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Feminin gestylter Mann

4. September 2009 um 20:49

Hallo Ihr,

Gestern hatte ich im Urlaub ein Interessantes Erlebnis.

Dort lief mir ein sehr feminin gestylter Mann mit seiner Partnerin über den Weg.

Er hatte eine Röhrenjeans an. Dazu trug er Nylon(socken??) und Ballerinas. Das Oberteil war ein Pink weißes Hemd mit Shirt optik.

Weiterhin trug er eine pinke GGL Handtasche bei sich.
Auch die Frisur war sehr weiblich. Bob mit sehr respelkurzen Nacken.

Eigendlich habe ich nur dadurch festgestellt das es sich um einen Mann handelt da er auf die Herrentoilette ging.

Sah alles in allem sehr gut aus.

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4. September 2009 um 22:15

Gestylter Mann
hallo vivianeos

Du und dieser Mann sind die besten Beispiele für eine tolerante Mode und Einstellung.
Es ist doch toll wenn sich Mann überziehen kann, wozu er Lust hat und ihm Zumute ist.
Sei die eine enge Jeans, Nylons, Rock oder High Heels.
Und toll dass es Menschen, Frauen und Männer gibt die in Modefragen nicht eingeengt und festgelegt sind.

Danke für deinen Beitrag.
LG

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4. September 2009 um 22:33

Der Mann macht es richtig
Meinen Respekt hat er. Es gehört schon eine Menge Mut dazu.

In welchem land warst Du im Urlaub? Wenn es im Süden Europas war, wundert es mich weniger, denn dort sind die Männer in Sachen Mode weniger verklemmt, Deutschland liegt ja dagegen an der Spitze als schlechtest gekleidete Volk Europas.

Ich selbst bediene mich zum Teil mit Elementen aus der Damenabteilung, trage Strechjeans, Caprihosen und sportliche Ballerinas und Riemchensandalen, die ich geschickt mit Männerkleidung (vornehmlich aus der italienischen Mode) zu kombinieren versuche. Gemäss der positiven Reaktionen aus meinem Umfeld scheint mir das auch zu gelingen.
Aber Nylons, richtige feminine Ballerinas, pinkes Shirt inkl Handtasche wäre mir dann doch too much, soweit reicht mein Selbstbewusstsein noch nicht.

Aber schön zu sehen, dass es immer wieder Männer gibt, die sich über die vorgegebenen veralteten Rollenklischees hinwegsetzen.

Solche Männer braucht das Land!

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4. September 2009 um 22:43
In Antwort auf teerpirat

Der Mann macht es richtig
Meinen Respekt hat er. Es gehört schon eine Menge Mut dazu.

In welchem land warst Du im Urlaub? Wenn es im Süden Europas war, wundert es mich weniger, denn dort sind die Männer in Sachen Mode weniger verklemmt, Deutschland liegt ja dagegen an der Spitze als schlechtest gekleidete Volk Europas.

Ich selbst bediene mich zum Teil mit Elementen aus der Damenabteilung, trage Strechjeans, Caprihosen und sportliche Ballerinas und Riemchensandalen, die ich geschickt mit Männerkleidung (vornehmlich aus der italienischen Mode) zu kombinieren versuche. Gemäss der positiven Reaktionen aus meinem Umfeld scheint mir das auch zu gelingen.
Aber Nylons, richtige feminine Ballerinas, pinkes Shirt inkl Handtasche wäre mir dann doch too much, soweit reicht mein Selbstbewusstsein noch nicht.

Aber schön zu sehen, dass es immer wieder Männer gibt, die sich über die vorgegebenen veralteten Rollenklischees hinwegsetzen.

Solche Männer braucht das Land!

Hallo
ich bin in meersburg am bodensee im urlaub. also in deutschland.

die beiden kamen, wenn ich das richtig verstanden habe aus norddeutschland.
zumindest haben die so mit dem akzent wie der jan fedder gesprochen.

was mode angeht sag ich immer... jedem das seine.

vielleicht sehe ich die beiden ja noch mal.



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7. September 2009 um 18:39

Ist doch prima
oder sollte es hier auch so zugehen wie im Sudan? Schaut mal hier nach:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,7611848,00.html

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8. September 2009 um 16:06

Ballerinas
Naja, ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, ob ich auf Ballerinas noch verzichten könnte. Von dem her kann ich den feminim gestylten Mann schon verstehen...

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10. September 2009 um 8:09

Ich auch
Klar, wer schon mal Ballerinas getragen hat, wird es wieder tun. Bequemere Schuhe gibt's wohl nicht. Ich trage regelmässig und selbstverständlich auch mit Nylonsocken (hautfarben aber auch mal schwarz).

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12. September 2009 um 16:43

Find ich klasse
Hi,

ich find es total klasse. War heut auch mit Röhrenjeans unterwegs. Dazu hatte ich ein Longshirt,hautfarbene FSH und Pumps mit 5 cm absatz. Trage sonst auch Röcke.

Gruß Ecki

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12. September 2009 um 19:35

Ich schaue
schon lange nicht mehr in die Herrenabteilungen, ist doch eh Zeitverschwendung. Sich bei der Damenmode zu inspirieren ist doch viel interessanter, da kann man sich wirklich Anregungen holen. Wenn man ein bischen Experimetirfreudigkeit aufbringt, sich auch bei unseren südlichen Nachbarn Anregungen holt und mal mit Umnähen etwas nachhilft, stehen einem alle wege offen, sich individuell zu kleiden.
Was mir bei der "Herrenmode" regelmässig auffält, sind die Kernaussagen: 'Lässig-sportlich' oder 'dezent in gedeckten Farben'. Welche Message dabei rüberkommt, brauch ich ja wohl niemandem zu erklären
Neuerdings gibt es zwar auch etwas mehr Farbe in der Männerkleidung, aber die Farben sind alles samt blass und irgendwie fad. Nehmen wir mal als Beispiel die Farbe blau: Ein Kleidungstück aus der Damenabteilung ist oft ein richtiges knalliges Blau - während ein das Pedant aus der Männerabteilung lediglich blass-grau-blau ist -> also unauffällig. Alle Farben in der Männerabteilung sind irgendwie hässlich, von den sogenannten Schlamm- und Tarnfarben gar nicht erst zu reden.
Ist das Euch auch schon aufgefallen?

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13. September 2009 um 10:40

Richtig
ich habe mir diese Tage auch mal die Herrenmode in diversen Versandhauskatalogen angeschaut, was soll ich sagen? wie immer der selbe kram wie schon seit Jahren, bei den Damen immer die neuste und schickste Mode, und wir männer gehen mal wieder leer aus, wie schon seit jahren,

ich kann mich nooch gut an die 70ger Jahre erinnern, da war die Herenmode noch Bunt und schrill, selbst Absatzschuhe für Männer waren in, und dann ab den 80gern ging es zurück in die Modische tristesse für uns Herren.

lg damenschuhträger

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13. September 2009 um 12:03
In Antwort auf damenschuhtraeger

Richtig
ich habe mir diese Tage auch mal die Herrenmode in diversen Versandhauskatalogen angeschaut, was soll ich sagen? wie immer der selbe kram wie schon seit Jahren, bei den Damen immer die neuste und schickste Mode, und wir männer gehen mal wieder leer aus, wie schon seit jahren,

ich kann mich nooch gut an die 70ger Jahre erinnern, da war die Herenmode noch Bunt und schrill, selbst Absatzschuhe für Männer waren in, und dann ab den 80gern ging es zurück in die Modische tristesse für uns Herren.

lg damenschuhträger

@damenschuhträger: Zustimmung!
Meine Schluzeit war von Mitte 70er bis Ende 80. Kann mich noch gut erinnern, dass damals bei Männer und Jungs noch nicht der "Hautbedeckungs-Wahn" bestanden hattte wie heute. Damals waren Shorts und T-Shirts noch richtig kurz, und offenes Schuhwerk bei Männer hatte auch besser ausgesehen; nicht solche Kartoffelstampfer mit Autoreifensohlen wie heute.
Und bis Mitte 80er bestand sogar in der Herrenmode eine grosse Vielfalt, auffällig war, dass damals auch sehr weite Schnitte vorherrschten, waren aber bei weitem nicht so sack- und zeltartig wie heute, im Gegenteil, oft sogar richtig chic. So ab '88 mit der Popper-Welle ging es bergab, und in den 90ern war definitiv das Ende erreicht und seither ist der Mann dazu verdammt, nur noch unauffällig und farblos im Hintergrund sein Dasein zu fristen, während bei der Damenmode jede Saison wechselt.
Ich frag mich immer wieder, wie ist es dazu gekommen? Liegt es an den Modeschöpfern oder am Zeitgeist im Allgemeinen? Spielt da die Emanzipation der Frau eine Rolle?

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13. September 2009 um 12:50

Genau
nur, dann sollten sie das auch erfahren ... ich glaube kaum, dass sooo viele Designer hier lesen, also schreibt ihnen!

Gruß
Jürgen

www.paarblitz.de

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13. September 2009 um 23:17

Stimmt
Was Grössen betrifft, stimme ich Dir zu. Aber - zumindest in meiner Umgebung - Geschäfte, die sowas abseits vom Divided-Bereich anbieten, da sieht es mit der Preiskategorie anders aus.

Überhaupt finde ich in den Geschäften überhaupt nichts mehr, was mir nur annähernd gefällt.
Bei ebay dagegen finde ich immer was, auch wenn ich lange danach suchen muss.
Im Grunde scheint in der Herrenmode auch dann und wann was Brauchbares dabei zu sein - aber warum finde ich sowas nie in den Geschäften?

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14. September 2009 um 20:17

Meine Rede
die Kaufleute sollen erfahren, warum wir uns woanders bedienen. Also schreibt denen das immer wieder: per Brief, per Meinungsumfrage in deren Geschäften, per Mail, per Fax, ... und am besten gleich den Herstellern dazu. Je mehr, desto eher passiert da auch was!

Gruß
Jürgen

www.paarblitz.de

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18. September 2010 um 19:34

Feminin Gestylter Mann , Super!
Find ich gut gefällt mir auch sehr mal auf einen Toleranten Mensche zu treffen was das Thema angeht

übrigens Wenns Jemanden Interessier, ich betreibe seit kurtzem einen Blog genau zu dem Thema!!
schaut doch mal vorbei, wèrde mich sehr Freuen!!
www.genderblurry.blogspot.com

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20. September 2010 um 12:30

Freut mich ja,...
dass andere Menschen mehr und mehr merken, dass es nicht nur traditionelle Styles von Männern geben muss, sondern dass es Alternativen gibt, die auch (speziell an manche verklemmte Mitleser: man höre und staune) noch tragbar sind und von anderen Menschen auch so empfunden werden.

