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Männermode - Frauenmode

31. August 2006 um 16:01

In manchen anderen Threads gibt es die verunsicherte Frage von Männern, welche Teile aus der Damengarderobe sie anziehen dürften, und welche nicht. In aller Regel fragen sie nach dem Geschmack der Leser, fühlen sich dann aber auch gerne beleidigt, wenn sie Ablehnung erfahren.

Daß sie in Richtung der Damengarderobe schielen, ist immerhin damit zu erklären, daß auch die Männer von heute bemerken, daß die Männermode sich in den letzten 100 Jahren nicht nennenswert geändert hat. Interessanterweise ändert sich die Frauenmode oft schon innerhalb eines Jahres. Nun, woran mag das liegen?

Ein mir wichtiges Anliegen, warum ich überhaupt diesen Text schreibe, ist: Zu erreichen, daß sich der Leser (trotz verwendetem männlichen Ausdruck sind selbstverständlich auch die weiblichen Leser gemeint. Das politisch korrekte phallische Binnen i hält nur beim lesen auf) einige Fragen zu seiner eigenen Einstellung stellt und ggf (d.h. wenn nötig) kleine Änderungen vornimmt. Zumindest seine Meinung daraufhin überprüft, ob es wirklich die eigene Meinung ist, oder eine aufdiktierte.

Beispiel hohe Absätze: Feine Absätze sehen nicht nur im Stand gut aus, sofern sie eine Fortsetzung der von den Beinen vorgegebenen Linienführung sind, sondern erzeugen gewisse Haltungs- und Bewegungsformen. Wenn die Schuhe nicht die Fortsetzung der übrigen Figur sind, sehen sie abstoßend aus. Das läßt sich für alle Schuhe an allen Trägern sagen. Ebenso ist es aufsehenerregend, wenn ein Mensch mit Absätzen über 1,80 kommt. Er kann sich der vollen Aufmerksamkeit aller anwesenden sicher sein. Und wenn dann der Schuh nicht zur Gestalt paßt, braucht er ein solides Ego. Aber warum ist es wichtig, daß feine Absätze wirklich nur für Frauen sein sollen?

Beispiel Hosen: Hier verschwimmt der Unterschied geradezu ins Unkenntliche. Natürlich braucht ein Mann ein solides Ego, wenn auf seinem Hintern mit Straßsteinen "Sexy" steht. Wenn es sich jedoch um eine schlichte Hose ohne auffällige Zierelemente handelt, wer will da den Unterschied erkennen, wenn die Hose paßt?

Beispiel Hemden/Blusen: Auch hier ist das Erkennungsmerkmal weniger die Schnittführung, denn mehr die Verteilung von Zierelementen. Was bei T-Shirts/Tops sogar schon soweit gediehen ist, daß es "Unisex" Schnitte und Größen gibt. Wer kann sagen, daß er den Unterschied bemerkt, wenn es sich um schlichte Teile handelt?

Beispiel Röcke: Der Torso eines Mannes ist "normalerweise" wie ein "V" geformt. Der einer Frau meist wie eine Sanduhr mit einer "dickeren Blase" unten. Wenn ein Mann z.B. einen langen "A" förmigen Rock anhat, kommt es zu einer Ergänzung des V zu einem X, was durchaus seine männlichkeit betonen kann.

Beispiel Unterwäsche: Was die Vielfalt an Schnitten, Farben und Materialien angeht, sind die Damen da eindeutig im Vorteil. Auch hier gibt es (auch in der Männerabteilung) Modelle, die ohne weiteres von Vertretern beiderlei Geschlechts tragbar sind. Wobei natürlich die Frage berechtigt ist, warum manche Männer BH tragen wollen, wo es doch nichts zu halten gibt.

Überhaupt stellt sich mir die Frage, warum es so viel wichtiger ist, daß die richtige sexuelle zuordnung draufsteht, und nicht die Sachen zum Träger passen. Warum ist es dazu gekommen, daß ein Bekleidungskaufhaus nach Designer und nicht nach Kategorie sortiert ist?

Ich hoffe auf eine Diskussion.

