fast alles gewöhnen kann. Aber was, wenn die Mode von einem ins andere Extrem wechselt? Die Turn- und Flachschuh Generation hatte ihre Probleme beim Wechsel auf Absätze, weil hier das Umknicken plötzlich ein wirkliches Problem war. Wer es gewöhnt war auf hohen Hacken zu laufen, bekam in den Nullabsatzschuhen plötzlich Wadenkrämpfe. Und als die Flipflopwelle über uns schwappte haben wohl nicht wenige die Erfahrung gemacht, dass die spitzen Stiefel, die vor dem Sommer relativ bequem eingelaufen waren, nach einem Sommer in Flipflops plötzlich wieder ziemlich eng waren. Und wer seine Zehen jahrenlang in viel zu spitze Schuhe gefaltet hatte, wollte seine verbogenen "Krallen" nicht unbedingt offen in modischen Flipflops zur Schau stellen.
Tatsache ist aber auch, dass die Beinbekleidung der Mode unterworfen ist und Gehfehler vertuschen oder auch betonen kann. Was man an X-Beinen noch vor einigen Jahren unter weiten Schlaghosen verstecken konnte, wird bei im Stiefelschaft getragenen Hosen schon auf hunderte Meter deutlich sichtbar.
Tatsache ist aber auch, dass schicke Schuhe nur dann schick bleiben, wenn damit gelaufen werden kann. Ein schicker Schuh kann fast nie einen krummen Fuß, der in dem Schuh nicht laufen kann, kaschieren.
Also achtet beim Schuhkauf verstärkt darauf, wie Ihr mit den Schuhen lauft und was Ihr Euren Füßen zumutet. Um immer eine gute Figur mit der Mode zu machen, sollte folgendes beachtet werden:
1.Der Schuh darf nicht nur im Regal gut aussehen, sondern muss es vor allem am Fuß getragen sein.
2.An Extreme kann man sich zwar gewöhnen, aber nicht selten führt dies zu Fußschäden, die spätestens beim Wechsel ins andere Extrem zum Problem werden.
3.Natürlich führt nicht jedes Modeextrem zwangsläufig zu gravierenden Fußschäden und man muss auch nicht unbedingt jeden kleinsten Fußschaden gleich orthopädisch behandeln lassen. Aber nur ein einigermaßen gesunder Fuß kann sich relativ schadlos an wechselnde Modeerscheinungen anpassen.
Also achtet auf einen ausgewogenen Schuhschrank und gleichmäßige Verteilung bei der Trageintensität von allen Schuhtypen, damit Ihr auch extreme Modewechsel - zwischen 0cm und 15cm Absatz, von anatomischer Form bis extrem spitz und erst recht die ganzen Zwischenkombinationen im wahrsten Sinne des Wortes mitgehen könnt. Einlagen und andere Hilfsmittel können zwar Symptome lindern, aber nicht die Fußmuskulatur stärken. Dies geschieht aber relativ einfach, wenn man nicht nur einen Schuhtyp trägt, sondern auch das Gegenteil davon und natürlich immer dann, wenn man wo immer möglich ohne Schuhe läuft. Dann kann man sogar auf Birkis & Co verzichten.
Gruß Schuhtist

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9. März 2009 um 21:48
In Antwort auf schuhtist

