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Männlicher (im Sinne: kein Mädchen,keine Frau,kein Weib) Rockträger?

10. Februar 2009 um 20:56

Ach ###wie schön wäre es,wenn der Mensch seine Handlungen nie ohne Gefühle,wohl aber immer von der #Grosshirnrinde vom Wunsch der Verbesserung der menschlichen Natur,speziell: des Bewusstseins,ableiten würde...aber...der gemeine Affe des Unbewussten lässt sich durch seine arrogante, egozentrische #Gefühlsausbrüche nichts gefallen!Er war doch schon #immer da!Er hat den Menschen im Urwald mit unübertroffenen Instinkten und Geschick immer gerettet und hat ihn schliesslich zu Dem gemacht,was er ist:Krönung der Natur!
Jetzt steht er da...mitten in der vom Bewusstsein erschaffenen Zivilisation und ist durch diese Zivilisation so gefährlich geworden,das er die ganze Menschheit in Frage über ihre weitere Existenz stellt.
Hätte das blöde Bewusstsein dem Affen in der letzten Zeit mit seinen Zweifeln nicht die Stimmung vermiest-würde er schon längst mit der Nuklearkeule loslegen...Spass beiseite,zurück zu dem Thema!

Männer in Europa tragen keine Röcke,weil,...würden sie dies tun-wäre ein ganz besonderer Unterschiedsmerkmal ######zwischen Mann und Frau verschwunden,der die Gegend des menschlichen Körpers bedeckt,die gerade DIE Differenz zwischen den Geschlechtern ausmacht und dadurch hohe symbolische Bedeutung hat.Der Mensch braucht Unterschiede,wenn auch kleine,besonders solche,die Geschlechtszugehörigkeit betonen,denn die menschliche Wahrnehmung basiert auf Relationen.Je mehr Relationen-desto vollkommener das Bild(z.b.des Paares aus Mann und Frau,die erst zusammen eine vollkommene Einheit bilden).Wäre nicht der Rock als solche Relation zwischen Mann und Frau-an seiner Stelle hätte eine andere sein müssen.Ausserdem, in unserer europäischen Wahrnehmung ist der Rock subjektiv weibliches Kleidungsstück geworden,weil er objektiv durch seine Gestaltungsfleksibilität,Beweg unsdynamik und emotionale Verbundenheit die weibliche Reize,als Hauptbestandteil für die Wertschätzung,gerichtet auf den Mann,am besten zur Geltung bringt.Aus diesem Grund ist ############der Rock für geschlechtsbezogenes Bewusstsein bei dessen gegenwärtigen Entwicklungsgrad in Europa für den Mann ungeeignet(es sei denn der ##############Rokträger:1.Will keine Kinder zeugen;2.Er würde zufrieden sein mit der Frau,die er auch im Rock "bekommen" würde;3.Der Mann ist so erfolgreich bei den Frauen und so selbstbewusst,dass er sich nicht mehr in der Gesellschaft "beweisen" müsse.Da wäre mir noch ein 4-te Beispiel eingefallen...hm...ich lasse das lieber sein...Für Alle anderen Fälle sehe ich keine gewichtige Argumente zum Rocktragen,denn bei so einem gewaltigen Tabubruch (klingt irgendwie nach grossen Schmerz!Hi-hi!),wie Verzicht auf geschlechtskonforme Selbstdarstellung durch das Tragen eines Rockes, setzt man sich freiwillig unter so einen gewaltigen psychischen Druck,der durch keine noch so grosse Vorteile des Rocktragens gerechtfertigt werden kann).Nicht nur der Rock,sondern unser ganzer ##############Wortschatz,inklu sive Gott-ist geschlechtsbezogen!Der Mensch hat ein einziges wirkliches Ziel im Leben: die Fortpflanzung,deswegen Alles,was diesem Ziel objektiv oder subjektiv entgegen wirkt-wird instinktiv und bewusst abgelehnt.

