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Männer im Rock, was denkt ihr darüber?

18. November um 16:07

Wo immer ich die Möglichkeit dazu habe, trage ich, als Mann, weibliche Kleidung - besonders Röcke. Ich finde es total praktisch und fühle mich absolut wohl im Rock.
Wie denkt ihr darüber?
Bin ich unnormal oder kein richtiger Mann?

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18. November um 16:53

Ich formuliere es leicht anders. Ich trage auch als Mann meistens Röcke, weil es mir gefällt und ich mich sehr wohl in Röcken fühle. Für mich ist es aber MEINE Kleidung.

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18. November um 20:08

In Schottland ist es Trachtenkleidung. 

Vor ein Paar Jahren konnte man auch mänliche Models im Rock auf dem Laufsteg sehen, durchgesetzt hat sich das allerdings nicht.  

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19. November um 9:18

Trage einfach was du willst, jeden kann man es sowieso nicht recht machen. 

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20. November um 15:49
In Antwort auf einradio

Wo immer ich die Möglichkeit dazu habe, trage ich, als Mann, weibliche Kleidung - besonders Röcke. Ich finde es total praktisch und fühle mich absolut wohl im Rock. 
Wie denkt ihr darüber?
Bin ich unnormal oder kein richtiger Mann?

auch ich würde mir  wünschen, dass feminin gekleidete Männer nicht kmisch angesehen werden!

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22. November um 12:50

Wenn du gern einen Rock trägst, weil du es praktisch findest, kann ich das nachvollziehen.
Es ist vielleicht unüblich, weil so viele Männer gibt es nicht, die man mit Rock sieht. Doch unnormal ist es nicht. Und wieso solltest du deswegen kein richtiger Mann sein? Mannsein macht sich doch nicht fest an Jeans und Holzfällerhemd.

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22. November um 16:55
In Antwort auf dessousfan

Wenn du gern einen Rock trägst, weil du es praktisch findest, kann ich das nachvollziehen.
Es ist vielleicht unüblich, weil so viele Männer gibt es nicht, die man mit Rock sieht. Doch unnormal ist es nicht. Und wieso solltest du deswegen kein richtiger Mann sein? Mannsein macht sich doch nicht fest an Jeans und Holzfällerhemd.

Da stimme ich Dir in vollem Umfang zu

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25. November um 12:48
In Antwort auf einradio

Wo immer ich die Möglichkeit dazu habe, trage ich, als Mann, weibliche Kleidung - besonders Röcke. Ich finde es total praktisch und fühle mich absolut wohl im Rock. 
Wie denkt ihr darüber?
Bin ich unnormal oder kein richtiger Mann?

Ich habe das Crossdresser-Syndrom, welches ich ab und zu besonders in der warmen Jahreszeit in großen Städten auslebe. Ich trage dann einen kurzen blauen Jeansrock, schwarze transparente Strumfhose, dunkelrote Turnschuhe, eine schwarze teils transparente Spitzenbluse , Umhängetasche und Perücke, Zusätzlich trage ich viel Damensilberschmuck ( Ohrringe, Halsketten, Armreifen un Fingerringe) und bin natürlich auch auffällig geschminkt.
Dabei bleibe ich aber bewusst als Mann erkennbar durch Oberlippenbart, Augenbrauen und leichte Bartstoppeln.

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29. November um 22:08
In Antwort auf einradio

Wo immer ich die Möglichkeit dazu habe, trage ich, als Mann, weibliche Kleidung - besonders Röcke. Ich finde es total praktisch und fühle mich absolut wohl im Rock. 
Wie denkt ihr darüber?
Bin ich unnormal oder kein richtiger Mann?

Wie ich darüber denke?

Ganz einfach: Ich denke, das ist Deine Sache. Solange Du Deine Klamotten legal erwirbst und zB keiner Frau und keinem anderen Frauenkleider tragenden Mann die Kleider stiehlst... 

Ob Du unnormal bist?

Kann ich nicht sagen. Jede/r hat irgendwas, worin sie/er von der Mehrheit abweicht – und wenns nur der Aspekt ist, dass sie/er zu der unnormalen Minderheit an Leuten gehört, die nichts haben worin sie von der Mehrheit abweichen. 
Oder wie es mein Opa, der zwei Kriege überstanden hat, immer auszudrücken beliebt: Es ist doch normal, unnormal zu sein. 