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10. September 2006 um 11:52

Mich stört, lieber Andre,....
...bei vielen deiner Postings die rumreiterei auf der Emanzipation. Weder Mode noch Stil, hier gilt es zu unterscheiden, haben was mit Emanzipation zu tun. Auch die schriftliche Gesetzgebung hat relativ wenig Einfluß auf das Gebaren der menschlichen Gesellschaft. Bekleidung muß zu drei anderen Dingen passen, sonst wirst du immer auf irgendeine Art und Weise sanktioniert: 1) Bekleidung und Träger müssen eine Einheit bilden. Es darf nicht verkleidet wirken. Die meisten Frauen sind sich der Tatsache bewußt, daß bestimmte Körperformen nicht mit bestimmten Kleidungsstücken kompatibel sind und verhalten sich entsprechend. 2) Bekleidung muß zweckmäßig sein. Ein Bergsteiger mit High Heels bekommt unnötige Schwierigkeiten. 3) Die Bekleidung muß in den gesellschaftlichen Kontext passen. Kannst du dir vorstellen, daß jemand auf einer Beerdigung im rosa Tütü oder eine sechsjährige im Kindergarten mit Lackstrapsen aufläuft? Es steht übrigens in keinem Gesetzbuch, daß ebend konstruierte Beispiele verboten wären.
Im Übrigen irritiert mich, daß anscheinend bei Alkohol-, Spiel- oder Drogensucht anscheinend erst eine Therapie nötig ist, wenn die befriedigung der Sucht anderen Menschen an Leib und Gut Schaden zufügt. Auch wenn ein Junkie nicht in die Beschaffungskriminalität rutscht, kann er eine Therapie sehr gut gebrauchen, denn ein Mensch ist prinzipiell ein soziales Wesen und die Integration in eine (und anerkennung in einer) wie auch immer gestalteten Gesellschaft ist jedem Individuum wichtig. Wenn also ein Junkie ausgeschlossen wird, so wird ihm ein vermeidbarer Schaden zugefügt.
Der Unterwäschefetischist, der irgendwelchen Frauen die getragenen Slips abkauft bedarf einer Therapie genauso, wie der, der sie klaut.

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10. September 2006 um 15:37

Hallo adk71
zuerst einmal ein paar Kleinigkeiten zur Richtigstellung:

1. Hemden/Blusen:
Damenblusen sind in irgendeiner Form vorgeformt - die Brust weiter, die Unterbrust schmaler - in der Regel durch Abnäher. Des weiteren sind sie in der Schulter deutlich schmaler geschnitten.

2. BH:
Es gibt durchaus einige Männer, bei denen ein BH Sinn machen würde.

So, nun aber zum eigentlichen Thema.

Gleichberechtigung/Emanzipation macht da durchaus Sinn: Ich habe vielfach den Eindruck, daß weiblich immer noch mit abwertend gleichgestellt wird. Deswegen ist es für eine Frau auch kein Problem, sich der männlcihen Garderobe zu bedienen, sie wertet sich damit schließlich auf. Ganz anders der Mann, der zu Kleidungsstücken mit femininem Ansehen greift: er wertet sich ab und wird deshalb von genau diesen Menschen die das so sehen auch negativ angesehen!

Ich bin daher der Überzeugung: wenn Gleichberechtigung vom Papier auf dem sie steht in den Köpfen der Menschen angekommen ist, ist es auch keine Herausforderung mehr für den Mann, sich der Garderobe seiner Partnerin zu bedienen.

Gruß
Jürgen

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11. September 2006 um 15:47
In Antwort auf hamnet_12272111

Hallo adk71
zuerst einmal ein paar Kleinigkeiten zur Richtigstellung:

1. Hemden/Blusen:
Damenblusen sind in irgendeiner Form vorgeformt - die Brust weiter, die Unterbrust schmaler - in der Regel durch Abnäher. Des weiteren sind sie in der Schulter deutlich schmaler geschnitten.

2. BH:
Es gibt durchaus einige Männer, bei denen ein BH Sinn machen würde.

So, nun aber zum eigentlichen Thema.

