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Baby Doll Mode - schrecklich!

16. März 2009 um 19:00

Sagt mal liebe Frauen,

wisst Ihr eigentlich wie unvorteilhaft Ihr in diesen Baby Doll Kleidchen ausseht? Jedenfalls habe ich festgestellt, dass mit mir viele andere Männer diesen aktuellen Modetrend grauselig finden.

Babydolls machen eine total unförmige Figur, sehen wie ein viel zu hochgerutschter Rock aus und verwandeln die attraktivsten Frauen zu unbeholfen aussehenden Fashion Victims. Es ist eines geschmacklosesten Kleidungsstücke, die je für Frauen entworfen wurden.

Meiner Meinung nach... Ich finde diese Dinge jedenfalls total abturnend, da kann die Frau noch so toll sonst gestyled sein oder hübsch aussehen.

Sorry für die klaren Worte: Aber... muss man jeden Mist, den manche Promis tragen oder der auf den Kleiderstanden hängt, mitmachen?

HamburgerX, der hofft, dass diese Mode schnell vorbei geht.

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16. März 2009 um 19:25

Es steht nicht jeder Frau, das ist richtig.
Und leider lassen viele Frauen so etwas wie eigenes ästhetisches Empfinden vermissen (nein, laßt uns nicht über die Männer reden, da ist es noch hoffnungsloser).

Es gibt sie aber, die Frauen, denen das steht. Die sollen sowas ruhig tragen. Gleiches hat man bei diesen Empire-Kleidern, rückenfreien Oberteilen, bauchfrei, Hüfthose, Minirock, Rundausschnitt, V-Ausschnitt, Leggings usw. Es ist schlichtweg eine Typfrage, und nur den wenigstens steht alles (wenn es da überhaupt welche gibt).

LG
Madinside

PS: Frauen müssen auch nicht immer anturnend aussehen -- manchmal reicht es auch, wenn sie niedlich, verspielt, verträumt, romantisch, melancholisch, unschuldig ... oder einfach nur schön aussehen.

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16. März 2009 um 20:49

Re
Musst ja nich hingucken
Schau weg und lass uns mit dem Gelaber un Ruhe

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17. März 2009 um 11:44
In Antwort auf werner_12479989

Es steht nicht jeder Frau, das ist richtig.
Und leider lassen viele Frauen so etwas wie eigenes ästhetisches Empfinden vermissen (nein, laßt uns nicht über die Männer reden, da ist es noch hoffnungsloser).

Es gibt sie aber, die Frauen, denen das steht. Die sollen sowas ruhig tragen. Gleiches hat man bei diesen Empire-Kleidern, rückenfreien Oberteilen, bauchfrei, Hüfthose, Minirock, Rundausschnitt, V-Ausschnitt, Leggings usw. Es ist schlichtweg eine Typfrage, und nur den wenigstens steht alles (wenn es da überhaupt welche gibt).

LG
Madinside

PS: Frauen müssen auch nicht immer anturnend aussehen -- manchmal reicht es auch, wenn sie niedlich, verspielt, verträumt, romantisch, melancholisch, unschuldig ... oder einfach nur schön aussehen.

Zustimmung, aber...
Nein, meine These ist nicht, dass Babydolls wie auch andere Kleidungsstücke zum jeweiligen Typ Frau passen müssen. Das ist nichts Neues.

Es ist doch verlogen, zu sagen, dass sich danach die Wahl von Babydolls richtet. Wo waren die Dinger denn in den letzten 20 Jahren? Sind plötzliche alle Frauen ein neuer Typ?

Nein, das ist ein reinrassiger Modertrend, ein pseudo 50erRevival, mehr nicht.

Babydolls bleiben, wie ich finde, fast immer - also grundsätzlich - lächerlich und unförmig. Rein vom ästhetischem Empfinden her (das, wie ich weiß, natürlich völlig subjektiv ist - aber es geht vielen Männern so.)

Da soll sich von den Frauen niemand mehr über weiße Tennissocken zu Sandalen aufregen. Das ist die gleiche Kategorie.

Natürlich muss eine Frau nicht immer anturnend rumlaufend. Aber abturnend? Und nach Schwangerschaft und/oder neuen Fettpolstern aussehend, obwohl nicht schwanger? Welchen Sinn ergibt das?

Mit der gleichen Absolutheit, mit der (zu Recht) die Sache mit den Tennissocken verdammt wird, verurteile ich die Babydoll-Mode. Es zeigt sich allerdings auch wieder einmal, dass viele Frauen, nur um dabei zu sein, sich sowas in den Schrank hängen. Das allerdings ist ein grundsätzliches Phänomen in der Modewelt (und betrifft natürlich auch Männer, wenn nach meinem Eindruck auch nicht so viele.)