#########Die Vorstellung von einem Europäer im Rock ist für mich ein sehr einfacher und anschaulicher,von jedem Mann und jeder Frau leicht nachvollziehbarer Beispiel dafür,wie stark der Mensch von seinem primitiven stereotypischen Denken auf Basis genetischer Abhängigkeit, geprägt wird.Sogar wenn irgendeiner schon sich zum öffentlichen "Rocktragen als ##########Mann" entschieden hat,packt ihn wieder die Angst um sein Platz in geschlechtsbezogener Hierarchie und er beginnt dann kleinlich die "Tabus",ähnlich,wie der Rock am Manne,zu stärken,um das eigene Rocktragen zu rechtfertigen,womit sich selber peinlich wiederspricht!Nein,liebe "Kempfer" im Rock!Es geht um mehr,als Rock für den Mann alleine!Wenn schon im Röckchen-dann sollte man sich auch die Beine wie auch den Rest des Körpers enthaaren und pflegen,Nägel lakieren,halterlose Strümpfe und jede beliebige Fasson der Unterwäsche ob mit Spitze oder ohne und in jeder erdenklichen Farbe, aus jedem möglichen Material,Muster und genauso den Rest der Kleidung tragen,Hochsteckfrisuren(das Schmuckstück kann sich sowieso nicht jeder leisten,leider!)machen,Schmink en,Absatzschuhe #########tragen,ect.,dürfen.Ja ,ja,darum geht es!

#Die absolute Freiheit in der Kleiderwahl für beide Geschlechter hätte die Entspannung der Sexualität und #ihrer ständigen Begleiterin-der Agression,bedeutet.Die verschwundene Relation "männlich"-"weiblich" in der Kleidung hätte neue Relation "MENSCHlich"-"selbstbewusst" entstehen lassen.Das würde der Menschheit insgesamt eine neue #Bewusstseinsform und die Chance für #friedliche,naturverbundene,wi ssbegierige, sich nicht von der Suche nach dem Sinn und geistiger Ästhetik entfremdende Zukunft geben.

#edelfaule

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10. Februar 2009 um 21:36

Und täglich grüßt das Murmeltier!
Ich bin gespannt, wie lange der Thread diesmal bleibt. Wetten? Ich sage 2h und biete 24h Forum-Enthaltsamkeit!

LG
Madinside

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11. Februar 2009 um 20:26
In Antwort auf werner_12479989

Und täglich grüßt das Murmeltier!
Ich bin gespannt, wie lange der Thread diesmal bleibt. Wetten? Ich sage 2h und biete 24h Forum-Enthaltsamkeit!

LG
Madinside

Das ist erstaunlich,"madinside",...
...dass du deinen "Affen" sogar im Forum nicht zum schweigen bringen kannst...
Sag doch einfach,dass du Probleme hast,meinen Text zu verstehen!

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11. Februar 2009 um 22:07

@moonlight651 Nur "konservativ?"
Ich behaupte,dass menschliche Verstand nur Differenz erfassen kann.Wie es einen geschlechtslosen Menschen nicht geben kann-so wird es nie geschlechtslose Kleiderwelt geben,denn...zu nah am Körper,diese Kleider...
Ist dir aufgefallen,dass man geschlechtsloses "DAS" als solches nur bezogen auf "DER" oder "DIE" begreifen kann?Seltsam...
Vielleicht sollen Männer lieber gar die Finger von den Röcken lassen (Röcken an sich selber,meine ich)?Sonst haben sie Qual der Wahl wie die Frauen: "welche Strumpfhosen","welche Schuhe" gar nicht zu sprechen davon,dass sie sich ungeschminkt unwohl fühlen würden?Nur Spass!
Wie kann man dafon die Finger lassen! Und wenn auch nur heimlich...
Gib mal bei "you#ube" "Miss Japan Crossdresser Teen"!
Die Jungs sind so süss und natürlich verkleidet als Mädchen!
Besonders der im Kimono!Einfach zuckersüss...ich kann nicht!

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11. Februar 2009 um 22:12

Wie bitte?
Wie kann ein Forumbeitrag nerven?Habe ich ihn etwa dir um dein Hals gehängt?

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12. Februar 2009 um 10:33

Viele Dank für den Beistand!
Es ist zwar niemand auf mein Wettangebot eingegangen , aber ich sah es als Pflicht an, dennoch 24h Enthaltsamkeit zu üben.