Tja, einen schönen Kerl entstellt halt nichts. Es kann nur seinen Charakter unterstreichen. Leider haben die meisten Männer von davon wenig Ahnung und viele Frauen hängen in der Welt der Klischees so fest, dass sie sowas nicht positiv aufnehmen können. Dabei ist es doch sehr emanzipiert und mutig, wenn ein Mann mit dem Tragen solcher Kleidung öffentlich eingesteht, dass er etwas Feminines so toll findet, dass er es sogar selbst trägt.

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21. September 2010 um 15:05

Wie ...
... kann 'ein Mann als Frau' auf die Straße gehen? Geht das so, wie 'Frauen als Männer' auf die Straße gehen? Und was ist 'weibliche Kleidung'? Ich habe bei meiner Kleidung noch nie Geschlechtsorgane bemerkt.

Fragen über Fragen.

LG
Madinside

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21. September 2010 um 20:56

Die Männermode sollte schon edler und "femininer" werden ...
... ein bisschen zumindest.
Ich finde ja die Mode früherer Jahrzehnte und Jahrhunderte schön und ich bewundere nicht nur die Wallewalle-Kleider der Ladys, sondern auch die samtenen Gehröcke der Herren. Kleidung, wie man sie in den Jane-Austen-Filmen sieht, könnte ruhig wieder in Mode kommen. Auf den internationalen Schauen erblickt man ja hin und wieder Outfits, die entfernt an diese Zeit erinnern. Auf der Straße ist mir aber noch kein derartig gekleideter Mann begegnet. Wie schade, dass sich die Männer lieber hässliche Sportjacken überziehen. Spießige Kravatten tragen anstatt eines einzigartigen Schals. Gammelige Latschen anstatt edler Stiefel. Als ob es falsch wäre, wenn ein Mann Freude am Schönen hat, ein Bewusstsein für die eigene (äußerliche und auch "innere") Identität entwickelt und sich kreativ damit auseinandersetzt. Schließlich gibt es männliche Fotografen, Maler, Musiker. Warum sollten Männer keine Kunst am eigenen Körper praktizieren, sprich - jeden Tag ein anderes passendes Bild von sich zeichnen mit Farben, Stoffen und Schnitten?? Bei Lichte betrachtet sind die Konventionen unserer Gesellschaft widersprüchlich und lachhaft.

Generell bin ich der Meinung, dass Männer alles tragen sollten, was sie möchten. Natürlich finde ich nicht alles schön. Die Farbe Pink schreckt mich eher ab, allerdings ertrage ich sie auch an Frauen nicht im Übermaß. Mit dem Barbiepüppchen-Look (rosa, Glitzer, blondiertes Haar) kann ich wenig anfangen. Dennoch - für langes Männerhaar bin ich auf jeden Fall zu haben. Mensch, seidige Locken sind so viel ausdrucksstärker und sinnlicher als diese Raspelkurz-Frisuren! Offen getragen bis zu den Ohren oder etwas länger mit einem Haarband ... *schwärm* Auch Stiefel mit einem kleinen Absatz würden Männer vermehrt anziehen, wenn es nach mir ginge.

Sicher, das Outfit muss zum Typ passen. Wenn Heinz von nebenan, noch etwas wackelig von der letzten Sauftour, in Gehrock und Stiefeln auftaucht, dann habe ich was zu lachen. Zu einem edlen Äußeren gehören ein intelligentes Gesicht und eine feinsinnige Art, finde ich. Manieren, Einfühlungsvermögen, eigene Gedanken. Wenn ich dem Typ Mann, den ich gerade beschreibe, ein Etikett anhängen müsste, dann würde ich sagen: "tiefsinniger Dandy".

... Also wie ihr seht, klafft zwischen meinem Wunschbild des Mannes und der Realität ein enormer Abgrund. Hoffen wir auf bessere Zeiten!

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22. September 2010 um 22:11

Mein Freund
trägt oft auch Blusen mit Puffärmeln, so wie sie zur Zeit Mode sind. Ich finds o.k. Er ist damit auch noch nicht angeeckt (Wieso auch ?) Frauen haben halt die schöneren Sachen, und wenn ein Junge sowieso etwas feminin wirkt soll er ruhig auch feminine Sachen tragen können.

Grüßchen Nadja

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27. September 2010 um 23:18

Gesellschaftlicher Wandel ...
Jedesmal, wenn mir einer mit der Langsamkeit des gesellschaftlichen Wandels kommt, frage ich: "Was hättest Du mir gesagt, wenn ich Dir 2000 prophezeit hätte, dass wir heute eine Bundeskanzlerin, von der CDU, geschieden, in wilder Ehe lebend, aus dem Osten und evangelisch haben werden?"

Und? Jetzt macht sie schon ihre zweite Legislaturperiode, und dazu haben wir einen schwulen Außenminister!

Mal ganz ohne Wertung dieser Menschen und ihrer Leistungen - das soll jetzt nicht Diskussionsthema sein - aber damals wäre ich für diese Prophezeiung gesteinigt worden!

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27. September 2010 um 23:20

Wieso "als Frau"?
nur weil er ein paar weiblich konnotierte Details aufweist, heißt das noch lange nicht dass er als Frau erscheinen möchte. Vielleicht gefällt ihm dies auch einfach so nur als Mann? Oder willst Du gleich als Mann erscheinen, wenn Du ungeschminkt eine Hose und Turnschuhe anziehst?

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20. November 2010 um 22:57

Irgendwo
habe ich sogar mal gelesen, es gäbe nichts feminineres als einen Smoking. Wenn ich mir nun aber versuche, mir ein Paar - beide im Smoking vorzustellen, ... ich weiß nicht

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22. November 2010 um 20:29

...
Ich für meinen Teil mag es, wenn ein Mann sehr gepflegt und geschmackvoll auftritt. Aber er sollte es nicht übertreiben.
Es kann sich zwar jeder anziehen wie er mag, aber mein Mann sollte schon noch als Mann erkennbar sein.

LG
NikiMama

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23. November 2010 um 8:20
In Antwort auf nikimama

...
Ich für meinen Teil mag es, wenn ein Mann sehr gepflegt und geschmackvoll auftritt. Aber er sollte es nicht übertreiben.
Es kann sich zwar jeder anziehen wie er mag, aber mein Mann sollte schon noch als Mann erkennbar sein.

LG
NikiMama

Als Mann erkennbar
Ich selbst trage vieles aus der Damenabteilung - und trotzdem bin ich immer noch von weitem als Mann erkennbar.
Es gibt einen erheblichen Unterschied zw. Garderobe mit Elementen aus der Damenabteilung ergänzen und sich als Frau verkleiden.

In dem hier genannten Fall kann ich noch nicht von Verkleiden sprechen, weder wurde hie was von Schminke genannt. In dem Sinne ist ein feminin gestylter Mann definitiv in meinen Augen als Mann erkennbar.

Man sollte sich mal mit dem Thema auseinandersetzen, warum so viele Männer sich Kleidung aus der Damenabteilung bedienen. Dass Männer von Natur aus Modemuffel sind, stimmt nicht, dazu braucht man sich nur die Mode vergangener Jahrhunderte anzusehen.

Wenn heute Männer "Damenkleidung" anziehen, dafür gibts viele Gründe. Sei es einfach mal nur, dass Männer es satt haben, im Schlabbereinheitsbrei rumzulaufen und auch gerne mal SCHÖNE Kleidung tragen wollen.

Der allerkleinste Grund dürften fetischistische Neigungen sein - nur komisch, dass feminine Kleidung am mann immer gleich mit schwul/Fetisch in Verbindung gebracht wird. Wobei die Bezeichnung schwul wohl am meisten irrelevant ist, denn Schwule stehen auf das MÄNNLICHE.

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29. November 2010 um 0:02

Feminin gekleideter mann
Hallo,

also ich finde daran nichts ungewöhnliches. Der Meinige trägt jetzt im Winter gerne ein Cape und Stiefel mit Absatz. Das Gesamtbild passt. Und das ist doch das Wichtigste! Feminin oder maskulin gibts doch eigentlich nicht. Kommt doch eher nur darauf an, wer die Kleidung trägt. Sicher erntet er erstaunte Blicke. Aber das liegt wohl daran, das ein Cape heutzutage selten zu sehen ist.

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30. November 2010 um 6:53
In Antwort auf thordis_11906263

Feminin gekleideter mann
Hallo,

also ich finde daran nichts ungewöhnliches. Der Meinige trägt jetzt im Winter gerne ein Cape und Stiefel mit Absatz. Das Gesamtbild passt. Und das ist doch das Wichtigste! Feminin oder maskulin gibts doch eigentlich nicht. Kommt doch eher nur darauf an, wer die Kleidung trägt. Sicher erntet er erstaunte Blicke. Aber das liegt wohl daran, das ein Cape heutzutage selten zu sehen ist.

...
Stiefel bei einem Mann, selbst mit Absätzen, finde ich auch unproblematisch, wobei ich jetzt nicht 8 cm (oder mehr) Bleistiftabsätze meine, diese finde ich doch sehr feminim. Pumps sollten ebenfalls den Frauen vorbehalten bleiben, wobei ich betreffend Ballerinas gut nachvollziehen kann, dass auch Männer sie tragen (gibt kaum was bequemeres). Gleiches gilt grundsätzlich auch für Röcke, und ich hab auch schon nen Mann gesehen, dem ein Rock selbst mit Stiefel und blickdichter Strumpfhose vorzüglich gepasst hat, aber der düfte doch eher die Ausnahme denn die Regel dargestellt haben.

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30. November 2010 um 12:14
In Antwort auf malia_12845896

...
Stiefel bei einem Mann, selbst mit Absätzen, finde ich auch unproblematisch, wobei ich jetzt nicht 8 cm (oder mehr) Bleistiftabsätze meine, diese finde ich doch sehr feminim. Pumps sollten ebenfalls den Frauen vorbehalten bleiben, wobei ich betreffend Ballerinas gut nachvollziehen kann, dass auch Männer sie tragen (gibt kaum was bequemeres). Gleiches gilt grundsätzlich auch für Röcke, und ich hab auch schon nen Mann gesehen, dem ein Rock selbst mit Stiefel und blickdichter Strumpfhose vorzüglich gepasst hat, aber der düfte doch eher die Ausnahme denn die Regel dargestellt haben.