Ob Du kein richtiger Mann bist?

Kann ich nicht sagen, denn über Dich weiss ich bisher nur, dass Du zeitweise weibliche Kleidung (was immer darunter zu verstehen ist) trägst,  und sonst weiss ich über Dich eigentlich nichts. Mein Kenntnisstand über Dich reicht somit für irgendwelche Folgerungen hinsichtlich Deines Mannseins nicht aus.

Abgesehen davon bedürfte es wohl erstmal einer Klärung, in was für einem Kalkül die angestrebte Betrachtung Deines Mannseins bzw die logische Modellierung Deines Mannseins erfolgen soll, und welche Mittel der Logik dabei Anwendung finden sollen. Sollte es auf eine Betrachtung unter Zuhilfenahme der Quantorenlogik hinauslaufen, bedürfte es wohl auch einer Klarlegung derjenigen Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit man eine Individualkonstante, zB Dich, mit dem Prädikat "kein richtiger Mann" versehen kann.

Anders ausgedrückt: Man müsste sich erstmal auf eine Definition für "kein richtiger Mann" bzw auf eine Klarlegung der Intension des Begriffes "kein richtiger Mann" einigen bevor man sich daran machen könnte, zu prüfen, ob Du die durch diese Definition gegebenen Kriterien erfüllst.

Ich kann mir aber vorstellen, dass wir, sollten wir uns mal begegenen, unsere gemeinsame Zeit lustiger verbringen könnten. ZB könnten wir ein Bier miteinander trinken. Oder einen Rotwein. Oder einen Pudding essen. Oder einen Leberkäswecken. Oder Krautschupfnudeln. Oder eine große Portion Choriatiki mit Hähnchen und Tiropsomo. Was weiss ich. Das Leben bietet viele Möglichkeiten.

Was meine Einstellung zu Rock tragenden Leuten (egal welchen Geschlechts) angeht: Ich kann da angesichts meiner eigenen Erfahrungen mit Röcken nur sagen, dass es halt Leute gibt, die gerne wild und gefährlich leben.
Ich hab nämlich als Kind mal mit meiner Cousine die Klamotten getauscht und hatte dann unter anderem ihren Rock an während sie meine Hosen trug.
Als ich aufs Klo musste, hab ich fast eingemacht, weil ich mit diesem komischen Verschluss, den der Rock hatte, nicht klargekommen bin. Ich hab den Rock ums Verrecken nicht aufbekommen. Eine Hosenfalle hab ich auch nirgendwo gefunden. Auf die Idee, dass man den Rock gar nicht aufmachen und runterlassen muss wie eine Hose, bin ich damals gar nicht gekommen, und ich stand enorm unter Druck, weil ich ja dringend musste. Ich dachte, mir platzt gleich die Blase! Das war die Hölle! Einmal und nie wieder! Ich sage: Vorsicht! Röcke sind gefährlich!
Leute, die Röcke tragen, leben offensichtlich gerne riskant, denn ansonsten würden sie weniger gefährliche Kleidungsstücke tragen!
Denen traue ich ohne weiteres zu, dass sie wegen des Kitzels auch andere gefährliche Sachen machen, zB Pyranhas halten.
Ich bin nicht so. Ich lebe nicht gerne riskant, sondern ich bin eher der bedächtige Typ und gehe lieber auf Nummer sicher: Ich trage Hosen bei denen ich weiss, wie ich sie aufbekomme wenn ich dringend aufs Klo muss, und ich habe niedliche harmlose Rüsselzahnwelse im Aquarium. 

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29. November um 22:14
In Antwort auf manuella4110

In Schottland ist es Trachtenkleidung. 

Vor ein Paar Jahren konnte man auch mänliche Models im Rock auf dem Laufsteg sehen, durchgesetzt hat sich das allerdings nicht.  

Bei den Fidschi sind Röcke auch bei Männern Alltagskleidung. Sind zB Bestandteill auch der männlichen Polizei- und Militär-Parade-Uniformen.

Allerdings war hier explizit von "weiblicher Kleidung" die Rede und sowohl die Schotten als auch die Fidsche unterscheiden zwischen Röcken für Frauen und Röcken für Männer.

Die schottische Trachtenkleidung für Männer beinhaltet Röcke für Männer, und ich nehme an, etliche Schotten, die mit einem Rock für Männer kein Problem haben, hätten ein Problem damit, einen Rock, der für Frauen ist, anzuziehen.