Gleichberechtigung/Emanzipation macht da durchaus Sinn: Ich habe vielfach den Eindruck, daß weiblich immer noch mit abwertend gleichgestellt wird. Deswegen ist es für eine Frau auch kein Problem, sich der männlcihen Garderobe zu bedienen, sie wertet sich damit schließlich auf. Ganz anders der Mann, der zu Kleidungsstücken mit femininem Ansehen greift: er wertet sich ab und wird deshalb von genau diesen Menschen die das so sehen auch negativ angesehen!

Ich bin daher der Überzeugung: wenn Gleichberechtigung vom Papier auf dem sie steht in den Köpfen der Menschen angekommen ist, ist es auch keine Herausforderung mehr für den Mann, sich der Garderobe seiner Partnerin zu bedienen.

Gruß
Jürgen

Emanzipation...
...hat nach wie vor wenig mit Geschmack zu tun.
Damenblusen haben zwar meistens Abnäher, die aber der Unterstützung der männlichkeit eines schlanken Trägers keinen Abbruch tun. Im Gegenteil. Andersherum gibt es eine Rheihe Mädels, die im Gegensatz zu den dickeren Männern keinen BH brauchen. Unausgefüllte, durch Abnäher verursachte Beulen sehen auf jeden Fall nicht gut aus. Von daher ist die Existenz von Abnähern an einem Oberteil (eigentlich sollte ich diese Tatsache als bekannt voraussetzen) eher von der Figur als vom Geschlecht des Trägers abhängig.
Daß die bezeichnung "weiblich" abwertend gemeint ist, sehe ich nicht. Möglicherweise bei manchen Pornokonsumenten. Aber das ist eine auf Vorurteilen basierende Unterstellung. In meinem sozialen Umfeld wird eine solche Praxis nicht gepflegt, oder zumindest so gut versteckt, daß sie nicht wahrnehmbar ist.
Frauen, die sich "männlicher" Garderobe bedienen, sehen wahrscheinlich einfach eher die Zweckmäßigkeit.
Eine elastische enge Hose flattert nirgends rum, bleibt also nirgends hängen, kneift nicht, wärmt und betont die Formen des Trägers. Was spricht da noch für den Rock?
Warum entscheiden sich immer mehr Frauen für die Hose? Nun, immer mehr Frauen sind in Bereichen aktiv, wo genau diese Ansprüche an die Beinbekleidung gestellt werden.

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14. September 2006 um 15:23

Kommt darauf an...
...was man unter Emanzipation versteht. Da du die Bekleidungsfrage mit Rollenerwartungen verknüpfst, hat es in der Tat etwas damit zu tun.
Meine Beispiele waren selbstverständlich etwas übertrieben, aber menschmal ist Übertreibung ja auch nötig.
Im nicht ganz so übertriebenen Rahmen bedeutet das, daß auch das normale Stadtleben gewisse Kleiderordnungen hat, wo verstöße sanktioniert werden. Der Begriff "Schwul" wird in diesem Zusammenhang auch eher als Schimpfwort denn als Zuordnung zu einer sich über sexuelle Vorlieben definierenden Gruppe gebraucht.
Übrigens ist das mit den Heels und schlank eines meiner mißglückten Experimente. Ich bin auch recht groß und schlank; High Heels finde ich allerdings trotz der netten Optik äußerst unpraktisch. Wenn du ohne dich zu bücken aus der Dachrinne saufen kannst, stößt du an jeden Türsturz, jeder Tisch und jede Arbeitsplatte ist viel zu tief, um sie Rückenschonend zu erreichen, dein Tempo auf befestigten Flächen läßt nach, auf nicht befestigten geht fast gar nichts mehr, ..... Nachteile gibt es genug, entgegen dem einzigen positiven Aspekt der Optik.
Und genauso, wie mich die Frage:" Warum wollen Frauen zur Bundeswehr?" am Verstand der betreffenden zweifeln läßt, ist es mit der Frage:" Warum wollen so viele Männer 'weiblich' herumlaufen?" Wobei ich widerholen muß, daß es prinzipiell kein "weiblich" und "männlich" im Bereich der Bekleidung gibt. Interessant ist jedoch in diesem Zusammenhang, daß es vielen Transen darauf anzukommen scheint, daß sie "weibliche" Kleidung tragen.
Das könnte mit folgendem - selbstverständlich nicht vollständigem - Modell erklärbar sein:
Mann glaubt, daß Frau weniger Wert ist. Mann ist gewillt, die Wertschätzung zu ändern. Mann weiß, daß er ein Mann ist und auch so aussieht. Also will Mann seinen Wert senken. Dazu verkleidet er sich als Frau. Beziehungsweise als das, was er glaubt, was eine Frau ist.
...oder so ähnlich.

