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Ab wann Risikoaufkleber in Schuhen?

26. Januar 2010 um 22:28 Letzte Antwort: 26. Februar 2010 um 22:30

Zu dieser Frage veranlasst mich die Erhebung von Zusatzbeiträgen der Krankenkassen, sowie die Diskussion, ob Risikogruppen wie Raucher und Extremsportler mehr Krankenkassenbeitrag zahlen sollen.
Was ist dann mit all denen, die sich in ungesundes, am Ende noch zu kleines, Schuhwerk quetschen und damit gravierende Fußschäden in Kauf nehmen?
Dass Rauchen nicht gesund ist, weiß eigentlich jeder, trotzdem wird auf jedem Tabakprodukt deutlich darauf hungewiesen. Wo ist der Aufkleber in Schuhen, dass richtige Schuhgröße Grundvoraussetzung für gesunde Füße ist
Auch wundert mich, das in den USA noch keine fußverkrüppelte Schönheitskönigin erfolgreich die Schuhdesinger für erlittene Fußschäden verklagt hat
Dass frisch gebrühter Kaffee heiß ist, dürfte bekannter sein, als dass ungünstiges bis unpassendes Schuhwerk auf Dauer die Füße schädigt
Trotzdem muss eine bekannte Fastfoodkette, nach Gerichtsurteil, ihre Kaffeebecher mit "hot" kennzeichnen
Müsste da dann nicht auch in jedem Schuh drinstehen:" Achten Sie auf ausreichende Schuhlänge, zu kleine Schuhe verursachen höchstwahrscheinlich Hammerzehen", und speziell in spitzen, hochhackigen Stilletos:" Achtung: das dauerhafte Tragen dieser Schuhe schließt Spreizfußbildung in Verbindung mit Hallux valgus = total verbogene Zehen nicht aus."
Was meint Ihr
Gruß Schuhtist

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27. Januar 2010 um 13:08

Ist absolut richtig!
und dazu müßte dann vor der Tür des Restaurants mit dem heißen Kaffee ein Warnschild wegen der ungesunden Ernährung angebracht werden, Pommes müßten sowieso wegen der Acrylamidbelastung (nicht zwingend, aber leider häufig) verboten werden genauso wie auch Chips, Süßwaren müßten alle mit Warnaufdruck bestückt werden, ...

Aber damit nicht genug: genau so, wie auch Zigarettenkäufer mit einer Strafsteuer, ursprünglich gedacht für die Krankenkassen, belastet werden, dann sollten auch auf Pommes, Chips und Süßwaren 4 Euro Steuern je Portion kommen! Fettleibigkeit ist nämlich nicht gesünder als rauchen!

Gruß
Jürgen

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3. Februar 2010 um 0:17

Auch ein normal denkender Amerikaner wird Mikrowellenherde nicht als Haustiertrockner benutzen
Einziger Unterschied zwischen USA und Deutschland ist wohl, dass in den USA unberechenbare Fehlnutzung von Alltagsgeständen zu Schadenersatzzahlungen in mindestens 6-stelliger Höhe führt, wohingegen bei uns der Kläger eher mit einer Überprüfung seines Geisteszustands rechnen dürfte
Und genau deshalb wundert mich, dass in den USA noch niemand einen Schuhdesigner für erlittene Knick-, Senk-, Spreizfüße und verbogene Zehen verklagt hat.
Gruß Schuhtist

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26. Februar 2010 um 22:30
In Antwort auf hamnet_12272111

Ist absolut richtig!
und dazu müßte dann vor der Tür des Restaurants mit dem heißen Kaffee ein Warnschild wegen der ungesunden Ernährung angebracht werden, Pommes müßten sowieso wegen der Acrylamidbelastung (nicht zwingend, aber leider häufig) verboten werden genauso wie auch Chips, Süßwaren müßten alle mit Warnaufdruck bestückt werden, ...

Aber damit nicht genug: genau so, wie auch Zigarettenkäufer mit einer Strafsteuer, ursprünglich gedacht für die Krankenkassen, belastet werden, dann sollten auch auf Pommes, Chips und Süßwaren 4 Euro Steuern je Portion kommen! Fettleibigkeit ist nämlich nicht gesünder als rauchen!

Gruß
Jürgen

Du widersprichst mir also nicht Und gleiches Recht für jeden
Also Aufkleber auf jedes gesundheitsgefährdendes Produkt, unabhängig davon ob es Leber, Lunge, Herz oder das Skelett belastet!
Und genau deshalb gehören diese Aufkleber auch in Schuhe!
Ist doch Wurst ob im Gesundheitsfond 10.000.- Eur für Lungenflügelentfernung oder Ausrichtung eines Hallux valgus verwendet werden
Gruß Schuhtist

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