Nur schiefe Absätze?
Man könnte fast sagen, krumme Füße sind der Modetrend. Denn das, was ich z.Z. an x-beinig nach innen knickenden Füßen, von jung bis alt, sehe in fast allen Schuhtypen, habe ich vor gut 25 Jahren in meiner Jugend nicht in diesem Ausmaß gesehen.
Ursache dafür dürfte eine Zunahme an Fußschäden, die ein Laie nicht mehr als solche erkennt, sein, doch welche Ursache hat das? Laufen wir tatsächlich zu wenig barfuß und haben daher zu labile Füße? Achten wir tatsächlich zu wenig auf richtige Passform und vernünftige Absätze beim Schuhkauf? Oder hat die Verarbeitungsqualität der Schuhe so stark nachgelassen, dass sogar vermeintliche Gesundheitsschuhe eher das Gegenteil bewirken?
Wahrscheinlich trägt alles davon irgendwie dazu bei.
Tatsache ist, dass man sich an fast alles gewöhnen kann. Aber was, wenn die Mode von einem ins andere Extrem wechselt? Die Turn- und Flachschuh Generation hatte ihre Probleme beim Wechsel auf Absätze, weil hier das Umknicken plötzlich ein wirkliches Problem war. Wer es gewöhnt war auf hohen Hacken zu laufen, bekam in den Nullabsatzschuhen plötzlich Wadenkrämpfe. Und als die Flipflopwelle über uns schwappte haben wohl nicht wenige die Erfahrung gemacht, dass die spitzen Stiefel, die vor dem Sommer relativ bequem eingelaufen waren, nach einem Sommer in Flipflops plötzlich wieder ziemlich eng waren. Und wer seine Zehen jahrenlang in viel zu spitze Schuhe gefaltet hatte, wollte seine verbogenen "Krallen" nicht unbedingt offen in modischen Flipflops zur Schau stellen.
Tatsache ist aber auch, dass die Beinbekleidung der Mode unterworfen ist und Gehfehler vertuschen oder auch betonen kann. Was man an X-Beinen noch vor einigen Jahren unter weiten Schlaghosen verstecken konnte, wird bei im Stiefelschaft getragenen Hosen schon auf hunderte Meter deutlich sichtbar.
Tatsache ist aber auch, dass schicke Schuhe nur dann schick bleiben, wenn damit gelaufen werden kann. Ein schicker Schuh kann fast nie einen krummen Fuß, der in dem Schuh nicht laufen kann, kaschieren.
Also achtet beim Schuhkauf verstärkt darauf, wie Ihr mit den Schuhen lauft und was Ihr Euren Füßen zumutet. Um immer eine gute Figur mit der Mode zu machen, sollte folgendes beachtet werden:
1.Der Schuh darf nicht nur im Regal gut aussehen, sondern muss es vor allem am Fuß getragen sein.
2.An Extreme kann man sich zwar gewöhnen, aber nicht selten führt dies zu Fußschäden, die spätestens beim Wechsel ins andere Extrem zum Problem werden.
3.Natürlich führt nicht jedes Modeextrem zwangsläufig zu gravierenden Fußschäden und man muss auch nicht unbedingt jeden kleinsten Fußschaden gleich orthopädisch behandeln lassen. Aber nur ein einigermaßen gesunder Fuß kann sich relativ schadlos an wechselnde Modeerscheinungen anpassen.
Also achtet auf einen ausgewogenen Schuhschrank und gleichmäßige Verteilung bei der Trageintensität von allen Schuhtypen, damit Ihr auch extreme Modewechsel - zwischen 0cm und 15cm Absatz, von anatomischer Form bis extrem spitz und erst recht die ganzen Zwischenkombinationen im wahrsten Sinne des Wortes mitgehen könnt. Einlagen und andere Hilfsmittel können zwar Symptome lindern, aber nicht die Fußmuskulatur stärken. Dies geschieht aber relativ einfach, wenn man nicht nur einen Schuhtyp trägt, sondern auch das Gegenteil davon und natürlich immer dann, wenn man wo immer möglich ohne Schuhe läuft. Dann kann man sogar auf Birkis & Co verzichten.
Gruß Schuhtist

Unser Hobby-Orthopäde
Schöner Beitrag - Respekt!

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9. März 2009 um 22:02

Und im Sommer ...
... verzaubern wir wieder alle mit unseren wohlgeformten Füßen in Flip-Flops.

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10. März 2009 um 22:08
In Antwort auf linos_12244806

Unser Hobby-Orthopäde
Schöner Beitrag - Respekt!