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26. September 2006 um 17:05

Damen/Herrenkleidung
ich trage auch schon seit einigen Jahren Damenschuhe und Strumpfhosen einfach weil es mir gefällt und ich gerne in Hohen absätzen rumlaufe gehe auch in Strumpfhose Jeans und Damenschuhen zum Einkaufen, irgend wann wird sich auch die Gesellschaft an den anblick gewöhnen müssen genau wie in den 60ger Jahren an die Miniröcke.

lg damenschuhträger

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26. September 2006 um 19:19

Da haben wir des Pudels Kern
Wenn es für dich ein Genuß ist, ob angenehm oder nicht, aufzufallen, bitte sehr. Das ist dein gutes Recht. Und wenn du meinst, daß es dazu nötig ist, dich tuntig zu kleiden, so darfst du das selbstverständlich auch. Jammer aber nicht herum, wenn du damit bei irgendjemandem aneckst. Es hat eben etwas mit der Emanzipation deiner Persönlichkeit gegenüber den Dir aufgrund der Geburt selbst auferlegten Rollenerwartungen zu tun. Nicht mit der Emanzipation von Frauen und Männern im Allgemeinen.

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26. September 2006 um 19:44

Ergänzung:
Mittlerweile sind mir ein paar Erklärungsmodelle eingefallen. Der Begriff "Modell" bezeichnet nie die Realität, die zu erfassen der Mensch grundsätzlich nicht hinreichend ausgestattet ist.
1) Warum werden immer Frauen in den Sachen gezeigt, die Frauen (anscheinend) nur ausnahmsweise anziehen?
a) Weil die Tunten dann besser in ihrer Illusion leben können, daß ihnen die Teile stehen würden und sie damit gut aussehen.
b) Weil die Verkäufer den Frauen signalisieren wollen: Guckt mal, Ihr seht darin viel besser aus!
2) Was passiert mit einem Mann, der seine "emanzipation" damit zum Ausdruck bringt, daß er tuntig rumläuft, wenn Männer in Frauensachen völlig banal wären?
a) Er wäre dazu verurteil, durch ausstrahlung aufzufallen.
b) Er müßte sich nochmal Gedanken über sein Bild von Männern und Frauen machen sowie seine persönlichen Rollenerwartungen überdenken.
3) Warum wollen so viele Incognito Tunten vor ihrem Coming Out die Stellungnahme einer Frau haben?
a) Sie wollen gar keine Stellungnahme einer Frau, sie wollen auf eine für sie attraktive Frau attraktiv wirken.
4) Warum wirken die meisten Tunten auf die meisten Frauen abstoßend?
a) Weil die meisten Frauen schon ziemlich selbstbewußt und eigenständig sind. Daraus resultiert, daß sie ein ausgeglichenes Verhältnis zu ihrer Sexualität haben und sich einen Partner wünschen, der ebenfalls mit sich im reinen ist. Männer dürfen durchaus "Frauensachen" tragen, es müssen dennoch "echte" Männer sein.
b) Weil manche Frauen eben nicht besonders selbstbewußt sind, und sich durch einen "femininen" Mann verunsichert fühlen.
c) Weil manche Frauen sich schlichterdings verar5cht fühlen, wenn ihnen präsentiert wird, was der tuntige Mann für ein Frauenbild präsentiert.

Soweit für heute. Nochmal ein bisschen Wasser auf die Denkmühlen und Öl ins Feuer für eine hitzige Diskussion.