Eigentlich sollte das heutzutage kein Problem mehr sein
Jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Eigentlich sollte ein Mann mit Klamotten, die üblicherweise von Frauen getragen werden kein Problem mehr darstellen. Nach den ganzen Fetischdiskussionen der letzten Jahre - auch hier im Forum - hat sich wohl doch bei einigen Leuten die Einsicht durchgesetzt bzw. war vorhanden, dass Klamotten per se kein Geschlecht aufweisen und dass ein Mann wohl optisch als Mann zu erkennen ist - egal was er trägt. Weiterhin wurde festgestellt, dass feminine Mode durchaus auch Männern gut stehen kann und dass diese Männer eher selten einem Fetischismus verfallen sind.
Wenn jetzt so manche Leser_Innen sich positiv äußern, finde ich es gut, denn die meisten Kritiker beriefen sich immer auf Vorurteile und Klischees, die hahnebüchen waren.
@claudiah1986: Ich persönlich mag persönlich auch die mega hohen Stilettos. Allerdings doch eher als Stiefel. Da gibts so schöne! Pumps finde ich irgendwie an mir unpassend. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Ich habe schon Bilder gesehen, da hatte ein Mann Pumps an, wo ich mir dachte, warum habe ich nicht so ein Fahrgestell...
Rock und Strumpfhose steht mir auch sehr gut.
Jetzt ist es nur an mutigen Männern, sich von Anderen nicht kleinreden zu lassen und einfach das zu tragen was gefällt., Schade, dass sich immer noch so wenige trauen, wo es doch eigentlich bei offenen und halbwegs intelligenten Leuten echt kein Problem ist. Ich kann es nur jedem empfehlen, feminine Mode mal für sich auszuprobieren. Ist eine Bereicherung im Kleiderschrank und sehr bequem und schick!

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30. November 2010 um 14:07
In Antwort auf unicat79

Eigentlich sollte das heutzutage kein Problem mehr sein
Jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben.

Eigentlich sollte ein Mann mit Klamotten, die üblicherweise von Frauen getragen werden kein Problem mehr darstellen. Nach den ganzen Fetischdiskussionen der letzten Jahre - auch hier im Forum - hat sich wohl doch bei einigen Leuten die Einsicht durchgesetzt bzw. war vorhanden, dass Klamotten per se kein Geschlecht aufweisen und dass ein Mann wohl optisch als Mann zu erkennen ist - egal was er trägt. Weiterhin wurde festgestellt, dass feminine Mode durchaus auch Männern gut stehen kann und dass diese Männer eher selten einem Fetischismus verfallen sind.
Wenn jetzt so manche Leser_Innen sich positiv äußern, finde ich es gut, denn die meisten Kritiker beriefen sich immer auf Vorurteile und Klischees, die hahnebüchen waren.
@claudiah1986: Ich persönlich mag persönlich auch die mega hohen Stilettos. Allerdings doch eher als Stiefel. Da gibts so schöne! Pumps finde ich irgendwie an mir unpassend. Ist aber nur meine persönliche Meinung. Ich habe schon Bilder gesehen, da hatte ein Mann Pumps an, wo ich mir dachte, warum habe ich nicht so ein Fahrgestell...
Rock und Strumpfhose steht mir auch sehr gut.
Jetzt ist es nur an mutigen Männern, sich von Anderen nicht kleinreden zu lassen und einfach das zu tragen was gefällt., Schade, dass sich immer noch so wenige trauen, wo es doch eigentlich bei offenen und halbwegs intelligenten Leuten echt kein Problem ist. Ich kann es nur jedem empfehlen, feminine Mode mal für sich auszuprobieren. Ist eine Bereicherung im Kleiderschrank und sehr bequem und schick!

@unicat79
Ich halte mich mal für sehr tolerant, und hab etwa keine Probleme, wenn ein Mann Feinstrumpfhosen oder von mir aus auch Ballerinas tragen möchte. Aber eben, selbst für mich gibt's Grenzen, und die ist etwa erreicht, wenn ein Mann mit hohen Stilettos (oder solchen Stiefeln), dazu nen kurzen Rock rumläuft. Ist meines Erachtens einfach too much! Rock beispielsweise bis zu den Knien, weniger auffällige Stiefel und von mir aus auch ne Feinstrumpfhose geht ja noch, und eben, ich sah mal einen, bei dem sah es ganz ordentlich aus, ja fast schon gut. Womit wir wieder bei meiner Toleranz wären...

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30. November 2010 um 17:42
In Antwort auf malia_12845896

@unicat79
Ich halte mich mal für sehr tolerant, und hab etwa keine Probleme, wenn ein Mann Feinstrumpfhosen oder von mir aus auch Ballerinas tragen möchte. Aber eben, selbst für mich gibt's Grenzen, und die ist etwa erreicht, wenn ein Mann mit hohen Stilettos (oder solchen Stiefeln), dazu nen kurzen Rock rumläuft. Ist meines Erachtens einfach too much! Rock beispielsweise bis zu den Knien, weniger auffällige Stiefel und von mir aus auch ne Feinstrumpfhose geht ja noch, und eben, ich sah mal einen, bei dem sah es ganz ordentlich aus, ja fast schon gut. Womit wir wieder bei meiner Toleranz wären...

@claudiah1986
Ich muss dir Recht geben. Du bist schon recht tolerant. Finde ich sehr gut. Es gibt leider immer noch wenige Frauen, die beim Thema Mann ihre Klischees mal fünf Minuten vergessen können. Indsofern bist Du Deiner Zeit voraus.
Aber die Geschmäcker sind immer etwas verschieden. Ich mags schon etwas sexy. Es muss dabei aber immer betont elegant wirken. Solche ... me Boots sind gar nicht mein Ding. Gianmarco Lorenzi oder Louboutin schon eher. Glaub mir, auch das sieht richtig gut aus, wenn mann es richtig kombiniert und auch damit laufen kann. Ich habe jetzt leider kein Bild zur Hand aber der Tenor in meiner Stadt ist schon recht gut.
Ich muss aber nicht immer so rumlaufen, bin da recht flexibel. Heute ist z. B. der maskuline Look dran. Morgen, mal sehen bei dem Schnee.

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10. Dezember 2010 um 17:00

LAch
Sowas nennt man Transe. Wenn seine Freundin kein Problem hat, ok....Ich müsste glaub ich schreien..Wenn so ein Zwischending auf die Männertoilette kommt und ich am Urinal stehe, das wär Zündstoff....Brrrrr. Ekelig.

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13. Dezember 2010 um 12:47
In Antwort auf willis_12535704

LAch
Sowas nennt man Transe. Wenn seine Freundin kein Problem hat, ok....Ich müsste glaub ich schreien..Wenn so ein Zwischending auf die Männertoilette kommt und ich am Urinal stehe, das wär Zündstoff....Brrrrr. Ekelig.

Dass es doch immer wieder Leute gibt...
... die tatsächlich glauben, dass irgendwelche Klamotten Rückschlüsse auf sexuelle Orientierungen und auf Neigungen erlauben.
Ich glaube, diese Zeilen drücken sehr schön aus, dass jemand in Sachen Gender und in Sachen Mode schon schon dreimal überhaupt keine Ahnung hat!
Lieber Michael, träum weiter! Aber das mit dem Zündstoff in der Toilette würde ich lassen. Ich mag es nicht, wenn jemand am Urinal mich anstarrt und meine Absätze tun anderen höllisch weh!

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13. Dezember 2010 um 19:10

In Deutschland gibts Regionen...
... an denen hört eben das Denken am nächsten Waldrand auf.
Ich habe gerade gesehen, dass unser Pöbel-Michael aus der Postleitzahlen-Region "Hochfranken" (Hof und Umgebung) kommt.
Gebürtig stamme ich da auch her und ich muss sagen, dass mich seine Einstellung mit Wissen des Wohnorts nicht überrascht. Als ich in Naila zur Schule ging, war ich schon ein Revoluzzer und 68er, weil ich mich öffentlich dazu bekannte, kein Anhänger der CSU zu sein. Meinen Klassenkameraden reichte das schon, um mich gruselig zu finden.
Tja, die Oberfranken sind eben nicht gerade bekannt dafür, sich Neuem zu öffnen und eingefahrene Bahnen zu verlassen. Naja, wen wunderts. Alle, die etwas mehr open-minded sind, sind nach dem Abi dort weggezogen.

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13. Dezember 2010 um 23:24

Ich denke
grundsätzlich denken wohl noch zu viele in den gängigen Klischees Männer/Frauenmode.
Da sieht man nur selten, dass sich da jemand aus diesen Klischees herauswagt, bei Frauen sicher häufiger als bei Männern.
Und bei den wenigen Männern, die den Mut dazu haben, gibt es sicher unterschiedliche Motivation.
Der eine möchte Sachen wie Rpck pder hohe Absätze einfach als Mann tragen und auch klar als Mann rüberkommen, der andere will sich ganz und gar als Frau zeigen, für den sind das natürlich auch eindeutig Frauensachen.
Manch einer will wein wenig seine feminine Seite zeigen, zu denen gehöre ich.
Eine ganz andere Frage ist, ob es bei den Leuten auch so ankommt, wie man es sich erwartet.
Hängt sicher auch vom Tap ab und vom Gesamtstyling.

LG Michi

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17. Dezember 2010 um 11:09
In Antwort auf unicat79

In Deutschland gibts Regionen...
... an denen hört eben das Denken am nächsten Waldrand auf.
Ich habe gerade gesehen, dass unser Pöbel-Michael aus der Postleitzahlen-Region "Hochfranken" (Hof und Umgebung) kommt.
Gebürtig stamme ich da auch her und ich muss sagen, dass mich seine Einstellung mit Wissen des Wohnorts nicht überrascht. Als ich in Naila zur Schule ging, war ich schon ein Revoluzzer und 68er, weil ich mich öffentlich dazu bekannte, kein Anhänger der CSU zu sein. Meinen Klassenkameraden reichte das schon, um mich gruselig zu finden.
Tja, die Oberfranken sind eben nicht gerade bekannt dafür, sich Neuem zu öffnen und eingefahrene Bahnen zu verlassen. Naja, wen wunderts. Alle, die etwas mehr open-minded sind, sind nach dem Abi dort weggezogen.

