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Ich glaubte zu träumen!

7. Juni 2011 um 5:49

Gestern ist mir in unserer Stadt doch tatsächlich ein Mann im karierten Minirock begegnet. Ich dachte ich muss mich wegschmeißen. Blaukariert. Makeup hatte der auch drauf. Sah aus wie ein Schaufensterpüppchen. Sah so aus, als ob er es machte weil seine herrische Freundin das so bestimmte.. So um die 20 Jahre alt.
Es gibt beim Herrenausstatter alles was Mann braucht. Warum bei den Damen wildern? Es gibt auch Stilberater bei Männern. Meine Frau will seit Jahren das ich da hingehe weil ich in der Freizeit meine Jeans und meinen Schlabberlook habe wie sie meint. Das ich aber ein Vermögen an Jeans und T-Shirt sowie Poloshirts ausgebe interessiert nicht. Bei speziellen Parties oder Festen ist auch in der Freizeit ein Anzug fällig. Meiner Frau gefällt vor allem der von mir gehasste weiße Gigolo-Anzug. Der sieht Edel aus, sagt sie....Auch im Theater oder Oper ein Smoking. War dort aber auch schon in Jeans was meiner Frau nicht gefallen hat.
Warum versuchen Frauen uns zu verbiegen. Meine Frau hat mich genommen wie ich bin. Geheiratet wie gesehen. Wer hat noch solche Probleme?
Aber nen Rock für eine Frau anziehen? Niemals..Wir leben ja nicht bei den alten Römern.

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7. Juni 2011 um 9:03

Grundsätzlich ist
jedem selbst überlassen, wie er sich anzieht. Es gilt hier der Satz: "Es muss mir nicht gefallen, aber ich werde dafür kämpfen, dass Du es tragen kannst."
Wenn jemand im Rock kommt - un, für mich persönlich ist das Rocktragen nicht meine Welt, aber wer einen tragen möchte, soll ihn auch tragen - egal was andere Leute sagen. Wir leben schliesslich in einer gleichberechtigeten Gesellschaft, und das geht dann auch mit einer Gleichstellung einher. Geht also nicht, dass die Frauen nach Lust und Laune jeden Mode mitmachen, die Männer aber auf dem Abstellgleis bleiben. Die Zeiten sind vorbei, nur scheinen die wenigsten Frauen das begriffen zu haben.

Was ich nicht verstehe, ist, dass Deine Frau Deine Garderobe als Freizeitkleidung ansieht - soweit ich mitbekommen habe, sind Männer mit Jeans/Poloshirt immer gut angezogen. Weshalb also Anzug? In bestimmten Berufen, ja.
Aber in der Freizeit? Frauen tragen, was sie wollen, aber der Mann darf sich in seiner Kleidung nicht wohlfühlen? Sieht so Gleichberechtigung aus?

Desweiteren: Ordentliche Jeans und Polshirts, welche eine haltbare Qualität haben, haben auch ihren Preis. Da ich selbst Jeans-Fan bin, weiss ich, wovon ich rede. Ausserdem mag ich gerne Slimfit-Hemden, und wenn es Markenware aus Italien ist, ist das auch nicht billig. Meine Frau meckert auch schon, aber sie soll mal ganz schnell ihren Rand halten, ich sag ja schliesslich auch nix, wenn sie meint, das x-und fuffzigste Paar Schuhe kaufen zu müssen.
Sie hat mir auch schon nen Anzug aufschwatzen wollen - no way! Frauen kapieren nicht, dass Anzug tragen auch Typsache ist, sprich, der richtige Mann muss da drin stecken, wenn es gur rüberkommt. Ich allerdings würde nur eine lächerliche Figur abgeben.
Und dann auch noch einen Gigolo-Anzug? Um Himmels willen! Frauen beschweren sich über schlechten Modegeschmack bei Männern - aber manchmal zweifle ich echt am Geschmack mancher Frauen.
Die meisten sind nämlich selbst nicht in der Lage, sich stilsicher anzuziehen, wie sollen sie das denn beim Mann können?
Aber ich hab eins festgestellt: Wenn Frauen ihren Partner modisch unterstützen wollen, geht es ihnen nur darum, dass er sich anzieht, wie es IHR gefällt, aber nicht, dass es auch ihm gefällt.
Vielleicht solltest Du mal Deiner Frau modische Entwicklungshilfe geben, indem sie sich mal so anzieht, wie es DIR gefällt

Übrigens: Ich würde allerdings nicht mit Jeans in Theater oder Oper gehen. Allerdings auch nicht in einem 08/15-Anzug.