LG
Madinside

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12. Februar 2009 um 11:08
In Antwort auf edelfaule

Das ist erstaunlich,"madinside",...
...dass du deinen "Affen" sogar im Forum nicht zum schweigen bringen kannst...
Sag doch einfach,dass du Probleme hast,meinen Text zu verstehen!

Dein Erstaunen!
Hallo Edelfaule,

ich habe den Text schon beim ersten Mal verstanden, als er noch unter dem Konto 'animanimaus' oder so hier eingestellt wurde. Er wurde nach kurzer Zeit gelöscht. Dann wurde er ein zweites Mal eingestellt --von Dir-- und wieder gelöscht. Auch da habe ich den Text verstanden. Und auch beim dritten Mal ist mein Verständnis nicht weniger geworden. Ich habe mit einer erneuten Löschung gerechnet.

Aber der Text und die Art und Weise, wie er hier eingestellt wurde, erweist allen Männern und Frauen, die Akzeptanz für eine Ausdehnung der Männergarderobe auf heutzutage als 'weiblich' bezeichnete Elemente erstreben, einen Bärendienst. Das Thema wurde einfach schon ein paar Mal zu oft angeschnitten, so daß regelmäßige Forenbesucher nur noch entnervt den Kopf schütteln können. Brandreden helfen niemanden und bewirken gar nichts -- außer Frustration.

Die conclusio aller bisherigen Diskussionen war: "Macht was ihr wollt, sorgt dafür, daß es gut aussieht" und "Erwartet nicht, daß ein Mann in Frauenklamotten Begeisterungsstürme auslöst und sexuell attraktiv wirkt". Ok, es gab auch Stimmen, die besagen, daß ein solcher Mann definitiv seine männliche Ausstrahlung verliere (natürlich gröber und unzivilisierter formuliert). Aber ich sehe das so, daß Männer eben den Beweis antreten müssen, daß dem nicht so ist -- so wie Frauen bewiesen haben, daß auch sie nicht ihre weibliche Ausstrahlung verloren haben, als sie Männerkleidung assimilierten.

Bei den Männern gibt es grundsätzlich zwei Fraktionen.
* Die eine möchte die Geschlechtergrenze nur ein wenig verschieben und sich mit dem neu gewonnenen Terrain bescheiden -- sie empfinden es als benachteiligend, daß 'ihrem' Kleidungsstück, für das sie eintreten, 'Weiblichkeit' nachgesagt wird. Weitere Schritte jenseits ihres gesteckten Ziels betrachten auch diese dann als 'pervers', 'tuntig', 'schwul', 'transig', 'schwuchtelig', 'unmännlich' oder eben 'weib(l)ich'. Diese sind wohl Adressaten Deiner Kritik.
* Die andere Fraktion wiederum vertritt, daß Geschlechtergrenzen in der Mode vollkommen beseitigt werden müssen, wo sie nicht auf die anatomischen Unterschiede eingeht (BHs und alles, was die Brüste modelliert). Denn kann man effektiv ein Element aus der geschlechtsbezogenen Umklammerung reißen, kann man das auch mit allen anderen (hmm ... vollständige Induktion?) -- mit der gleichen Argumentation. Mißverstanden wird hierbei, daß nicht alle Männer sofort und zu jeder Gelegenheit in voller Abendrobe mit aufwendiger Frisur und entsprechendem Makeup rumlaufen sollen bzw. wollen. Es geht nur um die akzeptierte Möglichkeit dazu, eben um die Freiheit, das eigene Auftreten jeden Tag anderswo im Spektrum von 'absolut weiblich' und 'absolut männlich' plazieren zu können. Wobei ich an anderer Stelle schon die Eignung dieser Begriffe 'weiblich' und 'männlich' angezweifelt habe -- sie sind nur Platzhalter für komplexere Strukturen.

Die heutige Garderobe von Mann und Frau läßt sich nicht mit dem Erbgut begründen, sondern allein historisch-gesellschaftlich. Nur hat der Einzelne selten einen Überblick über die Mode- und Gesellschaftsgeschichte, er sieht nur seinen kleinen Ausschnitt der Historie -- und da sind die Änderungen zumeist so gering, daß der status quo ewig gültig scheint. Allein die Generation derjenigen, die bis kurz nach dem Krieg geboren wurden, hatten die einmalige Chance, eine Garderobenänderung im Zeitraffer zu beobachten, als die Frauen sich der Hosen bemächtigten. Schon für die in den 60ern Geborenen dürfte die Frau in der Hose ein normaler Anblick gewesen sein.

