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In manchen Schuhen zum schief Laufen verdammt?

12. Januar 2016 um 16:36

Nach Beobachtung und z.T. aus eigener Erfahrung, stelle ich fest, dass es offenbar Schuhe gibt, mit denen scheinbar jeder schief läuft. Wer krumme Füße (Knickfuß) hat und oder der Schuh nicht richtig passt (Ferse steht nicht richtig im Schuh), läuft man seine Schuhe natürlich schief ab. Aber wenn plötzlich auch die Leute, die eigentlich sonst recht gerade und normal laufen plötzlich auch nach innen knicken, muss es wohl am Schuhwerk liegen.
Schuhe mit denen fast jeder nach innen knickt scheinen überwiegend folgende Schuharten, unabhängig vom Preis, zu sein:
(Fake)UGGS/Moonboots, Flipflops/Badelatschen und Espandrilles.
Recht häufig, aber nicht mehr von jedem, weil hier Verarbeitung/Qualität wohl eine größere Rolle spielen werden folgende Schuhe noch schief abgelaufen, v.a. dann, wenn die Auftrittsfläche der Laufsohle kleiner als die Innensohle ist und/oder die Sohlenränder abgerundet/abgeschrägt sind, die seitliche Führung im Fersenbereich mangelhaft ist und/oder eine Unterstützung des Längsgewölbes fehlt:
Sabots, (Billig)Immetate von Crocs und Birkis und Mokkassins/Ballerinas.
Insgesamt habe ich den Eindruck, je flacher der Schuh, desto häufiger und heftiger wird er schief gelaufen.
Wie seht Ihr das? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen?
Oder habt Ihr evtl. Empfehlungen welche Marken/Hersteller obiger Schuharten absolutes Nogo sind, weil die immer schief werden oder welche empfehlenswert sind, weil sie doch mindestens eine Saison lang gerade bleiben? Wie spiegelt sich der Unterschied im Preis?
Danke für Austausch.

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16. Januar 2016 um 13:55

Passform wohl entscheidender als Fußprobleme
Wenn die Ferse beim Laufen schlupft, aber von alleine nicht wieder richtig in den Schuh zurückrutscht, tritt sie meisten nicht mehr "richtig" in der Sohlenmitte auf, sondern weicht auf die Kanten aus, der Schuh kippt und wird schief. Das leichte zurückschlupfen in den Schuh wird meistens durch zu weiches Material, dass die Form nicht hält, und/oder bremsendes Innenfutter verhindert. Kein Wunder also, dass fast jeder mit (Fake)Uggs schief läuft.
Bei Bildern von schief getretenen (Fake)Uggs fällt auf, dass beim Stadium in dem bis zur Hälfte der Ferse von der Sohle runtergerutscht ist offenbar 3-5 cm vom Schaft zwischen Fuß- und Schuhsohle zusammengefaltet sind. Bei den ganz Extremen, wo (fast) die ganze Ferse neben der Sohle läuft sieht das nach mindestens 10 cm aus.
Fragt sich jetzt nur, ob die Schuhe viel zu locker sitzen (zu groß/weit sind) oder so klein sind, dass der Fuß von Anfang an schon gar nicht richtig rein kam.

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27. Januar 2016 um 9:13
In Antwort auf carnevalist

Passform wohl entscheidender als Fußprobleme
Wenn die Ferse beim Laufen schlupft, aber von alleine nicht wieder richtig in den Schuh zurückrutscht, tritt sie meisten nicht mehr "richtig" in der Sohlenmitte auf, sondern weicht auf die Kanten aus, der Schuh kippt und wird schief. Das leichte zurückschlupfen in den Schuh wird meistens durch zu weiches Material, dass die Form nicht hält, und/oder bremsendes Innenfutter verhindert. Kein Wunder also, dass fast jeder mit (Fake)Uggs schief läuft.
Bei Bildern von schief getretenen (Fake)Uggs fällt auf, dass beim Stadium in dem bis zur Hälfte der Ferse von der Sohle runtergerutscht ist offenbar 3-5 cm vom Schaft zwischen Fuß- und Schuhsohle zusammengefaltet sind. Bei den ganz Extremen, wo (fast) die ganze Ferse neben der Sohle läuft sieht das nach mindestens 10 cm aus.
Fragt sich jetzt nur, ob die Schuhe viel zu locker sitzen (zu groß/weit sind) oder so klein sind, dass der Fuß von Anfang an schon gar nicht richtig rein kam.