Grins
Der einzige der grade gepöpelt hat warst du...Es gibt schon einen Grund warum der LG Frauen und Männer geschaffen hat.
Welchen Grund gibt es jetzt das Männer auf einmal wie Frauen sein wollen, und wenn es nur Kleidungstechnisch ist..Es gibt so schöne Männermode...Da brauch ich net bei den Frauen wildern. >Und wenn einer meint er müsse mit Frauenkleidern einem Mann gefallen...Naja ok. Diese Seite gibt es halt und damit muss man leben...Ich hab nichts gegen Homosexuelle wenn sie sich anständig benehmen. Und es sieht einfach nur komisch aus wenn ein Mann sich WEIBLICH zurecht macht...Sorry. Ist einfach so. Aber soll jeder leben wie er mag solange er meine Kinder in ruhe lässt und die net auch in die Schiene reinzieht oder schlimmeres...

Lg Micha

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17. Dezember 2010 um 12:01

Interessant
Also ich bin neu hier, aber ich bin der Meinung das jeder das tragen sollte was er meint tragen zu müssen. Ich trage auch nur das was mir gefällt und wo ich mich drin wohlfühle. Ob ich jetzt unbedingt Männer feminisistisch gestylt brauche...Nee eher nicht. Ich mag eben Männer die auch dazu stehen Männer zu sein. Typ 3-Tage Bart, behaarte Brust und Beine. Das macht einen MANN aus. Also welche die zulangen können. Handwerker, Waldarbeiter. Mit weichen Bürofuzies konnte ich noch nie was anfangen und ich denke mal das dieses Exemplar von dem du geschrieben hast, eher ein Friseur oder Visagist ist. Ist zwar nur ein Vorurteil aber komischer weise passt das immer.---Ich hab einen Visagisten und einen Friseur und beide sind schwul.---Klingt komisch ist aber so. Sind dufte Typen beide. Mag die gerne.Und denen steht das Feminine...Aber nichts für Mamas Tochter...

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17. Dezember 2010 um 18:27
In Antwort auf willis_12535704

Grins
Der einzige der grade gepöpelt hat warst du...Es gibt schon einen Grund warum der LG Frauen und Männer geschaffen hat.
Welchen Grund gibt es jetzt das Männer auf einmal wie Frauen sein wollen, und wenn es nur Kleidungstechnisch ist..Es gibt so schöne Männermode...Da brauch ich net bei den Frauen wildern. >Und wenn einer meint er müsse mit Frauenkleidern einem Mann gefallen...Naja ok. Diese Seite gibt es halt und damit muss man leben...Ich hab nichts gegen Homosexuelle wenn sie sich anständig benehmen. Und es sieht einfach nur komisch aus wenn ein Mann sich WEIBLICH zurecht macht...Sorry. Ist einfach so. Aber soll jeder leben wie er mag solange er meine Kinder in ruhe lässt und die net auch in die Schiene reinzieht oder schlimmeres...

Lg Micha

Nur mal so ein kleiner Fingerzeig
Ich bin hetero...

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17. Dezember 2010 um 21:15
In Antwort auf unicat79

Nur mal so ein kleiner Fingerzeig
Ich bin hetero...

Mensch Micha!
Also das mit dem Pöbeln muss ich an Dich zurückgeben (Transe, Zwischending, Zündstoff am Urinal usw. waren doch DEINE Worte).
So, und jetzt mal ein bißchen Aufräumen mit Halbwisen:
Also erstens, der LG hat Männer und Frauen bestimmt nicht geschaffen. Ich wüsste nicht, dass Hersteller von Fernsehapparaten was damit zu tun haben. Wenn Du vom "lieben Gott" sprichst, dann bin ich glaube ich eher Anhänger von Darwins Evolutionstheorie (sonst müsste ich doch eine Rippe weniger haben... ). Aber egal wer die Menschen jetzt verzapft hat, es stimmt doch gar nicht, dass es nur Männer und Frauen gibt. Hallo, schon mal was von Hermaphroditen oder She-Males gehört? Die passen in das Schema irgendwie nicht so rein, oder was sagst Du?
Der nächste Quatsch: wieso sollte ich denn wie eine Frau sein wollen? Wenn ich wie eine Frau sein wollte, müsste ich mich doch eigentlich einer Geschlechtsumwandlung unterziehen. War davon jemals die Rede ? Nur mal so dahin gesagt, die heutige Damenmode entstammt so ziemlich komplett früherer Herrenmode (Strumpfhosen, Röcke, Stöckelschuhe, Hosen, Cardigans, etc. pp.). Leider hat das (Klein-)Bürgertum, das es mit über den Tellerrand sehen noch nie so hatte, so um 1800 gedacht, dass es genügt, wenn Frauen (Zitat eines Zeitzeugen: "Weibervolk"), die damals offensichtlich noch nicht ganz als Mensch galten, sich für die Herren der Schöpfung schön machen. Mensch, müssen das Chauvis gewesen sein. Aber bis dahin war das durchaus gängige Herrenmode. Also, das jetzt als Mode ausschließlich für Frauen hinzustellen, ist ergo nicht ganz folgerichtig . Sieht so aus, als sei das recht willkürlich und so gar nicht mit der Natur begründbar eingeteilt, deine Männer- und Frauenmode. Wie erklärst Du Dir sonst, dass Frauen mit Hosen vor 100 Jahren wegen "Unzucht" und "offensichtlichen Lesbiertums" fast automatisch in den Knast gewandert sind und es heute tagtäglich ist? Klingt auch nicht so, als gäbe es aufgrund irgend einer Logik Männer- und Frauenmode. Es scheint so, als hättest Du sowas bloß noch nie mal gesehen oder gar reflektiert und packst deswegen aus einer diffusen Angst Deine Klischeeschubladen auf. Verdammt schwache Leistung!
Zum nächsten: Also die Männermode, die ja so toll ist, dass Männer wahre Kauforgasmen erleben, die hängt natürlich immer nur auf einen Fünftel der Gesamtverkaufsfläche und meist ganz hinten bei den Toiletten, weil die soooo super ist Als Mann mit Bewusstsein für Styling und mit der Figur, um körperbetonte Sachen zu kaufen, ist es mir das größte Bedürfnis in der großen Abteilung mit mehr Vielfalt zu wildern. In der Körperzelt und immer währenden "Klassiker"-abteilung bekomme ich regelmäßig eine Mischung aus Lachanfall und Heulkrampf. So toll und abwechslungsreich ist die Männermode. Im übrigen mache ich das nicht für Männer, sondern in erster Linie für mich. Ich ziehe mir nämlich tatsächlich nur das an, was MIR gefällt, wohl wie inzwischen die meisten Frauen auch, denen Du ja unterschwellig unterstellst, dass die sich nur für die Männer aufbrezeln. Mein lieber Herr Gesangsverein, sag das bloß keiner Frau! Ein was lässt sich aber nicht von der Hand weisen: die Klamotten, die mehrheitlich Frauen tragen sind einfach schicker ! Du tust mir eigentlich richtig leid, weil Du das Dein Leben lang nie merken wirst (Scheiß Geschlechterstereotype und Schubladen im Kopf ).
Und schon der nächste Bock: wie kommst Du eigentlich darauf, dass Männer, die die Herrenabteilung wegen des ach so tollen Angebotes meiden, homosexuell wären ? Also mich würde es ja nicht stören, wenn es so wäre, kann ja nicht jeder Pizza mögen, aber es ist definitiv nicht so. Bei mir nicht und bei dem anderen hier auch nicht (nur mal so nebenbei: Schwule stehen eigentlich mehr auf was Maskulines. Das Klischee, das einer die "Frau" macht, ist wirklich nur eines, das hinter den sieben (Döbra-)Bergen kursiert !!! *ich schmeiß' mich gleich weg*
So, wie Du schreibt ist das 'vollkommen' klar, dass Du nichts gegenHomosexuelle hast, nein, überhaupt nicht. Deswegen wird ja auch gleich wieder die Schublade vom Schwulen aufgemacht, der alles "beglückt" was nicht bei Drei aufm Baum ist und auch ansonsten Männer und Kinder vergewaltigend durch die Straßen zieht. Ist ein echt differenziertes Bild, dass Du da von schwulen Männern hast . Herzlichen Glückwunsch!!!
Zu Deinem Geschmacksempfinden: mag ja sein, dass Männer mit femininer Mode für dich komisch aussehen. Habe mir mal Dein Profilbild angesehen und kam zu dem Schluss, dass Dein Aussehen für mich jetzt auch nicht so das ist, was mich vom Hocker haut. Hat so das Flair "drei Minuten Bad und IRGENDwas zum Anziehen zur Bedeckung der Nacktheit". Aber das ist halt Geschmackssache.
Aber der Spruch mit Deinen Kindern ist schon ein bißchen schizophren, oder? Wieso sollte ein "feminin" gestylter Mann Deine Kinder belästigen? Also, heftig, was Du hier so von Dir gibst, alter Schwede! Du musst ja ganz schön Angst davor haben, dass die das vielleicht mal nachmachen könnten, oder vielleicht sogar (ich versuche jetzt mal Deine Gedanken nachzuvollziehen) schwul werden könnten. Meine Güte, wenn ich mir den letzten Satz durchlese, finde ich Deinen Kommentar auch nicht mehr lustig, sondern echt krank!
Aber lass Dich da mal aufklären: homosexuell wird man nicht, homosexuell ist man. Entscheidet meist so im achten Schwangerschaftsmonat - ist zumindest in der Forschung inzwischen Konsens, aber das hast Du wohl auch nicht gewusst. Das mit den Klamotten, hmmm, das kommt auf den Geschmack Deiner Kinder an. Da Du aber bestimmt auch bei Deinen Kindern sehr penibel darauf achtest, dass Jungs mit Weiberzeugs nicht in Berührung kommen und umgekehrt, besteht tatsächlich die gute Chance, dass die dann etwas später genau das machen und dann ziemlich wahrscheinlich mit einem ordentlichen Fetisch dafür (das ist dann echt Kacke... für den Betreffenden selbst). Nämlich weil erstens genau das was verboten ist, immer am Interessantesten ist und zweitens weil Du die möglicherweise so extrem mit Deiner (etwas einfachen) Weltsicht impst, dass die das schon aus Protest gegen Dich machen. Dein freundlicher Psychologe wirds Dir bestätigen.
Aber auch da kann ich Dich beruhigen. Durch das Tragen femininer Kleidung ist noch keinem Mann sein Lulu abgefallen. Ganz im Gegenteil

So, obber jetzet a nausgeblärrds Griss Godd in mei scheens Oberfranggn, wo mer sich sicher sa ko, dass Mannsbilder Mannsbilder bleim und Weiber in der Gneibm hinder der Dhekn stenga! Mei older Sbruch: "Drink nuch a Scherdl, dann werd er hard wie Merdl!!! Gsuffa!