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29. November um 22:16
In Antwort auf javier919

Trage einfach was du willst, jeden kann man es sowieso nicht recht machen. 

Seh ich im Prinzip auch so. Beim Tragen was man will sollte der Wille aber auch von der Vernunft geleitet sein. Wenn es kalt ist also zB keine leichte Frauenkleidung in der man(n) sich dann verkühlt, sondern warme Frauenkleidung, in der man(n) sich nicht verkühlt. 

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29. November um 22:38
In Antwort auf silberring1

Ich habe das Crossdresser-Syndrom, welches ich ab und zu besonders in der warmen Jahreszeit in großen Städten auslebe. Ich trage dann einen kurzen blauen Jeansrock, schwarze transparente Strumfhose, dunkelrote Turnschuhe, eine schwarze teils transparente Spitzenbluse , Umhängetasche und Perücke, Zusätzlich trage ich viel Damensilberschmuck ( Ohrringe, Halsketten, Armreifen un Fingerringe) und bin natürlich auch auffällig geschminkt.
Dabei bleibe ich aber bewusst als Mann erkennbar durch Oberlippenbart, Augenbrauen und leichte Bartstoppeln.

Was istdenn schon dabei, wenn sich ein Männlein mit Rock, Strumpfhose, BH und sonstigen Utensilien weiblich kleidet?  Bislang bin nur ein DWT und (noch) kein Crossdresser, kann aber das Crossdresser-Feelig gut verstehen.

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5. Dezember um 6:15

Ach, jetzt geht es hier weiter? Ich habe gerade einen ziemlich langen Text in einem Thread namens "ein Freund will einen Rock tragen, was soll ich tun?" oder so ähnlich gepostet. Hier passt der natürlich auch hin. Aber ich will die Website nicht zutexten. Ihr könnt ja mal rüberschauen.

Ich persönlich finde, ein Rock steht mir gut, vor allem fühlt es sich gut an, einen zu tragen. Meine Frau hingegen ist völlig anderer Ansicht. Sie hat mir ziemlich was an den Kopf geworfen. Ich nehme an, so haben vor 50 Jahren die alten Herren auch reagiert, als ihre Frauen anfingen, die ersten Hosen zu tragen... Ich fragte sie, ob wir uns auf das Niveau zurückbewegen wollen. Es scheint aussichtslos - die Hosen haben sich durchgesetzt...

Allerdings war die Intention der Frauen damals anders als bei uns heute. Es ging ja um Gleichberechtigung. Heute als Mann einen Rock anzuziehen und sich dabei auf  die Gleichberechtigung zu berufen, wirkt wohl etwas unverständlich. Ich tue es dennoch.

Freilich gibt es sehr viele Länder, in denen unser Verhalten ernsthafte Folgen (für uns) hätte. Aber das ist kein Grund. Die übrigen Freiheiten, die uns unser Land bietet, werden ja auch ganz selbstverständlich in Anspruch genommen, unter anderem die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, die auch eine Freiheit ist.

Also ist unser Verhalten vermutlich nicht frei von einer politischen Bedeutung. "Unpolitisch sein heißt politisch sein, ohne es zu merken." Rosa Luxemburg. Diesen Satz habe ich gestern entdeckt, es ließe sich durchaus mal darüber nachdenken. Gesucht hatte ich das Zitat: "Freiheit ist die Freiheit des Andersdenkenden", das finde ich auf jeden Fall richtig. Also müssen wir die Nörgler und Beleidiger ertragen, in Geduld und Zähigkeit, so wie unsere Mütter ihre Alten ertragen mussten, die gegen die Hosen wetterten - am Ende siegt das bessere Argument.

Oder die Zeiten hätten sich bereits sehr geändert. Aber dann haben wir ganz andere Probleme...

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5. Dezember um 13:35

Ich weiß nicht, was mich an diesem Bild mehr stört. Ist es der Hut oder sind es die Stiefel, die ulkig aussehen?

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5. Dezember um 14:21

Ist es nicht absurd?

Wir rühmen uns alle ob unserer Toleranz. Alle möglichen Verhaltensmuster werden akzeptiert.