Wie auch immer. In mir wirst Du die Person finden, die als erstes sagt: "Ich bin an erster Stelle ein Mensch" -- Männlichkeit rangiert irgendwo weiter hinten. Meine Geschlechtszugehörigkeit ist nur zu relativ wenigen Gelegenheiten zwingend entscheidend (ja, beim Sex, und der nimmt nicht 1 Promill meiner Zeit ein), Mensch mit Sinn und Verstand muß ich fast die ganze Wachphase über sein. Aber wenn die Geschlechtszugehörigkeit so 'unbedeutend' ist, dann muß sie nicht mein Trachten, Fühlen, Denken bestimmen. Oder meine Garderobe.

LG
Madinside

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12. Februar 2009 um 22:51
In Antwort auf werner_12479989

Dein Erstaunen!
Hallo Edelfaule,

ich habe den Text schon beim ersten Mal verstanden, als er noch unter dem Konto 'animanimaus' oder so hier eingestellt wurde. Er wurde nach kurzer Zeit gelöscht. Dann wurde er ein zweites Mal eingestellt --von Dir-- und wieder gelöscht. Auch da habe ich den Text verstanden. Und auch beim dritten Mal ist mein Verständnis nicht weniger geworden. Ich habe mit einer erneuten Löschung gerechnet.

Aber der Text und die Art und Weise, wie er hier eingestellt wurde, erweist allen Männern und Frauen, die Akzeptanz für eine Ausdehnung der Männergarderobe auf heutzutage als 'weiblich' bezeichnete Elemente erstreben, einen Bärendienst. Das Thema wurde einfach schon ein paar Mal zu oft angeschnitten, so daß regelmäßige Forenbesucher nur noch entnervt den Kopf schütteln können. Brandreden helfen niemanden und bewirken gar nichts -- außer Frustration.

Die conclusio aller bisherigen Diskussionen war: "Macht was ihr wollt, sorgt dafür, daß es gut aussieht" und "Erwartet nicht, daß ein Mann in Frauenklamotten Begeisterungsstürme auslöst und sexuell attraktiv wirkt". Ok, es gab auch Stimmen, die besagen, daß ein solcher Mann definitiv seine männliche Ausstrahlung verliere (natürlich gröber und unzivilisierter formuliert). Aber ich sehe das so, daß Männer eben den Beweis antreten müssen, daß dem nicht so ist -- so wie Frauen bewiesen haben, daß auch sie nicht ihre weibliche Ausstrahlung verloren haben, als sie Männerkleidung assimilierten.

Bei den Männern gibt es grundsätzlich zwei Fraktionen.
* Die eine möchte die Geschlechtergrenze nur ein wenig verschieben und sich mit dem neu gewonnenen Terrain bescheiden -- sie empfinden es als benachteiligend, daß 'ihrem' Kleidungsstück, für das sie eintreten, 'Weiblichkeit' nachgesagt wird. Weitere Schritte jenseits ihres gesteckten Ziels betrachten auch diese dann als 'pervers', 'tuntig', 'schwul', 'transig', 'schwuchtelig', 'unmännlich' oder eben 'weib(l)ich'. Diese sind wohl Adressaten Deiner Kritik.
* Die andere Fraktion wiederum vertritt, daß Geschlechtergrenzen in der Mode vollkommen beseitigt werden müssen, wo sie nicht auf die anatomischen Unterschiede eingeht (BHs und alles, was die Brüste modelliert). Denn kann man effektiv ein Element aus der geschlechtsbezogenen Umklammerung reißen, kann man das auch mit allen anderen (hmm ... vollständige Induktion?) -- mit der gleichen Argumentation. Mißverstanden wird hierbei, daß nicht alle Männer sofort und zu jeder Gelegenheit in voller Abendrobe mit aufwendiger Frisur und entsprechendem Makeup rumlaufen sollen bzw. wollen. Es geht nur um die akzeptierte Möglichkeit dazu, eben um die Freiheit, das eigene Auftreten jeden Tag anderswo im Spektrum von 'absolut weiblich' und 'absolut männlich' plazieren zu können. Wobei ich an anderer Stelle schon die Eignung dieser Begriffe 'weiblich' und 'männlich' angezweifelt habe -- sie sind nur Platzhalter für komplexere Strukturen.

