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Pelze!

30. März 2005 um 18:25

Hi,
mich würde einfach mal interessieren, wie ihr zu Pelzen steht.
Tragt ihr gerne Pelz oder seid ihr auch so PETA-Anhänger, die am liebsten jeden Pelz besprayen oder zerschneiden würden?

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30. März 2005 um 18:37

Würde mir keinen kaufen
weil ich meiner Meinung nach nur alte Frauen tragen. Wir hier in unserer Breitengraden haben keine so kalten Winter dass es nötig wäre Pelze zu tragen. Nerze werden unter erbärmlichen Zuständen gehalten. Füchse werden so oder so dezimiert, daher finde ich zB einen Fuchspelz nicht so dramatisch. Ganz übel finde ich Robbenfelle, besonders die von den Robbenbabys. Und alle die Frauen die meinen einen Babyrobbenfellmantel tragen zu müssen, denen würde ich gerne mal einen Ausflug zu den Orten (Kanada,Norwegen usw)spendieren um mal live mitzuerleben wie die Babys da bei lebendigem Leib das Fell übder die Ohren gezogen kriegen.

Aber ich tendiere auf jeden Fall mehr zu P E T A als zu irgendwelchen affektierten Frauen, die meinen durch einen Pelz, ihr nichtvorhandenes Selbstbewusstsein stärken zu können.

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30. März 2005 um 19:03
In Antwort auf haylie_12673227

Würde mir keinen kaufen
weil ich meiner Meinung nach nur alte Frauen tragen. Wir hier in unserer Breitengraden haben keine so kalten Winter dass es nötig wäre Pelze zu tragen. Nerze werden unter erbärmlichen Zuständen gehalten. Füchse werden so oder so dezimiert, daher finde ich zB einen Fuchspelz nicht so dramatisch. Ganz übel finde ich Robbenfelle, besonders die von den Robbenbabys. Und alle die Frauen die meinen einen Babyrobbenfellmantel tragen zu müssen, denen würde ich gerne mal einen Ausflug zu den Orten (Kanada,Norwegen usw)spendieren um mal live mitzuerleben wie die Babys da bei lebendigem Leib das Fell übder die Ohren gezogen kriegen.

Aber ich tendiere auf jeden Fall mehr zu P E T A als zu irgendwelchen affektierten Frauen, die meinen durch einen Pelz, ihr nichtvorhandenes Selbstbewusstsein stärken zu können.

---
Über das mit dem Selbstbewusstsein lässt sich streiten.

Aber ich halte von PETA (und den anderen Pelzgegnern, die zu solchen Maßnahmen wie z.B. besprayen, zerschneiden greifen) nicht viel, da durch solche Aktionen bei Pelz-Modenschauen o.Ä. die Pelze ruiniert werden und somit die Tiere umsonst getötet wurden. Aber an sowas denkt natürlich wieder keiner von denen.

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30. März 2005 um 19:29
In Antwort auf prissy_11961188

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Über das mit dem Selbstbewusstsein lässt sich streiten.

Aber ich halte von PETA (und den anderen Pelzgegnern, die zu solchen Maßnahmen wie z.B. besprayen, zerschneiden greifen) nicht viel, da durch solche Aktionen bei Pelz-Modenschauen o.Ä. die Pelze ruiniert werden und somit die Tiere umsonst getötet wurden. Aber an sowas denkt natürlich wieder keiner von denen.

Werden
die Tiere nicht so oder so umsonst getötet?!?

Wozu braucht man denn überhaupt Pelze?!? Hier ist es weder kalt, noch sieht das so umwerfend aus, dass man nicht auch auf ein Fellimitat zurückgreifen könnte.

Designer und Modeindustrie reden ihren Kunden vieles ein, was diese unbedingt haben sollten. Ich bin gerne dabei, wenn es heißt, trendy zu sein.

Im Grunde bin ich auch für alles, was >echt< ist. Ich liebe echten Schmuck, würde nie gefakte Handtaschen tragen und ziehe natürliche Stoffe welchen aus Plastik vor.

Aber ich will nicht, dass ein Tier wegen mir stirbt - vor allem nicht, damit ich mich dann mit seinen Überresten schmücken kann. Bah! Ekelhaft!!

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30. März 2005 um 20:32

Ich bin total gegen Pelze !!!
Ich würde auch niiieee einen Pelz tragen weil ich es einfach ekelhaft und grauenhaft finde für einen Mantel ein Tier zu töten !!!
Ich kann mich auch schön und modisch kleiden OHNE das ein Tier für mich für mich sterben muss !!!
Außerdem finde ich das Pelze einfach nur hässlich aussehen !!!
Ich kann die Leute einfach nicht verstehen,die sich Pelze kaufen !!!

Lg von einer Pelzgegnerin

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30. März 2005 um 21:10
In Antwort auf prissy_11961188

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Über das mit dem Selbstbewusstsein lässt sich streiten.

Aber ich halte von PETA (und den anderen Pelzgegnern, die zu solchen Maßnahmen wie z.B. besprayen, zerschneiden greifen) nicht viel, da durch solche Aktionen bei Pelz-Modenschauen o.Ä. die Pelze ruiniert werden und somit die Tiere umsonst getötet wurden. Aber an sowas denkt natürlich wieder keiner von denen.

Ja...
...aus diesem grund sollte man auch ausschließlich eier und fleisch von tieren aus massentierhaltung kaufen und textilien von denen man genau weiß, dass sie durch kinderarbeit hergestellt wurden.... sonst wäre das ja alles umsonst geschehen.

hallo????

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31. März 2005 um 11:32

@misssunshine
Ich finde die PETA Organisation sehr gut. Warum muss der MEnsch alles töten und für sich beanspruchen. Das ist doch einfach scheisse. Stell dir vor es gibt nen neuen Trend z.B. Menschenhaut!!! Da wäre jeder schockiert drüber, obwohl es das gleiche wäre wie Tierpelz. Ich halte von so etwas überhaupt nicht und die Leute die sich so etwas kaufen sind eh solche die am liebsten einen kaufen wenn ne Kamera in der Nähe ist. Pelz zu tragen ist für mich bloß ein Audruck von zu viel Geld und nicht von Modebewusstsein.

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1. April 2005 um 10:23
In Antwort auf lamya_12322352

Ich bin total gegen Pelze !!!
Ich würde auch niiieee einen Pelz tragen weil ich es einfach ekelhaft und grauenhaft finde für einen Mantel ein Tier zu töten !!!
Ich kann mich auch schön und modisch kleiden OHNE das ein Tier für mich für mich sterben muss !!!
Außerdem finde ich das Pelze einfach nur hässlich aussehen !!!
Ich kann die Leute einfach nicht verstehen,die sich Pelze kaufen !!!

Lg von einer Pelzgegnerin

Hallo..
gebe Dir recht!! Aber die Befürworter für Pelze kommen dann immer mit so einem Müll an wie..ja ihr esst ja auch Eiern aus Legebatterien und esst Fleisch aus Massentierhaltung..LOL kennen die uns? weder esse ich Eier aus Legebatterien noch ekeliges Fleisch..wo doch ein super BIO-Bauer bei uns um die Ecke wohnt..

Und dann..ihr tragt ja auch Lederjacke, Schuhe..usw?? Hallo..

Ich finde P E T A sehr gut..


LG

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1. April 2005 um 21:08

Hi
zu Pelzen sage ich ganz klar. KOTZ...... Ich finde es einfach schrecklich, dass man Tiere züchtet und nur wegen Ihrem Fell tötet. Bei Kuhleder denke ich z. B. anders. Die Kühe werden ja sowieso "gegessen". Und ob ich das Leder jetzt verbrenne oder Schuhe, etc. draus mache ist doch egal. Aber bei so einem Thema scheiden sich die Geister ja immer. LG BIne.

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2. April 2005 um 13:28
In Antwort auf prissy_11961188

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Über das mit dem Selbstbewusstsein lässt sich streiten.

Aber ich halte von PETA (und den anderen Pelzgegnern, die zu solchen Maßnahmen wie z.B. besprayen, zerschneiden greifen) nicht viel, da durch solche Aktionen bei Pelz-Modenschauen o.Ä. die Pelze ruiniert werden und somit die Tiere umsonst getötet wurden. Aber an sowas denkt natürlich wieder keiner von denen.

Denk mal noch einen Schritt weiter
Angenommen man will Pelze tragen, aber da draußen gibt es sehr viele Leute, die das abscheulich finden und manche besprayen und beschimpfen dich...da vergeht einem doch die List an so was und man lässt es wahrscheinlich sein. Gäbe es mehr dieser Menschen, die sprayen, wären Pelze gar kein Thema mehr und ich finde, es ist ein Armuts Zeugnis an die Menschheit, dass man solche Themen überhaupt diskutieren muss.

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7. April 2005 um 8:31

Pelze
Wirklich ein schwieriges Thema! Ich hab auch eine Fuchsjacke, Erbstück von Oma. Hält im Winter superwarm, und ich friere wirklich immer! Persönlich würd ich mir sowas aber nicht kaufen, da oftmals ein grosser Leidensweg der Tiere dahinter steht. Leider sieht es mit Kühen oder Schweinen nicht anders aus.... Ihr wüsst wirklich mal auf Peta TV gehen, es ist traurig! Aber das liegt leider in erster Linie an den Verbrauchern, sonst wird sich da nie etwas ändern!

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7. April 2005 um 12:42

Auf jeden Fall GEGEN Pelze!
Und wenn mir wer mit nem Pelzmantel entgegen kommt, der kann was erleben!
Solche Leute unterstützen diese verbrecher die diese fast ausgestorbenen Tierarten töten!

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19. September 2005 um 15:33

SCHEISS PELZE!!!
PELZ TÖTET!

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19. September 2005 um 16:04
In Antwort auf mecky5

SCHEISS PELZE!!!
PELZ TÖTET!

Pelze müsste man verbieten!!!!
Ich finde es total scheisse das sooo viele arme tiere für einen pelzmantel ect. sterben müssen!!!

Warscheinlich ist es den Pelz-Tussis ja egal das ein armes Tier für sie sterben muss...

Die Tiere(meistens Waldtiere) werden nämlich in kleinen Zwingern gehalten--ohne Schutz vor der Hitze und der kälte...der Boden unter ihnen besteht auch nur aus Gitter--obwohl Waldtiere normalerweise einen weichen Waldboden brauchen...von jeder Liebe nur zu schweigen...

Sie können wirklich nur auf ihren tod warten...mit oder ohne Hoffnung...

Ich verstehe nicht wie jemand so etwas kaufen kann.....


M.Ö.R.D.E.R!!!!!

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19. September 2005 um 21:02

PERVERS!
ich finde pelzträger absolut asozial. solche 'menschen' machen sich keinerlei gedanken, dass sie sich leichenteile von geschundenen und gequälten LEBEWESEN umhängen - einfach nur abartig!!!
(nein, KEINE toleranz! möge man mich steinigen oder sonstwas!) oh, noch was zur entscheidungshilfe:
http://www.anti-pelz.at/pelztierfarmen.php4?gal=fu-chs&picID=17
diese arme kreatur wird auch einmal (mit VIELEN anderen) um irgendeine ignorante hirnamputierte person hängen!
sorry!
wenn ich jetzt zu krass war möge man den beitrag bitte löschen!
aber da steigt mir die kot... hoch!!!

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20. September 2005 um 14:24

...
Ich habe gerade die Filme bei Peta.tv gesehen. Bin echt schockiert. Man kann nichts wirkliches dagegen machen. Es wird immer genügend Leute geben, die Pelze tragen. Da fängt es schon bei den Stars an. Das ekelt mich und ich finde das abscheulich. Was soll man aber dagegen tun?
Ich würde nie sowas tragen, nicht mal, wenn kein Tier dafür gestorben ist. Bei Leder sieht das anders aus. Fast jeder gute Schuh ist aus Leder. Da fällt es einem nicht leicht, kein Leder zu tragen/wollen.
Steffibabe, die geschockt ist über die Peta Filme

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20. September 2005 um 14:32

Nur mit dem Unterschied...
dass man die abgestreifte Haut nicht verwenden kann.

Die Sichtweise*gelernte Pelznäherin*

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20. September 2005 um 15:11

Hallo MissSunshine,
ich habe mir lange überlegt, ob ich, da ich gelernte Pelznäherin bin, etwas dazu schreiben soll.

Ja, ich schreibe etwas dazu !

Das verarbeiten der Pelze ist so alt, wie die Menschheit selber. Es ist das älteste handwerkliche Gewerbe, der Menschheit.

Bevor sich sogenannte Pelzgegner dazu hinreissen lassen, über Pelzträger zu urteilen, sollten sie sich mit dieser Materie näher beschäftigen.

Ich kenne Peta TV nicht, aber ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie Peta vor ungefähr 20 Jahren *Robbenfänger* dazu angehalten und bezahlt hat, dass sie vor laufender Kamera Robben geradezu bestialisch abschlachten ! Für diese Aktion musste sich Peta kleinlaut entschuldigen !

Das Washingtoner Artenschutzgesetz IST eine wichtige Errungenschaft um die Ausrottung der bedrohten Tiere zu schützen. Allerdings unterliegen diese bedrohte Tiere nicht ausschließlich der Pelzwirtschaft, sondern auch jedem der sich eine griechische Landschildkröte zulegen möchte.

Das Züchten von Tieren, das Zurichten der Felle und deren Verarbeitung zu Pelze, deren Vermarktung, bishin zur Verabeitung und dem Verkauf der Pelze zu Mäntel, Jacken usw. ist ein sehr großer Wirtschaftszweig und es hängen sehr viele Arbeitsplätze daran.

Es klingt pervers, aber es ist ist. In Griechenland und selbst in Malaysia arbeiten viele fleißige Hände in dieser Weltbranche.

Dass nur noch wenige Tiere aus der freien Wildbahn zum verarbeiten benutzt werden dürfen, finde ich richtig. So wie es viele aus der Branche auch für richtig halten.

Das Argument, dass sogenannte Tierschützer gerne anführen, nämlich, dass das Leder von Schweinen und Rindern, Ziegen und die Felle von Kaninchen, nur ein *Abfallprodukt* ist und die Tiere sowieso für den menschlichen Verzehr gedacht sind, ist falsch. Die Massentierhaltung hat andere *ökologische* Interessen, wie die Pelzwirtschaft.

Tiere aus der Massentierhaltung stammen und zum Verzehr geschlachtet werden, werden nicht in der Form gehalten, wie es für die Qualität der Felle/ Leder von Nöten ist.

Tiere die unter Stress gehalten werden... insbesondere Nerz aber auch Schweine verfügen über eine minderwertige Haut/Fell, dass deshalb gar nicht werwendet werden kann. Somit sollte man mit Argumenten, wie Leder = Nebenprodukt = Schuhe sehr differenziert umgehen. Tiere deren Haut zur Lederherstellung dienen = Kleidung, Schuhe, Taschen werden speziell dafür gezüchtet !

Außerdem kann ich nicht nachempfinden, dass man einerseits das Tragen von Pelzen verurteilt, selber jedoch aus dem Supermarkt sein Fleisch bezieht, deren Tiere in Mastbetrieben gezüchtet und auf leidvollen Tiertransporten ihr Ende finden.

Ein Fell ist ein Naturprodukt und wenn es seinen Dienst erfüllt hat, eines Tages auf natürlichem Wege verrottet. Während Webpelze und sonstige Chemiefasern aus Rohöl hergestellt wird und vor und nach Gebrauch eine nicht unerhebliche Umweltbelastung darstellt.

Sogenannte Tierfreunde sollten sich erst einmal Gedanken darüber machen, was sie und wo sie selber ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden, bevor sie andere verurteilen.

Auch ich bin sehr tierlieb und setze mich aktiv für den Tierschutz ein. Aber dieser beginnt nicht mit der Anprangerung von Pelzträgern, sondern im täglichen Umgang mit Tieren.

Wenn jemand einen Haustier zu Hause hat, das wirklich Artgerecht gehalten wird, darf er sich Tierschützer nennen.

Wenn jemand sein Fleisch aus ökologischen Anbau bezieht, darf er sich Tierschützer nennen.

Wenn jemand alles ablehnt, dass mit tierischen Produkten zutun hat, darf er sich Tierschützer nennen.

Wenn jedoch jemand Lederschuhe oder irgendwas anderes besitzt, dass mit Tierhaar oder Tierhaut zu tun hat, regelmäßig sein Schnitzel genießt, muss er einfach seinen Mund halten !

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie vor vielen Jahren ein Kosmetikhersteller seinem Produkt *Nerzöl* bemengte um es zu *veredeln* Er warb auch noch mit diesem speziellen und hochwertigem Zusatz !

Ich arbeite schon seit einigen Jahren nicht mehr in dieser Branche, aber es war der schönste Beruf den ich je ausgeübt habe.