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24. Oktober 2006 um 2:58
In Antwort auf damenschuhtraeger

Damen/Herrenkleidung
ich trage auch schon seit einigen Jahren Damenschuhe und Strumpfhosen einfach weil es mir gefällt und ich gerne in Hohen absätzen rumlaufe gehe auch in Strumpfhose Jeans und Damenschuhen zum Einkaufen, irgend wann wird sich auch die Gesellschaft an den anblick gewöhnen müssen genau wie in den 60ger Jahren an die Miniröcke.

lg damenschuhträger

Trage auch gern frauensachen
also ich selber trage 20cm heels kurze röcke viel schmuck und auch strumpfhosen mich würde mal interessieren ob esauch frauen gibt die darauf stehen man kann mir eine e mailschicken unetr marian-mueller@t-online.de würde mich freuen

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25. Oktober 2006 um 12:05

Frauen demonstrieten einst für den Mini
Frauen demonstrieren selbstbewußt gegen das Diktat der Mode:
http://www.stern.de/lifestyle/leute/506445.html?ei-d=506135&nv=fs&cp=16

Gruß
Bernd

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18. November 2006 um 11:45

Warum nicht mal biologisch denken...
indem dass Männer ihre Gene entweder durch intensive Brutpflege oder durch häufig wechselnde Partnerinnen in die Evolution einbringen können.

Daher erweitert die Mode- und Stylingindustrie die Möglichkeiten der Frauen, sich in möglichst kurzen Abständen immer wieder in 'neue' Frauen zu vewandeln, um durch Andersartigkeit attraktiv zu bleiben. Und die Frauen - ob nun bewusst oder unterbewusst - saugen diese Möglichkeiten geradezu gnadenlos auf. Bis sie sich selbst für alt genug halten, nicht mehr ein Männchen anlocken zu müssen.

Oscar Wilde hat schon gesagt: Die kluge Frau wird ihrem Mann keinen Anlass geben sich nach einer anderen umzusehen-- weil sie selbt höchst wandelbar ist.


Was den Mann anbelangt: Der sollte nach Meinung der Frauen doch lieber andere, 'solide' Eigenschaften heben, die eher wenig mit dem Äusseren zu tun haben. Was also nicht vonnöten ist, wird auch nicht gemacht.


Und? Kann man das so sehen??

asteus

P.S.: Ich fände es im Sinne eines verfeinerten Lebensstiles durchaus angemessen, wenn die Frauen sich bei Männern etwas mehr Nonkonformität vorstellen könnten. Nur dann würde sich ein zumindest moderater Modewandel bei Männern auch anmelden.

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5. Dezember 2006 um 21:36
In Antwort auf damenschuhtraeger

Damen/Herrenkleidung
ich trage auch schon seit einigen Jahren Damenschuhe und Strumpfhosen einfach weil es mir gefällt und ich gerne in Hohen absätzen rumlaufe gehe auch in Strumpfhose Jeans und Damenschuhen zum Einkaufen, irgend wann wird sich auch die Gesellschaft an den anblick gewöhnen müssen genau wie in den 60ger Jahren an die Miniröcke.

lg damenschuhträger

Sorry, aber ich kanns nicht verstehen.
Warum müssen nur so viele mit schrägen Gewohnheiten bei der Kleidungswahl erwarten daß es irgendwann jeder normal findet. Alles Quatsch Leute. Zieht euch diesen Wurm aus dem Kopf. Ihr seid schräg oder völlig verquer und wie schon der Bürgermeister von Berlin sagte " Das ist auch gut so" . Aber erwartet doch nicht zuviel von Euren Mitmenschen. Ein dicklicher Herr in Hackenschuhen wird immer komisch aussehen, auch wenn er sich darin wohlfühlt. Niemand wird das normal finden. Ich trage knallenge Leder- oder Lackoveralls und enge Handschuhe aus Leder bis Mitte Unterarm, manchmal auch noch Stiefel bis übers Knie, aber mit maskuliner Form und flachem Absatz. Niemals wird man das als normal ansehen. Das erwarte ich auch nicht. Ich geniese die irritierten Blicke und freue mich meine eigene Unsicherheit zu überwinden wenn ich mich in einer größeren Menschenmenge zB im Kino so bewege. Ich möchte nicht, das das "normal" wird. Ich finds gut "schräg" zu sein und wünschte mir das auch von einer lieben Frau. Nunja, aber das ist ein anderes Thema. Gruß micha