Last not least zum Thema Herrenkleidung: Herrenausstatter ganz schön und gut. Für denjenigen, der einen guten Anzug braucht. Ansonsten reichen Klamotten von der Stange. Meistens. Bei mir allerdings nicht. Ich möchte es schon individueller, abwechslungsreicher und farbenfroher. Weit weg vom Mainstream. Grundsätzlich trage ich Herrenkleidung. Nur bei den Schuhen greife ich zu Damenmodellen, welche aber genauso gut als Unisex durchgehen. Der Vorteil ist massgeblich die feinere Verarbeitung und besserer Laufkomfort. Jeans und Hemden kein Problem. Bis jetzt noch. Aber ich hab das Gefühl, als seinen die Konfektionsgrössen geändert worden. Bei Hemden muss ich jetz zu S statt wie bisher M greifen. Auch bei Jeans wird es zunehmend schwieriger, was in W30 zu finden. Bei Shorts dagegen guck ich gar nicht erst. Grösse S ist mir noch 3 Nummern zu weit, viel zu lang, zu schlabbrig, zu grober Stoff. Keine Chance, was in meiner Grösse zu finden.
Letzte Woche bei H&M mal bei den Damenshorts geguckt. Meine Grösse gefunden, anprobiert, passt 1A und super Tragekomfort. Mal abgesehen davon, dass sie kürzer als die herkömmlichen Bermudas ist, optisch kein Unterschied zu bemerken, ob Herren- oder Damenshort.
Deshalb meine Frage: Muss ich schlecht passende Herrenkleidung anziehen, wenn ich in der Damenabteilung die bessere Passform finde?

Nein, ich bin keiner, der FSH/Pumps/Rock anzieht, aber ich habe festgestellt, dass es sich durchaus lohnt, sich in BEIDEN Abteilungen zu bedienen, wenn man seinen Kleidungsstil bereichern möchte.

Es gilt Akzente setzen, nicht schocken.

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7. Juni 2011 um 10:05
In Antwort auf teerpirat

Grundsätzlich ist
jedem selbst überlassen, wie er sich anzieht. Es gilt hier der Satz: "Es muss mir nicht gefallen, aber ich werde dafür kämpfen, dass Du es tragen kannst."
Wenn jemand im Rock kommt - un, für mich persönlich ist das Rocktragen nicht meine Welt, aber wer einen tragen möchte, soll ihn auch tragen - egal was andere Leute sagen. Wir leben schliesslich in einer gleichberechtigeten Gesellschaft, und das geht dann auch mit einer Gleichstellung einher. Geht also nicht, dass die Frauen nach Lust und Laune jeden Mode mitmachen, die Männer aber auf dem Abstellgleis bleiben. Die Zeiten sind vorbei, nur scheinen die wenigsten Frauen das begriffen zu haben.

Was ich nicht verstehe, ist, dass Deine Frau Deine Garderobe als Freizeitkleidung ansieht - soweit ich mitbekommen habe, sind Männer mit Jeans/Poloshirt immer gut angezogen. Weshalb also Anzug? In bestimmten Berufen, ja.
Aber in der Freizeit? Frauen tragen, was sie wollen, aber der Mann darf sich in seiner Kleidung nicht wohlfühlen? Sieht so Gleichberechtigung aus?

