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Queere Mode und Zivilcourage

21. Mai 2010 um 8:52

Hallo,

hier ist mal ein Link zu einem Beitrag, wo u. a. über das öffentliche Tragen queerer Mode, dessen Zweck und den damit verbundenen Vorurteilen in der Bevölkerung berichtet wird.

Gut siehts meiner Meinung nach auch noch aus. Und offenbar ist die Veruneindeutigung von Geschlechterrollen durch Bilder der Jury des Preises für Zivilcourage viel wert!

Hier der Link:
http://www.youtube.com/watch?v=K54hhlxzwmA

Unicat79

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21. Mai 2010 um 13:53

Eigentlich
haben Schwule doch einen guten Modegeschmack... hier ist das offensichtlich nicht so. Ich als Frau würde noch nicht mal solche billigen Hexenschuhe tragen. Natürlich ist es auch in einer weise provokant als Mann hohe Schuhe zu tragen, aber dann doch bitte schöne!

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21. Mai 2010 um 14:37


Der kann hohe Schuhe tragen soviel wie er will, aber dann bitte schöne Exemplare. Spitze Schuhe bei denen die Spitze nach oben schaut, sind nicht schön und nunmal zu 90 % billig. Teure Schuhe haben normalerweise keine Hexenspitze.

PS: Ich versteh auch nicht so ganz was das mit Zivilcourage zu tun hat.

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21. Mai 2010 um 14:43

Aha
kommst wohl immer mit Neid, wenn dir nichts besseres einfällt. Ich weiß auch nicht was das "nur" dort zu suchen hat, denn das hast du dir selbst eingefügt, also unterstell mir nichts! Klischee ist wohl eher bei dir im Kopf vorhanden.

Als Hexenmode habe ich es auch nicht bezeichnet, da ich noch nicht mal das ganze Outfit beurteilt hab - ja schon wieder unterstellst du mir was.... worum es mir explizit ging siehst du in der Antwort über mir und über dir.

So ich bitte um weitere Unterstellungen!

Achja dann ist er eben nicht schwul - auch egal - er interessiert sich aber für Mode... und wenn er das tut, dann trägt er keine Schuhe mit Hexenspitze.... deshalb kann ich ihm das nicht so ganz abnehmen.

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21. Mai 2010 um 14:50

Aaaahhh
gut das du zugehört hast Danke, jetzt leuchtet es mir auch ein ja ist schon ne gute Sache.

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21. Mai 2010 um 15:10


PEACE my lovely friend

PS: Den Rest des Outfits find ich auch sehr geschmackvoll

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21. Mai 2010 um 16:34


schön sieht es trotzdem nicht aus... sowas kommt mir nicht an die Füße

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22. Mai 2010 um 9:21

Super beitrag
schaue öfters mal auf die Seite Men-in Heels Blogspot., und gestern habe ich das von dir vorgestellte Video gefunden, ich muss sagen ein megasuper beitrag, besonders die stelle wo der Herr Ludwig? sich zu seinen tragen von Heels geäussert hat, solche Events sollte es öfters geben.

lg damenschuhträger

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25. Mai 2010 um 7:57
In Antwort auf pininfarina1616

Aha
kommst wohl immer mit Neid, wenn dir nichts besseres einfällt. Ich weiß auch nicht was das "nur" dort zu suchen hat, denn das hast du dir selbst eingefügt, also unterstell mir nichts! Klischee ist wohl eher bei dir im Kopf vorhanden.

Als Hexenmode habe ich es auch nicht bezeichnet, da ich noch nicht mal das ganze Outfit beurteilt hab - ja schon wieder unterstellst du mir was.... worum es mir explizit ging siehst du in der Antwort über mir und über dir.

So ich bitte um weitere Unterstellungen!

Achja dann ist er eben nicht schwul - auch egal - er interessiert sich aber für Mode... und wenn er das tut, dann trägt er keine Schuhe mit Hexenspitze.... deshalb kann ich ihm das nicht so ganz abnehmen.

Schwul - nicht schwul - ist doch eigentlich egal, oder?
Hallo,

für alle, die es nochmal genau wissen wollen: hetero!

Aber eigentlich doch egal. Aber spitze Schuhe sind viel schöner - meiner Meinung nach. Wir sollten Meinungen doch als etwas Subjektives begreifen.

