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Postgender look

3. Januar 2012 um 11:48

Was haltet Ihr eigentlich vom postgender look (bzw. postgender fashion) ?

Also wenn sich Frauen und Männer nicht mehr an die hergebrachten Bekleidungszuordnungen halten, sondern einfach anziehen, was ihnen gerade so gefällt ?

Hier wird z.B. darüber (u.a.) geschrieben:

http://hyperallergic.com/38413/andrej-pejic-modeling-the-post-gender-body/

http://fashion.teenvogue.com/post/outfit-post-gender-confused-country-man

(bzw. ein eigener thread zu diesem Thema:
http://fashion-freestyle.forumieren.de/t653-postgender-look).

Mehr lesen

7. Januar 2012 um 10:00

Durchbrechen der Gender-Barrieren
... gerade vorhin habe ich dazu auch diesen Beitrag gefunden:

http://ecosalon.com/josefin-strid-141/


Diese Kleider sind doch eigentlich auch für Männer gut tragbar, oder ... ?

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9. Januar 2012 um 7:28

Männer natürlich weiterhin ihrer welt, die immer kleiner wird
Ich glaube nicht, dass es sich dabei um Esoterik oder um eine gehirnlose Diskussion handelt.

Die Männermode hat sich seit ungefähr genau der gleichen Zeit nicht mehr nennenswert weiterentwickelt, seit auch die Entwicklung des männlichen Rollenmodells zum Stillstand gekommen ist, nämlich seit etwa Anfang/Mitte des 19. Jahrhunderts.

Seither werden Männer von Kindesbeinen an darauf gedrillt, später einmal den braven Familienvater und -ernährer zu geben, der keinerlei sonstigen Interessen haben darf, als nützliche Dinge zur Maximierung des Broterwerbs zu tun.
Außer noch vielleicht ein bißchen Sport treiben; aber das dient ja im Ergebnis auch nur der Ertüchtigung zur Erlangung einer bestmöglichen Leistungsbereitschaft (jedenfalls auch) beim Broterwerb.

Frauen hingegen wurden seit dieser Zeit nach und nach immer mehr Freiheiten eingeräumt bis zur völligen Gleichstellung, ohne dass sie die ursprüngliche Freiheit, sich den "schönen Dingen des Lebens" widmen zu dürfen, hätten aufgeben müssen.

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9. Januar 2012 um 14:03

Verfolgungswahn?
Lieber blauberg,

bitte einfach mal den Ball flachhalten und auch ein paar Fakten akzeptieren lernen. Ansonsten setzt Du dich dem Verdacht der Paranoia und des Verschwörungstheoretikers aus.
Fakt 1: Der Begriff "Gender" beschreibt das soziale Geschlecht eines Menschen. Wäre das wirklich eine Ideologie und keine Realität, müssten alle Frauen gleich "ticken" und alle Männer ebenso. Die Realität sieht anders aus, wie wohl zugeben musst. Es gibt verschiedene Typen von Menschen, so auch von Männern und Frauen. Und das wohl weniger was mit dem Phänotyp zu tun.

Fakt 2: Dass Frauen ihre Handlungsfelder in Männerdomänen ausweiten konnten und Männer dies umgekehrt nicht konnten ist nicht die Folge des Genderings, sondern die Folge der einer Sichtweise, die die Kategorien "maskulin" und "feminin" ungleich bewertet (s. Heteronormativität). Insofern haben sich da Männer selbst ihr "Ei" gelegt.

Fakt 3: Gerade die Sensibilisierung der Menschen zum Begriff Gender hat das Potenzial, diese Strukturen aufzubrechen, weil Mann und Frau nicht mehr als Gegensätze gesehen werden (können).

Somit würde ich an Deiner Stelle die Schuld am modischen Einheitsgrau immer den Anderen (in diesem Falle den "arglistigen" Weibern) zuschieben, sondern erst einmal vor der eigenen Haustüre nach Fehlern suchen und nicht mit Geschlechterklischees im Sinne von böswilligen Amazonen, die ein Matriarchat aufbauen möchten und Männer "berauben", um mich werfen. Das ist, gelinde gesagt, etwas verbohrt.
Und ich würde mich an Deiner Stelle hüten, solche Aussagen zu treffen, wie im letzten Satz. Wir haben hier schließlich keinen Heiligen Krieg der Männer, oder?

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9. Januar 2012 um 19:31

Einheitsgeschlecht?
Zunächst mal, lieber blauberg, ich fordere kein Einheitsgeschlecht. Das wäre auch etwas vermessen. Die äußere Natur zweifelt niemand an. Aber schon bei der inneren Natur wirds so individuell, dass die Kategorien Mann und Frau allein da zu stark vereinfachen und deren Dogmatisierung alles ausgrenzt, was nicht die beiden Schubladen passt. Bei der Psyche und (Betonung) individuellen Eigenschaften lassen sich kaum mehr haltbare Zuordnungen zur Kategorie Mann oder Frau machen.