Die Sichtweise

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20. September 2005 um 17:07
In Antwort auf diesichtweise

Hallo MissSunshine,
ich habe mir lange überlegt, ob ich, da ich gelernte Pelznäherin bin, etwas dazu schreiben soll.

Ja, ich schreibe etwas dazu !

Das verarbeiten der Pelze ist so alt, wie die Menschheit selber. Es ist das älteste handwerkliche Gewerbe, der Menschheit.

Bevor sich sogenannte Pelzgegner dazu hinreissen lassen, über Pelzträger zu urteilen, sollten sie sich mit dieser Materie näher beschäftigen.

Ich kenne Peta TV nicht, aber ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie Peta vor ungefähr 20 Jahren *Robbenfänger* dazu angehalten und bezahlt hat, dass sie vor laufender Kamera Robben geradezu bestialisch abschlachten ! Für diese Aktion musste sich Peta kleinlaut entschuldigen !

Das Washingtoner Artenschutzgesetz IST eine wichtige Errungenschaft um die Ausrottung der bedrohten Tiere zu schützen. Allerdings unterliegen diese bedrohte Tiere nicht ausschließlich der Pelzwirtschaft, sondern auch jedem der sich eine griechische Landschildkröte zulegen möchte.

Das Züchten von Tieren, das Zurichten der Felle und deren Verarbeitung zu Pelze, deren Vermarktung, bishin zur Verabeitung und dem Verkauf der Pelze zu Mäntel, Jacken usw. ist ein sehr großer Wirtschaftszweig und es hängen sehr viele Arbeitsplätze daran.

Es klingt pervers, aber es ist ist. In Griechenland und selbst in Malaysia arbeiten viele fleißige Hände in dieser Weltbranche.

Dass nur noch wenige Tiere aus der freien Wildbahn zum verarbeiten benutzt werden dürfen, finde ich richtig. So wie es viele aus der Branche auch für richtig halten.

Das Argument, dass sogenannte Tierschützer gerne anführen, nämlich, dass das Leder von Schweinen und Rindern, Ziegen und die Felle von Kaninchen, nur ein *Abfallprodukt* ist und die Tiere sowieso für den menschlichen Verzehr gedacht sind, ist falsch. Die Massentierhaltung hat andere *ökologische* Interessen, wie die Pelzwirtschaft.

Tiere aus der Massentierhaltung stammen und zum Verzehr geschlachtet werden, werden nicht in der Form gehalten, wie es für die Qualität der Felle/ Leder von Nöten ist.

Tiere die unter Stress gehalten werden... insbesondere Nerz aber auch Schweine verfügen über eine minderwertige Haut/Fell, dass deshalb gar nicht werwendet werden kann. Somit sollte man mit Argumenten, wie Leder = Nebenprodukt = Schuhe sehr differenziert umgehen. Tiere deren Haut zur Lederherstellung dienen = Kleidung, Schuhe, Taschen werden speziell dafür gezüchtet !

Außerdem kann ich nicht nachempfinden, dass man einerseits das Tragen von Pelzen verurteilt, selber jedoch aus dem Supermarkt sein Fleisch bezieht, deren Tiere in Mastbetrieben gezüchtet und auf leidvollen Tiertransporten ihr Ende finden.

Ein Fell ist ein Naturprodukt und wenn es seinen Dienst erfüllt hat, eines Tages auf natürlichem Wege verrottet. Während Webpelze und sonstige Chemiefasern aus Rohöl hergestellt wird und vor und nach Gebrauch eine nicht unerhebliche Umweltbelastung darstellt.

Sogenannte Tierfreunde sollten sich erst einmal Gedanken darüber machen, was sie und wo sie selber ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden, bevor sie andere verurteilen.

Auch ich bin sehr tierlieb und setze mich aktiv für den Tierschutz ein. Aber dieser beginnt nicht mit der Anprangerung von Pelzträgern, sondern im täglichen Umgang mit Tieren.

Wenn jemand einen Haustier zu Hause hat, das wirklich Artgerecht gehalten wird, darf er sich Tierschützer nennen.

Wenn jemand sein Fleisch aus ökologischen Anbau bezieht, darf er sich Tierschützer nennen.

Wenn jemand alles ablehnt, dass mit tierischen Produkten zutun hat, darf er sich Tierschützer nennen.

Wenn jedoch jemand Lederschuhe oder irgendwas anderes besitzt, dass mit Tierhaar oder Tierhaut zu tun hat, regelmäßig sein Schnitzel genießt, muss er einfach seinen Mund halten !

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie vor vielen Jahren ein Kosmetikhersteller seinem Produkt *Nerzöl* bemengte um es zu *veredeln* Er warb auch noch mit diesem speziellen und hochwertigem Zusatz !

Ich arbeite schon seit einigen Jahren nicht mehr in dieser Branche, aber es war der schönste Beruf den ich je ausgeübt habe.

Die Sichtweise

Hallo,
also erstmal: meine beiden hasen sind im sommer in einem riesigen freigehege, im winter haben sie ihr eigenes zimmer mit immer geöffnetem großen käfig. soviel zur artgerechten heimtierhaltung. mein fleisch hole ich beim bauern und nicht im supermarkt. soviel zu leidvollen tiertransporten usw.
und jetzt erzähl du mir mal bitte, was DU unter artgerechter pelztierhaltung verstehst - in winzigen vergitterten käfigen (ja, die tiere LAUFEN auch auf gitter, da dann der kot nach unten fällt und man sich nicht noch groß die mühe machen muss, zu putzen), dass die tiere vergast, mit elektroschocks getötet, ertränkt werden? dass man in der ukraine bis vor einiger zeit tieren bei lebendigem leib das fell abgezogen hat, weil ja durch das adrenalin der pelz besser glänzt (es gab dort sogenannte 'tötungsstationen')...(es gibt noch grausamere methoden, die ich aber hier nicht schildern möchte - jeder, der internet hat kann selber schauen!)
und das alles nur, damit ein paar asoziale neandertaler ihr ego aufputzen und in steinzeitkleidung herumstolzieren? NEIN, sage ich da! das ist pervers... findest du dann kinderarbeit also auch ok? weil ja schließlich soooo viele arbeitsplätze davon abhängen? ich finde deine argumentation macht schon sinn - wenn man nicht an die tiere denkt!
und es stimmt sehr wohl, dass das leder, das von tieren, die zur 'fleischverarbeitung' dienen, als sogenanntes abfallprodukt wenigstens noch zu etwas nützlich ist. ich kann mich nicht erinnern, dass auf irgendeinem speiseplan (außer vermutlich in asien) frettchen, silberfuchs, nerz, hermelin, chinchilla usw. steht! also, was passiert mit dem 'rest'? guck mal im internet - mir scheint, du bist ein wenig 'vernebelt' von deiner arbeit!
viele grüße

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20. September 2005 um 17:53
In Antwort auf keycee

Hallo,
also erstmal: meine beiden hasen sind im sommer in einem riesigen freigehege, im winter haben sie ihr eigenes zimmer mit immer geöffnetem großen käfig. soviel zur artgerechten heimtierhaltung. mein fleisch hole ich beim bauern und nicht im supermarkt. soviel zu leidvollen tiertransporten usw.
und jetzt erzähl du mir mal bitte, was DU unter artgerechter pelztierhaltung verstehst - in winzigen vergitterten käfigen (ja, die tiere LAUFEN auch auf gitter, da dann der kot nach unten fällt und man sich nicht noch groß die mühe machen muss, zu putzen), dass die tiere vergast, mit elektroschocks getötet, ertränkt werden? dass man in der ukraine bis vor einiger zeit tieren bei lebendigem leib das fell abgezogen hat, weil ja durch das adrenalin der pelz besser glänzt (es gab dort sogenannte 'tötungsstationen')...(es gibt noch grausamere methoden, die ich aber hier nicht schildern möchte - jeder, der internet hat kann selber schauen!)
und das alles nur, damit ein paar asoziale neandertaler ihr ego aufputzen und in steinzeitkleidung herumstolzieren? NEIN, sage ich da! das ist pervers... findest du dann kinderarbeit also auch ok? weil ja schließlich soooo viele arbeitsplätze davon abhängen? ich finde deine argumentation macht schon sinn - wenn man nicht an die tiere denkt!
und es stimmt sehr wohl, dass das leder, das von tieren, die zur 'fleischverarbeitung' dienen, als sogenanntes abfallprodukt wenigstens noch zu etwas nützlich ist. ich kann mich nicht erinnern, dass auf irgendeinem speiseplan (außer vermutlich in asien) frettchen, silberfuchs, nerz, hermelin, chinchilla usw. steht! also, was passiert mit dem 'rest'? guck mal im internet - mir scheint, du bist ein wenig 'vernebelt' von deiner arbeit!
viele grüße

Keycee,
du meinst doch nicht allen Ernstes, dass ich mit dir anfange zu diskutieren, wenn du ausschließlich mit Unterstellungen arbeitest ?

Solltest du wahres Interesse daran haben, so überarbeitet mal deinen Beitrag an mich und setze ihn neu auf.

Dann werde ich dir meinerseits auch wieder sachlich entgegentreten.

In diesem Sinne !

Die Sichtweise

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20. September 2005 um 18:10
In Antwort auf diesichtweise

Keycee,
du meinst doch nicht allen Ernstes, dass ich mit dir anfange zu diskutieren, wenn du ausschließlich mit Unterstellungen arbeitest ?

Solltest du wahres Interesse daran haben, so überarbeitet mal deinen Beitrag an mich und setze ihn neu auf.

Dann werde ich dir meinerseits auch wieder sachlich entgegentreten.

In diesem Sinne !

Die Sichtweise

Ähm...
vielleicht liest du nochmal RICHTIG!
ich habe nichts unterstellt - all die sachen über die pelzverarbeitung kann man im internet nachschauen, kam im fernsehen usw.
wenn das dein schönster beruf war, dann tust du mir aufrichtig leid!
und ich werde einen sch... überarbeiten, ich stehe zu JEDEM wort, das ich geschrieben habe!
pelzträger(innen) - sofern sie nicht inuit sind oder jemand, der das stück von seiner omi vererbt bekommen hat - bekommen von mir nur einen titel:
PERVERSE! da kannste dich krümmen und winden wie du willst
und bevor DU mit unterstellungen arbeitest, les lieber die texte richtig durch und dann kannst DU deine antwort überarbeiten und mir erstmal aufzeigen, WAS an meinem ne unterstellung war oder was dir an meinen sätzen nicht gepasst hat
lg
keycee
(p.s. JEDER darf hier seine meinung haben und JEDER darf darauf antworten, wie er die sache sieht!)

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20. September 2005 um 19:10
In Antwort auf keycee

Ähm...
vielleicht liest du nochmal RICHTIG!
ich habe nichts unterstellt - all die sachen über die pelzverarbeitung kann man im internet nachschauen, kam im fernsehen usw.
wenn das dein schönster beruf war, dann tust du mir aufrichtig leid!
und ich werde einen sch... überarbeiten, ich stehe zu JEDEM wort, das ich geschrieben habe!
pelzträger(innen) - sofern sie nicht inuit sind oder jemand, der das stück von seiner omi vererbt bekommen hat - bekommen von mir nur einen titel:
PERVERSE! da kannste dich krümmen und winden wie du willst
und bevor DU mit unterstellungen arbeitest, les lieber die texte richtig durch und dann kannst DU deine antwort überarbeiten und mir erstmal aufzeigen, WAS an meinem ne unterstellung war oder was dir an meinen sätzen nicht gepasst hat
lg
keycee
(p.s. JEDER darf hier seine meinung haben und JEDER darf darauf antworten, wie er die sache sieht!)

Da euch Peta ja so am Herzen liegt... hab ich mal gegooglet
"Donnerstag 22. April 2004, 15:19 Uhr
Tierschutz-Kampagne Der Holocaust auf Ihrem Teller bleibt verboten

Berlin (AP) Die umstrittene Anti-Fleisch-Kampagne Der Holocaust auf Ihrem Teller der Tierschutzorganisation Peta bleibt verboten. Mit diesem Urteil bestätigte das Landgericht Berlin am Donnerstag eine einstweilige Verfügung, die der Zentralrat der Juden in Deutschland im März gegen die Tierschützer erwirkt hatte. Bildmontagen von KZ-Häftlingen und Hennen in Legebatterien verletzten die Menschenwürde der Holocaust-Opfer, sagte Richter Michael Mauck: Das geht schlicht und einfach zu weit.

Peta hatte im vergangenen Herbst eine ähnliche Kampagne gegen den Verzehr von Fleisch in den USA gestartet. Die vom Zentralrat beanstandeten Bildmontagen wurden auch in der Schweiz und Österreich gezeigt. Unter Titeln wie Wandelnde Skelette, Kinder-Schlachter und Die Fahrt in die Hölle werden dabei Viehtransporte und Deportationszüge, Schweinekadaver und menschliche Leichen sowie KZ-Häftlinge und Hühner in Legebatterien gegenübergestellt. In Deutschland sollte die Kampagne Mitte März auf dem Stuttgarter Schlossplatz starten. Der Zentralrat hatte daraufhin das Berliner Landgericht angerufen.

Der Anwalt der Tierschützer, Wolfgang Schindler, kündigte Berufung vor dem Berliner Kammergericht gegen das Urteil vom Donnerstag an. Notfalls werde er bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Peta hat nach eigenen Angaben etwa 750.000 Mitglieder und ist damit die größte Tierschutzorganisation der Welt.

(Aktenzeichen: AZ 27 O 207/04) "

http://de.news.yahoo.com/040422/12/3zvu5.html




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Peta, Populismus, latenter und offener Antisemitismus

Ich beziehe mich im folgenden auf den inzwischen erfolgten Einspruch von Peta gegen die einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin[1], da davon ausgegangen werden kann, dass Peta eine gleichlautende Argumentation im strafrechtlichen Verfahren vortragen wird.

Ich werde im zunächst ausführen, dass Peta m.E. - entgegen eigener Aussagen - mit eindeutig antisemitischen und rechtsextremen Gruppierungen in Verbindung steht. Damit sind Petas Aussagen bzgl. der Zielsetzung ihrer Kampagne zumindest in Zweifel zu ziehen.

Zunächst sei gesagt, dass sich Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen bzgl. ihrer Werte und Zielsetzungen drastisch unterscheiden. Beide Bereiche sind aber nicht klar voneinander abgegrenzt, sondern gehen ineinander über, ebenso sind die Einzelgruppierungen und -organisationen innerhalb beider Bereiche nicht homogen.

Antisemitische Tendenzen und Gruppierungen im Tierschutz/Tierrechtsbereich sind Insidern seit langem bekannt.

Besonders hervorzuheben ist hier die Unterwanderung von Tierrechtsorganisationen durch die Sekte "Universelles Leben" (UL).[2] Die Sekte widmete nicht nur eine ganze Ausgabe ihrer Zeitschrift "Christusstaat" (Nr. 9, 1991) antisemitischer Hetzpropaganda, einer ihrer Wortführer (Klaus Meurer) vertrat auch die folgende Auffassung: "Die Juden im Dritten Reich seien wahrscheinlich reinkarnierte Seelen von Sklavenhändlern im Alten Rom gewesen. Nach "Göttlichem Gesetz" seien sie unter Hitler eben "dran" gewesen." und "Das Gesetz arbeitet präzise. Die Nazis, die Gestapoleute sind sicherlich, deskriptiv gesehen, Vollstrecker des Schicksals..."[3]

UL steht, wie aus den Anlagen hervor geht, in offener und verdeckter Verbindung zu einer Vielzahl von Organisationen mit rechtsextremen Gedankengut. Pfarrer Thomas Gandow vom Landeskirchlichen Pfarramt für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg warnte bereits im Juli 2002 eindringlich vor der Unterwanderung der Tierschutz/Tierrechtsszene. "Die Sekte habe früher auch Thesen über eine "jüdisch-zionistische Weltverschwörung" sowie Auszüge aus den angeblichen "Protokollen der Weisen von Zion" verbreitet. Behauptungen in eigenen Publikationen, dass auch Deutschland "Spielball herrschsüchtiger Juden" sei, wurden nach öffentlichen Protesten zurückgenommen." [4]

In der Diskussion um UL kam es zu einigen Distanzierungen von Tierrechtsorganisationen, vgl. dazu die von der Pfarrei in Michelrieth erstellte Chronologie der Unterwanderung.[5]

Besonders an der Teilnahme von UL am Tierrechtskongress in Wien 2002, insbesondere an Vortragsveranstaltungen von UL-Funktionären, entzündete sich damals die Diskussion. Während einige Organisationen sich eindeutig von UL distanzierten, darunter auch solche, welche sich aktuell eindeutig von der Holocaust-Kampagne der Peta distanzieren[6], fehlt eine solche Distanzierung bis heute von anderen Organisationen.