Desweiteren: Ordentliche Jeans und Polshirts, welche eine haltbare Qualität haben, haben auch ihren Preis. Da ich selbst Jeans-Fan bin, weiss ich, wovon ich rede. Ausserdem mag ich gerne Slimfit-Hemden, und wenn es Markenware aus Italien ist, ist das auch nicht billig. Meine Frau meckert auch schon, aber sie soll mal ganz schnell ihren Rand halten, ich sag ja schliesslich auch nix, wenn sie meint, das x-und fuffzigste Paar Schuhe kaufen zu müssen.
Sie hat mir auch schon nen Anzug aufschwatzen wollen - no way! Frauen kapieren nicht, dass Anzug tragen auch Typsache ist, sprich, der richtige Mann muss da drin stecken, wenn es gur rüberkommt. Ich allerdings würde nur eine lächerliche Figur abgeben.
Und dann auch noch einen Gigolo-Anzug? Um Himmels willen! Frauen beschweren sich über schlechten Modegeschmack bei Männern - aber manchmal zweifle ich echt am Geschmack mancher Frauen.
Die meisten sind nämlich selbst nicht in der Lage, sich stilsicher anzuziehen, wie sollen sie das denn beim Mann können?
Aber ich hab eins festgestellt: Wenn Frauen ihren Partner modisch unterstützen wollen, geht es ihnen nur darum, dass er sich anzieht, wie es IHR gefällt, aber nicht, dass es auch ihm gefällt.
Vielleicht solltest Du mal Deiner Frau modische Entwicklungshilfe geben, indem sie sich mal so anzieht, wie es DIR gefällt

Übrigens: Ich würde allerdings nicht mit Jeans in Theater oder Oper gehen. Allerdings auch nicht in einem 08/15-Anzug.

Last not least zum Thema Herrenkleidung: Herrenausstatter ganz schön und gut. Für denjenigen, der einen guten Anzug braucht. Ansonsten reichen Klamotten von der Stange. Meistens. Bei mir allerdings nicht. Ich möchte es schon individueller, abwechslungsreicher und farbenfroher. Weit weg vom Mainstream. Grundsätzlich trage ich Herrenkleidung. Nur bei den Schuhen greife ich zu Damenmodellen, welche aber genauso gut als Unisex durchgehen. Der Vorteil ist massgeblich die feinere Verarbeitung und besserer Laufkomfort. Jeans und Hemden kein Problem. Bis jetzt noch. Aber ich hab das Gefühl, als seinen die Konfektionsgrössen geändert worden. Bei Hemden muss ich jetz zu S statt wie bisher M greifen. Auch bei Jeans wird es zunehmend schwieriger, was in W30 zu finden. Bei Shorts dagegen guck ich gar nicht erst. Grösse S ist mir noch 3 Nummern zu weit, viel zu lang, zu schlabbrig, zu grober Stoff. Keine Chance, was in meiner Grösse zu finden.
Letzte Woche bei H&M mal bei den Damenshorts geguckt. Meine Grösse gefunden, anprobiert, passt 1A und super Tragekomfort. Mal abgesehen davon, dass sie kürzer als die herkömmlichen Bermudas ist, optisch kein Unterschied zu bemerken, ob Herren- oder Damenshort.
Deshalb meine Frage: Muss ich schlecht passende Herrenkleidung anziehen, wenn ich in der Damenabteilung die bessere Passform finde?

Nein, ich bin keiner, der FSH/Pumps/Rock anzieht, aber ich habe festgestellt, dass es sich durchaus lohnt, sich in BEIDEN Abteilungen zu bedienen, wenn man seinen Kleidungsstil bereichern möchte.

Es gilt Akzente setzen, nicht schocken.

Damenshort?
Ne! Geht gar net. Der Schnitt ist ja schon anders, auf die Weiblichkeit geschnitten..Und Schuhe? Was für Schuhgröße hast du denn das du angeblich Unisexschuhe bei den Weiblein findest? Ich hab 46...Und Damenschuhe? Ich geh Markenschuhe kaufen. Da ist der Komfort sehr gut. Und ganz ehrlich was will ich als Mann in der Damenabteilung? Es gibt bei uns genug.