Dass Mensch auf Dichotomie getrimmt ist, wage ich zu bezweifeln, auch wenn Du das nicht wahrhaben willst. Bestes Beispiel so manche Völker, wie die Indianer oder Südostasiaten. In deren Gesellschaften gibt es seit Jahrtausenden drei bis fünf Geschlechter, die sich ergo logischerweise auch nicht polar gegenüber stehen können. Und ich würde diese Leute sehrwohl zum Menschengeschlecht rechnen. Es am Phänotyp festzumachen, fällt ja wohl spätestens bei mehr als drei recht schwer. Und an der Psyche auch nicht und auch nicht an der Biologie. Also erzähl keine Märchen von + und -! Übrigens leben diese Menschen dort ohne gegenseitige Diskriminierung und erst recht ohne Faschismus und ich bin mir ziemlich sicher, dass denen auch der Begriff Gender wenig sagt. Offensichtlich liegt es an der Kultur und die ist - wie Du sehr gut weißt - veränderbar, auch in Europa! Da sitzen nämlich die Polarier.

Ich bin mit Dir überein, dass es für viele Dinge und Eigenschaften Extreme gibt (nass - trocken, schwarz - weiß, usw.). Aber das heißt noch lange nicht, dass wir Menschen zu einem Pol zuordnen können. Ein Mensch kann gleichzeitig kräftig, empathisch, emotional, redegewand und etwa stur sein. Rein nach unseren Zuschreibungen würde dieser Mensch nicht in die Schublade Mann oder Frau passen, weil sehrwohl wir!!! uns anmaßen, diese Eigenschaften Frauen oder Männern zuzuordnen. Eben das berühmte Klischeedenken.
Folgerichtiger ist es doch zu sagen, jede einzelne Eigenschaft hat zwei Extrema und eine Spannbreite dazwischen. Da findet sich dann wirklich jeder Mensch darin (dennoch würde ich es mir verbitten, einen Schwarzafrikaner als Gegenpol zu einem Europäer wegen der Hautfarbe zu sehen wegen Rassismus, usw.; soviel zu Poldogmen...). So, also jeder Mensch liegt also mit seiner Eigenschaft xy irgendwo zwischen den beiden Extrema, die sich völlig unabhängig in einem n-dimensionalen Raum befinden (n=Anzahl der Merkmale). Die Eigenschaft yz auch. Der Phänotyp vy auch, die Biologie xyz auch, usw. Dabei dürfte die Extrema von etwa emotional und empathisch nicht auf einer Ebene liegen und nicht in die gleiche Richtung im Raum zeigen, da sie unabhängig voneinander sind.
Mathematisch ausgedrückt erhalten wir eine Funktion n-ten Grades, die also den Menschen beschreibt und die auf eben so vielen n Ebenen liegt und in n Richtungen zeigt. Würde Deine Theorie von nur zwei Polen richtig sein, dürfte sie nur jeweils zwei Grade haben, die auf einer Ebene in zwei gegensätzliche Richtungen zeigen, nicht?

So, und somit ist die schöne Mär von zwei ultimativen Polen männlich und weiblich ins Reich der Sagen verwiesen. Nicht mal bei beim Phänotyp haut sie hin, denn es gibt zwischen Puller und Mumu ja unbestritten Zwischenformen, nicht wahr? Bei der Biologie funktionierts auch nicht. Ich sage nur Homonkonzentrationen und Keimdrüsen sowie Chromosomen. Und in der Psyche lässt sich schon gar nicht mehr die Kategorie männlich oder weiblich anwenden. Es gibt allenfalls Tendenzen, die aber keinen bis dato nennbaren Regeln folgen. Und nichts anderes sagt der Begriff "Gender". Ins Deutsche übertragen heißt das nichts anderes als: Jeder Mensch ist individuell und unvergleichbar, Stereotype sind dagegen eindimensional.
Also, lieber blauberg, die Sache mit den Geschlechtern ist leider etwas difiziler, als Du es gerne hättest.

Für die Zukunft würde ich mir außerdem wünschen, dass Du deine Aussagen mit Begründungen und Beispielen belegst, so wie sich das gehört und nicht irgendwelche Ergüsse ins Blaue schreibst. Das riecht nämlich nach Dampfplauderei!

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10. Januar 2012 um 8:26

War ja klar
dass Du hier wieder auftauchst.

Und mal wieder völlig am Thema vorbei.

Statt konstruktive Kritik zu äussern, fällt Dir nichts anderes ein, als diese Diskussion kaputt zu machen.