Helmut F. Kaplan, laut einer ARD-Sendung Chef-Ideologe von Peta[7], auf jeden Fall jedoch glühender Befürworter der Holocaust-Kampagne, und ebenfalls Referent des Tierrechtskongresses 2002, vertritt in seinen Äusserungen menschenverachtende Positionen, welche der Karma-Weltanschauung des Klaus Meurer ähneln und faschistischem Gedankengut zumindestens sehr nahe kommen.[8]


Insbesondere aber fehlt eine solche Distanzierung bis heute vom Verein gegen Tierfabriken Schweiz (VgT), im Gegenteil, diese Organisation verteidigte UL vehement gegen angebliche "Hetzartikel".[9] Aktuell verteidigt diese Organisation die Holocaust-Kampagne der Peta ebenso vehement.[10] Wortführer und Präsident ist Erwin Kessler, welcher laut seiner Biographie im IDGR-Lexikon des Rechtsextremismus bereits mehrfach wegen antisemitischer Äusserungen angeklagt wurde und Holocaust-Leugner unterstützte. Er instrumentalisiert für seine Zwecke, wie einige anderer dieser Gruppierungen auch, insbesondere die Thematik des betäubungslosen Schächtens.[11]

Der Verein gegen Tierfabriken Österreich wurde in der Vergangenheit in der Öffentlichkeit von VgT-Aktionsleiter Jürgen Faulmann, vertreten.[12]
Der Verein gegen Tierfabriken Österreich wurde im April 1992 durch Dr. Franz-Joseph Plank (Geschäftsführer), Vanja Hans Palmers (Präsident) und Erwin Kessler (Vizepräsident) gegründet. Dr. Franz-Joseph Plank fungierte als Geschäftsführer des VgT Österreich und Vorstandsmitglied des VgT Schweiz, Hans Palmers war Präsident des VgT Österreich und Vizepräsident des VgT Schweiz. Erwin Kessler war und blieb Präsident des VgT Schweiz, ist aber inzwischen nicht mehr Vizepräsident des VgT Österreich.
Auch Dr. Franz-Joseph Plank wurde vor zwei Jahren beim VgT Österreich abgelöst und betreibt nun einen eigenen Tierschutzverein namens "Animal Spirit".

Plakate des VgT Österreich lassen allerdings eine gewisse geistige Nähe zur Holocaust-Kampagne der Peta erkennnen:
http://www.vgt.at/publikationen/plakate/noah/panze-r.pdf
http://www.vgt.at/publikationen/plakate/noah/folte-r.pdf



Jürgen Faulmann gehörte als Vertreter der Veganen Gesellschaft Österreichs auch zu den Organisatoren des Tierrechtskongresses 2002 in Wien, er ermöglichte nicht nur die aktive Teilnahme der UL-Funktionäre, er bagatellisierte und verteidigte sie auch. Eine Distanzierung erfolgte seitens Faulmann nicht.[13]

Jürgen Faulmann ist in meinen Augen das Bindeglied zwischen den rechtsextremen und antisemitischen Tierschutz/Tierrechtsgruppierungen und Peta.
Ausgerechnet Faulmann wurde von Peta zum Kampagnenleiter der Holocaust-Kampagne gemacht.[14]

Jürgen Faulmann behauptet heute, er sei Jude. Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage kann ich nicht überprüfen. Zum einen gelten jedoch Grundgesetz und Strafrecht auch für Juden, zum anderen hat sich Faulmann möglicherweise die Weltanschauung des Klaus Meurer zu eigen gemacht.

Nicht nur durch Jürgen Faulmann sollten Peta die antisemitischen und rechtsextremen Tendenzen in der Tierrechts/Tierschutzszene über die Diskussion um den Tierrechtskongress 2002 bekannt gewesen sein. Ebenso muss Peta bekannt gewesen sein, welche antisemitische Interpretation die Holocaust-Kampagne bei diesen Organisationen erfahren würde.

Wie die Kampagne in den Augen von Holocaust-Überlebenden, Juden und anderen Bürgern aufgenommen werden würde, war Peta ebenfalls im Vorfeld bekannt. Die Einlegung rechtlicher Mittel war im Vorfeld der Kampagne angekündigt.
Es wäre für Peta ein Leichtes gewesen, diese Konsequenzen zu vermeiden.

Trotzdem hat Peta diese Kampagne, im vollen Bewusstsein ihrer Tragweite, ins Leben gerufen.

Im folgenden möchte ich nach diesen notwendigen Vor- und Hintergrundinformationen über Petas Verbindung zu rechtsextremen und antisemitischen Organisationen kurz zu Petas Argumentation gegen die einstweilige Verfügung Stellung nehmen.

Grundsätzlich zu bemerken ist, das Peta in ihrer Argumentation die Bereiche Wissenschaft, Ethik und Gesetzgebung (Recht) in unzulässiger Weise vermischt. Weder lassen sich aus wissenschaftlichen Ergebnissen in der von Peta vorgenommenen Simplizität ethische Postulate ableiten, noch ändern Petas ethische Auffassungen die geltende Gesetzgebung in Deutschland.
Peta ist und bleibt in ihrem Handeln der deutschen Gesetzgebung, auch und gerade im Sinne von Art. 9 GG und 43 BGB, masstäblich unterworfen.

Zu Petas Argumentation im einzelnen:

Die Holocaust-Kampagne stellt in meinen Augen sowohl eine Schmähkritik als auch eine Formalbeleidigung dar, weil der Vergleich von Menschen und Tieren (z.B. als gängige Verbalinjurie) beleidigend aufzufassen ist, zudem insbesondere im historischen Kontext des Tiervergleichs als antisemitischem Stereotyp Teil der Ideologie des Holocausts war.[15] Drittens bedient dieser Vergleich (auch und gerade in der Tierrechts/Tierschutzszene vorhandene und Peta und Kampagnenleiter Faulmann gut bekannte) sekundäre und primäre antisemitische Tendenzen.[16]

Die Menschenwürde wird verletzt. Dies ergibt sich aus den Plakaten der Kampagne selbst. Die optische und platzmässige Gleichgewichtung der Holocaustfotos und der Tierfotos ergibt keinen Vergleich, sondern eine Gleichsetzung beider Elemente. Der sprachliche Kontext bezieht sich gleichermassen auf beide Elemente, eine Differenzierung erfolgt nicht. Der sprachliche Kontext umfasst jeweils maximal ein bis drei Schlagworte, noch nicht einmal ganze Sätze, so dass eine differenzierte Interpretation dem Betrachter nicht möglich ist. Wie die Kampagne vom "Durchschnittsbürger" aufgenommen wurde, war umfangreich der öffentlichen Diskussion zu entnehmen. Eine abstrus konstruierte Rechtfertigungsideologie befreit Peta nicht von der Verantwortung, ihre Kampagnen rechtskonform auszurichten, zumal wenn einerseits die öffentliche Wirkung der Kampagne durch entsprechende Medienberichte und Stellungnahmen Peta im Vorfeld bekannt ist, zum anderen, wenn Peta über ihren Kampagnenleiter selbst in direkter Verbindung zu rechtsextremen und antisemitischen Gruppen steht.

In diesem Kontext der direkten Verbindung zu antisemitischen und rechtsextremen Gruppierungen ist die Beteuerung von Peta, die Kampagne richte sich nicht gegen Juden oder Holocaustopfer, sondern gegen Missstände der industrialisierten Massenutztierhaltung, zweifelhaft (und in meinen Augen: perfide, heuchlerisch, ekelerregend und lächerlich).

Peta führt aus, sie bestreite nicht, dass Tiere keine Menschenwürde haben. Daraus resultiert jedoch nicht, dass deswegen Peta die Menschenwürde von Menschen verletzen darf. Peta stellte einen Berg ineinander verkrallter Leichen von Holocaustopfern einem Haufen Schweinekadaver unter der Überschrift "Endgültige Demütigung" gegenüber. Natürlich wurde die Würde der Schweine dadurch nicht verletzt, da Schweine keine Demütigung (die nichts anderes rezipierter Würdeverlust ist) empfinden können. Die gleichgewichtete Gegenüberstellung, dass Schlachtschweine ihre (vermeintliche) Würde wie Holocaustopfer verloren hätten und damit in gleicher Weise wie Holocaustopfer (vermeintlich) gedemütigt worden wären, ist nichts anderes als eine Demütigung (und damit Entwürdigung) der Holocaustopfer.
Eine solche Entwürdigung von Holocaustopfern steht in keinem Zusammenhang zum Tierschutz, und wird auch durch keinerlei sprachlichen oder sonstigen Kontext in den Schutzbereich des Art. 5 Abs. 1 GG versetzt.

An diesem Peta-Plakat wird auch der ehrverletzende Charakter der Kampagne sehr deutlich, da den Holocaustopfern mittels der fotographischen und textlichen Elemente durch den Holocaust "diesselbe Demütigung und Würde wie bei einem ... zugesprochen wird - also überhaupt keine.

An dieser perfiden und hintersinnigen Fotomontage werden Personen wie Erwin Kessler (unter welchem Peta-Kampagnenleiter Jürgen Faulmann lange Zeit arbeitete) oder die von ihm verteidigten Holocaust-Leugner ihre helle und diebische Freude haben, denn der Vergleich bewirkt eine Verharmlosung des Holocaust. Auch Personen wie Klaus Meurer (UL) wird dieses Bild freuen, da laut ihm die Juden im Holocaust ihre gerechte "göttliche" Strafe erhielten, und Personen wie Helmut F. Kaplan werden sich auch für diese menschlichen Opfer das Mitleid sparen, weil diese angeblich durch das Schächten Schuld auf sich geladen haben und natürlich keinem Menschen "das Schicksal von fremden Menschen nach über einem halben Jahrhundert DERART an Herz und Nieren geht".[17]

Peta beruft sich im folgenden darauf, dass die Leidensfähigkeit von Mensch und Tier wissenschaftlich erwiesen gleich sei. Die Darstellung und Ableitung aus wissenschaftlichen Quellen erfolgt undifferenziert bzgl. Quantität und Qualität. Die Leidensfähigkeit von Menschen ist im psychischen Bereich eine qualitativ andere als die von Tieren.


Ein ... leidet unter dem Anblick des oben angeführten Peta-Plakates nicht, ein Holocaustopfer (oder ein anständiger Mensch) dagegen sehr. Das mit Diskriminierung, Verhöhnung, Verspottung, Verfolgung und Entwürdigung verbundene psychische Leiden der Holocaustopfer ist einem Tier genausowenig zugänglich wie das Wissen um dieses Leiden in der Vergangenheit, welches die Jugendentwicklung und das Leben der Nachkommen und Überlebenden der Holocaustopfer heute noch leidvoll zu überschatten geeignet ist.



Dass hier Persönlichkeitsrechte beeinträchtigt wurden, ist einmal daran zu erkennen, dass Peta eigenmächtig das Leiden der Betroffenen für ihre Zwecke instrumentalisiert, obwohl die Betroffenen dagegen widersprachen und protestierten.[18] Ebenso setzte sich Peta darüber hinweg, dass das Holocaust-Museum in Washington, aus welchem die verwendeten KZ-Fotos stammen, mit der Art der Verwendung nicht einverstanden war und ist.[19] Diese Fotos wurden, gegen den Willen des Museums, instrumentalisiert.

Instrumentalisierung gegen der Willen der Betroffenen ist nichts anderes als eine Form der Entwürdigung, ein Verstoß gegen Art. 1 GG.

Peta beruft sich zur Legitimation ihres Holocaust-Vergleichs auf "bedeutende Persönlichkeiten des Geisteslebens", dazu im einzelnen:

Prof. Grzimek hat 1975 punktuell und ausschliesslich verbal die Haltungsbedingungen von Legehennen als KZ-ähnlich bezeichnet. Er hat weder Tiere mit Menschen gleichgesetzt, noch das Schicksal der Hühner mit dem Holocaust gleichgesetzt, zudem stand die Aussage in einem größeren Kontext. Es sei auch dahingestellt, ob das Urteil des OLG Düseldorf vor einer höheren Instanz Bestand gehabt hätte.

Isaak B. Singer starb im Jahr 1991, lange bevor seine Worte erstmals in einem Buch mit dem Titel "Eternal Treblinka: Our Treatment of Animals and the Holocaust" (Charles Patterson, 2002) Verwertung fanden. Seine Meinung wird erkennbar vom überwiegenden Teil der jüdischen Bevölkerung nicht geteilt, das gleiche gilt für Sina Walden.

Das Zitat von Theodor W. Adorno ist eine Metapher über den Verlust der Empathie.
Empathie bedeutet einfühlendes Verstehen, sich in ein anderes Lebewesen hineinzuversetzen.
Denn erst die Ausgrenzung und Abwertung des anderen Lebewesens ermöglicht es, ihm Grausamkeiten zuzufügen. Aus dem im folgenden angeführten Zitat von Adorno ist ersichtlich, dass er mit einer Gleichsetzung von Tieren und Menschen wie bei Peta erfolgt nicht einverstanden gewesen wäre:

"Die stets wieder begegnende Aussage, Wilde, Schwarze, Japaner glichen Tieren, etwa Affen, enthält bereits den Schlüssel zum Pogrom. Über diese Möglichkeit wird entschieden in dem Augenblick, in dem das Auge eines tödlich verwundeten Tieres den Menschen trifft.
Der Trotz, mit dem er diesen Blick von sich schiebt "es ist ja bloß ein Tier" - wiederholt sich unaufhaltsam in den Grausamkeiten an Menschen, in denen die Täter das "Nur ein Tier"- immer wieder sich bestätigen müssen, weil sie es schon am Tier nie ganz glauben konnten."
(Theodor W. Adorno (1903-1969) aus: "Minima Moralia")

Wenn Peta sich auf Adorno beruft, muss sie auch akzeptieren, dass ihre Kampagne "den Schlüssel zum Pogrom" bereits in sich trägt.

Martin Niemöller vergleicht in seinem Zitat sein eigenes, individuelles Leiden im KZ mit dem der Hühner in der Legebatterie. Er verallgemeinert sein Schicksal nicht mit dem aller Holocaustopfer. Martin Niemöller überlebte das Konzentrationslager, es bleibt ihm unbenommen, sein individuelles Schicksal oder das seiner individuellen Mitgefangenen als weniger leidensvoll als das von Legehennen zu bewerten. Für die Mehrzahl der Holocaustopfer trifft diese Bewertung jedoch nicht zu, und das behauptet Niemöller auch nicht.

J.M. Cotzee wirft eine ethische Frage auf, ohne Menschen Tieren gleich zu setzen oder Massentierhaltung vollumfänglich dem Holocaust gleichzusetzen.

Ob die zitierten Personen mit der Interpretation ihrer Zitate einverstanden sind, lässt sich nicht mehr klären, da sie bis auf Cotzee und Walden sämtlich nicht mehr unter den Lebenden weilen.


Die Journalisten Ulrich Rauff (Süddeutsche Zeitung) und Hauke Goos (Der Spiegel) leben noch und können sich selbst äussern, jedoch sei zu ihrer Ehrenrettung angemerkt, dass beide von Peta falsch zitiert bzw. interpretiert werden.

Ulrich Raulff äusserte sich in seinem Artikel wie folgt:
" Man fragt sich, ob der Autor den Mord an den Juden nicht vor allem benutzt, um die Verbrechen an den Tieren zu skandalisieren mit sicherem Griff zum historischen Superlativ."
womit das Element der Entwürdigung durch Instrumentalisierung hervorgehoben ist.

Hauke Goos enthält sich in seinem Artikel zugunsten einer Darstellung weitestgehend jeder eigenen Meinungsäusserung, bezeichnet die Kampagne wertungsfrei als "Tabubruch", verzichtet jedoch auf eine weitergehende moralische oder juristische Wertung. Er schreibt über Peta: "Sie wollen eine bessere Welt, möglicherweise, auf alle Fälle aber eine andere." Welche andere Welt das sein könnte, wird an den Verbindungen über Jürgen Faulmann deutlich sichtbar.

Juristisch beruft sich Peta auf das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH NJW 2000, 3421), welches eine Meinungsäusserung "Damals Holocaust - heute Babycaust" billigte. Zunächst ist festzustellen, dass hier nicht Tiere mit Menschen gleichgesetzt wurden. Elemente der Verharmlosung oder plakativen Entwürdigung standen ebenfalls nicht in Rede, ebensowenig wie eine Verbindung zu und Bedienung von rechtsextremen oder antisemitischen Gruppierungen.

Eine Berufung von Peta auf ihren Vereinszweck schlägt fehl, da Peta als Verein den Anforderungen von Art. 9 GG und 43 BGB unterworfen ist, und aufgrund der nun vorliegenden Informationen dahingehend eine Prüfung der Vereinstätigkeit von Peta erfolgen sollte.