Unicat

P.S.: Und Zindsdoff gibt ned am Sachbeggn, sondern in der Schissl wenn der Zenz dahamm mal widder der Cayenne-Bfeffer nei na Dupf nei g'falln is!

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18. Dezember 2010 um 9:31
In Antwort auf unicat79

Mensch Micha!
Also das mit dem Pöbeln muss ich an Dich zurückgeben (Transe, Zwischending, Zündstoff am Urinal usw. waren doch DEINE Worte).
So, und jetzt mal ein bißchen Aufräumen mit Halbwisen:
Also erstens, der LG hat Männer und Frauen bestimmt nicht geschaffen. Ich wüsste nicht, dass Hersteller von Fernsehapparaten was damit zu tun haben. Wenn Du vom "lieben Gott" sprichst, dann bin ich glaube ich eher Anhänger von Darwins Evolutionstheorie (sonst müsste ich doch eine Rippe weniger haben... ). Aber egal wer die Menschen jetzt verzapft hat, es stimmt doch gar nicht, dass es nur Männer und Frauen gibt. Hallo, schon mal was von Hermaphroditen oder She-Males gehört? Die passen in das Schema irgendwie nicht so rein, oder was sagst Du?
Der nächste Quatsch: wieso sollte ich denn wie eine Frau sein wollen? Wenn ich wie eine Frau sein wollte, müsste ich mich doch eigentlich einer Geschlechtsumwandlung unterziehen. War davon jemals die Rede ? Nur mal so dahin gesagt, die heutige Damenmode entstammt so ziemlich komplett früherer Herrenmode (Strumpfhosen, Röcke, Stöckelschuhe, Hosen, Cardigans, etc. pp.). Leider hat das (Klein-)Bürgertum, das es mit über den Tellerrand sehen noch nie so hatte, so um 1800 gedacht, dass es genügt, wenn Frauen (Zitat eines Zeitzeugen: "Weibervolk"), die damals offensichtlich noch nicht ganz als Mensch galten, sich für die Herren der Schöpfung schön machen. Mensch, müssen das Chauvis gewesen sein. Aber bis dahin war das durchaus gängige Herrenmode. Also, das jetzt als Mode ausschließlich für Frauen hinzustellen, ist ergo nicht ganz folgerichtig . Sieht so aus, als sei das recht willkürlich und so gar nicht mit der Natur begründbar eingeteilt, deine Männer- und Frauenmode. Wie erklärst Du Dir sonst, dass Frauen mit Hosen vor 100 Jahren wegen "Unzucht" und "offensichtlichen Lesbiertums" fast automatisch in den Knast gewandert sind und es heute tagtäglich ist? Klingt auch nicht so, als gäbe es aufgrund irgend einer Logik Männer- und Frauenmode. Es scheint so, als hättest Du sowas bloß noch nie mal gesehen oder gar reflektiert und packst deswegen aus einer diffusen Angst Deine Klischeeschubladen auf. Verdammt schwache Leistung!
Zum nächsten: Also die Männermode, die ja so toll ist, dass Männer wahre Kauforgasmen erleben, die hängt natürlich immer nur auf einen Fünftel der Gesamtverkaufsfläche und meist ganz hinten bei den Toiletten, weil die soooo super ist Als Mann mit Bewusstsein für Styling und mit der Figur, um körperbetonte Sachen zu kaufen, ist es mir das größte Bedürfnis in der großen Abteilung mit mehr Vielfalt zu wildern. In der Körperzelt und immer währenden "Klassiker"-abteilung bekomme ich regelmäßig eine Mischung aus Lachanfall und Heulkrampf. So toll und abwechslungsreich ist die Männermode. Im übrigen mache ich das nicht für Männer, sondern in erster Linie für mich. Ich ziehe mir nämlich tatsächlich nur das an, was MIR gefällt, wohl wie inzwischen die meisten Frauen auch, denen Du ja unterschwellig unterstellst, dass die sich nur für die Männer aufbrezeln. Mein lieber Herr Gesangsverein, sag das bloß keiner Frau! Ein was lässt sich aber nicht von der Hand weisen: die Klamotten, die mehrheitlich Frauen tragen sind einfach schicker ! Du tust mir eigentlich richtig leid, weil Du das Dein Leben lang nie merken wirst (Scheiß Geschlechterstereotype und Schubladen im Kopf ).
Und schon der nächste Bock: wie kommst Du eigentlich darauf, dass Männer, die die Herrenabteilung wegen des ach so tollen Angebotes meiden, homosexuell wären ? Also mich würde es ja nicht stören, wenn es so wäre, kann ja nicht jeder Pizza mögen, aber es ist definitiv nicht so. Bei mir nicht und bei dem anderen hier auch nicht (nur mal so nebenbei: Schwule stehen eigentlich mehr auf was Maskulines. Das Klischee, das einer die "Frau" macht, ist wirklich nur eines, das hinter den sieben (Döbra-)Bergen kursiert !!! *ich schmeiß' mich gleich weg*
So, wie Du schreibt ist das 'vollkommen' klar, dass Du nichts gegenHomosexuelle hast, nein, überhaupt nicht. Deswegen wird ja auch gleich wieder die Schublade vom Schwulen aufgemacht, der alles "beglückt" was nicht bei Drei aufm Baum ist und auch ansonsten Männer und Kinder vergewaltigend durch die Straßen zieht. Ist ein echt differenziertes Bild, dass Du da von schwulen Männern hast . Herzlichen Glückwunsch!!!
Zu Deinem Geschmacksempfinden: mag ja sein, dass Männer mit femininer Mode für dich komisch aussehen. Habe mir mal Dein Profilbild angesehen und kam zu dem Schluss, dass Dein Aussehen für mich jetzt auch nicht so das ist, was mich vom Hocker haut. Hat so das Flair "drei Minuten Bad und IRGENDwas zum Anziehen zur Bedeckung der Nacktheit". Aber das ist halt Geschmackssache.
Aber der Spruch mit Deinen Kindern ist schon ein bißchen schizophren, oder? Wieso sollte ein "feminin" gestylter Mann Deine Kinder belästigen? Also, heftig, was Du hier so von Dir gibst, alter Schwede! Du musst ja ganz schön Angst davor haben, dass die das vielleicht mal nachmachen könnten, oder vielleicht sogar (ich versuche jetzt mal Deine Gedanken nachzuvollziehen) schwul werden könnten. Meine Güte, wenn ich mir den letzten Satz durchlese, finde ich Deinen Kommentar auch nicht mehr lustig, sondern echt krank!
Aber lass Dich da mal aufklären: homosexuell wird man nicht, homosexuell ist man. Entscheidet meist so im achten Schwangerschaftsmonat - ist zumindest in der Forschung inzwischen Konsens, aber das hast Du wohl auch nicht gewusst. Das mit den Klamotten, hmmm, das kommt auf den Geschmack Deiner Kinder an. Da Du aber bestimmt auch bei Deinen Kindern sehr penibel darauf achtest, dass Jungs mit Weiberzeugs nicht in Berührung kommen und umgekehrt, besteht tatsächlich die gute Chance, dass die dann etwas später genau das machen und dann ziemlich wahrscheinlich mit einem ordentlichen Fetisch dafür (das ist dann echt Kacke... für den Betreffenden selbst). Nämlich weil erstens genau das was verboten ist, immer am Interessantesten ist und zweitens weil Du die möglicherweise so extrem mit Deiner (etwas einfachen) Weltsicht impst, dass die das schon aus Protest gegen Dich machen. Dein freundlicher Psychologe wirds Dir bestätigen.
Aber auch da kann ich Dich beruhigen. Durch das Tragen femininer Kleidung ist noch keinem Mann sein Lulu abgefallen. Ganz im Gegenteil

So, obber jetzet a nausgeblärrds Griss Godd in mei scheens Oberfranggn, wo mer sich sicher sa ko, dass Mannsbilder Mannsbilder bleim und Weiber in der Gneibm hinder der Dhekn stenga! Mei older Sbruch: "Drink nuch a Scherdl, dann werd er hard wie Merdl!!! Gsuffa!

Unicat

P.S.: Und Zindsdoff gibt ned am Sachbeggn, sondern in der Schissl wenn der Zenz dahamm mal widder der Cayenne-Bfeffer nei na Dupf nei g'falln is!

Lach
Du machst den armen Kerl ganz schön fertig. Als Frau sag ich nur...Feminin gestylte Männer...Wems gefällt ok. Solche Männer sind in meinen Augen aber leider halt keine richtigen Männer. Und die Frauen die sich einen solchen an die Backe kleben möchten zeigen..Schau mal was ich mit meinem geschafft hab. Der ist ein ganz sensibler...Ne Ich will KERLE..Echte Kerle...Verzeiht soll keine Beleidigung sein an Euch feminin gestylte Männer...Aber in dem Styling nehme ich Euch nur dann für voll wenn ihr damit auch im Büro oder im Verkaufsraum steht und das aus voller Überzeugung macht und nicht nur zuhause in euren vier Wänden.

LG Simone..

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19. Dezember 2010 um 11:40

???
Hansi,

wenn ich vollkommen überzeugt bin von meinem Styling dann gibt es nur ganz oder gar net...Und was den Arbeitgeber betrifft, so geb ich dir voll recht. Aber das ist das Verbiegen um jeden Preis. Wenn du dann dem nachgibst, ist doch irgendwo ein Zweifel ob es richtig ist. Denn sonst wäre dir die Meinung der anderen egal. Was sagt eigentlich deine Familie zu deinem Styling? Frau und Kinder...Wie alt sind die eigentlich?