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10. Januar 2012 um 15:36

Veto
Mal mein persönliches Gegenbeispiel: Meine Identität ist sehrwohl auch körper- aber nicht polbezogen. Ich sehe mich selbst als Unicat (is ja auch mein Nick ) in einer Vielzahl von Individuen, die irgendwelche Eigenschaften neben einem Körper besitzen. Dazu zählen Phänotyp, Biologie, Einstellungen, Stärken, Schwächen, usf. Das gilt auch für mich, denn neben meinem maskulinen Phänotyp besitze ich zig weitere Eigenschaften, die für meine Identitätsbildung wesentlich wichtiger sind als mein Körper. Mal ganz platt gesprochen bin ich lieber ich, als nur Mann. Und ich denke, dass das vielen Menschen genauso geht. Folglich denke ich vieldimensional. Und da (wiederhole mich zum gefühlten 1.000sten Mal) ich als Phänotyp Mann eine Vielzahl von Eigenschaften besitze, die auch der Phänotyp Frau besitzen kann, sehe ich mich dazu nicht polar, sondern in einigen Bereichen verschieden und in anderen Bereichen wiederum nicht. Welche Bereiche das jeweils sind, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, wichtig jedoch eines: es nicht allein am Phänotyp, sprich Geschlecht festzumachen! Das tust Du und greifst für die Beschreibung eines Menschen damit für meinen Geschmack wesentlich zu kurz.
Somit ordne ich mich keiner fremdbestimmten Körperidee für den Herdentrieb zu, sondern fühle mich durch Geistesstärke sehrwohl in der Lage, mir meine selbstbestimmten Gedanken über mich selbst und Andere zu machen. Das scheinen auch andere im Kopf hinzubekommen, ansonsten gäbe es auch keine Forschung in dem Bereich.
Jetzt mussst Du mir nur noch erklären, wo die Polarität zwischen Familie Müller und Schuster sein soll. Mit allen anderen Familien zusammen sind das doch schon wieder n Punkte in einem n-dimensionalen Raum, wobei manche in irgendweiner Weise miteinander interagieren und andere wieder nicht. Der Gegenpol von Familie Müller, wäre genau die Anti-Familie Anti-Müller und nichts sonst.
Zum Thema, "das Kind weiß...": Das Kind hat auch noch nichts von Intersexuellen gehört und der Deutsche kann auch die doppelte Staatsbürgerschaft haben, nehme ich an, oder?

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10. Januar 2012 um 15:39


Und welche Version Mensch bist Du?
Ohne Worte!

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10. Januar 2012 um 16:06

Danke für die netten Zeilen
Meine "Lebensart" ist eigentlich ganz einfach. Ich erlaube mir nicht, andere Menschen in Schubladen zu packen. Glaube, damit wurde schon genug Unheil angerichtet. Ich selbst packe mich auch nichht in Schubladen, oder anders ausgedrückt, ich lasse keine Schubladen auf mich wirken. Bestes Beispiel, in meinem Perso steht unter Geschlecht Mann drin. Mag phänotypisch stimmen. Ob das jetzt biologisch zu 100% mit dem überein stimmt, was gemeinhin als männlich angenommen wird, weiß ich nicht. Ist mir eigentlich auch egal. Bei einigen Eigenschaften von mir bin ich mir ziemlich sicher, dass viele nicht mit dem überein stimmen, was stereotyp als männlich gilt.
Trotzdem steht in meinem Perso "M"...
Eine Vielzahl der Menschen geht jetzt diesem Dogma "M" auf den Leim. Statt sich selbst eine Identität im Laufe des Lebens selbst zu konstruieren mit allen im Rahmen der Gesetze möglichen Freiheiten, haben sie offenbar immer das Dogma "M" im Kopf. Die Erziehung tut da ihr Übriges, wenn die Eltern genauso denken. Gesellschaft und Medien pushen das ebenso. Die Vielzahl schafft es aber ab der Pubertät nicht sich von dieser zugewiesenen und reduzierten Rolle zu lösen und sich stattdessen mal eigene Gedanken zu machen. So laufen viele dem Dogma ein Leben lang hinterher. Gesellschaftlich existieren da Klischees und so wird versucht, bis zu einem gewissen Grad den Klischees zu entsprechen. Bspw. gilt rational als männlich. Von daher scheuen die meisten Männer weniger zweckmäßige und verspielte Klamotten wie der Teufel das Weihwasser. Die haben schlicht und einfach das Dogma "M" im Kopf und verbieten sich somit Experimente selbst. Drastisch ausgedrückt, sie machen sich zu Untertanen einer fremdbestimmten Rolle. Je schwächer ihr eigenes Ich ist, desto mehr partizipieren sie daran.
Ich habe mir die Freiheit genommen, nicht an diesem Dogma teilzunehmen, sondern mir aus allen Möglichkeiten die zu nehmen, die mir am besten gefallen, ohne dass es mich interessieren würde, ob die als maskulin oder feminin angesehen werden. Wichtig ist doch eigentlich nur, dass ich mich wohlfühle und dass keinem Anderen Schaden entsteht. Und so habe ich es mit Klamotten gemacht, mit Fähigkeiten, mit Interessen, usw. Meine Identität kommt somit zum Großteil ohne die Begriffe männlich und weiblich aus, weil es für mich schlicht keine Rolle spielt. Ich bin ich und meine Partnerin ist meine Partnerin mit ihren Eigenschaften und nicht nur Frau.
Tja, ich glaube, ich lebe mit der Einstellung wesentlich freier als die Mehrheit der Menschen, die sich Geschlechterrollenzwängen aussetzen. Kann es Dir nur empfehlen!