Ich wünsche mir mehr selbstbewusste, sytle- und körperbewusste Frauen, die einen Typ haben, der sich nicht wie die Unterwäsche ändert, sondern eine Persönlichkeit, die langfristig ernstzunehmen ist. Frauen, die nicht jeden Modemist mitmachen, und anstatt ggf. vorhandene Figurprobleme zu kaschieren, sich endlich mal mehr bewegen. Der Frühling ruft!

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17. März 2009 um 12:19
In Antwort auf jos_11915404

Zustimmung, aber...
Nein, meine These ist nicht, dass Babydolls wie auch andere Kleidungsstücke zum jeweiligen Typ Frau passen müssen. Das ist nichts Neues.

Es ist doch verlogen, zu sagen, dass sich danach die Wahl von Babydolls richtet. Wo waren die Dinger denn in den letzten 20 Jahren? Sind plötzliche alle Frauen ein neuer Typ?

Nein, das ist ein reinrassiger Modertrend, ein pseudo 50erRevival, mehr nicht.

Babydolls bleiben, wie ich finde, fast immer - also grundsätzlich - lächerlich und unförmig. Rein vom ästhetischem Empfinden her (das, wie ich weiß, natürlich völlig subjektiv ist - aber es geht vielen Männern so.)

Da soll sich von den Frauen niemand mehr über weiße Tennissocken zu Sandalen aufregen. Das ist die gleiche Kategorie.

Natürlich muss eine Frau nicht immer anturnend rumlaufend. Aber abturnend? Und nach Schwangerschaft und/oder neuen Fettpolstern aussehend, obwohl nicht schwanger? Welchen Sinn ergibt das?

Mit der gleichen Absolutheit, mit der (zu Recht) die Sache mit den Tennissocken verdammt wird, verurteile ich die Babydoll-Mode. Es zeigt sich allerdings auch wieder einmal, dass viele Frauen, nur um dabei zu sein, sich sowas in den Schrank hängen. Das allerdings ist ein grundsätzliches Phänomen in der Modewelt (und betrifft natürlich auch Männer, wenn nach meinem Eindruck auch nicht so viele.)

Ich wünsche mir mehr selbstbewusste, sytle- und körperbewusste Frauen, die einen Typ haben, der sich nicht wie die Unterwäsche ändert, sondern eine Persönlichkeit, die langfristig ernstzunehmen ist. Frauen, die nicht jeden Modemist mitmachen, und anstatt ggf. vorhandene Figurprobleme zu kaschieren, sich endlich mal mehr bewegen. Der Frühling ruft!

Frauentypus
Ich denke doch, daß es von der Frau abhängt. Mit dem gleichen Argument könntest Du nämlich auf Hüfthosen verdammen, die immer nach Preßwurst aussehen und wo der Speck über den Hosensaum quillt. Das passiert aber auch nur bei Frauen mit entsprechendem Körperfettanteil, ist also sehr wohl typabhängig -- und dennoch sind Hüfthosen erst vor wenigen Jahren Mode geworden und all die Jahre zuvor nicht aufzufinden gewesen. Und außerdem waren Babydolls durchaus zu finden: in der Abteilung für Nachtwäsche! So neu ist das nämlich nicht.

Gerade Frauen, die ein wenig mehr Speck auf den Rippen haben oder die Konturen ihrer Brust verbergen wollen (oder sollten wegen übler Hängebrüste *duckundweg*), fahren mit dem Babydoll ganz gut. Manchmal habe ich das Gefühl, daß bei der Bewertung von Kleidungsstücken immer die Idealfrau als Maßstab herangezogen wird, aber nie die Realfrau, die eben auch ein bißchen kräftiger sein kann -- da ist mir ein Babydoll allemal lieber als ein Shirt, wo man dann zwei, drei oder vier Schwimmgürtel zählen kann.

Dein Vergleich mit den weißen Tennissocken zieht übrigens nicht: Sie sind nicht grundsätzlich verdammt, ein Mann sollte aber wissen, wie und wo er sie anzieht. Auf dem Tennisplatz oder beim Sport stellen sie kein Problem dar. Aber weiße Socken sind hell, hell zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich und läßt auch größer wirken. An Männerfüßen bewirkt das in Kombination mit den eh schon unförmigen Sandalen und den im Schnitt größeren Männerfüßen, daß die Füße bedeutend größer, plumper und klobiger wirken. Dazu sind dann Tennissocken auch noch selber sehr auftragend. Nimm schlichte weiße Baumwollsocken, das entschärft es schon mal. Nimm feiner geschnittene Sandalen (und wenn Du welche findest, gib mir bescheid) und rasiere Dir das Bein -- und schon ist es nicht mehr gräßlich, bestenfalls nicht schön.