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19. Dezember 2010 um 20:23

Ich hätte gar nicht erst gefragt
sondern wäre ganz zielstrebig in die Damenabteilung gegangen und hätte mir dort ne Jeans anprobiert, die mir gefallen würde. Falls die Verkäuferin ihren Sermon wegen Damenkleidung etc abgeleiert hatte, hätte ich dann ganz einfach gefragt: "Wollen Sie mir was verkaufen, oder wollen Sie mir vorschreiben, in welcher Abteilung ich mich zu bedienen habe??"
Man muss im Voraus einige Konterantworten parat haben, falls solche Fragen kommen. Aber ich denke eher, dass es den meisten Verkäuferinnen eigentlich egal sein sollte, in welcher Abteilung man sich bedient. Wenn ich in den Herrenabteilungen bin, ist mindestens die Hälfte der Klientel Frauen. Und es kann mir keiner erzählen, dass diese die Klamotten alle für ihren Partner einkaufen.
Aber es kommt mir allgemein vor, als seien Männer als Kundschaft nicht wirklich erwünscht. Woran ich das merke? Ganz einfach. Zum einen sind die Damenabteilungen stets im Erdgeschoss. Wenn ein Paar einkaufen geht, greift hier zunächst mal die Frau zu. Und da Damenabteilungen recht grossflächig sind, verbringt sie, sehr zum Leidwesen ihres Partners, dort längere Zeit. Im oberen Stockwerk ist dann meist Halbe/Halbe: Damen- und Kinderbekleidung. Dann wird dort noch mal Kinderkleidung ausgesucht.
Die Herrenabteilung befindet sich dann entweder im 2, Stock, oder neben Sportbekleidung, Kinderkleidung oder was auch immer irgendwo ganz in der hintersten Ecke. Wenn man sich als Mann sich endlich mal bis dort hin durchgekämpft hat, kommt die Ernüchterung: Der übliche Einheitsbrei in grau, schwarz, beige etc., was den Mann dazu veranlasst, nur schnell das zu kaufen, was er am nötigsten braucht wie z.B. Unterwäsche oder Socken, und dann schnell weg - nachdem die Frau zwei Stunden gestöbert (und gekauft) hat, und er seine "Ersatzbeschaffung" gerade mal in zwei Minuten erledigt hat.

Tja, da braucht man sich in der Tat nicht zu wundern, dass einige Männer es satt haben und anfangen, ihren eigenen Stil zu entwickeln, ihre Auswahl bereichern, indem sie sich dort bedienen, wo auch wirklich Auswahl vorhanden ist.

Ich mache es genauso - und das heisst noch lange nicht, dass ich einfach hingehe und Frauenkleidung trage. Nein, ich kaufe bewusst ein und ergänze lediglich meine Garderobe mit Elementen aus der Damenkleidung. Man braucht sich lediglich vor Augen zu halten, dass mindestens die Hälfte der Damenkleidung unisex ist. Solange man da ein bisschen aufpasst und nicht gerade mit viel Pink und BlingBling kommt, sich in seinem Spiegelbild gefällt, sollte es passen.

Also, wenn Du Röhrenjeans, Stiefel und Strumpfhosen haben willst, dann kaufe sie auch. Einfach eine souveräne Haltung einnehmen, und Du bist nicht so schnell angreifbar.

LG
teerpirat

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19. Dezember 2010 um 21:27
In Antwort auf teerpirat

Ich hätte gar nicht erst gefragt
sondern wäre ganz zielstrebig in die Damenabteilung gegangen und hätte mir dort ne Jeans anprobiert, die mir gefallen würde. Falls die Verkäuferin ihren Sermon wegen Damenkleidung etc abgeleiert hatte, hätte ich dann ganz einfach gefragt: "Wollen Sie mir was verkaufen, oder wollen Sie mir vorschreiben, in welcher Abteilung ich mich zu bedienen habe??"
Man muss im Voraus einige Konterantworten parat haben, falls solche Fragen kommen. Aber ich denke eher, dass es den meisten Verkäuferinnen eigentlich egal sein sollte, in welcher Abteilung man sich bedient. Wenn ich in den Herrenabteilungen bin, ist mindestens die Hälfte der Klientel Frauen. Und es kann mir keiner erzählen, dass diese die Klamotten alle für ihren Partner einkaufen.
Aber es kommt mir allgemein vor, als seien Männer als Kundschaft nicht wirklich erwünscht. Woran ich das merke? Ganz einfach. Zum einen sind die Damenabteilungen stets im Erdgeschoss. Wenn ein Paar einkaufen geht, greift hier zunächst mal die Frau zu. Und da Damenabteilungen recht grossflächig sind, verbringt sie, sehr zum Leidwesen ihres Partners, dort längere Zeit. Im oberen Stockwerk ist dann meist Halbe/Halbe: Damen- und Kinderbekleidung. Dann wird dort noch mal Kinderkleidung ausgesucht.
Die Herrenabteilung befindet sich dann entweder im 2, Stock, oder neben Sportbekleidung, Kinderkleidung oder was auch immer irgendwo ganz in der hintersten Ecke. Wenn man sich als Mann sich endlich mal bis dort hin durchgekämpft hat, kommt die Ernüchterung: Der übliche Einheitsbrei in grau, schwarz, beige etc., was den Mann dazu veranlasst, nur schnell das zu kaufen, was er am nötigsten braucht wie z.B. Unterwäsche oder Socken, und dann schnell weg - nachdem die Frau zwei Stunden gestöbert (und gekauft) hat, und er seine "Ersatzbeschaffung" gerade mal in zwei Minuten erledigt hat.

Tja, da braucht man sich in der Tat nicht zu wundern, dass einige Männer es satt haben und anfangen, ihren eigenen Stil zu entwickeln, ihre Auswahl bereichern, indem sie sich dort bedienen, wo auch wirklich Auswahl vorhanden ist.

Ich mache es genauso - und das heisst noch lange nicht, dass ich einfach hingehe und Frauenkleidung trage. Nein, ich kaufe bewusst ein und ergänze lediglich meine Garderobe mit Elementen aus der Damenkleidung. Man braucht sich lediglich vor Augen zu halten, dass mindestens die Hälfte der Damenkleidung unisex ist. Solange man da ein bisschen aufpasst und nicht gerade mit viel Pink und BlingBling kommt, sich in seinem Spiegelbild gefällt, sollte es passen.

Also, wenn Du Röhrenjeans, Stiefel und Strumpfhosen haben willst, dann kaufe sie auch. Einfach eine souveräne Haltung einnehmen, und Du bist nicht so schnell angreifbar.

LG
teerpirat

Einspruch
Nicht immer sind die Herrenabteilungen im hintersten Winkel.
Nein, ich kenne mehrere Filialen von H&M, bei denen sich im Erdgeschoss die Herrenabteilung befindet (und sonst nix).

Ist zwar relativ selten, aber so etwas gibt es durchaus.

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21. Dezember 2010 um 13:08
In Antwort auf zosime_12827729

Lach
Du machst den armen Kerl ganz schön fertig. Als Frau sag ich nur...Feminin gestylte Männer...Wems gefällt ok. Solche Männer sind in meinen Augen aber leider halt keine richtigen Männer. Und die Frauen die sich einen solchen an die Backe kleben möchten zeigen..Schau mal was ich mit meinem geschafft hab. Der ist ein ganz sensibler...Ne Ich will KERLE..Echte Kerle...Verzeiht soll keine Beleidigung sein an Euch feminin gestylte Männer...Aber in dem Styling nehme ich Euch nur dann für voll wenn ihr damit auch im Büro oder im Verkaufsraum steht und das aus voller Überzeugung macht und nicht nur zuhause in euren vier Wänden.

LG Simone..

Der hat das verdient
Hi simonchen,
Erstmal zu meinem "Vorredner". Der hat das aus verschiedenen Gründen einfach mal gebraucht.
Erstens hat er hier mit Halbwahrheiten um sich geworfen, andere Menschen diffamiert und mit einem Weltbild "geglänzt", das wirklich schon als homophob und sexistisch angesehen werden kann. Zudem hat er mit irgendwelchen Sachen um sich geworfen, die so rein gar nichts miteinander zu tun haben. Wenn ich so einen Schund lese, dann fühle ich mich in meiner Bürgerpflicht, Dummschwätzern über den Mund zu fahren.
Nicht wegen mir persönlich. Ich kann mich über solche Ansichten köstlich amüsieren und belustige mich eigentlich nur über das sagenhafte Unwissen und die ebenso sagenhafte Borniertheit solcher Leute.
Allerdings bin ich hier nicht allein im Forum. Bin mir ziemlich, dass gerade junge Leute hier mitlesen. Diese Leute sind in ihrem Charakter nicht so gefestigt wie ich. Womöglich glauben die noch solche Parolen und ich fürchte, dass die zuviele glauben. Das ist in zweifacher Hinsicht schecht. Erstens werden Leute bestärkt, die an alten Geschlechterrollen festhalten. Junge Frauen werden in dem Eindruck bestärkt, dass Männer und auch zukünftige Partner genau einem Klischee entsprechen müssen (vielleicht sitzt Du so einem Klischee auch auf?). Die Mehrheit der Männer ist einer ähnlichen Meinung. Das konserviert Stereotype vom polaren Gegensatz Mann-Frau. Dass das auch Dir schaden kann, dürfte klar sein, denn nur wenn Männer und Frauen möglichst verschieden hingestellt werden, ergeben sich auch Wertungen zwischen den (zwei???) Geschlechtern. Und da haben Frauen einen langen Kampf hinter sich. Ich muss Dir jetzt nicht erzählen, wie Du ohne Emanzipation heute wahrscheinlich leben würdest, mal ganz abgesehen davon, dass Hosen für dich TABU wären. Und immer noch gibts Unterschiede bei der Bezahlung gleicher Leistung, bei der Elternschaft, bei den Fähigkeiten, die man Männern oder Frauen zuschreibt. Die Mode ist dafür ein starkes Symbol. Durch tägliche Erscheinungsbilder muss jeder meinen, der das Thema nicht reflektiert, dass Männer und Frauen total verschieden sind. Das ist aber schlicht und einfach ein Märchen. Männer bzw. Frauen sind untereinander wesentlich verschiedener als der Durchschnitt der Männer und Frauen zueinander.
Also, auch wenn es ein bißchen theoretiosch klingt, Frauen sollten schon aus reinem Eigennutz jubeln, wenn Männer anfangen, irgend etwas Feminines so gut zu finden, dass sie es sogar selbst übernehmen. Bisher gibts da kaum was. Das zeigt anschaulich, wie "feminin" heute wahrgenommen wird, nämlich schwach, unterlegen und nicht erstrebenswert. Sonst würde wohl niemand darauf kommen, über feminine Männer zu lästern. Ich will Dich da jetzt nicht bekehren, aber das sind Tatsachen.
Viel schlimmer wird das Geplapper meiners Vorredners aber für Jungs und Mädchen, die vielleicht spüren, dass sie anders sein wollen als der Mainstream der Schafe. Wenn die z.B. in der Schule angefeindet werden (Schwuchtel, Lesbe, usw.), dann hinterlässt das Spuren. Wenn die sowas hier lesen, bekommen sie quasi noch die Bestätigung, dass sie Menschen zweiter Klasse sind und die lästernden Klassenkameraden können hier die Bestätigung lesen, dass es richtig ist, solche Transen mal richtig fertig zu machen. Das Resultat ist eine fünfmal höhere Selbstmordrate bei Jugendlichen, die nicht ganz dem Mainstream entsprechen und eine große Dunkelziffer an zerstörten Existenzen, die nie den Mut haben werden, sich auszuleben und die daran mental scheitern. Wie viele zerstörte Partnerschaften das produziert und wie viele Menschen an ihrer nicht gesellschaftskonformen und tabuisierten Natur scheitern, brauche ich Dir auch nicht zu sagen. Und genau deswegen werde ich bei dummschwätzenden Menschen zickig. Ich darf in Schulprojekten die Gülle, die hier teilweise erzählt wird mit viel Zeit und Offenheit wieder ausbügeln und habe dadurch schon einen Schüler vor dem Suizid retten können. Der wurde nämlich von seinen Kameraden fast jeden Tag gedemütigt, weil er feminin (O-Ton Schüler: eine Oberschwuchtel) ist.