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10. Januar 2012 um 16:55

Sehe ich genauso!
Wir scheinen recht ähnliche Ansichten zu haben. Nur mich bitte nicht falsch verstehen. Ich möchte nur sagen, dass man sich über sich selbst Gedanken machen soll und daraus Identitäten ableiten soll. Deswegen kannst Du dich an feminin bezeichnetes rantasten, musst es aber nicht. Ist Deine autonome Entscheidung. Meine Empfehlung: Probiere verschiedene Klamotten aus, überlege ob das was für Dich sein kann oder nicht und ziehe es an oder auch nicht. Wenn es Dir nicht gefällt, dann hast Du vielen Menschen immer noch eine Erfahrung voraus, die Dir keiner mehr nimmt. Und das ist doch auch schon was. Lebe Deinen Stil, mach Dein Ding! In meine theoretischen Ergüsse passt das alles rein, im Gegensatz zu so manchen Polmetatheorien.
Finde Dich gut! Mach auch so weiter!

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10. Januar 2012 um 17:36

Nicht von sich auf andere schließen
lieber blauberg,
ich möchte erstmal klarstellen, dass nicht ich es bin, der hier die ultimative "Wahrheit" der Pole verkündet, jeden Beweis dazu schuldig bleibt und sich dann auf Metaphysik zurückzieht, wenn ihm die Argumente ausgehen. Ich würde nur mal die Frage so in den Raum stellen, warum diese "Disziplin" heute etwas belächelt wird.
Es ist die Krux dieser "Disziplin", dass die Metaphysik uns bis heute den Beweis schuldig ist, welche Strukturen denn tatsächlich universell so gegeben und welche konstruiert sind und von den ältlichen Vertretern der Metaphysik nur als universell gegeben angenommen wurden, obwohl sie es vielleicht gar nicht sind. So etwas ist die Kategorie Geschlecht, die heute wissenschaftlich betrachtet so gar nicht mehr universell erscheint.
Deswegen spiele ich nicht Gott, sondern übe lediglich die Gewalt über meinen Körper und und meinen Verstand - übrigens ganz im Sinne metaphysischen Erkenntnisgewinns - aus.
Den Ingenieur, den Du beschreibst, der konstruiert erstmal Dinge und keine Wesen. Ihn selbst haben wohl seine Eltern "konstruiert" . Er hat offensichtlich den Gegenpolzwang, den er sich mal bei Gelegenheit dekonstruieren lassen sollte und mal ganz soziologisch drüber nachdenken sollte.

In diesem Sinne: nur Mut beim Forschen!

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10. Januar 2012 um 18:15

Frei nach Bibi Blocksberg
Hex! Hex! (bing) (bong)

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10. Januar 2012 um 18:21

Version 2.0 des Menschen die Frau.... Version 1.0 des Menschen der Mann....
@barbara6843
Sie ist wieder da, meine "Lieblings"-Chauvinistin,
hallo auch, Babs, lange nichts mehr von Dir gehört ...

Und hin und wieder, wenn ich Zeilen wie diese lese:
"Männer können genau so Geburtshelfer werden, jetzt. Altenpfleger, Kindergärtner. Wo steht das ihr das nicht dürft? Ihr könnt euch genau so in Frauendomänen eindringen wie Frau in Eure."
könnte ich glatt denken, Du wirst langsam nachsichtig gegenüber Männern, die nicht Deinem - sagen wir: sehr konservativen - Geschmack entsprechen.

Allerdings können Männer auch noch mehr, als Euch nur solche Jobs wie Geburtshelfer etc. abzunehmen, z.B. als Model arbeiten, so wie der hier:

http://607.imageshack.us/607/8826/andrepejic1.jpg

http://josiesjuice.blogspot.com/2012/01/andrej-pejic-fashion-magazine-february.html

So leid es mir tut, das sagen zu müssen: aber ich habe noch keine Frau gesehen, die in Männerklamotten vergleichbar gut als Mann gewirkt hätte ...

Vielleicht sind Jungs am Ende sogar die besseren Mädchen, nur so rein optisch betrachtet ... ?

O.k., o.k., das war jetzt ein bißchen gemein ... erst mit "Euren Sachen" spielen und dann auch noch beanspruchen, das besser zu können ...

Andrej Pejic ist da auch schon eine ziemliche Ausnahme, zugegeben. Es sollte wirklich nicht jeder Mann versuchen, sich komplett wie eine Frau zu stylen ...

Aber den Seitenhieb konnte ich mir jetzt halt einfach nicht verkneifen .. Ihr treibt Euch mittlerweile ja auch liebend gerne auf dem Fußballplatz herum ... also in UNSEREM Sandkasten ...
Das müsste auch nicht unbedingt sein, ist aber o.k., wenn Ihr meint, das müsste so sein ...

Denn WIR sind ja tolerant ...

Übrigens: ich gebe Dir gerne noch ein bißchen Nachhilfe, wie das geht, mit der Toleranz, auch wenn es um Euren Sandkasten (Mode) geht ...

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10. Januar 2012 um 18:48

aber unsere Identität ist IMMER GRUNDLEGEND körper- und damit pol- bezogen
@blauberg
" aber unsere Identität ist IMMER GRUNDLEGEND körper- und damit pol- bezogen, ob wir wollen oder nicht."