Die heutige Garderobe von Mann und Frau läßt sich nicht mit dem Erbgut begründen, sondern allein historisch-gesellschaftlich. Nur hat der Einzelne selten einen Überblick über die Mode- und Gesellschaftsgeschichte, er sieht nur seinen kleinen Ausschnitt der Historie -- und da sind die Änderungen zumeist so gering, daß der status quo ewig gültig scheint. Allein die Generation derjenigen, die bis kurz nach dem Krieg geboren wurden, hatten die einmalige Chance, eine Garderobenänderung im Zeitraffer zu beobachten, als die Frauen sich der Hosen bemächtigten. Schon für die in den 60ern Geborenen dürfte die Frau in der Hose ein normaler Anblick gewesen sein.

Wie auch immer. In mir wirst Du die Person finden, die als erstes sagt: "Ich bin an erster Stelle ein Mensch" -- Männlichkeit rangiert irgendwo weiter hinten. Meine Geschlechtszugehörigkeit ist nur zu relativ wenigen Gelegenheiten zwingend entscheidend (ja, beim Sex, und der nimmt nicht 1 Promill meiner Zeit ein), Mensch mit Sinn und Verstand muß ich fast die ganze Wachphase über sein. Aber wenn die Geschlechtszugehörigkeit so 'unbedeutend' ist, dann muß sie nicht mein Trachten, Fühlen, Denken bestimmen. Oder meine Garderobe.

LG
Madinside

Hallo madinside2!
Meinen Text habe ich unter dem Pseudo "animanimus" gleichzeitig in mehreren Forumsräumen platziert und das nicht nur wegen dem grösseren Auditorium,sondern,auch,weil ich das Phenomen "Männerrock" nicht eindeutig einem bestimmten Forumsraum zuordnen konnte und wollte.Meine Beiträge wurden,wahrscheinlich, vom Admin leider gelöscht,weil ich falsch meine email Adresse geschrieben habe.Das ist mir sehr schade,weil ich den Nick "animanimus" ser gut finde,leider,aber nicht mehr benutzen kann aus eigenem Verschulden.
Ich betrachte Männerrock nicht nur als den von Männern anzustrebenden und zu erobernden Modeaccessoire wie es Einmal mit der Hose für die Frau war,sondern auch als psychosozialen Spiegel der Gesellschaft.Und das ist nicht zu breit gegriffen,denn: welchen Gegenstand kann man noch nennen,der so einfach ist und zugleich so spielerisch und deutlich menschliche Denkmuster in ihren Abhängigkeit von virtuellen,medialen,Normativit ät,freilegt?
Die eigentliche Frage für mich war und ist: ob und wie weit Mensch sein Verhalten nicht nach den archaischen Instinkten unterworfenem Zyklus,sondern nach stetig wachsenden Erfahrungen richten kann und wenn nicht-was hindert ihn daran?

edelfaule

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12. Februar 2009 um 23:26
In Antwort auf edelfaule

Hallo madinside2!
Meinen Text habe ich unter dem Pseudo "animanimus" gleichzeitig in mehreren Forumsräumen platziert und das nicht nur wegen dem grösseren Auditorium,sondern,auch,weil ich das Phenomen "Männerrock" nicht eindeutig einem bestimmten Forumsraum zuordnen konnte und wollte.Meine Beiträge wurden,wahrscheinlich, vom Admin leider gelöscht,weil ich falsch meine email Adresse geschrieben habe.Das ist mir sehr schade,weil ich den Nick "animanimus" ser gut finde,leider,aber nicht mehr benutzen kann aus eigenem Verschulden.
Ich betrachte Männerrock nicht nur als den von Männern anzustrebenden und zu erobernden Modeaccessoire wie es Einmal mit der Hose für die Frau war,sondern auch als psychosozialen Spiegel der Gesellschaft.Und das ist nicht zu breit gegriffen,denn: welchen Gegenstand kann man noch nennen,der so einfach ist und zugleich so spielerisch und deutlich menschliche Denkmuster in ihren Abhängigkeit von virtuellen,medialen,Normativit ät,freilegt?
Die eigentliche Frage für mich war und ist: ob und wie weit Mensch sein Verhalten nicht nach den archaischen Instinkten unterworfenem Zyklus,sondern nach stetig wachsenden Erfahrungen richten kann und wenn nicht-was hindert ihn daran?