Ganz billig waren die Schuhe auch nicht. Guckt mal bei der Firma 1969 nach, da kosten die Dinger so um die 1000 Euro. Wer das als billig im Sinne von günstig oder leicht zu haben beurteilt, der war schon lange nicht mehr in größeren Modemetropolen wie Paris oder Mailand, sondern zur Meinungsbildung ausschließlich auf gofeminin

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25. Mai 2010 um 8:08

Richtig!
Bei dem Verein geht es in erster Linie um Individualitäten. Da geht man an Schulen und klärt Schüler über Homosexualität, Inter~ und Trans~ usw. und auf und eben auch darüber, dass Männer sich bei weitem ebenso wenig konform zu einer Gesellschaftsnorm verhalten müssen, wie Frauen. Die meisten Schüler machen dann erst mal lange Gesichter. Doch das Interesse ist sehr rege. Oft leben die tatsächlich - wie mutmaßlich so mancher Schreiber hier auf dieser Seite- dermaßen in ihrer Klischeewelt, dass ich mich nur noch wundern kann. Doch nach 2 Stunden "Intensivtherapie" begreifen die SchülerInnen dann, dass Individualität was Schönes ist und die Konformen eigentlich die, die viel Schönes im Leben verpassen.
Tja, meine Erfahrung: die die zuerst am lautesten Schwuchtel schreien, haben am wenigsten Ahnung davon. Aber nach zwei Stunden sind die dann eher beschämt für ihr Unwissen und finden was "Anderes" gar nicht mehr so schlecht und zeigen Toleranz!

Und für sowas gibts dann einen Preis!

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25. Mai 2010 um 8:49

Wieso weggucken?
Ich kann glaube ich ganz gut damit laufen und einen schönen Popser macht der Gang auch noch

Den Preis gibts in meinem Fall dafür, dass meine Mode als Bild für etwas steht, nämlich dafür, dass ich erstens jungen Männern helfe, aus ihrem oft tradierten Rollenverständnis herauszukommen (besonders im Umgang mit Frauen und in der Gruppe). Zweitens dafür, dass ich, wie der Oberbürgermeister sagte, den Mut dazu habe, Männern zu zeigen, dass gelebte Individualität eher positiv denn negativ ist und drittens dafür, dass ich persönlich mit meinem Outfit zeige, dass ich auch Eigenschaften besitze, die die Gesellschaft oft nur Frauen zuschreibt (Empathie, etc.). Ich zeige mit Stolz meine "weibliche" Seite und damit auch, dass es noch etwas anderes gibt, als den typischen Kerl, der eigentlich so vielen Frauen stinkt. Jedenfalls hat mir meine beste Freundin (und auch gute Freundin meiner Partneri) gesagt, dass alle ihre Freundinnen sich über ihre Typen bei ihr ausheulen, was es doch für Egoisten und Selbstdarsteller sind. Nur meine täte das nicht. Scheint wohl an meiner Einstellung zur "Weiblichkeit" zu liegen.

Deswegen haben wir wohl den Preis bekommen. Besonders amüsant ist dabei, dass gerade die größten Chauvis und härtesten Kerle in der Stadt das heftig kritisiert haben.

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25. Mai 2010 um 8:55

Etwas bieder war das auch.
Hi,

es war der Veranstaltung entsprechend. Viele Würdenträger mit Anzug und Krawatte. Da habe ich mir mein Outfit auch etwas bieder zugeschnitten.

Ansonsten finde ich dazu etwas engere Jans bzw. kurzen Rock sehr schön. Oben rum ein schönes T-Shirt oder anliegendes Hemd und drüber eine knappe Lederjacke. Das sieht richtig gut aus - finde ich zumindest.

Wenn ich alleine oder in der Gruppe weggehe bestätigen mir gerade viele fremde Frauen einen sehr guten - wenn auch ungewöhnlichen - Geschmack. Das hat bei den Partnern dieser Frauen manchmal schon Spuren hinterlassen. Bin in der Stadt nicht mehr der Einzige auf hohen Hacken

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25. Mai 2010 um 10:50

Glückwunsch!
Und schön zu sehen, dass es Dich noch gibt.

LG
Madinside

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25. Mai 2010 um 15:45
In Antwort auf unicat79

Schwul - nicht schwul - ist doch eigentlich egal, oder?
Hallo,

für alle, die es nochmal genau wissen wollen: hetero!

Aber eigentlich doch egal. Aber spitze Schuhe sind viel schöner - meiner Meinung nach. Wir sollten Meinungen doch als etwas Subjektives begreifen.