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7. Juni 2011 um 16:11
In Antwort auf willis_12535704

Damenshort?
Ne! Geht gar net. Der Schnitt ist ja schon anders, auf die Weiblichkeit geschnitten..Und Schuhe? Was für Schuhgröße hast du denn das du angeblich Unisexschuhe bei den Weiblein findest? Ich hab 46...Und Damenschuhe? Ich geh Markenschuhe kaufen. Da ist der Komfort sehr gut. Und ganz ehrlich was will ich als Mann in der Damenabteilung? Es gibt bei uns genug.

Es spricht nichts dagegen
sich in der Abteilung zu bedienen, wo man die für sich passende un gefällige Kleidung findet. Das hat jetzt nichts damit zu tun, dass man als Mann vorsätzlich in der Damenabteilung wilder möchte.
Mal davon abgesehen sind Bezeichnunge wie Damen- oder Herrenmode völlig unsinnig, denn Mode ist für alle da.
Es gilt nur eine Regel: Es muss halt passen. Also z. B. keine Socken zu Sandalen oder Sakko zu Cargoshorts.
Die Hinweisschilder Damen/Herrenabteilung ignorier ich sowieso. Es gibt nur eine MODEabteilung.
Stimmt, Damenhosen sind anders geschnitten. Zufällig passt aber mein Hintern da besser rein als in einer herkömmlichen Herrenhose, und dank Stretch zwickt da auch nichts. Ganz anders dagegen bei Herrenhosen, wo jede Falte nur stört.
Tja, mit SG 41 habe ich das Glück, die gesamte Palette in Anspruch nehmen zu können. Den öden schlammfarbenen Mist in der Herrenabteilung lasse ich links liegen, das Angebot taugt allenfalls für einen Endzeitfilm. Es soll mir keiner erzählen, dass diese klobigen Treckingsandalen, welche mir seit Jahren Augenkrebs bereiten, stylisch aussehen. Und schon gar nicht diese Schnell-Schei$$er-Baggyjeans.
Dann doch lieber richtige Sandalen. Ganz witzig: In Südeuropa werden Römersandalen auch von Männern getragen, und in Deutschland will man uns weismachen, dass das nur was für Frauen ist:? Da kann ich doch nur lachen!

Es mag für Dich genug in der Männerabteilung geben, dagegen ist nichts zu sagen, und kann sagen, dass Du in der glücklichen Lage bist, dass das Angebot für Dich ausreicht.
Es gibt aber auch Leute, welche modisch flexibler sein möchten, und sogar mehr als Du glaubst. Zu denen gehöre auch ich.
Und keine Angst, ich bin von weitem immer noch als Mann erkennbar. Und wenn mein Outfit daneben sein sollte - nun, es gibt einige in meinem Bekanntenkreis, die mir das direkt ins Gesicht sagen würden.
Bisher ist aber noch kein negativer Kommentar gekommen.

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7. Juni 2011 um 23:47

Tja, auch in Hof schreiben wir das Jahr 2011!
Ich weiss ja nicht, was es da "sic wegzuschmeißen" gibt. Bei diesen Temperaturen ist ein Rock sehr angenehm zu tragen. Und wenn es zur Figur passt? Nicht alle Männer haben bei 1,60m ein Gewicht von 80kg, wie Du im anderen Thread Männer hinstellst.
Doch zur Sache. Ich finde es ja schon bemerkenswert, was bei so einem Anblick in Deinem Kopf so vorgeht. "...Der trägt das nicht freiwillig!... Das hat ihm seine dominante Freundin so befohlen!..." Mir wäre das recht peinlich, meine Vorurteile hier noch so zu präsentieren.
Dabei ist es doch recht einfach zu begreife, dass selbst in Hof nicht alle Männer so ticken, wie Du. Gott sei Dank! Ich würde mal an Deiner Stelle über Dein Männerbild gründlich nachdenken, denn ich bin auch ein Mann und der Herrenausstatter hat garantiert alle Klamotten, die ich nicht brauche, schlicht und einfach, weil sie mir nicht oder nur selten gefallen. Modisch rationale-maskuline Askese und reine Bedeckung der Blöße durch Schlabberlook sind so gar nicht mein Ding.
Ich ziehe ja auch Röcke an. Aber nur weil ICH das möchte. Meine Freundin hat da gar nichts mitzureden. Ich sage ihr ja auch nicht, was sie anziehen soll. Also insofern trifft das Klischee, dass feminin angezogene Männer sich bei der Ollen nicht durchsetzen können auch nicht zu. Das mit dem Durchsetzen funktioniert bei mir ganz gut.
Tja, wir leben in der Tat nicht bei den alten Römern, aber auch nicht im Spießbürgertum der Provinz, sondern in 2011 und da sind Röcke für Männer zwar vielleicht nicht alltäglich, aber durchaus tragbar.