edelfaule

Erfahrung ^= Gewöhnung
Hallo Edelfaule,

bestimmt bist Du ganz stolz auf Deinen Text und noch mehr auf Deine Einsichten, die ihm zugrundeliegen. Aber die Kunst besteht darin, Leser für sich zu gewinnen, nicht, sie abzuschrecken. Daß man diesen Sachverhalt auch allgemeinverträglicher ansprechen kann, hat Unicat79 hier schon des öfteren gezeigt. Ich möchte nicht ins Detail gehen. Allgemein gesagt:
* Mach Absätze/Leerzeilen. Es erleichtert die Navigation durch einen Text enorm.
* Bemühe Dich einer brauchbaren Zeichensetzung. Fasse Sinneinheiten zusammen, trenne Details ab.
* Vermeide Vorwürfe, Anschuldigungen oder offensichtliche Anspielungen, daß jemand dumm sei und weder sein Leben noch Deinen Text verstehen könne. Weiche davon ab, wenn derjenige wiederholt beweist, daß er dumm sei und es bleiben wolle.
* Vermeide den Eindruck emotionaler Aufgebrachtheit. Das wirkt nur, wenn Du die Leute eh nicht mehr überzeugen muß

Nun zu Deinem Inhalt: Ja. Richtig. Aber man nimmt es nicht wahr, solange das Umfeld der Erwartung entspricht. Der menschliche Geist nimmt Abweichungen wahr, nicht Kontinuität oder Stetigkeit. Und so sehr Stetigkeit für den Geist erholsam ist, sosehr benötigt er aber auch die Konfrontation mit dem Neuen und Ungewohnten, ansonsten verkümmert er. Aber Auseinandersetzung mit dem Neuen erfordert Anstrengungen, die nicht jeder zu leisten bereit ist. In diesem Spannungsfeld operieren also all die, die Veränderungen herbeiführen wollen. Daß Du damit keine Begeisterungsstürme auslöst, wenn Du Dein Anliegen derart aufdringlich und provokant formulierst, sei hier nur eine Nebenbemerkung.

Die Auseinandersetzung mit dem Neuen, dem Ungewohnten kann nur auf der Basis dessen geführt werden, woran man bereits gewöhnt ist, ergo: womit man bereits Erfahrung hat. Menschen, die sich mit der Thematik bereits beschäftigt haben, haben für gewöhnlich bereits mehr Erfahrung als die, die es nicht haben. Das wäre so, als wenn Du jemanden im Dorf auf den Gletscher aufmerksam machen möchtes, der drei Täler weiter den Bach speist. Du warst da, Du hast es gesehen, aber derjenige, dem Du das zeigen willst, muß erst den Weg dahin zurücklegen. Wer seinem Tagesgeschäft nachgehen muß, hat dafür vermutlich wenig Muße und begnügt sich mit seinem Aufenthalt im Dorf. Ich denke, damit Deine Frage nach dem Hinderungsgrund beantwortet zu haben. Sie war aber auch nicht richtig gestellt. Es sind nicht Instinkte sondern Rollenerwartungen und zu einem guten Stück auch Neid sowie daraus resultierender Gruppendruck. Ich habe an anderer Stelle schon geschrieben, daß heutzutage Männer untereinander nicht gönnen, aus der Gruppe der Männer herauszustechen. Allein dort, wo die Funktion des Mannes ist herauszustechen, wird es akzeptiert. So manches Bühnenoutfit der Frauen kann auch auf der Straße oder auf Partys getragen werden, bei Männern fast undenkbar. Männer beherrschen auch nicht mehr das Spiel, mit ihrem Körper zu kokettieren, und Ansätze dazu, die über animalisch-archaisches Protzen hinausgehen, sind verpönt -- Gruppendruck wieder.