Es sei darauf hingewiesen, dass sich die Elemente von Diskriminierung, Instrumentalisierung und Entwürdigung wie ein roter Faden durch die Kampagnengeschichte von Peta ziehen, als herausgestelltes Beispiel die Instrumentalisierung der Prostatakrebserkrankung des New Yorker Bürgermeisters Rudolph Guiliani.

Nicht nur in Amerika steht Peta unter herber Dauer-Kritik, unter anderem, weil sie weniger als 1 Prozent ihres Budgets für praktische Tierschutzarbeit ausgibt, in ihren Kampagnen wiederholt die Menschenwürde verletzt, selbst gegen Tierschutznormen verstösst (Tötung von über 1.300 Katzen und Hunden allein im Jahr 1999 durch Peta) und militante, radikale und zum Teil gewalttätige Gruppen finanziell unterstützt.[20]

Peta hatte Kenntnis über die rechtsextremen und antisemitischen Tendenzen in der Tierschutz/Tierrechtsszene.
Peta hat bewußt aus diesen Reihen ihren Kampagnenleiter rekrutiert.
Peta war im Vorfeld der Kampagne zur Kenntnis gegeben worden (vom Zentralrat der deutschen Juden, von Tierschutzorganisationen wie Vier Pfoten e.V., von Tierrechtsorganisationen, von der Aktion Sühnezeichen, vom Bund für Umwelt und Naturschutz e.V., von anderen und den Medien) wie diese Kampagne verstanden, bewertet und aufgenommen werden würde.
Peta war im Vorfeld über rechtliche Konsequenzen der Kampagne informiert worden, der Antrag auf einstweilige Verfügung des Zentralrats der deutschen Juden sowie die Strafanzeige wegen 130 StGB waren für Peta vorhersehbar.

Trotzdem startete Peta die Holocaust-Kampagne.
Warum?

Laut Eigenauskunft wollte Peta "polarisieren", und nur der Holocaust-Vergleich unter Instrumentalisierung der Holocaustopfer sicherte größtmögliches Aufsehen.[21]


Ich gehe davon aus, dass der Protest der Holocaustopfer, die einstweilige Verfügung des Zentralrats der deutschen Juden, und auch (u.a. meine) Strafanzeigen fest eingeplante Teile der Inszenierung von Peta waren. Gewünscht war eine Skandalisierung, und eine sich anschliessende breite öffentliche Diskussion, die von den rechtslastigen Teilen der Tierschutz/Tierrechtsszene dann zur Rechtfertigung auf Nebenschauplätze wie betäubungsloses Schächten und Kritik an Israels Politik ausgedehnt worden wäre.


Zielsetzung war meines Erachtens nicht sinnvolles Engagement für Nutztiere (dieser Themenbereich wird in der Kampagne in keinster Weise vertieft), sondern das Hinter-sich-Scharen der für die Kampagne besonders empfänglichen tatsächlichen und tendenziell rechtsextremen und antisemitischen Gruppierungen und Personen der Tierschutz/Tierrechtsszene, wie sie in der Person von Kampagnenleiter Faulmann bei Peta vertreten sind. Aus diesem Bereich des primären oder sekundären Antisemitismus unserer Gesellschaft wünschte sich Peta Zuläufer und damit Einfluss-, Macht- und nicht zuletzt Geldzuwachs zu sichern. Passenderweise wurde von Peta aus dieser Kampagnen-Zielgruppe dann auch direkt der Kampagnenleiter rekrutiert.

Wenig überraschend ist in diesem Zusammenhang auch die Oster-Aktion der Peta unter dem Titel: "Feiern Sie ein tierfreundliches Osterfest" (zuständig laut Pressemitteilung: Jürgen Faulmann):
http://www.peta.de/feat04/ostern04/index.html
Unter dem Link "Jesus war Vegetarier" erfährt man, dass Jesus der gute Hirte (im Gegensatz zu den anderen "blutigen Metzgern") war, auch heisst es bei Peta nicht mehr "Altes und Neues Testament", sondern Peta geruht zwischen einer "Hebräischen Schrift" (wie nicht anders zu erwarten verantwortlich für alles Böse in der Welt) und einer sog. "Christlichen Schrift" zu unterscheiden.

Der Holocaust-Vergleich der Peta ist im Sinne des 130 StGB (3) verharmlosend, zum einen in einer juristischen Dimension, denn er setzt völkerrechtliche Verbrechen mit Missständen und minderschweren Straftaten gleich, und zum zweiten in einer tatsächlichen Dimension, denn er setzt qualitativ nicht vergleichbare Leidensfähigkeit gleich.

Bzgl. der geschilderten Entwürdigung und Instrumentalisierung der Holocaustopfer und der Verbindung zu rechtsextremen und antisemitischen Personen und Organisationen hat sich Peta darüber hinaus meines Erachtens auch im Sinne von 130 (1) und (2) StGB strafbar gemacht.

Ich gehe aufgrund meiner Beobachtungen in den vergangenen Jahren und heute davon aus, dass genau diese Gruppierungen sozusagen schon in den Startlöchern stehen, um Petas Kampagne zu übernehmen und um weitere Inhalte, möglicherweise antisemitischen oder rassistischen Inhalts, zu erweitern.



Wird dies ermöglicht, dann wird damit gleichzeitig zukünftig jede gesellschaftliche Diskussion über Tierschutz im Rahmen demokratischer Rechtsstaatlichkeit verunmöglicht, der die Opfer entwürdigende Holocaust-Vergleich wird zum Spielball jedweder gesellschaftlichen Auseinandersetzung.

Nach all den Zitaten der Peta gestatte man mir bitte zum Schluss auch ein Zitat:

"Wir alle müssen den geringsten Anfängen wehren, denn wir haben schon einmal erfahren, wohin vermeintlich harmlose Anfänge führen können."
(Jutta Limbach)

Mit freundlichen Grüßen

Silke Groos


http://www.maulkorbzwang.de/archive_news/04_04/220-404.htm

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[1] abrufbar unter http://www.peta.de/news/doc04/hc_wider_020404.pdf

[2] Eine Gefahr für die Tierrechtsbewegung? Was steckt wirklich hinter dem Universellen Leben? Voice Magazin, 2002, http://www.voice-magazin.de/presse/UL-Bericht%20au-s%20VOICE%2031-2002.pdf; Universelles Leben - eine Gefahr für die Tierrechtsbewegung, Maqi, 2002, http://maqi.de/txt/ul.html

[3] Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts, 10.09.1996, Az 7U 98/96 - 324 O 56/96

[4] Pfr. Thomas Gandow, Landeskirchliches Pfarramt für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg, Pressemitteilung vom 29. Juli 2002,
http://www.bbs-wertheim.de/body_pressemitteilung_t-homas_gandow.htm

[5] nachlesbar unter http://www.michelrieth.de/200207ts.htm#pmga

[6] Distanzierung von 21 Tierrechtsorganisationen, Februar 2004, http://www.tan.claranet.de/ul.html

[7] Polylux, ARD, 03.09.2002

[8] Diverse Äuserungen Kaplans über spanische Bombenopfer, Holocaust-Opfer etc.
http://www.fellbeisser.info/index.php?option=conte-nt&task=view&id=432&Itemid=2
http://www.fellbeisser.info/index.php?option=conte-nt&task=view&id=603&Itemid=2

[9] Pressespiegel des Vereins gegen Tierfabriken Schweiz, VgT,
http://www.vgt.ch/pressespiegel/

[10] Vgl. http://www.vgt.ch/news2004/040320.htm

[11] IDGR Lexikon des Rechtsextremismus, Erwin Kessler, nachlesbar unter
http://lexikon.idgr.de/k/k_e/kessler-erwin/kessler--erwin.php

[12] Vgl. http://www.vgt.at/news/news.php3 ; http://www.canis.info/presse/atvschnitzel.htm ; http://www.beepworld.de/members/friedvoll/freunde.-htm ;

[13] Vgl. Quellen unter (2)

[14] Spiegel Online, Ein Krieg für Tiere, 12/2004, nachlesbar unter:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,290492-2,00.h-tml

[15] Vgl. Stellungnahme der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten e.V." vom 16.03.2004, nachlesbar unter http://www.presseportal.de/story.htx?nr=537536

[16] Stellungnahme der AG des Hamburger Tierbefreiungstreffens,vom März 2004, nachlesbar unter http://www.tan.claranet.de/texte/peta.html

[17] Helmut F. Kaplan, Wahrheit tut weh, Warum die Peta-Kampagne ein großer Erfolg ist, 29.03.2004,
http://www.fellbeisser.info/index.php?option=conte-nt&task=view&id=603&Itemid=2

[18] SWR Nachrichten, Holocaust-Opfer protestieren gegen Tierschutzkampagne, 18.03.2004, nachlesbar unter http://www.swr.de/nachrichten/bw/2004/03/18/index2-1.html

[19] Taz, Hühnchen und Holocaust jetzt in Stuttgart, 17.03.2004, nachlesbar unter http://www.taz.de/pt/2004/03/17/a0093.nf/text.ges,-1

[20] Vgl. Maqi, Peta - Eine Organisation gegen Tierrechte?, nachlesbar unter http://maqi.veganismus.ch/maqi.de/txt/petagegentie-rrechte.html

sowie Center of Cosumer Freedom, nachlesbar unter
http://www.activistcash.com/organization_overview.-cfm/oid/21

[21] Spiegel Online, Ein Krieg für Tiere, 12/2004, nachlesbar unter:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,290492-2,00.h-tml





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20. September 2005 um 19:49
In Antwort auf diesichtweise

Da euch Peta ja so am Herzen liegt... hab ich mal gegooglet
"Donnerstag 22. April 2004, 15:19 Uhr
Tierschutz-Kampagne Der Holocaust auf Ihrem Teller bleibt verboten

Berlin (AP) Die umstrittene Anti-Fleisch-Kampagne Der Holocaust auf Ihrem Teller der Tierschutzorganisation Peta bleibt verboten. Mit diesem Urteil bestätigte das Landgericht Berlin am Donnerstag eine einstweilige Verfügung, die der Zentralrat der Juden in Deutschland im März gegen die Tierschützer erwirkt hatte. Bildmontagen von KZ-Häftlingen und Hennen in Legebatterien verletzten die Menschenwürde der Holocaust-Opfer, sagte Richter Michael Mauck: Das geht schlicht und einfach zu weit.

Peta hatte im vergangenen Herbst eine ähnliche Kampagne gegen den Verzehr von Fleisch in den USA gestartet. Die vom Zentralrat beanstandeten Bildmontagen wurden auch in der Schweiz und Österreich gezeigt. Unter Titeln wie Wandelnde Skelette, Kinder-Schlachter und Die Fahrt in die Hölle werden dabei Viehtransporte und Deportationszüge, Schweinekadaver und menschliche Leichen sowie KZ-Häftlinge und Hühner in Legebatterien gegenübergestellt. In Deutschland sollte die Kampagne Mitte März auf dem Stuttgarter Schlossplatz starten. Der Zentralrat hatte daraufhin das Berliner Landgericht angerufen.

Der Anwalt der Tierschützer, Wolfgang Schindler, kündigte Berufung vor dem Berliner Kammergericht gegen das Urteil vom Donnerstag an. Notfalls werde er bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Peta hat nach eigenen Angaben etwa 750.000 Mitglieder und ist damit die größte Tierschutzorganisation der Welt.

(Aktenzeichen: AZ 27 O 207/04) "

http://de.news.yahoo.com/040422/12/3zvu5.html




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Peta, Populismus, latenter und offener Antisemitismus

Ich beziehe mich im folgenden auf den inzwischen erfolgten Einspruch von Peta gegen die einstweilige Verfügung des Landgerichts Berlin[1], da davon ausgegangen werden kann, dass Peta eine gleichlautende Argumentation im strafrechtlichen Verfahren vortragen wird.

Ich werde im zunächst ausführen, dass Peta m.E. - entgegen eigener Aussagen - mit eindeutig antisemitischen und rechtsextremen Gruppierungen in Verbindung steht. Damit sind Petas Aussagen bzgl. der Zielsetzung ihrer Kampagne zumindest in Zweifel zu ziehen.

Zunächst sei gesagt, dass sich Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen bzgl. ihrer Werte und Zielsetzungen drastisch unterscheiden. Beide Bereiche sind aber nicht klar voneinander abgegrenzt, sondern gehen ineinander über, ebenso sind die Einzelgruppierungen und -organisationen innerhalb beider Bereiche nicht homogen.

Antisemitische Tendenzen und Gruppierungen im Tierschutz/Tierrechtsbereich sind Insidern seit langem bekannt.

Besonders hervorzuheben ist hier die Unterwanderung von Tierrechtsorganisationen durch die Sekte "Universelles Leben" (UL).[2] Die Sekte widmete nicht nur eine ganze Ausgabe ihrer Zeitschrift "Christusstaat" (Nr. 9, 1991) antisemitischer Hetzpropaganda, einer ihrer Wortführer (Klaus Meurer) vertrat auch die folgende Auffassung: "Die Juden im Dritten Reich seien wahrscheinlich reinkarnierte Seelen von Sklavenhändlern im Alten Rom gewesen. Nach "Göttlichem Gesetz" seien sie unter Hitler eben "dran" gewesen." und "Das Gesetz arbeitet präzise. Die Nazis, die Gestapoleute sind sicherlich, deskriptiv gesehen, Vollstrecker des Schicksals..."[3]

UL steht, wie aus den Anlagen hervor geht, in offener und verdeckter Verbindung zu einer Vielzahl von Organisationen mit rechtsextremen Gedankengut. Pfarrer Thomas Gandow vom Landeskirchlichen Pfarramt für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg warnte bereits im Juli 2002 eindringlich vor der Unterwanderung der Tierschutz/Tierrechtsszene. "Die Sekte habe früher auch Thesen über eine "jüdisch-zionistische Weltverschwörung" sowie Auszüge aus den angeblichen "Protokollen der Weisen von Zion" verbreitet. Behauptungen in eigenen Publikationen, dass auch Deutschland "Spielball herrschsüchtiger Juden" sei, wurden nach öffentlichen Protesten zurückgenommen." [4]

In der Diskussion um UL kam es zu einigen Distanzierungen von Tierrechtsorganisationen, vgl. dazu die von der Pfarrei in Michelrieth erstellte Chronologie der Unterwanderung.[5]

Besonders an der Teilnahme von UL am Tierrechtskongress in Wien 2002, insbesondere an Vortragsveranstaltungen von UL-Funktionären, entzündete sich damals die Diskussion. Während einige Organisationen sich eindeutig von UL distanzierten, darunter auch solche, welche sich aktuell eindeutig von der Holocaust-Kampagne der Peta distanzieren[6], fehlt eine solche Distanzierung bis heute von anderen Organisationen.

Helmut F. Kaplan, laut einer ARD-Sendung Chef-Ideologe von Peta[7], auf jeden Fall jedoch glühender Befürworter der Holocaust-Kampagne, und ebenfalls Referent des Tierrechtskongresses 2002, vertritt in seinen Äusserungen menschenverachtende Positionen, welche der Karma-Weltanschauung des Klaus Meurer ähneln und faschistischem Gedankengut zumindestens sehr nahe kommen.[8]


Insbesondere aber fehlt eine solche Distanzierung bis heute vom Verein gegen Tierfabriken Schweiz (VgT), im Gegenteil, diese Organisation verteidigte UL vehement gegen angebliche "Hetzartikel".[9] Aktuell verteidigt diese Organisation die Holocaust-Kampagne der Peta ebenso vehement.[10] Wortführer und Präsident ist Erwin Kessler, welcher laut seiner Biographie im IDGR-Lexikon des Rechtsextremismus bereits mehrfach wegen antisemitischer Äusserungen angeklagt wurde und Holocaust-Leugner unterstützte. Er instrumentalisiert für seine Zwecke, wie einige anderer dieser Gruppierungen auch, insbesondere die Thematik des betäubungslosen Schächtens.[11]

Der Verein gegen Tierfabriken Österreich wurde in der Vergangenheit in der Öffentlichkeit von VgT-Aktionsleiter Jürgen Faulmann, vertreten.[12]
Der Verein gegen Tierfabriken Österreich wurde im April 1992 durch Dr. Franz-Joseph Plank (Geschäftsführer), Vanja Hans Palmers (Präsident) und Erwin Kessler (Vizepräsident) gegründet. Dr. Franz-Joseph Plank fungierte als Geschäftsführer des VgT Österreich und Vorstandsmitglied des VgT Schweiz, Hans Palmers war Präsident des VgT Österreich und Vizepräsident des VgT Schweiz. Erwin Kessler war und blieb Präsident des VgT Schweiz, ist aber inzwischen nicht mehr Vizepräsident des VgT Österreich.
Auch Dr. Franz-Joseph Plank wurde vor zwei Jahren beim VgT Österreich abgelöst und betreibt nun einen eigenen Tierschutzverein namens "Animal Spirit".