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10. Februar 2007 um 8:13
In Antwort auf mario_12329938

Emanzipation...
...hat nach wie vor wenig mit Geschmack zu tun.
Damenblusen haben zwar meistens Abnäher, die aber der Unterstützung der männlichkeit eines schlanken Trägers keinen Abbruch tun. Im Gegenteil. Andersherum gibt es eine Rheihe Mädels, die im Gegensatz zu den dickeren Männern keinen BH brauchen. Unausgefüllte, durch Abnäher verursachte Beulen sehen auf jeden Fall nicht gut aus. Von daher ist die Existenz von Abnähern an einem Oberteil (eigentlich sollte ich diese Tatsache als bekannt voraussetzen) eher von der Figur als vom Geschlecht des Trägers abhängig.
Daß die bezeichnung "weiblich" abwertend gemeint ist, sehe ich nicht. Möglicherweise bei manchen Pornokonsumenten. Aber das ist eine auf Vorurteilen basierende Unterstellung. In meinem sozialen Umfeld wird eine solche Praxis nicht gepflegt, oder zumindest so gut versteckt, daß sie nicht wahrnehmbar ist.
Frauen, die sich "männlicher" Garderobe bedienen, sehen wahrscheinlich einfach eher die Zweckmäßigkeit.
Eine elastische enge Hose flattert nirgends rum, bleibt also nirgends hängen, kneift nicht, wärmt und betont die Formen des Trägers. Was spricht da noch für den Rock?
Warum entscheiden sich immer mehr Frauen für die Hose? Nun, immer mehr Frauen sind in Bereichen aktiv, wo genau diese Ansprüche an die Beinbekleidung gestellt werden.

Mein platonischer Freund...
sieht das ähnlich. Er empfindet unter "weiblich" überhaupt nichts abwertendes und schaut auch (was ich bestätigen kann) keinen Brüsten hinterher, und das obwohl er seit langem "Pornokonsument" ist, womit ich meiner Vorrednerin zustimmen kann, das es wieder mal ein Vorurteil ist!

(Ich hab ihn schon darauf angesprochen, aber er will einfach keine Beziehung. Hat scheinbar Angst? Is halt nur ein Mann )

Die zweckmäßigkeit männlicher Garderobe ist in meinem Beruf ebenfalls klar ersichtlich. Um mich vor zu stellen: ich bin Industriemechanikerin (selten aber wahr).

Aber eine Frage hab ich doch noch: wer hat eigentlich den Rock erfunden, ich meine Mann oder Frau? Es muss doch ein Mann gewesen sein, weil die meisten davon wollen doch sowieso nur darunter gucken! Oder würde eine Frau was erfinden, was dazu führt, das es ihr permanent zwischen den Beinen zieht??

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13. Februar 2007 um 0:37
In Antwort auf hamnet_12272111

Hallo adk71
zuerst einmal ein paar Kleinigkeiten zur Richtigstellung:

1. Hemden/Blusen:
Damenblusen sind in irgendeiner Form vorgeformt - die Brust weiter, die Unterbrust schmaler - in der Regel durch Abnäher. Des weiteren sind sie in der Schulter deutlich schmaler geschnitten.

2. BH:
Es gibt durchaus einige Männer, bei denen ein BH Sinn machen würde.

So, nun aber zum eigentlichen Thema.

Gleichberechtigung/Emanzipation macht da durchaus Sinn: Ich habe vielfach den Eindruck, daß weiblich immer noch mit abwertend gleichgestellt wird. Deswegen ist es für eine Frau auch kein Problem, sich der männlcihen Garderobe zu bedienen, sie wertet sich damit schließlich auf. Ganz anders der Mann, der zu Kleidungsstücken mit femininem Ansehen greift: er wertet sich ab und wird deshalb von genau diesen Menschen die das so sehen auch negativ angesehen!