Würden die TV-Gesundheitsmagazine pragmatischer berichten...
bräuchte es den "Hobbyorthopäden" vielleicht nicht
Statt dort vernünftige Kompromisse zum Umgang mit modischen Schuhen, auch Extremen, zu geben, werden dort nur die extremsten Fußschäden im Endstadium zur Abschreckung gezeigt und mehr oder weniger Verbote für das Tragen extrem modischer Schuhe (v.a. bei spitz und hoch) ausgesprochen. Das geht leider am Thema vorbei und bringt bei jungen Leuten nichts. Fußschäden entwickeln sich nun mal langsam und treten nicht sofort auf, wenn man mal seine Füße zu stark maltretiert. Auch bei Kettenrauchern oder starken Trinkern wird oft erst nach Jahren ein schwerer Lungen- bzw. Leberschaden diagnostiziert und akkut. Und hier haben Fuß-, Leber- und Lungenschäden eins gemeinsam, wenn sie erst im Fast-Endstadium erkannt werden, helfen, wenn überhaupt, nur drastische Maßnahmen (Operation und 180 Wende im Lebenswandel).
Tatsache ist, dass hier im Forum ziemlich viele Leute über Probleme mit Schuhen klagen, die Fußprobleme bis -schäden vermuten lassen. Die beste konventionelle Methode dem entgegen zu wirken ist nun mal leider, erst mal auf die richtige Schuhlänge und -weite zu achten. Die zweitbeste Lösung ist darauf zu achten, in jeder Art von Schuh möglichst gut laufen zu können und sich nicht nur an ein Extrem (egal ob Gesundsheitslatsche oder extrem spitze Stillettos) zu gewöhnen. Körperschmerzen, egal ob an der kleinen Zehe oder im Kopf, sind immer ein Warnsignal, dass irgendwas nicht stimmt. Dann ist vernünftige Ursachenforschung gefragt:
Gruß Schuhtist

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7. Dezember 2012 um 10:38

Eher nein
schlampigkeit, ein trend wird das kaum sein.....

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7. Dezember 2012 um 17:47

Grund: Miese Reparaturen in Deutschland
Kann ich mir schon gut vorstellen, warum viele Leute die Absätze zu selten reparieren lassen.
Beinahe überall sind die Reparaturen eine Katastrophe. Die hiesigen "Flicker" nehmen nur billigstes Messing und verlangen dafür ein Schweinegeld. In der Ukraine bekommt man z. B. Absätze in reinem Eisen. Die halten oft länger, als die Schuhe.
Aber hier kriegen ja selbst Männer nur Gummischrott unter die Schuhe geklemmt. Bei mir in der Gegend können die nicht einmal Ledersohlen bestellen.
Kapitalismus = Wegwerfgesellschaft

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14. Dezember 2012 um 7:40

Trend vielleicht, Mode nein
Sicher bestätigt das den Trend, dass vielen Menschen ihre Füße wurscht sind
Bei Uggs und Sommerflachlatschen noch schlimmer
Allees andere ist schon gesfat