Was Männer an ästhetischem Empfinden aufbringen, reicht meist nur zu entscheiden, ob die Frau geil aussieht oder nicht. Viele sind gar nicht in der Lage, feinere Nuancen von 'schön' zu erkennen, die eben nicht auf sexuelle Attraktivität hinauslaufen. Es ist klar, daß Männer lieber paarungsbereite Frauen sehen wollen und nicht solche, die sich bereits gepaart zu haben scheinen.

Wo ich Dir recht gebe: Weil es Mode geworden ist, tragen es auch Frauen, die es besser sein lassen sollten. Dadurch baut sich beim Betrachter natürlich eine negative Grundstimmung auf, die mit dem Modeelement und nicht mit der konkreten Anwendung verbunden ist. Es ist eine Minderheit, die so ein Babydoll erfolgreich und gewinnbringend tragen kann, weswegen man eben nur sehr wenige positive Erlebnisse damit hat.

Und: Die modischen Unfälle, die in der Frauenmode zu besichtigen sind, bestärken mich darin, selber unkonventionell herumzulaufen. Solange Frauen nicht zweifelsfrei stilsicher sind, kann ich bedenkenlos experimentieren.

LG
Madinside

PS: Abturnend, anturnend? Frau (und auch Mann) sollte sich ihrer Wirkung bewußt sein, dann kann sie tragen, was sie will. Aber anturnend rumlaufen und dann erwarten, in Ruhe gelassen zu werden, klappt genausowenig wie abturnend rumlaufen und erwarten, attraktiv zu sein. Ich würde es mir nicht nehmen lassen, mal total abgeranzt rumzulaufen, wenn ich keinen Bock auf Menschen habe -- die bleiben dann nämlich auf Distanz

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17. März 2009 um 13:15
In Antwort auf werner_12479989

Frauentypus
Ich denke doch, daß es von der Frau abhängt. Mit dem gleichen Argument könntest Du nämlich auf Hüfthosen verdammen, die immer nach Preßwurst aussehen und wo der Speck über den Hosensaum quillt. Das passiert aber auch nur bei Frauen mit entsprechendem Körperfettanteil, ist also sehr wohl typabhängig -- und dennoch sind Hüfthosen erst vor wenigen Jahren Mode geworden und all die Jahre zuvor nicht aufzufinden gewesen. Und außerdem waren Babydolls durchaus zu finden: in der Abteilung für Nachtwäsche! So neu ist das nämlich nicht.

Gerade Frauen, die ein wenig mehr Speck auf den Rippen haben oder die Konturen ihrer Brust verbergen wollen (oder sollten wegen übler Hängebrüste *duckundweg*), fahren mit dem Babydoll ganz gut. Manchmal habe ich das Gefühl, daß bei der Bewertung von Kleidungsstücken immer die Idealfrau als Maßstab herangezogen wird, aber nie die Realfrau, die eben auch ein bißchen kräftiger sein kann -- da ist mir ein Babydoll allemal lieber als ein Shirt, wo man dann zwei, drei oder vier Schwimmgürtel zählen kann.

Dein Vergleich mit den weißen Tennissocken zieht übrigens nicht: Sie sind nicht grundsätzlich verdammt, ein Mann sollte aber wissen, wie und wo er sie anzieht. Auf dem Tennisplatz oder beim Sport stellen sie kein Problem dar. Aber weiße Socken sind hell, hell zieht mehr Aufmerksamkeit auf sich und läßt auch größer wirken. An Männerfüßen bewirkt das in Kombination mit den eh schon unförmigen Sandalen und den im Schnitt größeren Männerfüßen, daß die Füße bedeutend größer, plumper und klobiger wirken. Dazu sind dann Tennissocken auch noch selber sehr auftragend. Nimm schlichte weiße Baumwollsocken, das entschärft es schon mal. Nimm feiner geschnittene Sandalen (und wenn Du welche findest, gib mir bescheid) und rasiere Dir das Bein -- und schon ist es nicht mehr gräßlich, bestenfalls nicht schön.