Plakate des VgT Österreich lassen allerdings eine gewisse geistige Nähe zur Holocaust-Kampagne der Peta erkennnen:
http://www.vgt.at/publikationen/plakate/noah/panze-r.pdf
http://www.vgt.at/publikationen/plakate/noah/folte-r.pdf



Jürgen Faulmann gehörte als Vertreter der Veganen Gesellschaft Österreichs auch zu den Organisatoren des Tierrechtskongresses 2002 in Wien, er ermöglichte nicht nur die aktive Teilnahme der UL-Funktionäre, er bagatellisierte und verteidigte sie auch. Eine Distanzierung erfolgte seitens Faulmann nicht.[13]

Jürgen Faulmann ist in meinen Augen das Bindeglied zwischen den rechtsextremen und antisemitischen Tierschutz/Tierrechtsgruppierungen und Peta.
Ausgerechnet Faulmann wurde von Peta zum Kampagnenleiter der Holocaust-Kampagne gemacht.[14]

Jürgen Faulmann behauptet heute, er sei Jude. Den Wahrheitsgehalt dieser Aussage kann ich nicht überprüfen. Zum einen gelten jedoch Grundgesetz und Strafrecht auch für Juden, zum anderen hat sich Faulmann möglicherweise die Weltanschauung des Klaus Meurer zu eigen gemacht.

Nicht nur durch Jürgen Faulmann sollten Peta die antisemitischen und rechtsextremen Tendenzen in der Tierrechts/Tierschutzszene über die Diskussion um den Tierrechtskongress 2002 bekannt gewesen sein. Ebenso muss Peta bekannt gewesen sein, welche antisemitische Interpretation die Holocaust-Kampagne bei diesen Organisationen erfahren würde.

Wie die Kampagne in den Augen von Holocaust-Überlebenden, Juden und anderen Bürgern aufgenommen werden würde, war Peta ebenfalls im Vorfeld bekannt. Die Einlegung rechtlicher Mittel war im Vorfeld der Kampagne angekündigt.
Es wäre für Peta ein Leichtes gewesen, diese Konsequenzen zu vermeiden.

Trotzdem hat Peta diese Kampagne, im vollen Bewusstsein ihrer Tragweite, ins Leben gerufen.

Im folgenden möchte ich nach diesen notwendigen Vor- und Hintergrundinformationen über Petas Verbindung zu rechtsextremen und antisemitischen Organisationen kurz zu Petas Argumentation gegen die einstweilige Verfügung Stellung nehmen.

Grundsätzlich zu bemerken ist, das Peta in ihrer Argumentation die Bereiche Wissenschaft, Ethik und Gesetzgebung (Recht) in unzulässiger Weise vermischt. Weder lassen sich aus wissenschaftlichen Ergebnissen in der von Peta vorgenommenen Simplizität ethische Postulate ableiten, noch ändern Petas ethische Auffassungen die geltende Gesetzgebung in Deutschland.
Peta ist und bleibt in ihrem Handeln der deutschen Gesetzgebung, auch und gerade im Sinne von Art. 9 GG und 43 BGB, masstäblich unterworfen.

Zu Petas Argumentation im einzelnen:

Die Holocaust-Kampagne stellt in meinen Augen sowohl eine Schmähkritik als auch eine Formalbeleidigung dar, weil der Vergleich von Menschen und Tieren (z.B. als gängige Verbalinjurie) beleidigend aufzufassen ist, zudem insbesondere im historischen Kontext des Tiervergleichs als antisemitischem Stereotyp Teil der Ideologie des Holocausts war.[15] Drittens bedient dieser Vergleich (auch und gerade in der Tierrechts/Tierschutzszene vorhandene und Peta und Kampagnenleiter Faulmann gut bekannte) sekundäre und primäre antisemitische Tendenzen.[16]

Die Menschenwürde wird verletzt. Dies ergibt sich aus den Plakaten der Kampagne selbst. Die optische und platzmässige Gleichgewichtung der Holocaustfotos und der Tierfotos ergibt keinen Vergleich, sondern eine Gleichsetzung beider Elemente. Der sprachliche Kontext bezieht sich gleichermassen auf beide Elemente, eine Differenzierung erfolgt nicht. Der sprachliche Kontext umfasst jeweils maximal ein bis drei Schlagworte, noch nicht einmal ganze Sätze, so dass eine differenzierte Interpretation dem Betrachter nicht möglich ist. Wie die Kampagne vom "Durchschnittsbürger" aufgenommen wurde, war umfangreich der öffentlichen Diskussion zu entnehmen. Eine abstrus konstruierte Rechtfertigungsideologie befreit Peta nicht von der Verantwortung, ihre Kampagnen rechtskonform auszurichten, zumal wenn einerseits die öffentliche Wirkung der Kampagne durch entsprechende Medienberichte und Stellungnahmen Peta im Vorfeld bekannt ist, zum anderen, wenn Peta über ihren Kampagnenleiter selbst in direkter Verbindung zu rechtsextremen und antisemitischen Gruppen steht.

In diesem Kontext der direkten Verbindung zu antisemitischen und rechtsextremen Gruppierungen ist die Beteuerung von Peta, die Kampagne richte sich nicht gegen Juden oder Holocaustopfer, sondern gegen Missstände der industrialisierten Massenutztierhaltung, zweifelhaft (und in meinen Augen: perfide, heuchlerisch, ekelerregend und lächerlich).

Peta führt aus, sie bestreite nicht, dass Tiere keine Menschenwürde haben. Daraus resultiert jedoch nicht, dass deswegen Peta die Menschenwürde von Menschen verletzen darf. Peta stellte einen Berg ineinander verkrallter Leichen von Holocaustopfern einem Haufen Schweinekadaver unter der Überschrift "Endgültige Demütigung" gegenüber. Natürlich wurde die Würde der Schweine dadurch nicht verletzt, da Schweine keine Demütigung (die nichts anderes rezipierter Würdeverlust ist) empfinden können. Die gleichgewichtete Gegenüberstellung, dass Schlachtschweine ihre (vermeintliche) Würde wie Holocaustopfer verloren hätten und damit in gleicher Weise wie Holocaustopfer (vermeintlich) gedemütigt worden wären, ist nichts anderes als eine Demütigung (und damit Entwürdigung) der Holocaustopfer.
Eine solche Entwürdigung von Holocaustopfern steht in keinem Zusammenhang zum Tierschutz, und wird auch durch keinerlei sprachlichen oder sonstigen Kontext in den Schutzbereich des Art. 5 Abs. 1 GG versetzt.

An diesem Peta-Plakat wird auch der ehrverletzende Charakter der Kampagne sehr deutlich, da den Holocaustopfern mittels der fotographischen und textlichen Elemente durch den Holocaust "diesselbe Demütigung und Würde wie bei einem ... zugesprochen wird - also überhaupt keine.

An dieser perfiden und hintersinnigen Fotomontage werden Personen wie Erwin Kessler (unter welchem Peta-Kampagnenleiter Jürgen Faulmann lange Zeit arbeitete) oder die von ihm verteidigten Holocaust-Leugner ihre helle und diebische Freude haben, denn der Vergleich bewirkt eine Verharmlosung des Holocaust. Auch Personen wie Klaus Meurer (UL) wird dieses Bild freuen, da laut ihm die Juden im Holocaust ihre gerechte "göttliche" Strafe erhielten, und Personen wie Helmut F. Kaplan werden sich auch für diese menschlichen Opfer das Mitleid sparen, weil diese angeblich durch das Schächten Schuld auf sich geladen haben und natürlich keinem Menschen "das Schicksal von fremden Menschen nach über einem halben Jahrhundert DERART an Herz und Nieren geht".[17]

Peta beruft sich im folgenden darauf, dass die Leidensfähigkeit von Mensch und Tier wissenschaftlich erwiesen gleich sei. Die Darstellung und Ableitung aus wissenschaftlichen Quellen erfolgt undifferenziert bzgl. Quantität und Qualität. Die Leidensfähigkeit von Menschen ist im psychischen Bereich eine qualitativ andere als die von Tieren.


Ein ... leidet unter dem Anblick des oben angeführten Peta-Plakates nicht, ein Holocaustopfer (oder ein anständiger Mensch) dagegen sehr. Das mit Diskriminierung, Verhöhnung, Verspottung, Verfolgung und Entwürdigung verbundene psychische Leiden der Holocaustopfer ist einem Tier genausowenig zugänglich wie das Wissen um dieses Leiden in der Vergangenheit, welches die Jugendentwicklung und das Leben der Nachkommen und Überlebenden der Holocaustopfer heute noch leidvoll zu überschatten geeignet ist.



Dass hier Persönlichkeitsrechte beeinträchtigt wurden, ist einmal daran zu erkennen, dass Peta eigenmächtig das Leiden der Betroffenen für ihre Zwecke instrumentalisiert, obwohl die Betroffenen dagegen widersprachen und protestierten.[18] Ebenso setzte sich Peta darüber hinweg, dass das Holocaust-Museum in Washington, aus welchem die verwendeten KZ-Fotos stammen, mit der Art der Verwendung nicht einverstanden war und ist.[19] Diese Fotos wurden, gegen den Willen des Museums, instrumentalisiert.

Instrumentalisierung gegen der Willen der Betroffenen ist nichts anderes als eine Form der Entwürdigung, ein Verstoß gegen Art. 1 GG.

Peta beruft sich zur Legitimation ihres Holocaust-Vergleichs auf "bedeutende Persönlichkeiten des Geisteslebens", dazu im einzelnen:

Prof. Grzimek hat 1975 punktuell und ausschliesslich verbal die Haltungsbedingungen von Legehennen als KZ-ähnlich bezeichnet. Er hat weder Tiere mit Menschen gleichgesetzt, noch das Schicksal der Hühner mit dem Holocaust gleichgesetzt, zudem stand die Aussage in einem größeren Kontext. Es sei auch dahingestellt, ob das Urteil des OLG Düseldorf vor einer höheren Instanz Bestand gehabt hätte.

Isaak B. Singer starb im Jahr 1991, lange bevor seine Worte erstmals in einem Buch mit dem Titel "Eternal Treblinka: Our Treatment of Animals and the Holocaust" (Charles Patterson, 2002) Verwertung fanden. Seine Meinung wird erkennbar vom überwiegenden Teil der jüdischen Bevölkerung nicht geteilt, das gleiche gilt für Sina Walden.

Das Zitat von Theodor W. Adorno ist eine Metapher über den Verlust der Empathie.
Empathie bedeutet einfühlendes Verstehen, sich in ein anderes Lebewesen hineinzuversetzen.
Denn erst die Ausgrenzung und Abwertung des anderen Lebewesens ermöglicht es, ihm Grausamkeiten zuzufügen. Aus dem im folgenden angeführten Zitat von Adorno ist ersichtlich, dass er mit einer Gleichsetzung von Tieren und Menschen wie bei Peta erfolgt nicht einverstanden gewesen wäre:

"Die stets wieder begegnende Aussage, Wilde, Schwarze, Japaner glichen Tieren, etwa Affen, enthält bereits den Schlüssel zum Pogrom. Über diese Möglichkeit wird entschieden in dem Augenblick, in dem das Auge eines tödlich verwundeten Tieres den Menschen trifft.
Der Trotz, mit dem er diesen Blick von sich schiebt "es ist ja bloß ein Tier" - wiederholt sich unaufhaltsam in den Grausamkeiten an Menschen, in denen die Täter das "Nur ein Tier"- immer wieder sich bestätigen müssen, weil sie es schon am Tier nie ganz glauben konnten."
(Theodor W. Adorno (1903-1969) aus: "Minima Moralia")

Wenn Peta sich auf Adorno beruft, muss sie auch akzeptieren, dass ihre Kampagne "den Schlüssel zum Pogrom" bereits in sich trägt.

Martin Niemöller vergleicht in seinem Zitat sein eigenes, individuelles Leiden im KZ mit dem der Hühner in der Legebatterie. Er verallgemeinert sein Schicksal nicht mit dem aller Holocaustopfer. Martin Niemöller überlebte das Konzentrationslager, es bleibt ihm unbenommen, sein individuelles Schicksal oder das seiner individuellen Mitgefangenen als weniger leidensvoll als das von Legehennen zu bewerten. Für die Mehrzahl der Holocaustopfer trifft diese Bewertung jedoch nicht zu, und das behauptet Niemöller auch nicht.

J.M. Cotzee wirft eine ethische Frage auf, ohne Menschen Tieren gleich zu setzen oder Massentierhaltung vollumfänglich dem Holocaust gleichzusetzen.

Ob die zitierten Personen mit der Interpretation ihrer Zitate einverstanden sind, lässt sich nicht mehr klären, da sie bis auf Cotzee und Walden sämtlich nicht mehr unter den Lebenden weilen.


Die Journalisten Ulrich Rauff (Süddeutsche Zeitung) und Hauke Goos (Der Spiegel) leben noch und können sich selbst äussern, jedoch sei zu ihrer Ehrenrettung angemerkt, dass beide von Peta falsch zitiert bzw. interpretiert werden.

Ulrich Raulff äusserte sich in seinem Artikel wie folgt:
" Man fragt sich, ob der Autor den Mord an den Juden nicht vor allem benutzt, um die Verbrechen an den Tieren zu skandalisieren mit sicherem Griff zum historischen Superlativ."
womit das Element der Entwürdigung durch Instrumentalisierung hervorgehoben ist.

Hauke Goos enthält sich in seinem Artikel zugunsten einer Darstellung weitestgehend jeder eigenen Meinungsäusserung, bezeichnet die Kampagne wertungsfrei als "Tabubruch", verzichtet jedoch auf eine weitergehende moralische oder juristische Wertung. Er schreibt über Peta: "Sie wollen eine bessere Welt, möglicherweise, auf alle Fälle aber eine andere." Welche andere Welt das sein könnte, wird an den Verbindungen über Jürgen Faulmann deutlich sichtbar.

Juristisch beruft sich Peta auf das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH NJW 2000, 3421), welches eine Meinungsäusserung "Damals Holocaust - heute Babycaust" billigte. Zunächst ist festzustellen, dass hier nicht Tiere mit Menschen gleichgesetzt wurden. Elemente der Verharmlosung oder plakativen Entwürdigung standen ebenfalls nicht in Rede, ebensowenig wie eine Verbindung zu und Bedienung von rechtsextremen oder antisemitischen Gruppierungen.

Eine Berufung von Peta auf ihren Vereinszweck schlägt fehl, da Peta als Verein den Anforderungen von Art. 9 GG und 43 BGB unterworfen ist, und aufgrund der nun vorliegenden Informationen dahingehend eine Prüfung der Vereinstätigkeit von Peta erfolgen sollte.

Es sei darauf hingewiesen, dass sich die Elemente von Diskriminierung, Instrumentalisierung und Entwürdigung wie ein roter Faden durch die Kampagnengeschichte von Peta ziehen, als herausgestelltes Beispiel die Instrumentalisierung der Prostatakrebserkrankung des New Yorker Bürgermeisters Rudolph Guiliani.

Nicht nur in Amerika steht Peta unter herber Dauer-Kritik, unter anderem, weil sie weniger als 1 Prozent ihres Budgets für praktische Tierschutzarbeit ausgibt, in ihren Kampagnen wiederholt die Menschenwürde verletzt, selbst gegen Tierschutznormen verstösst (Tötung von über 1.300 Katzen und Hunden allein im Jahr 1999 durch Peta) und militante, radikale und zum Teil gewalttätige Gruppen finanziell unterstützt.[20]

Peta hatte Kenntnis über die rechtsextremen und antisemitischen Tendenzen in der Tierschutz/Tierrechtsszene.
Peta hat bewußt aus diesen Reihen ihren Kampagnenleiter rekrutiert.
Peta war im Vorfeld der Kampagne zur Kenntnis gegeben worden (vom Zentralrat der deutschen Juden, von Tierschutzorganisationen wie Vier Pfoten e.V., von Tierrechtsorganisationen, von der Aktion Sühnezeichen, vom Bund für Umwelt und Naturschutz e.V., von anderen und den Medien) wie diese Kampagne verstanden, bewertet und aufgenommen werden würde.
Peta war im Vorfeld über rechtliche Konsequenzen der Kampagne informiert worden, der Antrag auf einstweilige Verfügung des Zentralrats der deutschen Juden sowie die Strafanzeige wegen 130 StGB waren für Peta vorhersehbar.

Trotzdem startete Peta die Holocaust-Kampagne.
Warum?