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8. Juni 2011 um 8:41

Ich könnte grinsen
Männerbeine im Rock. Selbst wenn der "KERL" möchte ihn mal so nennen Figurtechnisch nicht aus dem Rahmen "läuft"...Das aussehen der Männerbeine..sprich muskulös und trainiert passen nicht in einen Rock. Dann hat uns die Evulution eben mehr Körperbehaarung verpasst als dem weiblichen Pendant. Brust rasier ich ja auch ab und an mal. Aber meine Beine? Dann müsste ich auch Achseln und Arme rasieren..Das tu ich bestimmt nicht weil es ein modischer Gag ist. Ich bin ein Mann und dazu steh ich eben. Und es ist nun mal so. Jeder der sich auf Teufel komm raus modisch verbiegen möchte weil ihm das männliche nicht gefällt oder meint modisch up to date sein zu müssen dann o.k. Ist dann seine Sache, man muss jeden nehmen wie er kommt. Ich akzeptiere das auch und toleriere es, aber ich muss es nicht mögen und halte auch mit meiner Meinung nicht hinterm Berg. Ich sag es direkt jedem ins Gesicht. Jeder darf schließlich sagen was er will. Wir leben hier ja nicht in der DDR. Und wenn ich in meiner Freizeit eben Schlabberlook bevorzuge ist es daher weil es eben Bequem ist und ich für den Job 15 Stunden am Tag im Anzug unterwegs sein muss. Außerdem ist das einzig praktische am Rock wennst pinkeln musst du ihn einfach hochheben kannst. Sonst nichts.
Oder trägst du dein Portmonait in der Rocktasche?

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8. Juni 2011 um 19:41
In Antwort auf teerpirat

Es spricht nichts dagegen
sich in der Abteilung zu bedienen, wo man die für sich passende un gefällige Kleidung findet. Das hat jetzt nichts damit zu tun, dass man als Mann vorsätzlich in der Damenabteilung wilder möchte.
Mal davon abgesehen sind Bezeichnunge wie Damen- oder Herrenmode völlig unsinnig, denn Mode ist für alle da.
Es gilt nur eine Regel: Es muss halt passen. Also z. B. keine Socken zu Sandalen oder Sakko zu Cargoshorts.
Die Hinweisschilder Damen/Herrenabteilung ignorier ich sowieso. Es gibt nur eine MODEabteilung.
Stimmt, Damenhosen sind anders geschnitten. Zufällig passt aber mein Hintern da besser rein als in einer herkömmlichen Herrenhose, und dank Stretch zwickt da auch nichts. Ganz anders dagegen bei Herrenhosen, wo jede Falte nur stört.
Tja, mit SG 41 habe ich das Glück, die gesamte Palette in Anspruch nehmen zu können. Den öden schlammfarbenen Mist in der Herrenabteilung lasse ich links liegen, das Angebot taugt allenfalls für einen Endzeitfilm. Es soll mir keiner erzählen, dass diese klobigen Treckingsandalen, welche mir seit Jahren Augenkrebs bereiten, stylisch aussehen. Und schon gar nicht diese Schnell-Schei$$er-Baggyjeans.
Dann doch lieber richtige Sandalen. Ganz witzig: In Südeuropa werden Römersandalen auch von Männern getragen, und in Deutschland will man uns weismachen, dass das nur was für Frauen ist:? Da kann ich doch nur lachen!