Was Männer an ästhetischem Empfinden aufbringen, reicht meist nur zu entscheiden, ob die Frau geil aussieht oder nicht. Viele sind gar nicht in der Lage, feinere Nuancen von 'schön' zu erkennen, die eben nicht auf sexuelle Attraktivität hinauslaufen. Es ist klar, daß Männer lieber paarungsbereite Frauen sehen wollen und nicht solche, die sich bereits gepaart zu haben scheinen.

Wo ich Dir recht gebe: Weil es Mode geworden ist, tragen es auch Frauen, die es besser sein lassen sollten. Dadurch baut sich beim Betrachter natürlich eine negative Grundstimmung auf, die mit dem Modeelement und nicht mit der konkreten Anwendung verbunden ist. Es ist eine Minderheit, die so ein Babydoll erfolgreich und gewinnbringend tragen kann, weswegen man eben nur sehr wenige positive Erlebnisse damit hat.

Und: Die modischen Unfälle, die in der Frauenmode zu besichtigen sind, bestärken mich darin, selber unkonventionell herumzulaufen. Solange Frauen nicht zweifelsfrei stilsicher sind, kann ich bedenkenlos experimentieren.

LG
Madinside

PS: Abturnend, anturnend? Frau (und auch Mann) sollte sich ihrer Wirkung bewußt sein, dann kann sie tragen, was sie will. Aber anturnend rumlaufen und dann erwarten, in Ruhe gelassen zu werden, klappt genausowenig wie abturnend rumlaufen und erwarten, attraktiv zu sein. Ich würde es mir nicht nehmen lassen, mal total abgeranzt rumzulaufen, wenn ich keinen Bock auf Menschen habe -- die bleiben dann nämlich auf Distanz

Wirkung von Babydolls
Hüfthosen typabhängig? Ja! Aber im Gegensatz dazu finde ich Babydoll grundsätzlich abregend (um mal das Wort abturnend zu vermeiden). Hüfthosen sehen nicht gut aus, wenn Frauen zu viel Speckrollen haben, sagst du. Babydolls sehen fast nie gut aus, sage ich. (Was nicht ausschließt, dass manche wohlbeleibte Frauen damit nicht viel ändern würden, Babydoll anstatt Hüfthose zu tragen, oder sogar etwas besser darin aussehen) Aber die anderen? Warum die?

Der Vergleich mit den Tennissocken zieht doch. Denn ich schrieb ja gerade in Kombination mit Sandalen usw. Daran sieht man nämlich eine Parallelität: Du hast darauf verwiesen, dass die Kombination die Füße plumper, klobiger macht usw. und deine Ablehnung so weiter erklärt.

Ich sage: Babydolls machen den Bauch dick, den Busen klein und das Auftreten wirkt kindischer. Alles Dinge, die eine Frau für mich nicht vorteilhaft aussehen lassen.

Natürlich hat das viel damit zu tun, wie Männer Frauen sehen, schon aus historisch-biologischen Gründen. Aber ich spreche ja auch für die Männerwelt (und ihre Rechte, haha )

Und so manche eine sagt also nun "Behaarte Männerbeinde und kurze Hosen--ihhh" oder "Tennissocken zu Sandalen -iihh". Ich sage "Babydolls -ihhhhhhhhhh".

"Aber anturnend rumlaufen und dann erwarten, in Ruhe gelassen zu werden, klappt genausowenig wie abturnend rumlaufen und erwarten, attraktiv zu sein."

Zustimmung! Es ist auch völlig ok, wenn eine Frau, um "in Ruhe gelassen zu werden" absichtlich so rumläuft (wobei ich nach wie vor glaube, dass die allermeisten Menschen lieber ein Kompliment zu viel kriegen als zu wenig, und es letztlich doch toll fürs Selbstbewusstsein finden, wenn ihnen das andere Geschlecht hinterherschaut.)

Aber ich habe dieses bestimmte Gefühl, dass viele Frauen glauben, mit den Babydolls eben toll auzusehen (weil es ja auch Promi XY in der Gala tut) und modern zu wirken. Das tun sie aber nicht!! Und letzteres in meinen Augen nur mit dem Attribut "Fashion Victim".

Natürlich: Die Modewelt hat noch mehr Obskuritäten zu bieten. Die aber, die ich meine, ist leider recht verbreitet.

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14. April 2009 um 18:48

Hehe ...
... so ähnlich war auch mein Gedanke. Es gibt viel zuviele Feiglinge, die sich nicht trauen, das anzuziehen, was ihnen gefällt. Nicht weil es schlecht aussehe, sondern weil ihr Umfeld es ihnen madig macht.

LG
Madinside

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