Laut Eigenauskunft wollte Peta "polarisieren", und nur der Holocaust-Vergleich unter Instrumentalisierung der Holocaustopfer sicherte größtmögliches Aufsehen.[21]


Ich gehe davon aus, dass der Protest der Holocaustopfer, die einstweilige Verfügung des Zentralrats der deutschen Juden, und auch (u.a. meine) Strafanzeigen fest eingeplante Teile der Inszenierung von Peta waren. Gewünscht war eine Skandalisierung, und eine sich anschliessende breite öffentliche Diskussion, die von den rechtslastigen Teilen der Tierschutz/Tierrechtsszene dann zur Rechtfertigung auf Nebenschauplätze wie betäubungsloses Schächten und Kritik an Israels Politik ausgedehnt worden wäre.


Zielsetzung war meines Erachtens nicht sinnvolles Engagement für Nutztiere (dieser Themenbereich wird in der Kampagne in keinster Weise vertieft), sondern das Hinter-sich-Scharen der für die Kampagne besonders empfänglichen tatsächlichen und tendenziell rechtsextremen und antisemitischen Gruppierungen und Personen der Tierschutz/Tierrechtsszene, wie sie in der Person von Kampagnenleiter Faulmann bei Peta vertreten sind. Aus diesem Bereich des primären oder sekundären Antisemitismus unserer Gesellschaft wünschte sich Peta Zuläufer und damit Einfluss-, Macht- und nicht zuletzt Geldzuwachs zu sichern. Passenderweise wurde von Peta aus dieser Kampagnen-Zielgruppe dann auch direkt der Kampagnenleiter rekrutiert.

Wenig überraschend ist in diesem Zusammenhang auch die Oster-Aktion der Peta unter dem Titel: "Feiern Sie ein tierfreundliches Osterfest" (zuständig laut Pressemitteilung: Jürgen Faulmann):
http://www.peta.de/feat04/ostern04/index.html
Unter dem Link "Jesus war Vegetarier" erfährt man, dass Jesus der gute Hirte (im Gegensatz zu den anderen "blutigen Metzgern") war, auch heisst es bei Peta nicht mehr "Altes und Neues Testament", sondern Peta geruht zwischen einer "Hebräischen Schrift" (wie nicht anders zu erwarten verantwortlich für alles Böse in der Welt) und einer sog. "Christlichen Schrift" zu unterscheiden.

Der Holocaust-Vergleich der Peta ist im Sinne des 130 StGB (3) verharmlosend, zum einen in einer juristischen Dimension, denn er setzt völkerrechtliche Verbrechen mit Missständen und minderschweren Straftaten gleich, und zum zweiten in einer tatsächlichen Dimension, denn er setzt qualitativ nicht vergleichbare Leidensfähigkeit gleich.

Bzgl. der geschilderten Entwürdigung und Instrumentalisierung der Holocaustopfer und der Verbindung zu rechtsextremen und antisemitischen Personen und Organisationen hat sich Peta darüber hinaus meines Erachtens auch im Sinne von 130 (1) und (2) StGB strafbar gemacht.

Ich gehe aufgrund meiner Beobachtungen in den vergangenen Jahren und heute davon aus, dass genau diese Gruppierungen sozusagen schon in den Startlöchern stehen, um Petas Kampagne zu übernehmen und um weitere Inhalte, möglicherweise antisemitischen oder rassistischen Inhalts, zu erweitern.



Wird dies ermöglicht, dann wird damit gleichzeitig zukünftig jede gesellschaftliche Diskussion über Tierschutz im Rahmen demokratischer Rechtsstaatlichkeit verunmöglicht, der die Opfer entwürdigende Holocaust-Vergleich wird zum Spielball jedweder gesellschaftlichen Auseinandersetzung.

Nach all den Zitaten der Peta gestatte man mir bitte zum Schluss auch ein Zitat:

"Wir alle müssen den geringsten Anfängen wehren, denn wir haben schon einmal erfahren, wohin vermeintlich harmlose Anfänge führen können."
(Jutta Limbach)

Mit freundlichen Grüßen

Silke Groos


http://www.maulkorbzwang.de/archive_news/04_04/220-404.htm

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[1] abrufbar unter http://www.peta.de/news/doc04/hc_wider_020404.pdf

[2] Eine Gefahr für die Tierrechtsbewegung? Was steckt wirklich hinter dem Universellen Leben? Voice Magazin, 2002, http://www.voice-magazin.de/presse/UL-Bericht%20au-s%20VOICE%2031-2002.pdf; Universelles Leben - eine Gefahr für die Tierrechtsbewegung, Maqi, 2002, http://maqi.de/txt/ul.html

[3] Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts, 10.09.1996, Az 7U 98/96 - 324 O 56/96

[4] Pfr. Thomas Gandow, Landeskirchliches Pfarramt für Sekten- und Weltanschauungsfragen der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg, Pressemitteilung vom 29. Juli 2002,
http://www.bbs-wertheim.de/body_pressemitteilung_t-homas_gandow.htm

[5] nachlesbar unter http://www.michelrieth.de/200207ts.htm#pmga

[6] Distanzierung von 21 Tierrechtsorganisationen, Februar 2004, http://www.tan.claranet.de/ul.html

[7] Polylux, ARD, 03.09.2002

[8] Diverse Äuserungen Kaplans über spanische Bombenopfer, Holocaust-Opfer etc.
http://www.fellbeisser.info/index.php?option=conte-nt&task=view&id=432&Itemid=2
http://www.fellbeisser.info/index.php?option=conte-nt&task=view&id=603&Itemid=2

[9] Pressespiegel des Vereins gegen Tierfabriken Schweiz, VgT,
http://www.vgt.ch/pressespiegel/

[10] Vgl. http://www.vgt.ch/news2004/040320.htm

[11] IDGR Lexikon des Rechtsextremismus, Erwin Kessler, nachlesbar unter
http://lexikon.idgr.de/k/k_e/kessler-erwin/kessler--erwin.php

[12] Vgl. http://www.vgt.at/news/news.php3 ; http://www.canis.info/presse/atvschnitzel.htm ; http://www.beepworld.de/members/friedvoll/freunde.-htm ;

[13] Vgl. Quellen unter (2)

[14] Spiegel Online, Ein Krieg für Tiere, 12/2004, nachlesbar unter:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,290492-2,00.h-tml

[15] Vgl. Stellungnahme der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten e.V." vom 16.03.2004, nachlesbar unter http://www.presseportal.de/story.htx?nr=537536

[16] Stellungnahme der AG des Hamburger Tierbefreiungstreffens,vom März 2004, nachlesbar unter http://www.tan.claranet.de/texte/peta.html

[17] Helmut F. Kaplan, Wahrheit tut weh, Warum die Peta-Kampagne ein großer Erfolg ist, 29.03.2004,
http://www.fellbeisser.info/index.php?option=conte-nt&task=view&id=603&Itemid=2

[18] SWR Nachrichten, Holocaust-Opfer protestieren gegen Tierschutzkampagne, 18.03.2004, nachlesbar unter http://www.swr.de/nachrichten/bw/2004/03/18/index2-1.html

[19] Taz, Hühnchen und Holocaust jetzt in Stuttgart, 17.03.2004, nachlesbar unter http://www.taz.de/pt/2004/03/17/a0093.nf/text.ges,-1

[20] Vgl. Maqi, Peta - Eine Organisation gegen Tierrechte?, nachlesbar unter http://maqi.veganismus.ch/maqi.de/txt/petagegentie-rrechte.html

sowie Center of Cosumer Freedom, nachlesbar unter
http://www.activistcash.com/organization_overview.-cfm/oid/21

[21] Spiegel Online, Ein Krieg für Tiere, 12/2004, nachlesbar unter:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,290492-2,00.h-tml





Interessant!
Hallo Sichtweise!

Das sind in der Tat interessante Infos. Ich werde mich da mal tiefer einlesen, denn einiges verstehe ich noch nicht ganz.

PETA kämpft doch vordergründig um das Wohl der Tiere. Laut diesem Bericht bedienen sie sich am Antisemitismus, um durch Skandale Aufmerksamkeit zu erlangen UND - nun meine Frage - damit sich ihnen rechtsextreme Gruppen anschließen, welche die PETA finanziell unterstützen?!?
Ich sehe hier das Ziel der Rechtsextremen nicht ganz, was haben sie davon, dass sie der PETA helfen? Wollen sie eine Möglichkeit haben, ihre antisemitischen Ansichten zu verbreiten?

Obwohl, wenn ich so überlege, letzte Woche wurde hier im Forum öfters eine Web-Adresse geposted unter der man sich das Leid türkischer Tierheim-Hunde anschauen konnte.
Diese Adresse wurde dann als Contra-Argument gegen die Türkei und den Türkei-EU-Beitritt verwendet.
Anscheinend läuft doch sehr viel rechte Manipulation über das Tierschutz-Argument.
Das hatte ich vorher nie bedacht!

Also hier schon mal Dankeschön für den Denkanstoss!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

20. September 2005 um 20:22
In Antwort auf marija_12156377

Interessant!
Hallo Sichtweise!

Das sind in der Tat interessante Infos. Ich werde mich da mal tiefer einlesen, denn einiges verstehe ich noch nicht ganz.

PETA kämpft doch vordergründig um das Wohl der Tiere. Laut diesem Bericht bedienen sie sich am Antisemitismus, um durch Skandale Aufmerksamkeit zu erlangen UND - nun meine Frage - damit sich ihnen rechtsextreme Gruppen anschließen, welche die PETA finanziell unterstützen?!?
Ich sehe hier das Ziel der Rechtsextremen nicht ganz, was haben sie davon, dass sie der PETA helfen? Wollen sie eine Möglichkeit haben, ihre antisemitischen Ansichten zu verbreiten?

Obwohl, wenn ich so überlege, letzte Woche wurde hier im Forum öfters eine Web-Adresse geposted unter der man sich das Leid türkischer Tierheim-Hunde anschauen konnte.
Diese Adresse wurde dann als Contra-Argument gegen die Türkei und den Türkei-EU-Beitritt verwendet.
Anscheinend läuft doch sehr viel rechte Manipulation über das Tierschutz-Argument.
Das hatte ich vorher nie bedacht!

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Hallo Fussballbarbie,
ich habe den Text vorhin auch nur einmal gelesen und muss mich auch noch einmal näher damit beschäftigen.

Unter Punkt 20 gibt es einen Link, dessen Beitrag ich gelesen habe, wo Veganer massiv gegen die PETA wttern.

Für mich ist vordergründig wichtig, dass man man Dinge von mindestens 2 Seiten betrachtet. Peta treibt massive Kampangnen/Manipulation und spricht damit zig 1000 Menschen an. Dabei verwendet Peta gerademal 1 % ihrer Beiträge zum aktiven Tierschutz. Peta ließ 1000-de Tiere einschläfern, weil ihr die Unterhaltung der Tiere zu teuer war. Nach zu lesen unter Punkt 20

Ich persönlich bin für aktiven Tierschutz... aber Organisationen sind selten so selbstlos, wie sie zu vorgeben scheinen. Ich glaube der Deutsche Tierschutzbund war diesbezüglich auch mal in die Kritik geraten. Bin mir aber nicht ganz sicher und möchtest es jetzt ungeprüft auch nicht behaupten.

Liebe Grüße

Die Sichtweise

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20. September 2005 um 21:36
In Antwort auf marija_12156377

Interessant!
Hallo Sichtweise!

Das sind in der Tat interessante Infos. Ich werde mich da mal tiefer einlesen, denn einiges verstehe ich noch nicht ganz.

PETA kämpft doch vordergründig um das Wohl der Tiere. Laut diesem Bericht bedienen sie sich am Antisemitismus, um durch Skandale Aufmerksamkeit zu erlangen UND - nun meine Frage - damit sich ihnen rechtsextreme Gruppen anschließen, welche die PETA finanziell unterstützen?!?
Ich sehe hier das Ziel der Rechtsextremen nicht ganz, was haben sie davon, dass sie der PETA helfen? Wollen sie eine Möglichkeit haben, ihre antisemitischen Ansichten zu verbreiten?

Obwohl, wenn ich so überlege, letzte Woche wurde hier im Forum öfters eine Web-Adresse geposted unter der man sich das Leid türkischer Tierheim-Hunde anschauen konnte.
Diese Adresse wurde dann als Contra-Argument gegen die Türkei und den Türkei-EU-Beitritt verwendet.
Anscheinend läuft doch sehr viel rechte Manipulation über das Tierschutz-Argument.
Das hatte ich vorher nie bedacht!

Also hier schon mal Dankeschön für den Denkanstoss!

Hab noch was gefunden...
Nach drei Tagen ist von den Vorwürfen nichts mehr übrig


Saturday, 25. September 2004
Tierrechtler wussten um wahre Hintergründe: Es bestand kaum Chance auf Heilung
Zerbst/MZ. Es riecht streng im Zerbster Amtsgericht an diesem Morgen. Es ist der dritte Tag des Prozesses um den Todes des Elefanten Rani, und der Pathologe Karl-Friedrich Reckling hat zwei große blaue Müllsäcke dabei. Darin: Die mächtigen Oberschenkelknochen des Dickhäuters, der im Januar vergangenen Jahres hatte eingeschläfert werden müssen.
Weil Karl-Heinz Köllner, Chef des Zirkus "Harlekin", das Tier nach einem Beinbruch vernachlässigt habe, meint Staatsanwalt Frank Fresow. Tierrechtler hatten dem 57-Jährigen vorgeworfen, er habe Rani in einem kalten, feuchten Schweinestall gehalten, sie kaum gefüttert und ihr eine Therapie verweigert.
Ein Jahr danach läuft das Verfahren allerdings anders als erwartet. Was zur Abrechnung mit einem Tierquäler werden sollte, kippt ins Gegenteil. Nicht diverse Vorstrafen des Angeklagten, von der Tierrechtsorganisation Peta zu Prozessbeginn öffentlich gemacht, sind Thema. Sondern der Umstand, dass Rani nach ihrem Unfall kaum eine Chance auf Heilung hatte. Auch Karl-Friedrich Reckling kommt mit Blick auf die präparierten Knochen zu diesem Urteil. Zwar sei der Bruch im linken Bein verheilt, sagt der erfahrene Veterinär, "doch dabei handelt es sich nicht um eine feste Verbindung".
Wo Ranis rechter Schenkelknochen gerade und schmal ist, wuchert links eine Wulst aus wildem Gewebe. "Das linke Bein war nach dem Zusammenwachsen 15 Zentimeter kürzer", sagt Reckling, "und der Knochen ist mit 16 Kilogramm doppelt so schwer wie normal." Eine Rückkehr ins normale Leben sei für Rani nicht möglich gewesen, glaubt der Zerbster Amtstierarzt Hartmut Knobloch. Der Bruch sei so kompliziert gewesen, dass "die Medizin hier an ihre Grenzen stößt". Auch ohne Vernachlässigung, für die der Prozess bisher keine Belege erbrachte: Rani stand nach mehreren Zeugenaussagen weder in einem Schweinestall, noch kalt oder feucht. "Sie war gut genährt und ansprechbar", erinnert sich Knobloch, "der Stall war beheizt und man sah, dass man sich um das Tier bemühte."
Fakten, die Peta seit Monaten bekannt waren. "Ich verfüge über alle Gerichtsakten", sagt Peta-Aktivist Edmund Haferbeck. Die Unterlagen, die nur Prozessbeteiligte haben dürften, hat sich der grüne Stadtratsabgeordnete von Schwerin offenbar über den von ihm gegründeten "Bundesverband zum Schutz vor Rechtsmissbrauch" beschafft. Haferbeck wusste so genau um die Hintergründe von Ranis Tod. Dennoch malte Peta weiter am Bild des Karl-Heinz Köllner als finsterem Tierquäler: Der sei ein "gefährlicher Mann", habe Rani "jahrelang gequält" und sie "umgebracht", hieß es noch zu Prozessbeginn.
Für den Sachsen und seine Familie hatte das Folgen. "Plakate wurden abgerissen", erzählt Hedwig Köllner, "mein Mann bekam gesundheitliche Probleme." Er habe nicht gewusst, in was er da geraten sei, sagt Köllner selbst: "Ständig mussten wir uns gegen Vorwürfe von Leuten verteidigen, die unsere Tiere nie gesehen haben."
Vorwürfe, die er von Anfang an zurückgewiesen hat. "Ich liebe meine Tiere - aber das wollte niemand hören." Zu laut war der Protest der Tierrechtler, die zum Prozessauftakt noch im Gerichtssaal ihre Infomappen verteilten. Dass darin nicht einmal die halbe Wahrheit stand, kommentiert Edmund Haferbeck knapp. Es sei doch klar, dass man einseitig Stellung nähme. Oder aber gar nicht: Zur Verhandlung gestern waren erstmals keine Tierrechtler mehr im Publikum.
Autor: Steffen Könau
Quelle: mz-web.de


Voll daneben: Bitte, bitte, esst uns nicht!
Eine Plakataktion von selbst ernannten Urchristen: "Universelles Leben"
Von der Sache und aus veganer Sicht gibt es eigentlich keine Einwände - die Gruppierung, die dahinter steckt, muss jedoch sehr kritisch betrachtet und als Sekte bezeichnet werden. Dank des Hinweises von Benjamin P. aus Leipzig sind uns die Augen geöffnet worden. Diese Gruppierung hat sich inzwischen auch im Biobereich angesiedelt und bietet Ökoprodukte wie "Gut zum Leben" an.
Bildet euch selbst eine Meinung über www.universellesleben.org

Kritische Seiten dazu:
Indymedia
Free-Speech
Bistum Trier
http://www.nmbiking.de/veganbiken.htm

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20. September 2005 um 23:51
In Antwort auf keycee

Ähm...
vielleicht liest du nochmal RICHTIG!
ich habe nichts unterstellt - all die sachen über die pelzverarbeitung kann man im internet nachschauen, kam im fernsehen usw.
wenn das dein schönster beruf war, dann tust du mir aufrichtig leid!
und ich werde einen sch... überarbeiten, ich stehe zu JEDEM wort, das ich geschrieben habe!
pelzträger(innen) - sofern sie nicht inuit sind oder jemand, der das stück von seiner omi vererbt bekommen hat - bekommen von mir nur einen titel:
PERVERSE! da kannste dich krümmen und winden wie du willst
und bevor DU mit unterstellungen arbeitest, les lieber die texte richtig durch und dann kannst DU deine antwort überarbeiten und mir erstmal aufzeigen, WAS an meinem ne unterstellung war oder was dir an meinen sätzen nicht gepasst hat
lg
keycee
(p.s. JEDER darf hier seine meinung haben und JEDER darf darauf antworten, wie er die sache sieht!)