Zu mir: Da habe ich ja Glück gehabt. Ich mache aus meinem modischen Geschmack überhaupt keinen Hehl und gehe auch im Rock und Overknees zur Arbeit. Ich habe das große Glück, dass ich erstens Firmengesellschafter und zweitens in einem lockeren und im Denken nicht beschränkten Team bin und die mich so nehmen, wie ich bin und meine Arbeit schätzen. Sensibel bin ich neben anderen feminin konnotierten Eigenschaften ganz von Natur aus. Da brauche ich keine Freundin dazu. Die hat allerdings seit wir zusammen sind begriffen, was eigentlich männliche Stärke und damit ein Kerl ist. Nämlich, dass wir in einer gleichberechtigten Partnerschaft lewben, wo jeder alles kann. Ich kriege - wie sie - ein Bild an die Wand gebohrt und kann mich um den Haushalt kümmern und arbeiten gehen. Ich muss nicht mein KERL-Programm bei ihr abspielen. Das ist mir nämlich einfach zu platt und sie muss auch nicht ihr Weibchen-Repertoire abspielen. Ist eh nicht echt. Sie muss nicht mit High Heels und Röcken rumlaufen und ich auch nicht im meiner Kerl-Uniform. Und gerade durch das und dass ich ehrlich zu meinen Mitmenschen in der Öffentlichkeit bin, denen nichts vorspiele, mit Selbstbewusstsein und glücklich durchs Leben gehe, mich in meiner Stadt zig Männer beneiden und Frauen bewundern und ich wegen unseres Schulprojektes den Preis für Zivilcourage der Stadt bekommen habe, weil ich einfach die Eier dazu habe, so durchs Leben zu gehen wie ich bin und zu meinem Partner in ALLEN Lebenslagen zu stehen, deswegen bin ich ein echter Kerl, wenn Du das so nennen möchtest.
Wenn ich mich in meinem Wohnviertel umsehe, dann sehe ich jeden Tag die optisch harten Kerle. Die belächele ich nur noch, weil sie auf den zweiten Blick gar nicht mehr so stark sind (in der Partnerschaft nicht reden können, Fremd gehen, usw.). Ganz im Gegenteil: für mich sind das Jammerlappen, die nur in der Gruppe und mit zwei Bier intus und mit der Blech gewordenen Schwanzverlängerung angeben können. Dahinter ein Jammertal von Unsicherheit (scheiß Rollenklischees im Kopf) und fehlender Verantwortung. Mit solchen Loosern messe ich mich gar nicht mehr.
Aber das ist nur meine Sicht von vielen "echten Kerlen". Schall und Rauch! Die kann ich nicht mehr für voll nehmen. Aber wenn es Dein Geschmack ist, dann ist es so.

LG Unicat79

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21. Dezember 2010 um 15:58
In Antwort auf zosime_12827729

Lach
Du machst den armen Kerl ganz schön fertig. Als Frau sag ich nur...Feminin gestylte Männer...Wems gefällt ok. Solche Männer sind in meinen Augen aber leider halt keine richtigen Männer. Und die Frauen die sich einen solchen an die Backe kleben möchten zeigen..Schau mal was ich mit meinem geschafft hab. Der ist ein ganz sensibler...Ne Ich will KERLE..Echte Kerle...Verzeiht soll keine Beleidigung sein an Euch feminin gestylte Männer...Aber in dem Styling nehme ich Euch nur dann für voll wenn ihr damit auch im Büro oder im Verkaufsraum steht und das aus voller Überzeugung macht und nicht nur zuhause in euren vier Wänden.

LG Simone..

Mal platt gefragt
Was definiert in Deinen Augen ein echter Kerl? Ich denke, wahrscheinlich möchtest Du das entweder nicht wirklich wissen oder Du spinnst Dir Deine eigene Vorstellung vom "echten Kerl" zusammen.
Sorry, aber ich muss Dein Weltbild zum Einstürzen bringen: Echte Kerle definiert man nicht nach dem Äusseren und schon gar nicht nach der Kleidung.

Die Erklärung hat unicat79 schon abgegeben, und ich ziehe den Hut vor ihm, dass er sich noch die Mühe macht, hier mit verkrusteten Klischees aufzuräumen. Ich kann ihm in allen Punkten nur zustimmen.

Möglicherweise entspreche ich nicht Deinem Wahrnehmungsideal vom "echten Kerl". Ist mir auch egal. Denn ich bin das, was ich bin. Meine geschlechtliche Orientierung hat sich nicht verändert, ich bin von weitem auch in femininer Kleidung eindeutig als Mann erkennbar.
Selbst wenn ich mich ganz ausziehen würde, bin ich immer noch als Mann erkennbar

Aber etwas anders hat sich bei mir geändert: Seit ich meine feminine Ader auslebe, geht es meinem inneren Seelenleben viel besser, bin ausgeglichener und selbstbewusster, komme sogar bei anderen Leuten noch positiver an als davor (postitive Stimmung erzeugt positive Aura ), und vor allem: Mein Lebensqualität hat sich erheblich gesteigert, weil ich mich endlich rundum wohl in meiner Kleidung fühle und mich nicht mehr nach erstarrten Genderrollen richten muss, nur weil die Gesellschaft es so erwartet.

So, das nur mal als Denkanstoss zur Neuordnung Deiner Vorstellung vom "ECHTEN KERL"

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21. Dezember 2010 um 16:07
In Antwort auf zosime_12827729

???
Hansi,

wenn ich vollkommen überzeugt bin von meinem Styling dann gibt es nur ganz oder gar net...Und was den Arbeitgeber betrifft, so geb ich dir voll recht. Aber das ist das Verbiegen um jeden Preis. Wenn du dann dem nachgibst, ist doch irgendwo ein Zweifel ob es richtig ist. Denn sonst wäre dir die Meinung der anderen egal. Was sagt eigentlich deine Familie zu deinem Styling? Frau und Kinder...Wie alt sind die eigentlich?

Ich antworte mal
Hi Simonchen,

Du siehst da was nicht ganz richtig. Natürlich verbiegen sich viele Menschen und da öfters Männer ihrer Arbeit zuliebe.

Ich beantworte das Mal aus meiner Sicht: Es ist klar, dass es in gewissen Berufen Dresscodes gibt. Von einer Bank weiß ich, dass das die Angestellten im Arbeitsvertrag unterschreiben müssen. Ich habe wie gesagt das Glück sowohl in meiner Freizeit als auch in meinem Beruf so erscheinen zu können, wie es mir passt. Aber vielleicht etwas zum Bedenken.
Ich war dank Wirtschaftskrise nach meinem Studium ein Jahr arbeitslos. Schon um aus Hartz IV rauszukommen, hätte ich jeden Job annehmen müssen und hätte man da etwas gegen Männer mit "Femininer" Kleidung gehabt, dann hätte das Amt wohl gefragt, was ich denn schon wieder hier suche und wohl mein Geld gekürzt. Für mich allein wäre das auch noch vorstellbar. Aber ich bin nicht allein. Ich habe Verantwortung auch für meine Freundin, die uns damals so mit über Wasser gehalten hat. Und im Falle von Hansi wenn Kinder im Spiel sind, habe ich zuerst Verantwortung für Familie und Kinder. Bevor ich zwar endlos frei aber dafür bitterarm bin, würde ich mich auch zum Wohle meiner Familie da zurückhalten. Ich bin mir ziemlich sicher, Du würdest es genauso machen.
Meine Freundin (28) macht jetzt keine Jubeljauchzer, dass ich mit High Heels und Longpulli durch die Straßen ziehe. Aber sie hat erstens begriffen, dass männlich oder weiblich sich schwerlich über Klamotten konstruieren lässt. Zu einem Mann machen mich ganz andere Sachen. Sie geht auch so mit mir mit. Gar kein Problem. Ganz nebenbei: zu ihrem Outfit juble ich auch nicht. Sie zieht Stöckelschuhe gar nicht an und Röcke auch nicht. Ist auch nicht mein Optimalbild, aber es gibt definitiv viel mehr Sachen, die ich an meiner Freundin schätze, als ein paar Klamotten. Und so geht es ihr auch. Sonst wären wir wohl nicht seit acht Jahren zusammen.

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21. Dezember 2010 um 16:32
In Antwort auf haukur_11858413

Einspruch
Nicht immer sind die Herrenabteilungen im hintersten Winkel.
Nein, ich kenne mehrere Filialen von H&M, bei denen sich im Erdgeschoss die Herrenabteilung befindet (und sonst nix).

Ist zwar relativ selten, aber so etwas gibt es durchaus.

Einspruch gestattet!
Ja, hast recht. Ist nicht bei allen Geschäften so. Aber doch die Mehrheit.

Als ich kürzlich mal nach langer Zeit wieder zu H&M gegangen bin, war ich ganz erstaunt, dass die Herrenabteilung jetzt gleich am Eingang im Erdgeschoss ist. Noch verwunderter war ich, dass sie sich scheinbar Gedanken um das Sortiment gemacht haben und das Herrenangebot sehr ausgebaut haben. Ich finde endlich wieder Sachen, die mir auch gefallen .

Erste Anzeichen einer Modeänderung bei Männern?

Mir ist aufgefallen, dass ich vor allem junge Männer öfters in Kleidung antreffe, die schick und figurbetont ist. Aber vielleicht nehme ich es auch anders wahr, bisher hab ich alles nur im Devided-Look (Jeans/Kapuzenpulli/Turnschuhe) oder im Wolfspranken-Verschnitt gesehen.

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21. Dezember 2010 um 23:11
In Antwort auf unicat79

Ich antworte mal
Hi Simonchen,

Du siehst da was nicht ganz richtig. Natürlich verbiegen sich viele Menschen und da öfters Männer ihrer Arbeit zuliebe.