Was Deine andere Frage nach einem anderen Gegenstand angeht, der so einfach sei und zugleich spielerisch und deutlich menschliche Denkmuster in ihrer Abhängigkeit von virtueller, medialer Normativität freilege, so kann ich auch da eine Antwort liefern: der Absatz am Schuh. In einem anderen Kommentar von mir und auch in anderen Foren, habe ich sowohl Rock als auch Absatz als stark geschlechtsidentitätsstiftende Elemente der Kleidung bezeichnet, wohlgemerkt für Frauen, heute und in der abendländischen Kultur. Was Gleichartiges gibt es in der Herrengarderobe nicht mehr. Alles andere gibt es, mit Ausnahme spezieller anatomisch bedingter Kleidungsstücke wie BH oder Suspensorium, in der Garderobe beider Geschlechter und unterscheiden sich eigentlich nur durch Details, wobei bei der Männergarderobe eine Armut an Farben, Mustern und Drucken festzustellen ist. Selbst schuld, es werden immer wieder Farben angeboten und auch vereinzelt gekauft. Aber einen wirklichen Trend konnte das nie auslösen.

So, nachdem ich eigentlich nichts Neues geschrieben habe, ende ich hier jetzt. Ich bin stark dafür, daß gofem eine Möglichkeit einrichtet, zumindest innerhalb des Forums zu verlinken, dann kann ich auf meine alten und längst geschriebenen Beiträge verweisen.

LG
Madinside

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13. Februar 2009 um 9:51
In Antwort auf edelfaule

Wie bitte?
Wie kann ein Forumbeitrag nerven?Habe ich ihn etwa dir um dein Hals gehängt?

Wozu die Aufregung
Hi allseits,

das ist ein ungewohnter langer Text. Die ersten Absätze könnten etwas nerven, weil es klingt das edelfaule die Männer, die Röcke tragen wollten, runtermachen will. Das ist doch wohl ironisch. Die beiden letzten Absätze weisen doch in eine andere Richtung. Ob Mann es gefällt, wenn er einen Rock trägt, auch die Beine zu rasieren, ist sicher zweifelhaft. Rasierte Beine sehen einfach besser aus. Auch alles weitere sollte stimmig sein. Warum sollten sich z.B. nicht auch Männer etwas schminken? Warum müssen Sie nur Quadratschlägerschuhe tragen? Jedem seine Wahl. Ist doch für Frauen alles selbstverständlich. Gleichberechtigung endet nicht vor dem Kleiderschrank.

LG Roschi

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13. Februar 2009 um 21:37

Männer in Röcken,Nadine
ist für mich fenomenal ungewöhnliches und ineressantes Thema,das eine einmahlige Perspektive auf die Gesellschaft bietet.Meiner Meinung nach,Text beliebiger Länge kann das Thema nur anschneiden.
Hauptsache ist,dass du Interesse und Spass beim Lesen hast und selber irgend eine Geschichte dazu erzählen kannst.
Z.b.:wie findest du dicke kniehohe Wollstrümpfe an den Schotten?Ich glaube,viele Beführworter des Männerrocks glauben dieser Uniform nachahmen zu müssen,in dem diese nur lange, grobe Socken mit derben schwehren Stiefeln a la "Ich komme direkt aus der Hölle" oder "Ich bin Highländer" zum Rock getragen,akzeptieren.Werden die Vorteile des Rocktragens dadurch nicht gemindert?Solche Stiefel würde keiner sonst zu den Hosen tragen,warum dann zum Rock?Das sehe ich als Krampf an!Ich denke,an einem heissen Sommertag ist ein knielanger wie bei den Schotten,aber mit Sneakers,am besten,nicht war?
Lustigerweise tragen sehr viele Männer im Sommer Sneakers und Schorts,aber wenn Mann ein Röckchen anzieht: "Sneakers?Ne-ne!!! Dazu braucht man unbedingt grobe Stiefel!

edelfaule

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14. Februar 2009 um 20:48

Verzeihung für die Schreibfehler!
Meine Tastatur ist alt und voll mit Zehennägeln und anderen Krümmeln!

edelfaule

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