Du verwechselst offensichtlich ein soziales Konstrukt, nämlich die hergebrachte Rollenzuweisung an die beiden Geschlechter (die im abendländischen Kulturkreis fast nur noch in der Rollenzuweisung für Männer überlebt hat) mit dem biologischen Geschlecht.

Das biologische Geschlecht ist genetisch bedingt vorgegeben (von den unklaren Fälle, z.B. Intersexualität, einmal abgesehen). Das mag in Ansätzen auch Auswirkungen auf das Verhalten von Menschen haben.

In wesentlichen Teilen wird die Rollenzuweisung aber vom gesellschaftlichen Umfeld bestimmt.

In der heutigen Zeit ist dieser Umstand eigentlich auch augenfällig, wo wir doch tagtäglich über die Flimmerkiste die sozialen Konstruktionen in Ländern, die in archaischen Strukturen verhaftet geblieben sind (da fallen mir etwa gerade Länder ein wie: Afghanistan, Saudi-Arabien ...), zu sehen bekommen.
Der Unterschied der jeweiligen Geschlechtsrollen dort und hier ist doch unübersehbar, oder ... ?

Und siehst Du dort z.B. irgendwelche Aufstände oder Bürgerkriege, die von Frauen gegen Männer zwecks Abschütteln der Unterdrückung geführt werden ?
Warum machen die dortigen Frauen das nicht ... ?

Etwa weil sie genetisch anders als die hiesigen Frauen ausgestattet wären ? Und deswegen auf Unterwürfigkeit gegenüber ihren Männern "gepolt" ? Unabänderlich etwa ?

Nein, natürlich nicht. Dort werden Frauen von Kindesbeinen an einer Gehirnwäsche unterzogen, was sie am Ende die dortigen Zustände - also das permanente Zurückstehen gegenüber den Männern - (zumindest zähneknirschend) akzeptieren lässt ...


So ähnlich war das auch in Europa bis vor etwa 100 bis 200 Jahren, hat sich seither aber dramatisch verändert.


Die Schlussfolgerung daraus kann eigentlich nur sein: das einem bestimmten Geschlecht in einer bestimmten Gesellschaft als typisierend zugeschriebene Verhalten hat weitestgehend nichts mit Biologie / Genetik / "geschlechtlichen Polen" etc. zu tun, sondern:

mit Tradition, Erziehung und dem Festlegen gesellschaftlicher Tabus, deren Verletzung (zumindest) soziale Strafen nach sich ziehen ...

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11. Januar 2012 um 7:58

Aber
scheinbar hast Du immer noch nicht kapiert, dass es hier rein um MODISCHE Gründe geht. Aber das will ja nicht in den Schädel reingehen, weil es nicht Deiner Welt entspricht.
Da ist es doch viel einfacher, die Klischeekeule zu schwingen, statt erst mal das Hirn einzuschalten, und mal nachzudenken, um was es hier geht.

Der Interpretation Deinen Ausführungen kommt dabei folgendes raus

Frau: Version 0.1
Mann: Version 2.0

Alles klar jetzt?

Und nun lebe weiter in Deiner schnöden Welt und verschone uns mit Deinen Beiträgen, wenn Du nichts Sinnvolles zum Thema beizutragen hast.

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11. Januar 2012 um 8:54

Als möchtegern Mädchen hübsch aber nur für die Mode
@barbara
... ja, viel hübscher als die unzähligen möchtegern Jungs unter den Frauen auf unseren Straßen.

O.k., ich weiß, das war jetzt ganz gemein.

Aber zu mir sind auch nicht alle Menschen nett, warum soll ich also immer nett sein.



Und zu Deinem Einwand:
"und nicht aus sexuellen oder fetish Gründen macht."

Wirkt denn nicht ein Mann in Anzug & Krawatte auf die meisten Frauen viel erotischer als einer z.B. im Rock ... ?
Und kannst Du Dir überhaupt nicht vorstellen, dass auch Männer zuweilen einfach keinen Bock darauf haben, für Frauen das billige Sexobjekt (in Anzug & Krawatte) abzugeben und immer nur deren erotische Phantasien damit zu befriedigen (zumal das einfach unbequeme Klamotten sind) ... ?
Ja klar, der Mann denkt NATÜRLICH - ganz, ganz anders als die Frau - immer nur an das Eine ... ja, ja, so einfach ist Welt zusammengebaut ... jedenfalls in manchen Köpfen ...

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11. Januar 2012 um 8:59

kein Fan von transgenderen Geschlechten
@barbara
" Ich bin eben kein Fan von transgenderen Geschlechten. Tut mir leid. "

... darum geht es auch gar nicht, sondern um den "postgender look".

postgender heißt dabei, dass es eben nicht mehr darauf ankommt, welches biologische Geschlecht jemand hat.
Sondern sie/er zieht an, was ihr/ihm gefällt, guckt in den Spiegel, und wenn es in etwa passt, dann ist gut ...

So einfach kann die Welt nämlich (auch) sein ...

