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Clogs? Warum nicht

18. Januar 2013 um 10:36

Mich interessiert mal von denen, die noch nie Clogs getragen haben, bzw. die letzten beiden Revivals nicht mitgemacht haben, warum eigentlich nicht.
Hatten meine Eltern vielleicht doch Recht, dass Clogs nicht besonders gut für Kinderfüße sind? Jedenfalls habe ich deshalb als Kind in den 1970/80ern keine getragen, Sie aber in den 90ern als tolle Schuhe entdeckt.
Von etwa gleichaltrigen Bekannten, die als Kind in den Clogs steckten (vielleicht zu früh, vielleicht haben die auch nicht richtig gepasst) habe ich rausgehört, dass die damals nicht wirklich glücklich mit den Schuhen waren, und deshalb die Revivals nicht mitmachten.
Habt Ihr auch ein Kindheits-Clogs-Trauma, weil Ihr keine Clogs mehr tragt?
Oder gefallen Sie Euch aus anderen Gründen nicht?
Und an alle Clogsneulinge (die die bei den Revivals als Kinder zum Erstenmal Clogs an hatten): Habt Ihr eher gute oder schlechte Erfahrung mit den Clogs gemacht?
(Un)Bequemlichkeit allein kann wohl kein alleiniger Grund für eine Clogsablehnung sein. Auf der Straße sehe ich viel mehr Highheelträgerinnen aöls Clogsträgerinnen, die mit ihrem Schuhwerk nicht so wirklich klar kommen. Aber trotz zum Teil sehr unbeholfen bis komisch grotesk wirkendem Gestakse verzichten deutlich weniger Frauen freiwillig auf Highheels als auf Clogs. Warum eigentlich?

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18. Januar 2013 um 22:37

Heimlich
Hmmmm, also ich gehöre ja nicht zu denen, die Holzclogs nie getragen haben, oder irgendwelche Revivals nicht mit gemacht haben. Ich trage sie seit den 80er, aber dazu gibt es trotz allem eine kleine Geschichte.

Ich wollte damals Holzclogs haben und hatte das meiner Mutter auch so gesagt, das alle die tragen in der Schule und in der Freizeit.
Sie sagte mir aber, sie würde mir keine Kaufen, da sie angeblich nicht gut für die Füße sein. (Also kann man hier sehen, das wohl viele Eltern dieser irrigen Meinung waren)
Ich habe mir dann irgendwann das Geld besorgt ( ) und bin zu Salamander gegangen und habe mir dort meine ersten Holzclogs von Ecco gekauft.
Ich habe sie natürlich verstecken müßen und habe sie immer heimlich angezogen, sobalt ich außer Sichtweite war, wenn ich zu Schule gegangen bin oder draußen unterwegs war.
Sie hat es niemals mitbekommen.
Nun, seit der Zeit trage ich Holzclogs, bis zum heutigen Tag.

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22. Januar 2013 um 9:00
In Antwort auf dov_12068094

Heimlich
Hmmmm, also ich gehöre ja nicht zu denen, die Holzclogs nie getragen haben, oder irgendwelche Revivals nicht mit gemacht haben. Ich trage sie seit den 80er, aber dazu gibt es trotz allem eine kleine Geschichte.

Ich wollte damals Holzclogs haben und hatte das meiner Mutter auch so gesagt, das alle die tragen in der Schule und in der Freizeit.
Sie sagte mir aber, sie würde mir keine Kaufen, da sie angeblich nicht gut für die Füße sein. (Also kann man hier sehen, das wohl viele Eltern dieser irrigen Meinung waren)
Ich habe mir dann irgendwann das Geld besorgt ( ) und bin zu Salamander gegangen und habe mir dort meine ersten Holzclogs von Ecco gekauft.
Ich habe sie natürlich verstecken müßen und habe sie immer heimlich angezogen, sobalt ich außer Sichtweite war, wenn ich zu Schule gegangen bin oder draußen unterwegs war.
Sie hat es niemals mitbekommen.
Nun, seit der Zeit trage ich Holzclogs, bis zum heutigen Tag.