Ergänzung weshlab hauptsächlich in flachen Schuhen
Natürlich wackeln auch viele Leute auf Absätzen und stehen/gehen damit ziemlich geneigt, aber wirklich von der Sohle rutschen tut kaum jemand. Liegt vielleicht daran:
bei flachen Sohlen und bei dünnen Sohlen merkt man manchmal gar nicht, dass man schief läuft und falls doch fühlt es sich meistens harmloser an als es aussieht. Man ist dann oft überrascht, wenn einen jemand wegen dem Gangbild anspricht oder erschrickt, wenn man sich mal zufällig in irgendeiner Spiegelung laufen sieht. Bei dickeren Sohlen oder Absätzen wird um/einknicken schnell unangenehm bis schmerzhaft. Starke Schiefstände verursachen erstmal Schmerzen im Fuß(gelenk), ziehen über die Wadenmuskulatur und wirken sich auch im Knie aus. Oft hat man auch das Gefühl, man könnte jederzeit so umknicken dass man sich den Fuß bricht, verstaucht oder eine Bänderverletzung zuzieht. Und rutscht man wirklich vom Schuh, gibt es am Übergang von Ferse zum Steg meistens Blasen.
Deshalb denke ich sind folgende Gründe am plausibelkstens, warum meistens flache Schuhe so extrem (extremer als höhere) schief gelaufen werden:
1. Man läuft mit flachen Schuhen unbewusster, was ein Schieflaufen begünstigen kann. Selbst wenn man merkt, dass man irgendwie komisch läuft, gibt es keine Veranlassung die Schuhe nicht mehr anzuziehen, weil ja nichts weh tut.
2. Bei höheren Schuhen läuft man bewusster, oder verändert sogar aktiv seinen Gang, um einem Umknicken entgegen zu wirken. Hilft das nichts, verzichtet man hier eher auf ein Weitertragen und schon ist ein Paar extrem schiefer Absätze von der Straße verschwunden.
3. Qualität: Bei Absätzen ist die Ferse immer irgendwie verstärkt, weshalb hier selbst Billigschuhe nicht sofort schief werden, bei flachen Billigtretern wird oft auf jegliche Stabilisierung der Ferse verzichtet, man latscht deshalb hier extrem schnell (Von Anfang an) neben dem Schuh.

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9. April 2016 um 11:04

Vielleicht Unwissenheit bei Eltern?
Wenn bei Schulschluss viele Kinder auf einem Haufen unterwegs sind, hat man oft den Eindruck, dass es gar kein Kind mehr gibt, das noch normal läuft, irgendwie laufen fast alle mehr oder weniger schief. vor gut 20 Jahren war das noch nicht so extrem, da ist die Mehrheit noch einigermaßen normal gelaufen. Bei den ganz extremen Schiefläufern hat man zu dem den Eindruck, dass die Schuhe wohl nicht richtig passen. Es hat den Anschein, das die Ferse irgendwo im Schft steckt aber nicht auf der Sohle steht. Fragt sich nur, sind die Schuhe so klein, dass Kind mit dem Fuß nnicht richtig rein will/kommt, oder so locker, das der Fuß extremst schlappt.
Da fragt sich manchmal schon, ob das den Eltern nicht auffällt und warum si nichts dagegen tun. Liegt aber vielleicht daran, dass viele Eltern ihre eigenen Fußprobleme noch nicht als solche erkannt haben und deswegen bei ihren Kindern keinen Handlungsbedarf sehen. Wenn so ein kleiner Extremschifläufer mit seinen Eltern unterwegs ist und man einen Blick auf die Elternfüße wirft, sieht es da hinsichtlich Gangbild, Passform und Abnutzung der Schuhe oft nicht wirklich besser aus!. Problematisch bei Kindern allerdings, der Fuß wächst schief weiter und Kinder sehen keine Veranlassung etwas zu ändern wenn sie es so gewohnt sind und für richtig halten.

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14. Juni 2017 um 18:17

Schön und gut, dass alle Beiträge von usern deren Profil aus irgendeinem Grund gelöscht wird verschwinden.
Allerdings nicht gut, dass Reaktionen auf die gelöschten Beiträgen ohne Hinweis, dass dies Antworten auf gelöschte Beiträge sind, dann z.T. Sinn entleert erhalten bleiben, oder es, im Extremfall irgendwann wie hier, nach Selbstgespräch aussieht

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