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11. Januar 2012 um 18:37

Typen wie andrej pejic warn schon lang überfällig in der mode!
@misterbutterfly
"sch* auf tradition! meine meinung, so. und dafür kann mich jetzt ausbouhen wer will. von manchen sachen bin ich einfach überzeugt und es is mir kein bisschen peinlich! "

... warum sollte einem das auch peinlich sein ?

Und mit den Traditionen ist das eh so ein Sache: es kommt immer drauf an, was man daraus macht ...

So z.B. kann man auch damit umgehen:

http://styleticker.blogspot.com/2012/01/erster-postgender-mann-zur-audienz-bei.html


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12. Januar 2012 um 15:59

Klasse
Endlich mal wieder jemand, der vernünftige und sachliche Beiträge zum Thema beitragen kann.
Weiter so

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12. Januar 2012 um 20:10

Schließe mich an...
Hallo zusammen. Sehe ich genauso wie joky12 und viele andere modebewußte Männer hier in diesem Forum.
Warum soll ich auf manche Bekleidung verzichten, nur weil sie in der "falschen Abteilung" im Kaufhaus steht.

Ich habe, zugegeben auch lange gebraucht, um gewisse Blockaden im Kopf abzubauen.
Eine Aussage war mir seit Kindertagen noch in Erinnerung: "Was sagen denn die Leut(e)" wie wir hier in Unterfranken sagen.
Aber ich habe diesen Ballast über Bord geworfen und fühle mich nur freier, daß anzuziehen was mir gefällt.

Wie hieß doch mal der Reklamespruch in der Kinderschokoladenwerbung:

"Was für Kinder gut ist, kann für Erwachsene doch nicht schlecht sein oder"

Auf die aktuelle Diskussion bezogen:

"Was für Frauen in der Mode gut ist, kann für Männer doch nicht schlecht sein, oder!"

Gruß aus Franken



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13. Januar 2012 um 8:21
In Antwort auf rednax71

Schließe mich an...
Hallo zusammen. Sehe ich genauso wie joky12 und viele andere modebewußte Männer hier in diesem Forum.
Warum soll ich auf manche Bekleidung verzichten, nur weil sie in der "falschen Abteilung" im Kaufhaus steht.

Ich habe, zugegeben auch lange gebraucht, um gewisse Blockaden im Kopf abzubauen.
Eine Aussage war mir seit Kindertagen noch in Erinnerung: "Was sagen denn die Leut(e)" wie wir hier in Unterfranken sagen.
Aber ich habe diesen Ballast über Bord geworfen und fühle mich nur freier, daß anzuziehen was mir gefällt.

Wie hieß doch mal der Reklamespruch in der Kinderschokoladenwerbung:

"Was für Kinder gut ist, kann für Erwachsene doch nicht schlecht sein oder"

Auf die aktuelle Diskussion bezogen:

"Was für Frauen in der Mode gut ist, kann für Männer doch nicht schlecht sein, oder!"

Gruß aus Franken



Das ist der Punkt
Genau betrachtet ist etwa die Hälfte der Damenkleidung eigentlich unisex.
Auf den Frauenkörper zugeschnitten sind ja in erster Linie die Oberteile (Brustabnäher/Taille), aber die restlich Kleidung wie Schuhe, Hosen kann je nach Passform ein Mann genausogut trage.
Vor allem habe ich festgestellt, dass auch die Schnitte vielfältiger und schöner sind. Und dann erst die farbliche Auswahl und die angenehmen weichen Stoffe...
Ich habe oft den Eindruck, als sei Männerkleidung das, was die Frauen nicht anziehen wollen.
Denn alles Schöne an Kleidung ist ausschliesslich in der Damenabteilung vorhanden.
Und was spricht dagegen, sich auch als Mann gerne schick zu kleiden?

Leider gehen die meisten davon aus, wenn ein Mann Damenkleidung trägt, dass das dann gleich Blümchenröcke, Heels, Strapse und dgl. sind.

Fast keiner kommt auf die Idee, dass es die stimmige Kombination ist, die eine wesentliche Rolle spielt. Kleidung aus der Damenabteilung anzuziehen bedeutet für mich, modisch flexibel zu sein, und nicht, als Frau erscheinen zu wollen. Da dann auch noch fetischistische Anspielungen zu äussern, ist vollkommen irrelevant.

Und mal abgesehen davon: Dass bestimmte Kleidung Damen- oder Herrenkleidung ist, sind ja in erster Linie gesellschaftliche Konstrukte. Letztendlich entscheiden Handel und Industrie doch nur nach der grösseren Kaufkraft, und das sind nun mal halt die Frauen. Dass es aber auch eine ganze Menge Männer gibt, welche sich gerne modisch kleiden, wird dabei völlig vernachlässigt. Das Resultat sieht man ja entsprechend auf unseren Strassen.
Da sage ich: Ohne mich! Das Leben ist viel zu kurz, um dieses als graue Maus zu verbringen. Bietet einem modische Flexibilität doch so viel mehr Lebensqualität.