Ich beantworte das Mal aus meiner Sicht: Es ist klar, dass es in gewissen Berufen Dresscodes gibt. Von einer Bank weiß ich, dass das die Angestellten im Arbeitsvertrag unterschreiben müssen. Ich habe wie gesagt das Glück sowohl in meiner Freizeit als auch in meinem Beruf so erscheinen zu können, wie es mir passt. Aber vielleicht etwas zum Bedenken.
Ich war dank Wirtschaftskrise nach meinem Studium ein Jahr arbeitslos. Schon um aus Hartz IV rauszukommen, hätte ich jeden Job annehmen müssen und hätte man da etwas gegen Männer mit "Femininer" Kleidung gehabt, dann hätte das Amt wohl gefragt, was ich denn schon wieder hier suche und wohl mein Geld gekürzt. Für mich allein wäre das auch noch vorstellbar. Aber ich bin nicht allein. Ich habe Verantwortung auch für meine Freundin, die uns damals so mit über Wasser gehalten hat. Und im Falle von Hansi wenn Kinder im Spiel sind, habe ich zuerst Verantwortung für Familie und Kinder. Bevor ich zwar endlos frei aber dafür bitterarm bin, würde ich mich auch zum Wohle meiner Familie da zurückhalten. Ich bin mir ziemlich sicher, Du würdest es genauso machen.
Meine Freundin (28) macht jetzt keine Jubeljauchzer, dass ich mit High Heels und Longpulli durch die Straßen ziehe. Aber sie hat erstens begriffen, dass männlich oder weiblich sich schwerlich über Klamotten konstruieren lässt. Zu einem Mann machen mich ganz andere Sachen. Sie geht auch so mit mir mit. Gar kein Problem. Ganz nebenbei: zu ihrem Outfit juble ich auch nicht. Sie zieht Stöckelschuhe gar nicht an und Röcke auch nicht. Ist auch nicht mein Optimalbild, aber es gibt definitiv viel mehr Sachen, die ich an meiner Freundin schätze, als ein paar Klamotten. Und so geht es ihr auch. Sonst wären wir wohl nicht seit acht Jahren zusammen.

Mal so gesagt,
Teens und Kids sind jetzt eher nicht das Problem. Die Jungs der neuen Generation werden in meinen Augen schon als Kids zu sehr feminisiert. Dank uns Frauen.. Los gehts im Kreissaal Hebammen, Kinderkrankgeschwester, dann gehts weiter im Kiga .Kindergärtnerinnen. Und in der Grundschule..wo sieht man da Lehrer? Zu 80% alles Lehrerinnen...So werden die Jungs schon sehr ans weibliche gewöhnt. Grade in der Phase....Und dann kommt sowas rum wie It-Boys die rumrennen wie die letzten Paris Hiltons ...geschminkt, highheels nur um den Frauen von morgen zu gefallen? schau mal mein mann zieht mir zuliebe auch mal nen rock an und es gefällt ihm...Lach..Jaja Er will sie nur net verlieren und schon sind wir wieder da warum es net passt.DAS VERBIEGEN..Wenn mein Partner so rumrennen würde, ok wenn er es braucht, aber ich geh mit dem nicht in die Öffentlichkeit...........Ne, jedem das seine...Und mag ein jüngerer Mann darin evtl sogar noch gut aussehen weil er einfach auch die figur hat dann ok. Aber Männer sagen wir mal über 30 sollten doch bitte normal bleiben.

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21. Dezember 2010 um 23:29
In Antwort auf zosime_12827729

Mal so gesagt,
Teens und Kids sind jetzt eher nicht das Problem. Die Jungs der neuen Generation werden in meinen Augen schon als Kids zu sehr feminisiert. Dank uns Frauen.. Los gehts im Kreissaal Hebammen, Kinderkrankgeschwester, dann gehts weiter im Kiga .Kindergärtnerinnen. Und in der Grundschule..wo sieht man da Lehrer? Zu 80% alles Lehrerinnen...So werden die Jungs schon sehr ans weibliche gewöhnt. Grade in der Phase....Und dann kommt sowas rum wie It-Boys die rumrennen wie die letzten Paris Hiltons ...geschminkt, highheels nur um den Frauen von morgen zu gefallen? schau mal mein mann zieht mir zuliebe auch mal nen rock an und es gefällt ihm...Lach..Jaja Er will sie nur net verlieren und schon sind wir wieder da warum es net passt.DAS VERBIEGEN..Wenn mein Partner so rumrennen würde, ok wenn er es braucht, aber ich geh mit dem nicht in die Öffentlichkeit...........Ne, jedem das seine...Und mag ein jüngerer Mann darin evtl sogar noch gut aussehen weil er einfach auch die figur hat dann ok. Aber Männer sagen wir mal über 30 sollten doch bitte normal bleiben.

Und wie...
stellst du dir das vor, wenn die Jüngeren mal- ssagen wir mal - älter als 30 werden? Sollen die sich dann von heute auf morgen verbiegen um wieder "klassisch männlich" bzw. "normal" zu sein, ganz wie es dir in den Kram passt?

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22. Dezember 2010 um 7:09

Ist halt meine....
Meinung. Und ich lebe in einem freien Land und kann und darf eine Meinung haben..Männer über 30 feminin sieht...naja net so gut aus....

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22. Dezember 2010 um 8:14
In Antwort auf haukur_11858413

Und wie...
stellst du dir das vor, wenn die Jüngeren mal- ssagen wir mal - älter als 30 werden? Sollen die sich dann von heute auf morgen verbiegen um wieder "klassisch männlich" bzw. "normal" zu sein, ganz wie es dir in den Kram passt?

Warum?
die wachsen damit hinein..sobalds erste falten gibt sollten sie dann aber schon manns genug sein damit aufzuhören...

Und sagt mal...wenn die Männer jetzt auch schon Transen werden...Jetzt nicht als Beleidigung sondern sagen wir in dem Fall gleichberechtigt..wie wir Frauen mit Klamotten...Also erst Frauen in Hosen jetzt Männer in Röcken....Transen halt...stirbt dann die Menschheit aus, da es ja keine kerle mehr gibt.

Schade eigentlich...Gibts hier denn keinen Mann im Forum? Sind hier alle Feministen? Wo sind die Maskulinen? Ausgestorben?

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22. Dezember 2010 um 10:11
In Antwort auf zosime_12827729

Warum?
die wachsen damit hinein..sobalds erste falten gibt sollten sie dann aber schon manns genug sein damit aufzuhören...

Und sagt mal...wenn die Männer jetzt auch schon Transen werden...Jetzt nicht als Beleidigung sondern sagen wir in dem Fall gleichberechtigt..wie wir Frauen mit Klamotten...Also erst Frauen in Hosen jetzt Männer in Röcken....Transen halt...stirbt dann die Menschheit aus, da es ja keine kerle mehr gibt.

Schade eigentlich...Gibts hier denn keinen Mann im Forum? Sind hier alle Feministen? Wo sind die Maskulinen? Ausgestorben?

Weibliche Transen
Tja, das bringt eine Emanzipation der Frau mit der Zeit zwangsläufig mit sich. Zuerst wurden Frauen zu Transen. In zeitgenössischer Literatur wurden sie auch so betitelt. Da war die Rede vom Untergang des Vaterlandes und vom umgreifenden Lesbiertum und damit vom Aussterben der germanischen Rasse. Ja, sowas haben die zu Marlene Dietrich in den Dreißigern im völkischen Beobachter geschrieben.
Das selbe passierte in den Siebzigern als Alice Schwarzer und Co. posaunten: "Ich habe abgetrieben!" und ihre BHs verbrannten. In den Medien wurde wieder von Kampflesben und vom Untergang des Vaterlandes berichtet. Was ist passiert? Nix!

So, und jetzt ist halt die Emanzipation der Frauen soweit fortgeschritten, dass es quasi keine Exklusiva für Männer mehr gibt. Ich finde das sehr gut. Aber die meisten Männer sind nun mal so hirnverbrannt, dass sie sich auf Krampf mit irgendwelchen Dingen von Frauen unterscheiden müssen. Früher reichte der Führerschein. Heute braucht ein echter Kerl eben mindestens die aufgemotzte Potenz-Schleuder, mit der er welliges Pflaster regelmäßig auf Hochglanz bringt . In ihrer Borniertheit, sich immer speziellere und eigentlich peinlichere Abgrenzungen zu Sachen einfallen zu lassen, die jetzt halt auch Frauen machen, treibt das ganz tolle Blüten, die bei einigen Männern (ist mein Eindruck) zunehmend am Verstand zweifeln lassen. Oft sind das die optisch ganz maskulinen Jungs. Wohl auch deswegen treten die gehäuft bei HARTZ-IV auf, weil sie außer der Optik und ein bißchen Hirn im Äquatorbereich nichts vorzuweisen haben. Kein Intellekt, keine Weltgewandtheit, kein Verantwortungsbewusstsein, usw. Die Partnerinnen dazu sitzen bei mir im Park, rauchen neben ihren Kindern und wissen auch nichts mit sich anzufangen, wenns auf RTLII mal wieder zu intellektuell wird. Wir ändern uns gerade von einer Industriegesellschaft hin zu einer Wissensgesellschaft. Da werden die harten Jungs (oft mit dementsprechend weniger Hirn) eben nicht mehr gebraucht. Die meisten haben das bloß noch nicht gemerkt. Ich weine denen keine Träne nach.
Aber sei beruhigt. Selbst Männer mit Tüll, Spitze und Straps sind noch fähig, Kinder zu machen. Das ist nur eine Gewöhnungszeit, bis Frauen sagen werden: "Wie konnten die früher nur solche behaarten Ochsen schön finden". Die Fortpflanzung wird darunter bestimmt nicht leiden.
Es wird wohl nur so kommen, dass die Mär von Frauen vom Mars und Männern von der Venus (upps, andersrum) endlich der Realität weicht und man die Erkenntnis erlangt, dass Anatomie (männlich, weiblich, Zwischenformen) rein GAR NICHTS mit den mentalen Eigenschaften eines Menschen zu tun hat und dass wir offensichtlich über Jahrhunderte der Geschlechterrollenlüge aufgesessen sind.
Die Anzeichen sind da: Ich bin stolz auf meine maskuline Stärke, Geschlechterrollen über Bord geworfen zu haben. Und nochwas: in unserer Beziehung machts das eigentlich nur spannender!

LG Unicat

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