Als Frau kann man alles tragen. Was auch Viele machen, egal wie es ausschaut. Aber ein Mann, der einen Rock anzieht, dann ist Schluss mit aller Toleranz. Was ist daran so besonders, dass sich die Gemüter erregen? Dabei kann es doch ganz gut aussehen, wie man an Heiners Beispiel erkennen kann.

Warum ist es so ein Tabubruch, wenn ein Mann ein als weiblich deklariertes Kleidungsstück trägt? Wir brauchen vielleicht gar nicht den Gedanken der Gleichberechtigung zu bemühen. Auch historische Vergleiche sind nicht hilfreich. Was sind die Befürchtungen? Ein Mann wird durch Rock und Strumpfhose nicht zur Frau. Es sollte doch jedem selbst überlassen, wie er sich kleidet und worin er sich wohl fühlt.

Auch mein Mann trägt gerne Rock. Weil er es bequem findet, was ich nachvollziehen kann. Ich bin da für Vielfalt. Und einige Modeschöpfer haben ja auch Röcke für Männer in ihre Kollektionen aufgenommen. Vielleicht sehen wir mal ein paar mehr Männer, die einen Rock ausprobieren. Dann wäre es nach kurzer Zeit vermutlich völlig normal.

 

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5. Dezember um 19:38
In Antwort auf cindybln

Ich weiß nicht, was mich an diesem Bild mehr stört. Ist es der Hut oder sind es die Stiefel, die ulkig aussehen?

...über den Hut gibt es keine Diskussion. Den trage ich IMMER...
Die Stiefel empfinde ich als zu kurz. Aber sie waren einen Versuch wert.

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5. Dezember um 19:40
In Antwort auf dessousfan

Ist es nicht absurd?

Wir rühmen uns alle ob unserer Toleranz. Alle möglichen Verhaltensmuster werden akzeptiert.

Als Frau kann man alles tragen. Was auch Viele machen, egal wie es ausschaut. Aber ein Mann, der einen Rock anzieht, dann ist Schluss mit aller Toleranz. Was ist daran so besonders, dass sich die Gemüter erregen? Dabei kann es doch ganz gut aussehen, wie man an Heiners Beispiel erkennen kann.

Warum ist es so ein Tabubruch, wenn ein Mann ein als weiblich deklariertes Kleidungsstück trägt? Wir brauchen vielleicht gar nicht den Gedanken der Gleichberechtigung zu bemühen. Auch historische Vergleiche sind nicht hilfreich. Was sind die Befürchtungen? Ein Mann wird durch Rock und Strumpfhose nicht zur Frau. Es sollte doch jedem selbst überlassen, wie er sich kleidet und worin er sich wohl fühlt.

Auch mein Mann trägt gerne Rock. Weil er es bequem findet, was ich nachvollziehen kann. Ich bin da für Vielfalt. Und einige Modeschöpfer haben ja auch Röcke für Männer in ihre Kollektionen aufgenommen. Vielleicht sehen wir mal ein paar mehr Männer, die einen Rock ausprobieren. Dann wäre es nach kurzer Zeit vermutlich völlig normal.

 

" Vielleicht sehen wir mal ein paar mehr Männer, die einen Rock ausprobieren. Dann wäre es nach kurzer Zeit vermutlich völlig normal."

Eben, so lief es vor gut 50 Jahren ja auch. 1970 sollen weibliche Bundestagsabgeordnete wegen ihrer Hosen noch des Hauses verwiesen worden sein. Ich weiß nicht, ob die Geschichte stimmt, aber denkbar wäre es schon.

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5. Dezember um 19:58
In Antwort auf cindybln

Ich weiß nicht, was mich an diesem Bild mehr stört. Ist es der Hut oder sind es die Stiefel, die ulkig aussehen?

Mich stört eher der ausgelutschte Pulli, sieht aus "Kartoffelsacktragen" ist wueder in

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6. Dezember um 6:04

O.k., hier geht's zwar um Röcke, aber: der Kartoffelsack ist kein Pulli sondern ein Poncho... Vielleicht nicht ganz up to date, aber ich trag in gern.

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6. Dezember um 15:24
In Antwort auf heiner

O.k., hier geht's zwar um Röcke, aber: der Kartoffelsack ist kein Pulli sondern ein Poncho... Vielleicht nicht ganz up to date, aber ich trag in gern.

... und wenn Dir strenger Formen mehr liegen - bitteschön:
(aber keine Diskussion über den Hut!)

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