Es mag für Dich genug in der Männerabteilung geben, dagegen ist nichts zu sagen, und kann sagen, dass Du in der glücklichen Lage bist, dass das Angebot für Dich ausreicht.
Es gibt aber auch Leute, welche modisch flexibler sein möchten, und sogar mehr als Du glaubst. Zu denen gehöre auch ich.
Und keine Angst, ich bin von weitem immer noch als Mann erkennbar. Und wenn mein Outfit daneben sein sollte - nun, es gibt einige in meinem Bekanntenkreis, die mir das direkt ins Gesicht sagen würden.
Bisher ist aber noch kein negativer Kommentar gekommen.

Bisher noch kein negativer Kommentar?
Da wird es für mich wieder schwer nachvollziehbar.

Obwohl ich meines Erachtens eher dezentes Crossdressing betreibe und auf Röcke und hohe Absätze verzichte, gerät bei mir so mancher Stadtbummel doch eher zum Spießrutenlauf. Da wird nicht nur kommentiert, sondern mitunter auch heftigst gepöbelt.

Kürzlich der Samstagnachmittag in der Fußgängerzone von Hildesheim war horrible. Na wenigstens bin ich nicht verprügelt worden.

Oder bezog sich Deine Anmerkung nur auf Deinen Bekanntenkreis?

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9. Juni 2011 um 7:57
In Antwort auf linos_12244806

Bisher noch kein negativer Kommentar?
Da wird es für mich wieder schwer nachvollziehbar.

Obwohl ich meines Erachtens eher dezentes Crossdressing betreibe und auf Röcke und hohe Absätze verzichte, gerät bei mir so mancher Stadtbummel doch eher zum Spießrutenlauf. Da wird nicht nur kommentiert, sondern mitunter auch heftigst gepöbelt.

Kürzlich der Samstagnachmittag in der Fußgängerzone von Hildesheim war horrible. Na wenigstens bin ich nicht verprügelt worden.

Oder bezog sich Deine Anmerkung nur auf Deinen Bekanntenkreis?

Kommt drauf an,
in welchem Masse Du das Crossdressing betreibst. Was trägst Du denn so? Nur damit ich mir was darunter vorstellen kann. Aber in meinem Umfeld und auch sonst wo habe ich bisher noch keine dummenBemerkungen wahrgenommen. In seltenen Fällen halt mal Getuschel von Teens, aber das ist doch schon alles.
Aber ich war mal kürzlich in Köln, da bin ich echt angegafft worden wie ein Alien, das Geglotze war schon echt penetrant. Sind die Deutschen denn so viel spiessiger als die Luxemburger? Und das auch noch in einer Grosstadt wie Köln! Falls die Deutschen tatsächlich so drauf ist, kann ich auch nachvollziehen, dass Du da alleilei einstecken musst.

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20. Juni 2011 um 13:41

Was ist Männlich
Ich finde es gut wenn Männer das anziehen was sie wollen, deshalb sind sie immer noch Männer und bleiben es auch oder sind Frauen die Männersachen anziehen keine Frauen mehr? und davon gibt es sehr viele und die haben kein Problem damit, nur wir starken MÄNNER fürchten dass unsere MÄNNLICHKEIT darunter leide!
Aber was ist Männlichkeit, immer das Selbe anziehen das alle anderen anhaben nur nichts Neues versuchen Mann könnte auffallen die Leute könnten über einen Reden und das ist Peinlich lieber mach ich mich über andere lustig die den Mut haben was Neues auszuprobieren das ist einfacher aber klaube mir nicht Männlicher
Ich trage z. B. auch Damenschuhe und habe kein Problem damit und es hat noch keiner gelacht und meine Männlichkeit leidet auch nicht darunter denn viele Schuhe sind Unisex, aber das verstehst du nicht, denn du bist ja MÄNNLICH und ein ganz harter Typ (legt deine Frau dir die Kleidung zurecht die du anziehst, oder deine Mutter)

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24. Juni 2011 um 12:22

Einfach mal
genauer meine Beiträge lesen. Da findest Du die Antworten.
Und nein ich hab keine weibliche Figur. Aber es scheint wohl immer weniger passende Herrenkleidung zu geben.
Und das ist nicht meine Schuld, sondern die Kleidungsindustrie mit ihren vorgefertigten 08/15-Schemas.

Alles klar?

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