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26. Mai 2017 um 14:01

Zum Glück hat sich das nicht als Modetrend durchgesetzt
Obwohl in den letzten 10 Jahren, so alt ist die Diskussion ja fast, einiges Richtung schieflaufen zugenommen hat und genug Frauen auf Hghheels mehr schlecht als recht laufen. Nach innenknickende Highheels habe ich äußerts selten gesehen, jedoch scheinen bei Mädchen und jungen Frauen mittlere Absatzhöhen komplett verschwunden zu sein und in flachen Schuhen, nicht nur bei den dafür berühmt berüchtigten Fuggs, scheint sich regelrecht ein "Watschelgang" auszubreiten.
Zum Teil aus eigener ERfahrung, als Mann nur bis ca. 5 cm Absatz (Cowboyboots u.ä.), vermute ich dafür folgende Gründe:
1. Highheels: Je höher der Absatz umso stärker verlagert sich das Gewicht auf den Vorderfuß und stärker wird das Fußgelenk gestreckt. Beides wirkt einer möglicherweise vorhandenen Veranlagung nach innen zu knicken entgegen. Auch dürfte man auf hohen Hacken shr schnell mitbekommen, wenn man umknickt. Da dies auch schmerzhaft sein dürfte, wird man versuchen das abzustellen. Wenn das nicht wirklich gelingt, knickt man vielleicht absichtlich nach außen, weil diese Fußstellung leichter auszubalancieren und weniger schmerzhaft als das nach innen Knicken ist. Optisch trotzdem kein Hit! Somit wird dann vielleicht doch auf solche Hacken verzichtet.
2. Mittlere Absätze: Für Füße die zum nach innen Knicken neigen wohl das ungünstigste was es gibt. Es lastet noch genug Gewicht auf der Ferse um umzuknicken und der Absatz wirkt als Hebel und verstärkt diese Bewegung. Um eine gewollte Gegenbewegung einzuleiten ist die Auftrittsfläche des Absatzes häufig zu breit. Wie schnell und stark die Absätze abgelaufen werden hängt natürlich von der Qualität ab. Sehr stabile Fersenschalen und harte Absätze halten auch ausgeprägten Knickfüßen lange stand, labrige Schuhe sind dagegen schon nach ein paar mal tragen so hinüber, dass der Fuß schmerzhaft vom Absatz rutscht. Von der Optik ganz zu schweigen. Haben die Absätze eine gewisse Schiefe erreicht, wird es sozusagen mit jedem SChritt schlimmer. Whl ein Grund weshalb Leute mit Schiefgang diese Absätze auslassen.
3. Flache Schuhe: Hier gibt es subjektiv wohl die wenigsten Probleme beim Schieflaufen. Oft läuft sich hier die Sohle auch nicht im klassischen Sinn schief ab. Häufig steht die Ferse einfach nur näher an ein Sohlenkante (meist die Innenkante) und drückt die Sohle von oben zusammen bzw. arbeitet sich immer weiter über die Kante hinaus bis sie quasi neben dem Schuh steht. Auf der anderen Seite wölbt sich die Sohle nach oben oder in extremen Fällen wickelt sich irgendwie die komplette Sohle um den Fuß, was dann nach extremem Schiefgang aussieht. Je flacher und dünner die Sohle ist, umso seltener nimmt man s3lbe3r beim Laufen diese optische Katastrophe wahr, weil der Fuß selber noch ziemlich gerade steht, allerdings mehr neben als im Schuh.
Schade eigentlich dass Holzclogs nicht mehr up to date sind. Diese Sohlen lassen sich nämlich weder zusammendrücken noch schief ablaufen, egal wie schräg der Fuß drin steht. Diese Sohlen kann man nur schief abschlurfen.

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26. Mai 2017 um 16:04
In Antwort auf london_11918256

Mir ist gerade in der letzten Zeit aufgefallen, dass ich immer häufiger auf der Strasse Mädchen und Frauen (fast aller Altersgruppen vom Teenie bis na sagen wir mal so etwa Mittvierziger) sehe, die Schuhe oder Stiefel tragen, bei denen die Absätze (vor allem bei Stilettos) schon so abgelaufen sind, dass sie beim Auftreten deutlich sichtbar schief nach innen stehen und der Fuß seitlich wegkippt. Abgesehen davon, dass das beim Laufen ziemlich wackelig aussieht und dadurch optisch auch sehr auffällt, muß das doch für die Füße eine Qual sein und bestimmt alles Andere als gesund, denn oft fehlt schon nicht mehr viel bis zum richtigen Umknicken des Fußknöchels, und das tut ja ganz schön weh. Außerdem sieht es irgendwie ungepflegt aus, mit so runtergelaufenen Absätzen rumzustöckeln. Was meint Ihr dazu? Ist das jetzt ein neuer Modetrend oder warum lassen sich offenbar so viele ihre Absätze nicht mehr reparieren? Oder ist es nur Gleichgültigkeit?

also als trend würde ich sowas überhaup nicht bezeichnen. ich denke, zum einen ist es wirtschaftlich bedingt, daß man sich ne reparatur nicht leisten kann oder es ist einfach ehder trend, die teile bis zum geht nicht mehr runterzuwirtschaften und dann gleich wegzuwerfen, was eher mehr der ausgeprägten wegwerfideologie unserer in vielen teilen sehr seltsam gewordenen gesellschaft entspricht. gesund kann das verhalten mit sicherheit nicht sein, da es sicherlich zu hüftfehlstellungen führen kann. daher, wer was auf sich hält, auf zum schuhmacher...

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