Ich bin daher der Überzeugung: wenn Gleichberechtigung vom Papier auf dem sie steht in den Köpfen der Menschen angekommen ist, ist es auch keine Herausforderung mehr für den Mann, sich der Garderobe seiner Partnerin zu bedienen.

Gruß
Jürgen

Mann wertet sich nicht ab
'Ganz anders der Mann, der zu Kleidungsstücken mit femininem Ansehen greift: er wertet sich ab und wird deshalb von genau diesen Menschen die das so sehen auch negativ angesehen!'

Anders rum wird ein Schuh draus:

Nicht der Mann wertet sich selbst ab, sondern seine KritikerInnen werten den Mann ab. Der Mann stellt nämlich deren Weltbild infrage. Mittels der Abwertung versuchen die KritikerInnen ihre soziale Identität und ihren Selbstwert zu stärken.

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14. Februar 2007 um 16:14
In Antwort auf carmel_12040654

Mein platonischer Freund...
sieht das ähnlich. Er empfindet unter "weiblich" überhaupt nichts abwertendes und schaut auch (was ich bestätigen kann) keinen Brüsten hinterher, und das obwohl er seit langem "Pornokonsument" ist, womit ich meiner Vorrednerin zustimmen kann, das es wieder mal ein Vorurteil ist!

(Ich hab ihn schon darauf angesprochen, aber er will einfach keine Beziehung. Hat scheinbar Angst? Is halt nur ein Mann )

Die zweckmäßigkeit männlicher Garderobe ist in meinem Beruf ebenfalls klar ersichtlich. Um mich vor zu stellen: ich bin Industriemechanikerin (selten aber wahr).

Aber eine Frage hab ich doch noch: wer hat eigentlich den Rock erfunden, ich meine Mann oder Frau? Es muss doch ein Mann gewesen sein, weil die meisten davon wollen doch sowieso nur darunter gucken! Oder würde eine Frau was erfinden, was dazu führt, das es ihr permanent zwischen den Beinen zieht??

Wer was erfunden hat....
....ist eher eine Frage der Gegend, nicht des Geschlechtes.
Wenn wir uns alte Bilder anschauen, so wurden Röcke und Kleider in wärmeren Gegenden getragen als Hosen (da macht es auch Sinn, daß es zwischen den Beinen schon mal zieht). Der klassische Kilt ist da schon fast die Ausnahmeerscheinung. Aber in diesem sind auch im Gegensatz zum modernen Minirock auch schon mal sieben Meter Wollstoff verarbeitet. Erfahrungsbericht eines Schotten, mit dem ich vor einiger Zeit zu tun hatte, auf die Frage, ob denn das zumndest im Winter nicht ein bisschen kalt sei. Kombiniert mit (zT Über-)Knielangen Wollstrümpfen auch im Winter zu tragen. Hosen sind wirklich bedeutend praktischer....außer beim Sex.

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15. Februar 2007 um 21:28

Manche Männer BH tragen wollen
wo es doch nichts zu halten gibt?
Das ist einfach falsch!

Ich habe leider etwas vorzuweisen,was schon gehalten werdern kann.
Mir sitzt beispielsweise der BH mit A Cup schon gut.

Aber zum Thema möchte ich noch sagen,das die Wäsche der Männer einwenig mehr die der Damenwäsche angepasst sein könnte.
Die Vielfalt und Farbenfreude ist leider immer noch nur den Damen vorbehalten.
Die Modeindustrie ist noch weit hinter dem Mond,ist bedauerlich aber wahr.

LG Unique

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4. September 2007 um 16:00
In Antwort auf faron_12500526

Trage auch gern frauensachen
also ich selber trage 20cm heels kurze röcke viel schmuck und auch strumpfhosen mich würde mal interessieren ob esauch frauen gibt die darauf stehen man kann mir eine e mailschicken unetr marian-mueller@t-online.de würde mich freuen

Trage auch gerne Frauensachen
ich finde es einfach nur geil Frauensachen zu tragen das gefühl von den Sachen auf der Haut ist einfach nur geil. Deswegen such ich auch ne Frau die sowas geil findet wenn der Mann Frauesnsachen trägt, wenn es welche gibt meldet euch doch mel bei mir unter jamida09@yahoo.de

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