Ganz billig waren die Schuhe auch nicht. Guckt mal bei der Firma 1969 nach, da kosten die Dinger so um die 1000 Euro. Wer das als billig im Sinne von günstig oder leicht zu haben beurteilt, der war schon lange nicht mehr in größeren Modemetropolen wie Paris oder Mailand, sondern zur Meinungsbildung ausschließlich auf gofeminin

Wie ging nochmal der Spruch?
Wer lesen kann ist im Vorteil!

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26. Mai 2010 um 7:58

.
Ich muss dir ein Kompliment machen, ich finde sowohl dein profilbild, als auch dein Auftreten im Fernsehen sehr gut gelungen. Wirkt nicht billig oder sobnst was, sondern echt stimmig.

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26. Mai 2010 um 9:12
In Antwort auf eva1981f

.
Ich muss dir ein Kompliment machen, ich finde sowohl dein profilbild, als auch dein Auftreten im Fernsehen sehr gut gelungen. Wirkt nicht billig oder sobnst was, sondern echt stimmig.

Freue mich, dass es Dir gefällt
Hi,

Freut mich echt sehr, dass Dir das Outfit gut gefällt, gerade da manche Leute das aus Prinzip nicht gut finden können.

Aber im Endeffekt wichtig ist die Message, die sich dahinter verbirgt und die mehr und mehr Leute kapieren. Das ist ein Gegenentwurf zum Macho und zum Chauvi. Das ist eine Einstellung, die SchwuLesBisch als gleichberechtigt ansieht und Menschen einfach als Menschen. Eben eine queere Einstellung. Und das ist vor allem in meiner Partnerschaft die schöne Gewissheit, dass Geschlechterrollen bei uns endgültig der Vergangenheit angehören. Durch die Kombination aus femininen und maskulinen Kleidungsstücken lässt sich das sehr gut versinnbildlichen. Im Gegensatz zu 90% der Männer bin ich sehr stolz auf meine "weibliche" Seite (eigentlich eher meine Eigenschaften die dem Klischee nach eher Frauen zugeschrieben werden) und zeige sie. Für mich ist etwas "Weibliches" genauso viel Wert, wie etwas "Männliches". Deswegen kann ich solche Klamotten auch tragen.

Und genau diese Botschaft möchte ich durch mein Outfit gerade an andere Männer, aber auch an Frauen weitergeben. Das Leben ist so viel schöner, wenn man Klischees einfach Klischees sein lässt. Wenn diese Message irgendwann nochmal bei den Leuten ankommt, dann bin ich zufrieden.

LG Unicat

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31. Mai 2010 um 9:05

Da muss ich etwas widersprechen
Ich bin dem Schulalter auch schon längst entwachsen. Auf meiner Seite hier müsstest Du sehen, dass ich sonst oft sitzengeblieben wäre. Aber das ist nicht der Punkt.
Wieso sollen denn Stöckelschuhe am Mann etwas mit Intimität oder Sexualität zu tun haben? Doch eigentlich nur, wenn einem beim Tragen zu Hause einer dabei abgeht, oder?
Das trifft bei mir nicht zu. Ich sags zum gefühlten tausendsten Mal, ich trage solche Schuhe einfach zu dem Zweck, weil ich von massenkompatiblen Turnschuhen und Kindersärgen einfach die Schnauze voll habe und mein Ding mache. Und das mit Erfolg!
Unser OB scheint da in seinem Denken weiter zu sein, als Du, denn er hat erkannt, dass es in Sachen Geschlechterrollen, Homophobie und Toleranz ein großes Aufklärungsbedürfnis der Bevölkerung gibt. Und die Schüler in dem Projekt werden nicht zwangsbeglückt. Die kommen alle von selbst und aus Interesse zu uns. So what!?

Im Übrigen, gestern fand in Jena der 1. Queer-Walk statt. Wir sind ganz bunt über den Frühlingsmarkt der Stadt gezogen und haben Aufklärung betrieben. Das Feedback der Besucher war sehr positiv und die Presse war auch dabei. Insgesamt toller Erfolg und sehr positive Meinungen von den Leuten. Das zeigt Aufklärungsbedarf aber nicht in Richtung Crossdressing, sondern in Richtung freie Gesellschaft, wo z.B. Stöckelschuhe ihren Status als rein feminines Kleidungsstück verlieren und jeder der sie tragen will auch ohne blöde Kommentare und mit Freude tragen kann. Da gibts nämlich viele...

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