Letztendlich ist ja jedem selbst überlassen, was er tragen möchte und wie er auf andere wirkt.
Wenn die Leute sich nach "Leben und leben lassen"-Regel orientieren würden, wäre die Welt soviel einfacher.

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13. Januar 2012 um 10:12

Da schließe ich mich an!
Du hast da einen wichtigen Punkt angesprochen. Viele Kritiker unterstellen ja immer, dass Männer Klamotten aus der "Damen"abteilung kaufen und tragen, weil sie eben aus dieser Abteilung sind. Das finde ich genauso schräg.

Richtiger ist es doch, dass diese Männer einfach die Klamotten kaufen, die ihnen gefallen und nicht auf die Geschlechtersaga reinfallen - wie auch die meisten Frauen das tun.

Hatte da gestern ein interessantes Gespräch in einem Klamottenladen. Die Inhaberin macht genau diesselben Erfahrungen wie ich, gerade bei jungen Männern. Während Frauen durch den GANZEN Laden auf der Suche nach eiem passenden Kleidungsstück sind und alle Gänge durchsuchen, gehen Männer fast mit sich abwendendem Blick und eilig in ihre Männerecke und sind sich dann schon bei bunteren Farben sehr unsicher und fühlen sich merklich unwohl. Wenn Männer mit Frauen unterwegs sind, dann ändern Frauen ihr Verhalten und gehen mit den Männern zielstrebig in die Männerecke. Das Durchstreifen des ganzen Ladens entfällt, weil ja ER eine Klamotte braucht. Ich sehe mir die Szenen immer gerne an und lache mir eins.

Aber das zeigt ja schön, welches Maß genau die anwenden, die den Männern hier unterstellen, dass sie die Klamotten nur tragen würden, weil die ehemals in der "Damen"abteilung hingen. Deswegen gehe ich noch ein bißchen weiter als schneufelchen und sage, dass die, die und vorwerfen schräg zu sein, selbst wesentlich schräger sind, denn normal im Sinne von entspannt ist deren Verhalten nicht.

Ich selbst würde mir Strumpfhosen, Röhren, SCHÖNE Oberteile, Röcke und Heels bzw. Stiefel selbstverständlich auch aus der "Herren"abteilung kaufen!

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13. Januar 2012 um 10:37
In Antwort auf unicat79

Da schließe ich mich an!
Du hast da einen wichtigen Punkt angesprochen. Viele Kritiker unterstellen ja immer, dass Männer Klamotten aus der "Damen"abteilung kaufen und tragen, weil sie eben aus dieser Abteilung sind. Das finde ich genauso schräg.

Richtiger ist es doch, dass diese Männer einfach die Klamotten kaufen, die ihnen gefallen und nicht auf die Geschlechtersaga reinfallen - wie auch die meisten Frauen das tun.

Hatte da gestern ein interessantes Gespräch in einem Klamottenladen. Die Inhaberin macht genau diesselben Erfahrungen wie ich, gerade bei jungen Männern. Während Frauen durch den GANZEN Laden auf der Suche nach eiem passenden Kleidungsstück sind und alle Gänge durchsuchen, gehen Männer fast mit sich abwendendem Blick und eilig in ihre Männerecke und sind sich dann schon bei bunteren Farben sehr unsicher und fühlen sich merklich unwohl. Wenn Männer mit Frauen unterwegs sind, dann ändern Frauen ihr Verhalten und gehen mit den Männern zielstrebig in die Männerecke. Das Durchstreifen des ganzen Ladens entfällt, weil ja ER eine Klamotte braucht. Ich sehe mir die Szenen immer gerne an und lache mir eins.

Aber das zeigt ja schön, welches Maß genau die anwenden, die den Männern hier unterstellen, dass sie die Klamotten nur tragen würden, weil die ehemals in der "Damen"abteilung hingen. Deswegen gehe ich noch ein bißchen weiter als schneufelchen und sage, dass die, die und vorwerfen schräg zu sein, selbst wesentlich schräger sind, denn normal im Sinne von entspannt ist deren Verhalten nicht.

Ich selbst würde mir Strumpfhosen, Röhren, SCHÖNE Oberteile, Röcke und Heels bzw. Stiefel selbstverständlich auch aus der "Herren"abteilung kaufen!

Mache da die gleichen Beobachtungen
Vor allem ist mir allgemein aufgefallen, dass die Herrenabteilungen allgemein wenig einladend aussehen, da ist irgendwie eine viel düstere und drückendere Atmosphäre, irgendwie ist die gesamte Farbgebung viel trister. Man sieht auch kaum Kunden dort (Warum wohl). Auf mich bewirkt es jedenfalls keinerlei Kaufmotivation (wen wunderts?)
Ich gehe da meist innerhalb zwei Minuten durch.

Ich war mal in Siegen bei Zara. Ich war der einzige Kunde dort. Wenn ich das als Händler sähe, würde ich mir doch ernsthafte Gedanken machen, was da falsch läuft, und entsprechend das Sortiment ändern. Ich verstehe da ehrlich gesagt deren Geschäftspolitik nicht.
Da werden kleine Auflagen an interessante Kleidungsstücken geordert, welche ratzfatz ausverkauft sind, und nacher heisst es, der Artikel kann nicht mehr nachbestellt werden?
Reagiert so ein vernünftiger Händler, wenn er bemerkt, dass eine Nachfrage am Angebot besteht?