Die Leder-Frage
Ein Freund fragte mich einmal, warum dieTierrechtsbewegung gegen Pelze kämpfe, jedoch nicht gegen Leder. Er sagte, er könne nicht verstehen, warum wir den Gebrauch von Pelzen mit aller Härte ablehnen und zur gleichen Zeit unberührt von dem Gebrauch von Leder seien. Er meinte, daß beides eigentlich dasselbe sei: Tierhäute. Mein Freund ist nicht gerade aufgeschlossen für unsere Ziele, und die Frage war ein verdeckter Vorwurf doppelter Moral. Aber sie verwirrte mich, weil ich keine zufriedenstellende Antwort geben konnte. Es ist tatsächlich so: wir haben die Leder-Frage vernachlässigt, und es ist Zeit, daß wir uns den Tatsachen stellen.
Habt ihr euch jemals gefragt, warum unsere Städte voll von Geschäften sind, die Leder verkaufen, während überall Pelzgeschäfte und Pelzabteilungen dicht machen? Oder habt ihr euch darüber gewundert, daß es keine Leder-Alternative zu LYNX gibt (englische Vereinigung, die gegen den grausamen Pelztierhandel kämpft; der Übers.)? Oder warum so viele Leute der Tierrechtsbewegung dieses Zeug tragen?

Der Mythos vom Nebenprodukt

Es gibt mehrere Antworten zu diesen Fragen, aber die meist verbreitetste beinhaltet immer den Ausdruck Nebenprodukt", wie etwa nach dem Schema Tiere werden ihres Fleisches wegen getötet, nicht ihrer Haut wegen, also ist Leder ein Nebenprodukt der Fleischindustrie", und wenn Leder nur ein Nebenprodukt ist, dann können wir es genauso gut benutzen, da es sonst nur weggeworfen werden würde, und überhaupt, es nicht zu gebrauchen, rettet nicht das Leben von Tieren... oder wie auch immer die Rechtfertigung lauten mag.ein Wörterbuch definiert Nebenprodukt" als einen Gegenstand, der ungewollt bei der Herstellung eines anderen Produktes anfällt. Aber Leder ist nicht ein Nebenprodukt der Fleischindustrie, und es fällt nicht ungewollt an. Alle Bestandteile eines Tieres, welches im Schlachthaus getötet wird, können vermarktet werden. Seine Muskeln, Fett und die meisten seiner inneren Organe werden als Fleisch verkauft. Sein Blut wird zur Herstellung von Tierfutter und Dünger verwandt. Seine Hörner, Hufe und Knochen werden gebraucht, um Gelantine herzustellen. Seine Augen gehen vielleicht in eine Schule zum Sezieren. Seine Haare werden zur Herstellung von Pinseln und als Polsterfüllung gebraucht. Seine Haut wird zu verschiedenen Formen von Leder verarbeitet (vgl. Victor S. Sussman: Grenzen des Vegetarismus". In: Der Vegetarier 6/1989.; der Übers.). Die Haut eines Tieres stellt etwa ein zehntel des Gesamtwertes für das Schlachthaus dar. Wie Peter Singer in seinem Buch Befreiung der Tiere" (Hirthammer Verlag.; der Übers.) schreibt, spielt der Verkauf von Häuten für die Herstellung von Leder eine bedeutende Rolle für die Rentabilität der Fleischindustrie.

So wie man den Körper eines Tieres als Rohstoffquelle ansieht, aus der beliebige Organe zu einer Reihe von nützlichen Produkten weiterverarbeitet werden können, so wird Rohöl als Ausgangsstoff für die Weiterverarbeitung zu Benzin, Kerosin, Bitumen, Butangas, usw. benutzt. Kerosin macht etwa 10 % des Wertes von Rohöl aus. Es wird als Treibstoff für Flugzeuge und als Paraffin gebraucht, aber Kerosin ist nicht ein Nebenprodukt des Benzins. Genauso wie Leder hat es seinen ganz eigenen Wert.

Der Mythos von der alten Kuh

Also gut, Leder ist also kein Nebenprodukt des Fleisches, aber sicherlich fügt die Pelzwirtschaft den Tieren größeres Leid zu als die Fleisch- und Lederindustrie.
Und kommt denn nicht das meiste Leder von alten Kühen, die ein relativ angenehmes Leben auf dem Bauernhof verbracht haben?

Der Mythos liegt hier in der Vorstellung, daß mit der Produktion von Leder bedeutend weniger Grausamkeit verbunden ist als mit der Produktion von Pelzen. Selbst wenn es so wäre, würde es nicht den Gebrauch von Leder entschuldigen, da die Tatsache, weniger grausam zu sein, nicht einen Zustand tolerierbar macht. Aber es ist nicht wahr. Der Unterschied im Leiden liegt in der Art und nicht in der Stärke.

Der größte Teil des Leders, das Leute kaufen, ist weiches Leder, je weicher, desto besser. Weiches Leder ist kostbares Leder. Schuhe, Handtaschen, Portmonais, Brieftaschen, Sofas und Jacken werden alle aus weichem Leder hergestellt. Aber weiches Leder kommt nicht von alten Kühen. Es kommt von jungen Kälbern. Das allerweichste, kostbarste Leder kommt vom ungeborenen Kalb einer trächtigen Kuh aus dem Schlachthaus. Viele Fleischesser lehnen den Verzehr von Kalbfleisch aufgrund der offensichtlichen Grausamkeit gegen Kälber ab, also warum tragen die meisten Vegetarier und viele Aktivisten der Tierrechtsbewegung weiterhin deren Häute?

Eine Frage des Geldes?

Liegt der Unterschied zwischen Leder und Pelzen in ihrem Preis? Ich hoffe nicht, aber diese Möglichkeit fiel mir ein. Es ist eine bekannte Tatsache, daß Pelze immer nur für die wenigen Wohlhabenden zugänglich waren. Auf der anderen Seite können sich die meisten Leute Lederwaren leisten. Ich weiß, es klingt zynisch, aber es ist einfach, eine Tätigkeit abzulehnen, die man sich selbst allemal nicht leisten kann. Vielleicht wird ein ähnlich zynischer Mensch hinzufügen, daß dem Jagen von Füchsen mehr Beachtung geschenkt wird als dem weitaus bekannteren Sport" des Angeins!

Nun mag argumentiert werden, daß es besser sei, unsere Bemühungen auf Gebiete zu konzentrieren, bei denen eine größere Wahrscheinlichkeit auf Erfolg besteht. Es ist wahrscheinlicher, daß wir das Jagen abschaffen können als die Fischerei, und es wird einfacher sein, den Pelzhandel abzuschaffen als den Fleisch- und Lederhandel. Natürlich ist das richtig, aber du brauchtst nicht zwischen zwei Mißständen zu wählen, lehne einfach beide ab. Kaufe keinen Pelzmantel und kaufe auch keinen Ledermantel!

Es wird viele geben, die viel von dem, was ich über die Lederfrage sage, akzeptieren, die es aber nichtsdestotrotz weiterhin benutzen. Sie geben meist vor, das Tragen von Leder nicht zu mögen, aber sie hätten keine Wahl. Ist nicht die Entschuldigung, keine Wahl zu haben", diejenige, welche von den Tierversuchsleitern angegeben wird? Geben sie nicht vor, daß sie Tiere in Experimenten gebrauchen müssen, da es keine Alternative gebe?

Es gibt immer Alternativen zum Leder und die Alternativen sind im allgemeinen billiger als das Echte". Wie oft habt ihr sagen hören, daß es keine Alternativen zum Fleisch, zu Eiern, Kuhmilch und anderen tierischen Produkten gibt? Natürlich BRAUCHT niemand tierische Produkte zu verwenden, aber viele Menschen MÖCHTEN es. Aber was Menschen mögen, sollte niemals verwechselt werden mit dem, was Menschen brauchen, und es ist ganz offensichtlich, daß niemand darauf angewiesen ist, Leder zu gebrauchen.

Ein eingefleischtes Verhalten?

Jeder noch so kleine Beitrag zur Reduzierung von tierischem Leiden ist eine gute Sache. Ein Fleischesser, der weniger Fleisch ißt, sollte uns willkommen sein und ermutigt werden, noch weniger zu essen. Aber wer für sich in Anspruch nimmt, für die Tierrechte zu arbeiten, muß sich von jedem Vorwurf von doppelter Moral befreien können. Wenn wir in unseren Versuchen, andere Menschen von einem Lebensstil frei von jeglicher Gewalt zu überzeugen, erfolgreich sein möchten, muß unser Verhalten andere davon überzeugen, daß wir alles erdenkliche für das Erreichen unserer Ziele tun. Wie kann jemand, der Lederschuhe oder eine Lederjacke trägt, darauf hoffen, andere davon zu überzeugen, keinen Pelzmantel zu tragen? Sie haben nicht das moralische Recht, es überhaupt zu versuchen.

Es ist eine traurige Tatsache, daß viel zu viele Leute in der Tierrechtsbewegung nicht imstande sind, sich von tierischer Ausbeutung zu befreien. Sie, wie diejenigen, die sie beeinflussen wollen, ziehen es vor, taub für das Leid in Gebieten wie der Milchwirtschaft und der Lederherstellung zu sein. Sie mögen ihre Milch und ihre Lederschuhe und wollen lieber nicht unangenehme Fragen gestellt bekommen.

Aber der Gebrauch von Tierhäuten für Kleidung, Luxusartikel oder Möbel beinhaltet tierisches Leiden, das in der Abstufung vergleichbar ist mit demjenigen, das von jeder anderen Form von Tierausbeutung verursacht wird. Wir können das Problem nicht mehr länger ignorieren.

von: David Lane / Campaign against leather and für (CALF!)

Die Campaign against leather and für (CALF!) Ist eine neue englische Gruppe, die sowohl die allgemeine Öffentlichkeit als auch die Vegetarier- und Tierrechtsbewegung über die Frage des Leders aufklären möchte.

Ausführliches Info-Material (in englisch) kann bei folgender Adresse angefordert werden (bitte kleine Spende für Portokosten beilegen!):

CALF!, BM Box 8889, LONDON WCIN 3XX,
England

Ins Deutsche übersetzt von Oliver Busse

Der Vegetarier, Nr. 4, Juli/Aug. 1992, Seite 154-156

Vegetarier-Bund Deutschlands e.V., Blumenstr. 3, 30159 Hannover, Tel. 0511-3632050, Fax 0511-3632007, www.vegetarierbund.de

http://www.vegetarierbund.de/nv/dv/dv_1992_4__Die_-Leder-Frage.htm

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21. September 2005 um 18:28
In Antwort auf diesichtweise

Hab noch was gefunden...
Nach drei Tagen ist von den Vorwürfen nichts mehr übrig


Saturday, 25. September 2004
Tierrechtler wussten um wahre Hintergründe: Es bestand kaum Chance auf Heilung
Zerbst/MZ. Es riecht streng im Zerbster Amtsgericht an diesem Morgen. Es ist der dritte Tag des Prozesses um den Todes des Elefanten Rani, und der Pathologe Karl-Friedrich Reckling hat zwei große blaue Müllsäcke dabei. Darin: Die mächtigen Oberschenkelknochen des Dickhäuters, der im Januar vergangenen Jahres hatte eingeschläfert werden müssen.
Weil Karl-Heinz Köllner, Chef des Zirkus "Harlekin", das Tier nach einem Beinbruch vernachlässigt habe, meint Staatsanwalt Frank Fresow. Tierrechtler hatten dem 57-Jährigen vorgeworfen, er habe Rani in einem kalten, feuchten Schweinestall gehalten, sie kaum gefüttert und ihr eine Therapie verweigert.
Ein Jahr danach läuft das Verfahren allerdings anders als erwartet. Was zur Abrechnung mit einem Tierquäler werden sollte, kippt ins Gegenteil. Nicht diverse Vorstrafen des Angeklagten, von der Tierrechtsorganisation Peta zu Prozessbeginn öffentlich gemacht, sind Thema. Sondern der Umstand, dass Rani nach ihrem Unfall kaum eine Chance auf Heilung hatte. Auch Karl-Friedrich Reckling kommt mit Blick auf die präparierten Knochen zu diesem Urteil. Zwar sei der Bruch im linken Bein verheilt, sagt der erfahrene Veterinär, "doch dabei handelt es sich nicht um eine feste Verbindung".
Wo Ranis rechter Schenkelknochen gerade und schmal ist, wuchert links eine Wulst aus wildem Gewebe. "Das linke Bein war nach dem Zusammenwachsen 15 Zentimeter kürzer", sagt Reckling, "und der Knochen ist mit 16 Kilogramm doppelt so schwer wie normal." Eine Rückkehr ins normale Leben sei für Rani nicht möglich gewesen, glaubt der Zerbster Amtstierarzt Hartmut Knobloch. Der Bruch sei so kompliziert gewesen, dass "die Medizin hier an ihre Grenzen stößt". Auch ohne Vernachlässigung, für die der Prozess bisher keine Belege erbrachte: Rani stand nach mehreren Zeugenaussagen weder in einem Schweinestall, noch kalt oder feucht. "Sie war gut genährt und ansprechbar", erinnert sich Knobloch, "der Stall war beheizt und man sah, dass man sich um das Tier bemühte."
Fakten, die Peta seit Monaten bekannt waren. "Ich verfüge über alle Gerichtsakten", sagt Peta-Aktivist Edmund Haferbeck. Die Unterlagen, die nur Prozessbeteiligte haben dürften, hat sich der grüne Stadtratsabgeordnete von Schwerin offenbar über den von ihm gegründeten "Bundesverband zum Schutz vor Rechtsmissbrauch" beschafft. Haferbeck wusste so genau um die Hintergründe von Ranis Tod. Dennoch malte Peta weiter am Bild des Karl-Heinz Köllner als finsterem Tierquäler: Der sei ein "gefährlicher Mann", habe Rani "jahrelang gequält" und sie "umgebracht", hieß es noch zu Prozessbeginn.
Für den Sachsen und seine Familie hatte das Folgen. "Plakate wurden abgerissen", erzählt Hedwig Köllner, "mein Mann bekam gesundheitliche Probleme." Er habe nicht gewusst, in was er da geraten sei, sagt Köllner selbst: "Ständig mussten wir uns gegen Vorwürfe von Leuten verteidigen, die unsere Tiere nie gesehen haben."
Vorwürfe, die er von Anfang an zurückgewiesen hat. "Ich liebe meine Tiere - aber das wollte niemand hören." Zu laut war der Protest der Tierrechtler, die zum Prozessauftakt noch im Gerichtssaal ihre Infomappen verteilten. Dass darin nicht einmal die halbe Wahrheit stand, kommentiert Edmund Haferbeck knapp. Es sei doch klar, dass man einseitig Stellung nähme. Oder aber gar nicht: Zur Verhandlung gestern waren erstmals keine Tierrechtler mehr im Publikum.
Autor: Steffen Könau
Quelle: mz-web.de


