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Kleidung - geschlechtsspezifisch nach strikten Anatonie-Richtlinien

5. November 2008 um 12:38

Hallo,

Vor kurzem war ich bei meinem Kumpel und dessen Frau zu Besuch, und wir kamen auch auf das Thema Mode. Beide berichteten, dass er sich die Jeans aus der Damenabteilung sucht - und sie aus der Herrenabteilung! Beide mit der Begründung, dass die Hosen besser passen; Sie kommt in keine Röhre rein, und er sieht in jeder Herrenhose unmöglich aus.
Seither geht mir folgendes durch den Kopf: Sind Männer und Frauen wirklich von der Anatomie her so unterschiedlich, wie die Modeindustrie es suggeriert, dass für Mann und Frau jede Kleidung unterschiedliche Schnitte und Formen geben muss? Die Frau meines Kumpels äusserte sich dazu, dass erstens so gross der Unterschied nicht sein kann, weil man ja sonst gar nicht erst Kleidung des anderen Geschlechts tragen könnte. Es könnte daher so vieles auf Unisex ausgelegt werden, da sie unter anderem eine Trennung in Damen- und Herrenkleidung als Geschlechterdiskriminierend bezeichnet.
Es ist klar, dass Freuen breitere Hüften und Brüste haben. Aber man soll nicht vergessen, dass auch Männer einen runden Hintern (mich eingeschlossen)haben können, zierlich gebaut sind und umgekehrt Frauen eine Statur wie ein Kleiderschrank haben können.
Ein treffendes Beispiel sehe ich an meiner Frau: Allein schon dass sie afrikanischer Herkunft ist und einen ganz anderen Körperbau hat, sieht jede Jeans an ihr scheisse aus, und an Oberteile wie Blusen braucht sie gar nicht erst zu denken, weil sie derart kräftige Schultern hat, dass sie zu Männerhemden greifen muss. Als weibliche Oberbekleidung bleiben ihr also nur weite strechige Shirts oder Tops. Nur mit den Schuhen klappts immer, aber dafür hab ich dann wieder eher Probleme: Meine Füsse passen nie richtig in Männerschuhe (abgesehen von ihrem derbst grottigem Design), dagegen bieten mir "Damen"schuhe einen weit besseren Tragekomfort

Ich würd gerne mal Meinungen von Männern UND Frauen hören, wie ihr es mit der strikten Trennung von Damen/Herrenkleidung sieht. Also was die Tragbarkeit nach anatomischen Kriterien angeht, es geht mir hier weniger um modische Kriterien.

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5. November 2008 um 18:25

Das ist richtig..
was du schreibst, die Anatomie von Mann und Frau ist eigentlich gleich, sieht man mal von den Brüsten ab, die Modeindustrie ist ja gerade dabei Männer+Frauen neu zu vermessen, da die gängigen größen nicht mehr ins 21Jahrhundert passen, Frauen sind in den letzten Jahren auch grösser geworden, und das die Geschlechtertrennung in der Mode eine Geschlechtsdiskriminierung ist unterschreibe ich sofort. weg mit der Geschlechtertrennung in der Mode, !sofort!

lg damenschuhträger

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5. November 2008 um 18:48
In Antwort auf damenschuhtraeger

Das ist richtig..
was du schreibst, die Anatomie von Mann und Frau ist eigentlich gleich, sieht man mal von den Brüsten ab, die Modeindustrie ist ja gerade dabei Männer+Frauen neu zu vermessen, da die gängigen größen nicht mehr ins 21Jahrhundert passen, Frauen sind in den letzten Jahren auch grösser geworden, und das die Geschlechtertrennung in der Mode eine Geschlechtsdiskriminierung ist unterschreibe ich sofort. weg mit der Geschlechtertrennung in der Mode, !sofort!

lg damenschuhträger

Anatomie ist unterschiedlich auch innerhalb der Geschlechter
Heute stand ich bei einem Treffen neben einer Frau. Die trug ein Kleid. Ihre Brust war nicht besonders groß. Hätte ich eines meiner Kleider getragen, und sie mich im Profil gesehen, hätte ich beinahe die gleich grosse Brust im Kleid getragen.
Etwas später besprach sie mit einer Kollegin die Brust eines anderen Mannes. "Alles nur Muskeln", schmunzelten beide. Mitunter haben also Männer und Frauen recht ähnliche Figuren.

Dann gibt es Frauen, die sehr unterschiedliche Hüftbreiten oder Pobacken haben. Dagibt es innerhalb des weiblichen Geschlechts unterschiedliche "Anatomien". Die einen kommen stärker verkerrlicht rüber als Männer verweiblicht. Manch Mann hat dennoch androgyne Züge. Also Schluss mit der Geschlechtertrennung in der Mode. Da schließe ich mich dem damenschuhträger an. Individueller Geschmack sollte nicht diskriminiert mehr werden. Wir müssen ja nicht so genau hinschauen, wenn uns etwas an anderen Menschen nicht so gut gefällt. Es gibt doch genug Menschen auf der Welt. Jedem/jeder das Seine/Ihre.

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