Und wenn die Herrenabteilung im Erdgeschoss (Keller) oder im 2. Stock ist, gibt mir das aus meiner Sicht die Botschaft, dass ich als Kunde nicht wirklich willkommen bin.
Nun, Ausnahmen gibts trotzdem.

Die Damenabteilungen sind viel lebendiger, hellere und freundliche Atmosphäre, alles in leuchtenden Farben (liegt sicherlich an der Kleiderauswahl), da kommt man regelrecht ins Schwärmen. Da brauche ich mich nicht zu wundern, dass ich genauso einen Shopping- und Schuhtick habe wie die Frauen

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15. Januar 2012 um 11:37

Noch ein paar Beispiele für den neuen Look der postgender fashion
Hier finden sich übrigens noch ein paar Beispiele für den neuen Look der postgender fashion:

http://ecosalon.com/get_in_touch_with_your_wait_what_side_am_i_getting_in_touch_with_again/

http://farm8.staticflickr.com/7173/6672738231_03d34fb029_b.jpg

http://farm8.staticflickr.com/7019/6672722617_0d9bb51d9f_b.jpg

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16. Januar 2012 um 10:42
In Antwort auf bart_12306454

Noch ein paar Beispiele für den neuen Look der postgender fashion
Hier finden sich übrigens noch ein paar Beispiele für den neuen Look der postgender fashion:

http://ecosalon.com/get_in_touch_with_your_wait_what_side_am_i_getting_in_touch_with_again/

http://farm8.staticflickr.com/7173/6672738231_03d34fb029_b.jpg

http://farm8.staticflickr.com/7019/6672722617_0d9bb51d9f_b.jpg


Also das Outfit http://farm8.staticflickr.com/7019/6672722617_0d9bb51d9f_b.jpg find ich, sagen wirs mal ganz unverblümt, geil! Das sieht bei dem abgebildeten Herren einfach zu gut aus! Aber die Figur und das Gesicht musst erstmal dafür haben. Und die Frage stellt sich, wann und wo man so ein Outfit tragen kann, schliesslich gehen Frauen auch nicht mit Ballkleider auf die Straße.

Was mich betrifft: Ich gehe jetzt schon seit einigen Jahren mit Selbstverständlichkeit in beiden Abteilungen einkaufen. Vor dem Jahreswechsel hab ich mir noch neue Pullis, Jacken und Hosen gekauft, bis auf die Jacke alles aus der Damenabteilung.. Ich geh auch gern zum Claires, da gibt es flauschige Handschuhe. Gut, gibts woanders günstiger auch, aber jeder wie und wo Er/Sie will. Bissl doof find ich die Umrechnung der Grössen, aber wenn man mal das raus hat, dann ist kein Problem mehr.. So im Schnitt hab ich 38/40. Grad am WE wieder ein Kompliment bekommen, was ich nicht für einen weichen Pulli anhabe, ja ich mags weich, die Haut dankt mir dafür. Und letztens hab ich vor nem McFress einen recht hübschen Jungen gesehen, der den selben lila Pulli mit Karomuster anhatte, wie ich jenen vor ein paar Monaten gekauft habe.. also ich bin nicht der einzige, der in den anderen Abteilungen stöbert. Anzüge find ich auch sehr nett, hab jetzt 4 komplette davon zuhause im Schrank. Die Mischung machts.

Meiner Meinung nach sollte es wirklich egal sein, wer was trägt, hauptsache der Charakter passt, aber gut, ich kann und will da niemanden reinreden.

Der Postgenderlook sieht sehr interessant aus, Mode ist ständig im Wandel, jenachdem, wie sich die Gesellschaft entwickelt, so wird es auch mit der Bekleidung sein.

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21. Januar 2012 um 10:48

Defying boundaries of all sorts
Nicht nur in der Modeszene tut sich in Sachen neuem Look, unabhängig von traditionellen Geschlechtszuordnungen, etwas.

Auch in der Musikszene ist das immer stärker zu beobachten (und nicht nur bei Tokyo Hotel o. dgl.).


Aktuelles Beispiel ist der Musiker Hahn-Bin:

http://www.centralkynews.com/amnews/features/amn-violinist-hahnbin-defying-boundaries-of-al-005,0,7160694.photo

http://www.style.com/stylefile/2010/09/elise-verlands-next-stopcarnegie-hall/

http://fashion-freestyle.forumieren.de/t664-klassischer-konzert-violinvirtuose-hahn-bin#4207


Und ich finde, der Bleistiftrock von Elise verland steht ihm ausgesprochen gut ...

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9. Februar 2012 um 15:46

Wer Lesen kann....
Warum sollen Männer jetzt "Frauen werden" nur weil sie ihr Modespektrum erweitern wollen. So ein Unsinn.

Einfach mal zwischen den Zeilen lesen, wäre vielleicht von Vorteil.

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