Voll daneben: Bitte, bitte, esst uns nicht!
Eine Plakataktion von selbst ernannten Urchristen: "Universelles Leben"
Von der Sache und aus veganer Sicht gibt es eigentlich keine Einwände - die Gruppierung, die dahinter steckt, muss jedoch sehr kritisch betrachtet und als Sekte bezeichnet werden. Dank des Hinweises von Benjamin P. aus Leipzig sind uns die Augen geöffnet worden. Diese Gruppierung hat sich inzwischen auch im Biobereich angesiedelt und bietet Ökoprodukte wie "Gut zum Leben" an.
Bildet euch selbst eine Meinung über www.universellesleben.org

Kritische Seiten dazu:
Indymedia
Free-Speech
Bistum Trier
http://www.nmbiking.de/veganbiken.htm

Hallöchen,
auch wenns von mir vielleicht falsch rüber gekommen ist: ich bin kein peta-anhänger! leder/pelz: ich würde niemals einen mantel kaufen, der aus ECHTLEDER besteht, auch keine schuhe, nein. auch wenn du es vielleicht nicht glaubst. ich finde es einfach nicht nötig, echtpelz zu tragen, wo es doch heutzutage webpelze gibt, für die kein tier sterben und leiden musste und die ebenfalls echt aussehen. eine frage des geldes ist es sicher nicht. du hast halt deine meinung darüber und ich meine. kann man nicht ändern lächerlich finde ich, da hast du recht, solche leute, die sich z. b. im fernsehen furchtbar über tiertransporte und legebatterien aufregen und dann rennen sie in den discounter und kaufen abgepacktes billigfleisch und legebatterie-eier! es gibt leider genug solche 'vorne-herum-tierschützer'.
eins würde mich noch interessieren. du hast in einem deiner beiträge geschrieben, dass peta irgendwelche typen bezahlt hat, dass sie vor laufender kamera kleine robbenbabys abschlachten. wo kann man das nachlesen? rein interessehalber.. denn DAS wäre der oberhammer!!!
lg

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21. September 2005 um 18:34
In Antwort auf keycee

Hallöchen,
auch wenns von mir vielleicht falsch rüber gekommen ist: ich bin kein peta-anhänger! leder/pelz: ich würde niemals einen mantel kaufen, der aus ECHTLEDER besteht, auch keine schuhe, nein. auch wenn du es vielleicht nicht glaubst. ich finde es einfach nicht nötig, echtpelz zu tragen, wo es doch heutzutage webpelze gibt, für die kein tier sterben und leiden musste und die ebenfalls echt aussehen. eine frage des geldes ist es sicher nicht. du hast halt deine meinung darüber und ich meine. kann man nicht ändern lächerlich finde ich, da hast du recht, solche leute, die sich z. b. im fernsehen furchtbar über tiertransporte und legebatterien aufregen und dann rennen sie in den discounter und kaufen abgepacktes billigfleisch und legebatterie-eier! es gibt leider genug solche 'vorne-herum-tierschützer'.
eins würde mich noch interessieren. du hast in einem deiner beiträge geschrieben, dass peta irgendwelche typen bezahlt hat, dass sie vor laufender kamera kleine robbenbabys abschlachten. wo kann man das nachlesen? rein interessehalber.. denn DAS wäre der oberhammer!!!
lg

Nochmal ich...
a prospos leder und keiner tut was dagegen: mercedes wird künftig seine luxusschlitten auch lederFREI anbieten - als resultat der peta-proteste!
nachzulesen bei spiegel online:
http://www.spiegel.de/auto/werkstatt/0,1518,340650-,00.html

was is nu mit den robbenbabys? das MUSS doch irgendwo stehen, solch ein skandal...

lg

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8. November 2005 um 20:19

...
...

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16. November 2005 um 16:42

...
http://www.zazaone.net

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17. November 2005 um 13:30

Hab ich auch schon paar mal gesagt!
Was hat das mit "rechts sein" zu tun?

Aber, was ist bei fussballbarbie eigentlich nicht rechts?!

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17. November 2005 um 17:33
In Antwort auf nightflight3

Hab ich auch schon paar mal gesagt!
Was hat das mit "rechts sein" zu tun?

Aber, was ist bei fussballbarbie eigentlich nicht rechts?!

Mann,
bist du streitsüchtig oder was???

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17. November 2005 um 17:36

Den Tieren ist es egal...
aber ich unterstütze sicher nicht die PETA, wenn ich damit gleichzeitig antisemitische Kampagnen fördere.
Irgendwo muss es Grenzen geben.

Schön, dass du sexuelle und politische Vorlieben miteinander vergleichst.

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17. November 2005 um 22:15

Verantwortungslos
Mensch...leute.

Ich machs mal kurz und knapp

stellt euch die früheren KZ-mal vor und nun ein verwahlostes ... oder ein hund in einem engen käfig (oder andere käfighaltung legebatterie etc.) ......

WO IST DER UNTERSCHIED????

ES GIBT KEINEN!!!!!


vielleicht sollte ich auch designerin werden.Herstellung von mänteln und schuhen aus menschen-haut,deren lebensweise es war tiere bei lebendigen leid zu häuten und sie zu quälen.Da ich GEHIRN habe und weiß wie ich damit umzugehen habe werde ich dieses natürlich nicht tun,aber ich würd diese menschen gerne mal für ein paar wochen in so ner haltung wie die der fleisch produktion stecken,mal sehen ob das augen öffnet.

zu dem beitrag das viele gegen pelze sind aber gegen leder nicht: ich finds auch ziemlich scheiße......

LASST DIE FINGER VON EUREN MITBEWOHNERN
(MENSCHEN UND TIERE)

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17. November 2005 um 22:36
In Antwort auf marija_12156377

Mann,
bist du streitsüchtig oder was???

Nö!

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18. November 2005 um 9:46

Die politische
Gesinnung wählt man mit dem Kopf, die sexuellen Vorlieben mit dem Herzen.
Daher kann man die politische Einstellung eines Menschen durchaus kritisieren oder verurteilen, die sexuelle Einstellung sollte man einfach akzeptieren (solange sie nicht "pervers" ist).

Da ich Rechtsextremismus, Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit verurteile, werde ich keine Gruppe unterstützen, die, so gut ihre Absichten auch sein mögen, mit einer dieser Richtungen in Verbindung gebracht wird.

Den Text mit dem Holocaust-Vergleich hat diesichtweise aus dem Internet kopiert, es sind also keine Behauptungen ihrerseits. Dass diese Kampagne statt gefunden hat, lässt sich ja leicht nachweisen und ich vertraue dem Autor dieses Textes. Denn bei einem so ernsten Thema wird er kaum auf eine umfassende Recherche verzichtet haben.

Tierschutz muss sein, unbedingt. Aber nicht auf Kosten von Menschen und schon gar nicht auf Kosten des Holocaust. Denn der ist unvergleichbar.

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18. November 2005 um 9:47
In Antwort auf mahala_12559075

Verantwortungslos
Mensch...leute.

Ich machs mal kurz und knapp

stellt euch die früheren KZ-mal vor und nun ein verwahlostes ... oder ein hund in einem engen käfig (oder andere käfighaltung legebatterie etc.) ......

WO IST DER UNTERSCHIED????

ES GIBT KEINEN!!!!!


vielleicht sollte ich auch designerin werden.Herstellung von mänteln und schuhen aus menschen-haut,deren lebensweise es war tiere bei lebendigen leid zu häuten und sie zu quälen.Da ich GEHIRN habe und weiß wie ich damit umzugehen habe werde ich dieses natürlich nicht tun,aber ich würd diese menschen gerne mal für ein paar wochen in so ner haltung wie die der fleisch produktion stecken,mal sehen ob das augen öffnet.

zu dem beitrag das viele gegen pelze sind aber gegen leder nicht: ich finds auch ziemlich scheiße......

LASST DIE FINGER VON EUREN MITBEWOHNERN
(MENSCHEN UND TIERE)

Unterschied
Zwischen Tötung aus Willkür (Holocaust) und Tötung aus Profitgier (Massentierhaltung) besteht durchaus ein Unterschied.

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18. November 2005 um 10:29
In Antwort auf marija_12156377

Unterschied
Zwischen Tötung aus Willkür (Holocaust) und Tötung aus Profitgier (Massentierhaltung) besteht durchaus ein Unterschied.

...
MORD bleibt MORD

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18. November 2005 um 10:50
In Antwort auf mahala_12559075

...
MORD bleibt MORD

Naja
immerhin wärest du dann auch gegen die Todesstrafe. Das ist ja schon ein Fortschritt.

Was anderes:
Fährst du eigentlich Auto?? Bei mir kleben immer so viele Fliegen an der Scheibe, ich weiß gar nicht, wie ich das psychisch verarbeiten soll. So viel Tod und Elend...

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18. November 2005 um 12:32
In Antwort auf marija_12156377

Naja
immerhin wärest du dann auch gegen die Todesstrafe. Das ist ja schon ein Fortschritt.

Was anderes:
Fährst du eigentlich Auto?? Bei mir kleben immer so viele Fliegen an der Scheibe, ich weiß gar nicht, wie ich das psychisch verarbeiten soll. So viel Tod und Elend...

...
wenn man darüber auch noch scherze machen kann bist du auch nicht anders als diese wertlosen bestien!

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18. November 2005 um 12:38
In Antwort auf marija_12156377

Naja
immerhin wärest du dann auch gegen die Todesstrafe. Das ist ja schon ein Fortschritt.

Was anderes:
Fährst du eigentlich Auto?? Bei mir kleben immer so viele Fliegen an der Scheibe, ich weiß gar nicht, wie ich das psychisch verarbeiten soll. So viel Tod und Elend...

?...?
Sag mal, wie kannst du da noch ein scherz drüber machen, hast du kein gefühl???

Zum glück denkt nicht jeder so wie du!!!!

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18. November 2005 um 12:41
In Antwort auf mahala_12559075

...
MORD bleibt MORD

Genau und da gibt es auch keinen unterschied!
Tiere sind genauso wertvoll wie ein mensch, nur die wenigsten sehen das so, weil sie einfach kein mitgefühl haben. Ein hund ist oftmals noch treuer wie ein mensch, der lässt dich niemals im stich!!!

Gruss katja

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18. November 2005 um 14:29

Ja, das habe ich auch schon mehrmals
erwähnt. Da muss man wirklich mal nachdenken, es gibt leute, die geilen sich an dem wort "negerkuss" mehr auf, als am quälen wehrloser tiere, sowas geht mir nicht in den kopf!

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18. November 2005 um 16:24
In Antwort auf sonny_12240488

...
wenn man darüber auch noch scherze machen kann bist du auch nicht anders als diese wertlosen bestien!

@all
Aber der Vergleich Legebatterie = Holocaust ist durchaus in Ordnung?!

Vielleicht solltet ihr alle meine Frage nach den Fliegen auf der Scheibe nicht als Witz sehen, sondern als Spiegelung eurer absurden Argumentation.

Ich finde nicht, dass man den Mord an Millionen von Juden mit dem Mord an Nutztieren vergleichen kann.

Mord mag Mord sein, aber die Gründe, warum damals getötet wurde und heute getötet wird sind sehr unterschiedlich, das darf man auf keinen Fall ausblenden.

Einen Vergleich zu ziehen zu einem menschlichen Leid, dessen Ausmaße sicher keiner von euch auch nur annähernd nachvollziehen kann, finde ich ziemlich pervers und völlig indiskutabel.


Und wenn nach eurer Gleichung Mord gleich Mord ist, so gehören doch auch die bestraft, die beim Autofahren Fliegen töten. Denn Lebewesen ist Lebewesen - oder zieht ihr da plötzlich eine Grenze?!?!

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18. November 2005 um 16:38
In Antwort auf marija_12156377

@all
Aber der Vergleich Legebatterie = Holocaust ist durchaus in Ordnung?!

Vielleicht solltet ihr alle meine Frage nach den Fliegen auf der Scheibe nicht als Witz sehen, sondern als Spiegelung eurer absurden Argumentation.

Ich finde nicht, dass man den Mord an Millionen von Juden mit dem Mord an Nutztieren vergleichen kann.

Mord mag Mord sein, aber die Gründe, warum damals getötet wurde und heute getötet wird sind sehr unterschiedlich, das darf man auf keinen Fall ausblenden.

Einen Vergleich zu ziehen zu einem menschlichen Leid, dessen Ausmaße sicher keiner von euch auch nur annähernd nachvollziehen kann, finde ich ziemlich pervers und völlig indiskutabel.


Und wenn nach eurer Gleichung Mord gleich Mord ist, so gehören doch auch die bestraft, die beim Autofahren Fliegen töten. Denn Lebewesen ist Lebewesen - oder zieht ihr da plötzlich eine Grenze?!?!

Wie kann man da noch
witze drüber machen (fliegen)???

Schönes weekend!

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20. November 2005 um 21:16
In Antwort auf marija_12156377

@all
Aber der Vergleich Legebatterie = Holocaust ist durchaus in Ordnung?!

Vielleicht solltet ihr alle meine Frage nach den Fliegen auf der Scheibe nicht als Witz sehen, sondern als Spiegelung eurer absurden Argumentation.

Ich finde nicht, dass man den Mord an Millionen von Juden mit dem Mord an Nutztieren vergleichen kann.

Mord mag Mord sein, aber die Gründe, warum damals getötet wurde und heute getötet wird sind sehr unterschiedlich, das darf man auf keinen Fall ausblenden.

Einen Vergleich zu ziehen zu einem menschlichen Leid, dessen Ausmaße sicher keiner von euch auch nur annähernd nachvollziehen kann, finde ich ziemlich pervers und völlig indiskutabel.


Und wenn nach eurer Gleichung Mord gleich Mord ist, so gehören doch auch die bestraft, die beim Autofahren Fliegen töten. Denn Lebewesen ist Lebewesen - oder zieht ihr da plötzlich eine Grenze?!?!

Http://www.vgt.ch/vn/9701/kz.htm
nun, wer schon der Überzeugung ist, dass es "Nutztiere" gibt oder geben sollte und wer das Leben eines Menschen weit über das eines anderen Lebewesens stellt, wird es wohl nicht verstehen, aber in diesem link findet ihr Gedanken die sich ein damaliger KZ Häftling während seiner Häftlingszeit gemacht hat zur vegetarischen Ernährung und ich bin mir sicher ER würde nicht pikiert tun, wenn jemand massenweise Tierquälerei mit KZ in Verbindung bringt!

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20. November 2005 um 22:44

LIEBER NACKT
ALS PELZ!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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12. Dezember 2005 um 14:34

Traurig die viele dumme Deutsche
Hallo,

ich finde es sehr traurig wie neidisch und dumm viele Deutsche sind! Da weinen sie und sagen wie arm die Tiere sind aber dan esst ihr Schweinebraten oder McDonalds... glaubt ihr dafür sterben keine Tiere? Glaubt ihr für die Lederschuhe und Jacken sterben keine Tiere?

Wen euch Tiere so leid tun und ihr keine Mörder sein wollt, dann dürft ihr auch kein Fleisch mehr essen, und eure Milch und Eier nur noch in Bioladen kaufen.

Aber die Deutschen brauchen immer jemand zum hassen ob das Ausländer sind oder hier Pelze ... traurig und dumm!

Jetzt guten Appetit mit euren Fleisch von qualvoll gemordeten Tieren

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12. Dezember 2005 um 15:46
In Antwort auf ysabel_12874454

Traurig die viele dumme Deutsche
Hallo,

ich finde es sehr traurig wie neidisch und dumm viele Deutsche sind! Da weinen sie und sagen wie arm die Tiere sind aber dan esst ihr Schweinebraten oder McDonalds... glaubt ihr dafür sterben keine Tiere? Glaubt ihr für die Lederschuhe und Jacken sterben keine Tiere?

Wen euch Tiere so leid tun und ihr keine Mörder sein wollt, dann dürft ihr auch kein Fleisch mehr essen, und eure Milch und Eier nur noch in Bioladen kaufen.

Aber die Deutschen brauchen immer jemand zum hassen ob das Ausländer sind oder hier Pelze ... traurig und dumm!

Jetzt guten Appetit mit euren Fleisch von qualvoll gemordeten Tieren

Aha? Das sind ja wieder nette töne hier!
Immer wieder auf die deutschen, oh je. Na dann geht doch einfach, wenns euch hier nicht passt, anstatt solche gülle zu schwallen....

Hier hat niemand direkt die ausländer angesprochen. Schließlich werden in jedem land tiere unnötig gequält und das für nen sch... pelz, die irgendwelche tussen mit minderwertigkeitskomplexen tragen um ihr selbstwertgefühl zu steigern.

Viel spass noch beim "pelz tragen"!

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12. Dezember 2005 um 16:41

->
http://www.soylent-network.com/doku/05schweineschl-achtung.htm
(Ein Bindestrich vor "network", alle anderen ggf. löschen.)

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