Vielleicht lagen unsere Eltern doch nicht ganz falsch
Hab neulich mal laufen mit Clogs gegooglet und bin dabei bei eltern.de auf ein Forum Eltern raten Eltern Diskussion was ihr unbedingt haben wolltet aber nie bekommen habt- gestoßen. Da haben sich Leute auch über ihre Clogserfahrungen als Kinder ausgetauscht. Viele, die keine tragen durften, aus gesundheitlichen Gründen, waren darüber sauer, aber manche, die als Kind welche hatten, gaben manchen Vorbehalten der Anti-Clogs-Eltern Recht. Hauptargument: ich bin in den Dingern immer rausgerutscht und schmerzhaft auf die Sohle getreten. Deckt sich irgendwie mit einer Aussage aus meinem Bekanntenkreis: die anderen haben immer gelacht, wenn ich damit gelaufen bin
Hauptgrund für diese Erfahrungen war wohl, dass wenn Eltern bezüglich der Holzsohle keine Bedenken hatten, wohl aber doch Angst hatten, die Clogs könnten zu klein sein, bzw. zu schnell zu klein werden (zu klein Kinderschuhe sind ja schädlich) und haben deswegen zu groß gekauft, da kann man ja noch reinwachsen. Blöd nur, dass sich zu weite Clogs wegen der steifen Sohle sehr schnell untragbar weit weiten. Jeder Clogsträger weiß, dass es in der Regel angenehmer ist mit Clogs zu laufen, wo die Ferse um 1cm hinten übersteht, als mit welchen, in denen man rumeiert. Das Rumeiern wurde damals noch dadurch verstärkt, dass es damals durchaus noch üblich war in Clogs und Sandalen Socken zu tragen. Irgendwann kann man aber auch zu weit nach hinten rausstehen, so dass man sprichwörtlich aus den Latschen kippt und schmerzhaft auf den Sohlenrand tritt. Dummerweise gibt es Wachstumsphasen, wo der Fuß innerhalb eines Jahres durchaus 2 cm länger werden kann.
Ich geh mal davon aus, dass Deine heimlich gekauften Clogs einen guten Sitz hatten, weil Dir niemand reingeredet hat, sie bloß nicht zu klein zu kaufen.
Aus diesem Grund hatten unsere Eltern wohl bedingt Recht, dass Clogs im Kindergarten- und Grundschulalter wohl tatsächlich nicht das Beste für unsere Füße gewesen wären. Aber ab etwa 12 Jahren hätten sie es eigentlich erlauben können. Zumal es zu der Zeit ja durchaus noch anderes, mindestens genauso ungesundes Schuhwerk gab (denke da z.B. an superleichte Sandalen mit Kunststoffsohlen, die wegen noch nicht vorhandener Weichmacher total steif waren, aber im Gegensatz zu Clogs, keine abgerundete Laufsohle hatten), wie Clogs.
Wahrscheinlich wollten unsere Eltern nur nicht vom Geklapper genervt werden.
Auch wenn viele meiner KlassenkamaridenInnen, die als Kind Clogs trugen, heute Senk- bis Plattfüße haben, denke ich nicht, dass daran die Clogs (alleine) Schuld haben, sondern die Vielzahl anderer Schuhe der damaligen Zeit (Moonboots, Absatzstiefel mit labilen Sohlen, Überbleibsel aus der Plateauzeit etc.), die ein Schieflaufen begünstigt haben, ganz abgesehen davon, dass man heute weiß, dass zuviel Fußbett genauso schädlich sein kann, wie steif und kein Fußbett.
Klappernde Grüße Carnevalist

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24. Januar 2013 um 8:51

Clogs gibt es...
...von verschiedenen Herstellern mit jeweils verschiedenen Sohlendicken und Absatzhöhen. Wer sich für Clogs interessiert(so wie ich!) hat schon einiges ausprobiert und "seine" Firma & Modell gefunden.
Leider ist es nunmal so, dass Kinderfüße sehr schnell wachsen und qualitativ gute Clogs eben nicht billig sind. Die "Billigen" sind meisst nicht für Kinderfüße gemacht und daher nicht empfehlenswert. Ich trage seit über 30 Jahren Clogs ud das fast nur von einer Firma. Meine Holzclos haben ein sehr gesundes Fußklima und daher habe ich auch keine Probleme mit Schweißfüßen. Selbst im Winter hält die dicke Holzsohle die Füße warm.
Das Ding mit dem Laufen: Highheels oder Clogs? Nadann lieber Clogs! Denn ich kenne leider nur sehr wenige Schuhfirmen, die modische Damenschuhe wie Pumps, Sandaletten und Stiefel mit einem einigermaßend annäherndem Fußbett herstellt(Paul Green?). Bei Berkemann weiß ich, dass mir das Fußbett eine gute Orientierung gibt wie ich wo auftrete und habe somit ein gutes Feed-Back, ob ich Gefahrlaufe umzuknicken oder nicht.
Gib einer Frau die niemals Highheels und/oder Clogs getragen hat die Schuhe und lass sie laufen. Wie sieht dass wohl ohne Übung aus? Schön ist es auch, dass auch in der Industrie es angekommen ist, dass man Farben und Materialien mixen kann und man(Frau) den modischen Akzenten Tribut zahlen kann.

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